Wir müssen lernen über Geld zu reden!

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Wir müssen lernen über Geld zu reden!

Als Musiker ist man vom beschriebenen Phänomen auch oft etroffen genau so wie Fotografen, Autoren...you name it.

http://www.zeit.de/2018/06/kreative-arbeit-honorar-schnorrer-einkommen/komplettansicht

Wie geht Ihr mit dem Thema Geld und Musik um?
Egal ob Gig oder Unterricht oder die freundschaftliche Hilfe beim Soundbasteln/Reparieren?
Bin neugierig. Bitte den Artikel lesen.
LG
Auge
Rent a bench! Gitarrenbaukurs unter fachlicher Anleitung
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RE: Wir müssen lernen über Geld zu reden!

Wird sich mir nie erschließen, wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, reale Leistungen zu verschenken - völlig abwegig, unsinnig und auch schädlich.

Kann aber genauso wenig nachvollziehen, wie man Leistungen kostenlos oder zu Dumpingpreisen beziehen will. Oder etwas zu überzogenen Preisen an den Mann bringen will.

Halte das für völlig ungesund. Letztlich immer ein "Leben auf Kosten anderer".

Rede hier nicht von kleinen Gefälligkeiten oder Geschenken, die zu einem angenehmen Zusammenleben dazu gehören. Aber selbst da sollte man schauen, dass die Bilanzen langfristig ausgeglichen sind.
Also schenkt einem jemand etwas, kann man ruhig ebenfalls jemanden etwas schenken (muss gar nicht die gleiche Person sein).
 
LG
Uwe
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RE: Wir müssen lernen über Geld zu reden!

Swompty schrieb:
Wird sich mir nie erschließen, wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, reale Leistungen zu verschenken - völlig abwegig, unsinnig und auch schädlich.


Es ist also völlig abwegig und sogar schädlich, etwas, dessen Schöpfung einem Freude bereitet, zu verschenken? Da fällt mir irgendwie der alte Punk-Slogan "homefucking kills prostitution" ein...

Aber im Ernst: Du benutzt ein Forum, dessen Software (phpBB) als Open Source von Freiwilligen unbezahlt erstellt wird, Dein Mobiltelefon und Dein Computer basieren höchstwahrscheinlich zumindest in Teilen auf Software, die nach einem ähnlichen Modell entwickelt wird - das ist alles schädlich? Es gibt viele Gründe, eine Leistung zu verschenken, sei es, dass man vor allem für den eigenen Bedarf schafft und das Ergebnis teilen möchte, sei es zu Werbezwecken, sei es, dass man keine Chancen zur Monetarisierung sieht, das Werk aber trotzdem nicht in der Schublade vergammeln lassen möchte. Sei es, weil der Gewinn nicht primär im Finanziellen liegt (dürfte bei den meisten Hobbymusikern der Fall sein).

Es gibt halt kein Anrecht, etwas umsonst zu bekommen, das ist richtig.* Das freie Teilen von Leistungen aber generell als schädlich zu bezeichnen, ist absurd. Ein großer Teil unserer Kultur basiert darauf.


*Existenzminimum etc. mal ausgenommen


Zuletzt bearbeitet von dynakorder am 07.03.2018, insgesamt einmal bearbeitet
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RE: Wir müssen lernen über Geld zu reden!

Jeder muss doch selbst abwägen was er tut und was es einem bringt.
Der Artikel beschreibt ja zum großen Teil die Entlohnungsproblematik beim Arbeiten im Designbereich. Kenne ich und meine Partnerin nur zu gut und kann diesen komplett unterschreiben.

In der Musik, welche mein Hobby ist sehe ich das mit Unter auch unter einem gewissen Spaß-Aspekt. Und unter diesem werden auch mal Gigs für ümme gespielt, wenn es eine einfache Umsetzung erlaubt (Bühne, PA, Licht stehen, Soundmann wird gestellt).
Ansonsten rechne ich jedem, und wenn es auch gute Freunde sind, vor wo unsere Fixkosten liegen. Wir alle sind in einem Alter wo wir nicht mehr jeden Gig spielen müssen. Freizeit ist durch Job und Familie ein wertvolles Gut und Kohle on Top rauszuhauen (Spritgeld usw.) muss von uns keiner mehr haben. Das haben wir alle in unserem jugendlichen Leichtsinn durch, was ja auch damals Spaß gemacht hat.
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RE: Wir müssen lernen über Geld zu reden!

Unter 100€ pro Nase fühle ich mich als Musiker verarscht. Da kommst du bei einem durchschnittlichen Kneipen(!)=gig noch nichtmal auf den gesetzlichen Mindestlohn - und das für KUNST (oder "kreative Arbeit, wenn euch das besser passt).

Freunden - nicht Veranstaltern, die man gut kennt - kann man einen Gefallen tun und es billiger oder umsonst machen, bei selbst veranstalteten Gigs mit eigener Kasse kann es immer sein, dass wenig Leute kommen etc, aber es ist einfach zuviel Arbeit, bedarf zu vielen Equipments und es ist auch einfach zuviel ZEIT, die man in einen Gig steckt, als dass man ihn für umme spielt.

Ich teile den Grundton des Artikels, dass die Kreativen in unserer Gesellschaft nach Strich und Faden verarscht und ausgebeutet werden, und halte das für ein gesamtgesellschaftliches Problem.
 
Vor kurzem habe ich gesehen, dass eine Decke vor meinem Amp lag. Es war 6:57 Uhr morgens. Ich habe sie weggezogen.
Alter, da ging die Sonne auf. Das klang, als hätte jemand eine Decke vorm Amp weggezogen.

https://soundcloud.com/user-868938649
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RE: Wir müssen lernen über Geld zu reden!

dynakorder schrieb:
...
das freie Teilen von Leistungen aber generell als schädlich zu bezeichnen, ist absurd. ...



Wohl kaum...

Ich habe nichts gegen Tauschgeschäfte, Ware gegen Geld ist ja auch nichts anderes.

Etwas verschenken, dass keinen Marktwert hat also aus reiner Liebhaberei entstanden ist - warum nicht.
Fraglich ist dann halt, ob man dem Beschenkten damit einen Gefallen tut.

Ansonsten schaden die freie Abgabe von Leistungen letztlich jedem in einer Gesellschaft.
Am meisten schaden die Menschen, die das tun, sich selbst.

Glaube aber auch nicht, dass die, ich überspitze es mal, die "Schmarotzer", langfristig einen Vorteil ziehen können.
 
LG
Uwe
Verfasst am:

RE: Wir müssen lernen über Geld zu reden!

dynakorder schrieb:
Swompty schrieb:
Wird sich mir nie erschließen, wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, reale Leistungen zu verschenken - völlig abwegig, unsinnig und auch schädlich.


Es ist also völlig abwegig und sogar schädlich, etwas, dessen Schöpfung einem Freude bereitet, zu verschenken? Da fällt mir irgendwie der alte Punk-Slogan "homefucking kills prostitution" ein...

Aber im Ernst: Du benutzt ein Forum, dessen Software (phpBB) als Open Source von Freiwilligen unbezahlt erstellt wird, Dein Mobiltelefon und Dein Computer basieren höchstwahrscheinlich zumindest in Teilen auf Software, die nach einem ähnlichen Modell entwickelt wird - das ist alles schädlich? Es gibt viele Gründe, eine Leistung zu verschenken, sei es, dass man vor allem für den eigenen Bedarf schafft und das Ergebnis teilen möchte, sei es zu Werbezwecken, sei es, dass man keine Chancen zur Monetarisierung sieht, das Werk aber trotzdem nicht in der Schublade vergammeln lassen möchte. Sei es, weil der Gewinn nicht primär im Finanziellen liegt (dürfte bei den meisten Hobbymusikern der Fall sein).

Es gibt halt kein Anrecht, etwas umsonst zu bekommen, das ist richtig.* Das freie Teilen von Leistungen aber generell als schädlich zu bezeichnen, ist absurd. Ein großer Teil unserer Kultur basiert darauf.


*Existenzminimum etc. mal ausgenommen


Ich kann mich Deiner Meinung einigermaßen anschließen...

Wo eine erbrachte Leistung, die nicht zu aufwändig und mehr aus Idealismus und Hobby, oder Protest gegen Abzocker und Großkonzerne gerichtet ist, und nicht unbedingt zum Existenzerhalt gehört, nutze ich diese Software sehr gerne und spende auch mal nen Fünnie, oder 10er per Paypal.
Wenn sie schlau waren, bieten sie eine Voll-Version mit dem letzten Kick als günstigere Kaufoption an.

In meinem Hobbybereich Musik kann ich froh sein, daß mir zumindest die Auslagen bzw. Aufwendungen und mindestens, Bier und Verpflegung erstattet werden, wenn mehr, dann gerne...

Und nein, bin nicht unerfahren und untalentiert, ich weiß, da ist etwas Besonderes...!?

Auch ist ein gewisses Maß an Applaus und natürlich die neu gewonnenen Erfahrungen durch nichts zu ersetzen.

My 1000.000 cents.

LG Tom58

P.S.: Ganz anders siehts natürlich aus, wenn man angefragt wird als Fachmann, eine Leistung zu bringen, wie im Artikel beschrieben.
Dann würde ich auch selbstbewußt die Frage nach dem Honorar stellen!
 
Ein Mensch ist ein Mensch, und somit wertvoll!


Zuletzt bearbeitet von Tom58 am 08.03.2018, insgesamt 2-mal bearbeitet
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RE: Wir müssen lernen über Geld zu reden!

JerryCan schrieb:
Weil es gerade so schön passt:

MfG
JerryCan


Ausverschämt!

Ha, ha, das werde ich demnächst auch mal meiner Autowerkstatt vorschlagen beim erneuten Tauschen meiner Bremssättel, oder Lenkmuffen beim 2-jährlichen Tüv...

LG Tom58
 
Ein Mensch ist ein Mensch, und somit wertvoll!
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RE: Wir müssen lernen über Geld zu reden!

ferdi schrieb:
…muss jetz nicht alles nochma hier stehen….

+++1
 
Too old to die young...
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RE: Wir müssen lernen über Geld zu reden!

Keef schrieb:
ferdi schrieb:
…muss jetz nicht alles nochma hier stehen….

+++1

Diese geistige Haltung kenne ich von Leuten, die immer mit dem Strom schwimmen..., uhääh...

Wie stink langweilig!
 
Ein Mensch ist ein Mensch, und somit wertvoll!
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RE: Wir müssen lernen über Geld zu reden!

ferdi schrieb:
Ich teile den Grundton des Artikels, dass die Kreativen in unserer Gesellschaft nach Strich und Faden verarscht und ausgebeutet werden, und halte das für ein gesamtgesellschaftliches Problem.


Da gehören doch immer zwei dazu: Einer, der verarschen will, und ein anderer, der sich verarschen läßt.

Niemand wird gezwungen sein Auskommen durch Kunst zu bestreiten. Wenn mich die Kunst nicht ernähren kann, dann muss ich halt was anderes machen, und mache die "Kunst" nebenbei.

Dieses Schicksal teilen Millionen. Willkommen im Club der realen Welt; daher wohl auch der Spruch von der "brotlosen Kunst".

Ich sehe nicht, wieso dies ein gesellschaftliches Problem sein soll. Is' halt freie Marktwirtschaft.

Passend dazu ist auch, wenn sich jemand beschwert, dass nur einige wenige seine Mucke hören wollen, dass der Kneipengig nicht bezahlt wird, dass der Hut nicht voll wird . . .

Niemand wird gezwungen in der Kneipe zu spielen. Niemand kann mich zwingen, die grottenschlechte Mukke vom selbsternannten Bluesheiland aus Wanne-Eickel zu hören.

Und Helene Fischer? Na, ich hör's nicht, aber ich gönne es ihr.


Gruß

Ha.Em


Zuletzt bearbeitet von Ha.Em am 08.03.2018, insgesamt einmal bearbeitet
Verfasst am:

RE: Wir müssen lernen über Geld zu reden!

Ha.Em schrieb:
ferdi schrieb:
Ich teile den Grundton des Artikels, dass die Kreativen in unserer Gesellschaft nach Strich und Faden verarscht und ausgebeutet werden, und halte das für ein gesamtgesellschaftliches Problem.


Da gehören doch immer zwei dazu: Einer, der verarschen will, und ein anderer, der sich verarschen läßt.

Niemand wird gezwungen sein Auskommen durch Kunst zu bestreiten. Wenn mich die Kunst nicht ernähren kann, dann muss ich halt was anderes machen, und mache die "Kunst" nebenbei.

Dieses Schicksal teilen Millionen. Willkommen im Club der realen Welt; daher wohl auch der Spruch von der "brotlosen Kunst".

Ich sehe nicht, wieso dies ein gesellschaftliches Problem sein soll. Is' halt freie Marktwirtschaft.

Passend dazu ist auch, wenn sich jemand beschwert, dass nur einige wenige seine Mucke hören wollen, dass der Kneipengig nicht bezahlt wird, dass der Hut nicht voll wird . . .

Niemand wird gezwungen in der Kneipe zu spielen. Niemand kann mich zwingen, die grottenschlechte Mukke vom selbsternannten Bluesheiland aus Wanne-Eickel zu hören.

Und Helene Fischer? Na, ich hör's nicht, aber ich gönne es ihr.


Gruß

Ha.Em


Genau!

Getreu nach dem Motto:
" Kunst kann Spaß machen, ist aber verdammt viel Arbeit!"
(Karl Valentin?)

LG Tom58
 
Ein Mensch ist ein Mensch, und somit wertvoll!
Verfasst am:

RE: Wir müssen lernen über Geld zu reden!

Ha.Em schrieb:
Da gehören doch immer zwei dazu: Einer, der verarschen will, und ein anderer, der sich verarschen läßt.


Hallo Ha.Em,


Einer. der Geld wegnimmt + einer der sich Geld wegnehmen lässt.
Einer, der verprügelt wird + einer, der sich verprügeln lässt.
Einer, der nicht hilft + einer der sich nicht helfen lässt.

Das fällt mir dazu spontan ein. Hat auch ein bisschen was von "Opfer ist selber schuld", aber man muss sich natürlich auch erstmal zum Opfer machen, oder man hat Rückgrat und macht sich gar nicht erst dazu, nicht wahr?

Ha.Em schrieb:
Niemand wird gezwungen sein Auskommen durch Kunst zu bestreiten. Wenn mich die Kunst nicht ernähren kann, dann muss ich halt was anderes machen, und mache die "Kunst" nebenbei.

Dieses Schicksal teilen Millionen. Willkommen im Club der realen Welt; daher wohl auch der Spruch von der "brotlosen Kunst".

Ich sehe nicht, wieso dies ein gesellschaftliches Problem sein soll. Is' halt freie Marktwirtschaft.


Das ist auch total in Ordnung, wenn man den Zustand, der herrscht als gegeben hinnimmt, unabänderlich, oder ihn vielleicht sogar gut findet. Dann kann man einfach weiterverwalten.

Alles Gute!

Jonas
Verfasst am:

RE: Wir müssen lernen über Geld zu reden!

JohnnyT schrieb:
Ha.Em schrieb:
Da gehören doch immer zwei dazu: Einer, der verarschen will, und ein anderer, der sich verarschen läßt.


Hallo Ha.Em,


Einer. der Geld wegnimmt + einer der sich Geld wegnehmen lässt.
Einer, der verprügelt wird + einer, der sich verprügeln lässt.
Einer, der nicht hilft + einer der sich nicht helfen lässt.

Das fällt mir dazu spontan ein. Hat auch ein bisschen was von "Opfer ist selber schuld", aber man muss sich natürlich auch erstmal zum Opfer machen, oder man hat Rückgrat und macht sich gar nicht erst dazu, nicht wahr?

Ha.Em schrieb:
Niemand wird gezwungen sein Auskommen durch Kunst zu bestreiten. Wenn mich die Kunst nicht ernähren kann, dann muss ich halt was anderes machen, und mache die "Kunst" nebenbei.

Dieses Schicksal teilen Millionen. Willkommen im Club der realen Welt; daher wohl auch der Spruch von der "brotlosen Kunst".

Ich sehe nicht, wieso dies ein gesellschaftliches Problem sein soll. Is' halt freie Marktwirtschaft.


Das ist auch total in Ordnung, wenn man den Zustand, der herrscht als gegeben hinnimmt, unabänderlich, oder ihn vielleicht sogar gut findet. Dann kann man einfach weiterverwalten.

Alles Gute!

Jonas


Nicht nur Du machst es Dir zu einfach!

Das gesellschaftliche Problem wurde ja schon angesprochen...

LG Tom58

P.S.: Wer sagt denn, oder gibt vor, daß man eine menschliche Schwachstelle unbedingt ausnutzen muß...?!
Vielleicht eine Charakterfrage.
 
Ein Mensch ist ein Mensch, und somit wertvoll!
Verfasst am:

RE: Wir müssen lernen über Geld zu reden!

Umpf, Steinzeit! "facepalm"

Wo bleibt die generöse Art des Menschen???

LG Tom58
 
Ein Mensch ist ein Mensch, und somit wertvoll!
Verfasst am:

RE: Wir müssen lernen über Geld zu reden!

JohnnyT schrieb:
Einer. der Geld wegnimmt + einer der sich Geld wegnehmen lässt.
Einer, der verprügelt wird + einer, der sich verprügeln lässt.
Einer, der nicht hilft + einer der sich nicht helfen lässt.


Hallo Jonas,

Ged wegnehmen, verprügeln: Das sind Straftaten. Das hat absolut nichts mit dem Thema und meiner Aussage zu tun.

Jemand, der sich nicht helfen läßt: Warum lehnt er die Hilfe ab? Falscher Stolz?

JohnnyT schrieb:
Hat auch ein bisschen was von "Opfer ist selber schuld", aber man muss sich natürlich auch erstmal zum Opfer machen, oder man hat Rückgrat und macht sich gar nicht erst dazu, nicht wahr?


Aha! Man beachte den Sinn der Diskussion: Jemand, der etwas macht, was kein anderer haben/hören will (Kunst, Musik) ist ein Opfer? Was soll'n das? Wenn schon Opfer, dann höchstens Opfer seiner Eitelkeit oder Träume.



JohnnyT schrieb:
Das ist auch total in Ordnung, wenn man den Zustand, der herrscht als gegeben hinnimmt, unabänderlich, oder ihn vielleicht sogar gut findet. Dann kann man einfach weiterverwalten.


Wovon bitte redest Du?

Um beim Thema zu bleiben: Wenn ich mir einen Beruf aussuche, es in diesem Beruf aber ein Überangebot oder keinen Bedarf gibt, dann ist das mein Problem, und kein gesellschaftliches. Dieser Zustand ist Fakt und hat nichts mit "hinnehmen, verwalten oder gutfinden" zu tun.

Wenn ich Kunst oder Mukke mache und kein Geld damit verdienen kann, dann sind nicht "die Anderen" schuld!

Ich bin geneigt, das Wort "Stuss" zu benutzen.


Gruß

Horst

P.S.: Einer von meinen Schwagern ist gelernter Koch und STUDIERTER Musiker. Hat 'ne Metal-Kapelle in Spanien, war schon auf Wacken, Hellfest und so. Kann aber oft nur mit Müh' und Not davon leben. Aber er hat Cochones! Der gibt niemanden die Schuld. Er liebt sein Leben mit Gigs und Jobs, und träumt vom großen Hit. Er hat meinen Respekt!
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