Rackmodelle ratsammer als Gitarrentops?

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Rackmodelle ratsammer als Gitarrentops?

Hi,

ich habe vor mir in nächster Zeit was größeres ins Haus zu holen.
Da ich aber auch noch nicht sooo viel Ahnung von allem Drum und Dran habe weiß ich nicht was jetzt der Unterschied zwischen Rackanfertigungen und Topteilen ist.
Spiel ich die Racks über die Tops oder anstatt?
Vielleicht könnt ihr mir da ja mal weiterhelfen.
Ich sach dann schon mal dankeschön!!!

Gruß Martin
 
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RE: Rackmodelle ratsammer als Gitarrentops?

Hallo Mörten,

nun, ich denke, das ist ein weites Feld. Du solltest uns mal konkret sagen, wie Deine Soundvorstellungen sind und was für Equipment Du schon hast; eine Budgetansage, was Du maximal ausgeben möchtest, ist ebenfalls hilfreich. Ich würde mal, ohne nähere Infos von Dir zu haben, folgende Aussage wagen:

Wenn Du mit einem oder zwei guten Grundsounds auskommst und den Effektaufwand gering halten möchtest, ist sicher ein guter Verstärker mit ein paar Tretminen die richtige Wahl.

Wenn Du auf viele unterschiedliche (programmierte) Sounds mit komplexen Effektsetups stehst, wird das Rack evtl. die bessere Wahl sein.

Gib uns mehr Infos, und wir können Dir konkretere Tipps geben.

Viele Grüsse, Rolf
Verfasst am:

RE: Rackmodelle ratsammer als Gitarrentops?

Also meine Stilrichtung wäre Metal...möchte eventuell aber auch in die Prog-ecke gehn.
Soll also schon voll des Brett geben, aber auch schöne warme, cleane Klänge und warme Soloklänge hergeben.
Und n paar Effekte(Chorus,Flanger,Phaser,Delay,Reverb,PitchShifter,...)wärn au net schlecht.
Kosten sollte es nicht mehr wie 1800€

Oder is es besser ich kauf mir n Topteil und dann noch Bodentreter wie zum Beispiel den BOSS GT-8 oder so etwas in der Art?
 
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RE: Rackmodelle ratsammer als Gitarrentops?

Mörten schrieb:
Hi,
ich habe vor mir in nächster Zeit was größeres ins Haus zu holen.


Tach Mörten,

da Du kürzlich noch nach einem Comboamp der preisgünstigen Klasse fragtest, ist es auf jeden Fall ratsammer, von Racks die Finger wegzulassen.

Man muß sich mit dem Zeug beschäftigen, um die Vorteile auch wirklich ausnutzen zu können (und erstmal zu wissen, welche Teile man will und braucht), und Du sagst ja selbst, dass Du noch nicht so viel Ahnung hast.

Ein Rack besteht aus einzelnen Komponenten, die meist 19" Format haben. Die Vorstufe mit der Klangregelung und die Endstufe sind also zwei Brocken. Dazu kann man noch alle möglichen und unmöglichen Effekte vor- und zuschalten, mit einem Rackmischer mischen, und hat am Ende ein zwei- oder dreikanaliges Setup.

Meines sah vor dem Verkauf so aus:

http://home.arcor.de/mcstageleft/Rack%201998.jpg

Ich schlage vor, Du sparst erst noch ein bißchen. Solange kannst Du auch noch etwas üben.
Verfasst am:

RE: Rackmodelle ratsammer als Gitarrentops?

Heilige **** is das ein Rack !
Hast du nebenbei auch noch Gitarre gespielt? Oder nur am sound rumgedreht*G*

Aber ich stimm da gerne zu, gerade am Anfang macht es mehr sinn sich mit dem Spielen zu befassen.
Verfasst am:

RE: Rackmodelle ratsammer als Gitarrentops?

Hi Mörten,

da kommen wir wirklich in den Bereich der Glaubensfrage wie etwa: Was ist besser, Gibson oder Fender?

Prinzipiell kann man sagen, dass ein Rack aus einzelnen Modulen, wie Vorstufe, Endstufe und Effekten, besteht. Vorteil: Man kann mit Geräten unterschiedlicher Hersteller kombinieren und ein eigenes Sounderlebnis schaffen. Weiterhin können einzelne Teile immer wieder ausgetauscht werden. Insgesamt ist ein Rack also variabler. Das ist aber auch ein Nachteil; denn ein Rack fördert das G.A.S. Ein weiterer Nachteil sind die ewig vielen Verbindungen, die eine zusätzlich Fehlerquelle sein können.
Mit einem Topteil legst Du Dich hinsichtlich des Klanges ziemlich fest. So ohne weiteres können da nicht einzelne Komponenten ausgetauscht werden.

Deine Frage, was ist besser, kann nicht beantwortet werden. Denn am Ende entscheidet doch nur der persönliche Geschmack.

Ich persönlich käme mit einem Rack nicht zurecht, ein schlichter Amp, an dem ich nicht die einzelnen Module aufeinander abstimmen muss, ist genau das richtige für mich. Ich will spielen und nicht basteln. Das hängt auch damit zusammen, dass ich keinen Bedarf an Effekten habe.

Was bleibt Dir also übrig? Nichts überstürzen, testen, was Dir in die Finger kommt. Und vielleicht solltest Du noch das lesen:
http://www.guitarworld.de/forum/viewtopic.php?t=4671
Mit 1800 € solltest Du einen Amp finden, der Dir auf lange Zeit Freude macht, egal, ob Rack oder Top.
Ein letzter Tipp: Lass die Box nicht unbeachtet, die ist an der Soundentwicklung nicht ganz unbeteiligt.
 
Gruss
frank
Verfasst am:

RE: Rackmodelle ratsammer als Gitarrentops?

mad cruiser schrieb:
da Du kürzlich noch nach einem Comboamp der preisgünstigen Klasse fragtest, ist es auf jeden Fall ratsammer, von Racks die Finger wegzulassen.



Das mit dem preisgünstigeren Combo war nur für zu Hause...somit hab ich mehr Geld zu verfügung für ein Topteil meiner Wahl

frank schrieb:
denn ein Rack fördert das G.A.S.

Bin ich blöd...oder was solln G.A.S heißen?
Is das ein Insider....oder leb ich hinterm MOnd?

Naja ich denke, das Thema Rack hat sich dann erstmal erledigt...
bin ja eh nur n armer Student, da kann ich mir net son Rack wie de Mad Cruiser leisten

Gruß Martin
 
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RE: Rackmodelle ratsammer als Gitarrentops?

Moinsen,

hast ja schon ein paar Tips bekommen.

Grundsätzlich kann man noch dazu sagen.
ein Top oder Combo ohne alles und zusätlich die selbe Kiste für Effects sind am besten.
Denn überall wo du die Kette (zwischen Pre und Poweramp)unterbrichst geht dir Druck verloren
im günstigsten Fall hast du nen Amp mit parallelem Einschleifweg.
Rack ist zwar nett, aber die Komponenten müssen halt zusammen passen.
(wird trotzdem nie klingen wie ein gutes Top)
Am besten du faßt da ma so ein paar Teile zusammen die du kombinieren möchtest und fragst herum wer damit Erfahrungen hat oder probierst die in Shops mit Showroom aus.
Schliesslich muss das ganze ja am Ende in dein Geschmacksfenster passen

greez
Verfasst am:

RE: Rackmodelle ratsammer als Gitarrentops?

alien schrieb:
(wird trotzdem nie klingen wie ein gutes Top)

Hallo,

Wieso kann denn ein Rack nicht so klingen wie ein Top? Wieso geht denn Druck verloren? Wo denn?

Ich selbst befasse mich schon seit längerem mit Racks und dem ganzen Kram drumherum.
Ich habe manchmal schon Probleme einen echten Röhrenamp von einem guten Modelingamp zu unterscheiden. Aber dann noch einen unterschied zwischen einem Rack und einem Top ausmachen zu können. WOW!

In der letzten Zeit habe ich zwei Topteile in ein Rack gespeist und das dann an eine Box geschickt. Zwei Tops, weil das eine Clean besser konnte als der andere Amp und das andere Top weil es besser brachial konnte. Da ein Großteil der Soundformung in der Vorstufe passiert, ist es meiner Ansicht nach wichtig eine gute Vorstufe zu haben die viel abdeckt. Natürlich muss auch die Endstufe gut Luft bewegen können und den gewünschten Sound amtlich verstärken. Aber das muss sie auch in einem Topteil.
In einem Rack habe ich für mich ne bessere Möglichkeit Sounds zu routen und alles auf einander abzustimmen. Bei nem Top muss man alles im Loop regeln und ist meist auf entweder einen seriellen oder parallelen beschränkt. Bei nem seriellen braucht man einen Mixer um den trockenen Sound für manche Sachen zu behalten und bei nem parallelen ist man aufgeschmissen, wenn man ein Tremolo zum beispiel hinter der Vorstufe fahren möchte.
Also wer wirklich ernsthaft mit programmierbaren Effekten arbeiten möchte und dabei nen amtlichen Sound, geht meine Empfehlung eher in Richtung Rack.

Der Nachteil beim Rack ist tatsächlich das GAS.
hier mal das Intro zu einem Aufsatz den ich mal geschrieben habe:
Das übliche Problem eines (fast) jeden Gitarristen ist die Suche nach dem heiligen Gral - dem Ton. Für seinen Sound nimmt der Gitarrero gerne schonmal hunderte Kilometer in Kauf um irgendwelches Zeug auszuprobieren. Will er weiteres Equipment sein eigen nennen, leidet er unter GAS - Gear Aquisition Syndrom - eine unter Gitarristen sehr verbreitete Krankheit. Meist ist neues Zeug so teuer, dass man lange drauf warten muss um es sich endlich leisten zu können.
 
LG Jan
Verfasst am:

RE: Rackmodelle ratsammer als Gitarrentops?

Was waren das noch für Zeiten, als man einfach seine Gitarre nahm, ein Kabel einsteckte und dieses wiederum in einen Combo steckte und gut war...

Martin (=> der glaubt, seinen Gral gefunden zu haben. Ich muß aber auch nur so klingen wie ich...)
Verfasst am:

RE: Rackmodelle ratsammer als Gitarrentops?

7-ender schrieb:
Was waren das noch für Zeiten, als man einfach seine Gitarre nahm, ein Kabel einsteckte und dieses wiederum in einen Combo steckte und gut war...

Martin (=> der glaubt, seinen Gral gefunden zu haben. Ich muß aber auch nur so klingen wie ich...)


Hi Martin, welcome back!

Bislang hatten wir die Soundvielfalt mehr oder weniger als Selbstzweck betrachtet - oder unter dem Aspekt: was muß ich an Sounds abwerfen?

Ich möchte mal einen anderen Gesichtspunkt in die Diskussion werfen. Ich persönlich langweile mich schnell bei Gitarrensoli. Auch bei meinen eigenen. Dabei bin ich sicherlich ein Mann mit Erfahrung, der auch etwas auszusagen vermag - aber einen ganzen Abend lang mit einem Sound, oder auch zweien, durchzustehen bedarf eines wirklichen Könners mit einer unglaublichen Trickkiste.

Mein Credo lautet also: versuche, nicht zu langweilen. Überraschende Effekte und unterschiedliche Sounds sind neben Vermischung verschiedener Stilistiken und Spieltechniken geeignet, der Langeweile entgegenzuwirken.

Damit hat die Technik dienende Funktion und ist kein Selbstzweck.
Ich hoffe, das war nicht zu weit OT.

Übrigens:
Mörten schrieb:
bin ja eh nur n armer Student, da kann ich mir net son Rack wie de Mad Cruiser leisten


Die gibbet auch zwei Nummern kleiner. Man muß aber wissen, was man will - und warum!
Verfasst am:

RE: Rackmodelle ratsammer als Gitarrentops?

Moinsen,

Hi Jamalot
zu deiner Frage,
Druck..insofern daß du, wie beschrieben, die reine Verstärkungskette, auf die ein guter Amp konzipiert ist, unterbrichst.
zB. mit Effekten die auch im Bypass Modus OP Verstärker benutzen.

Ich habe vor längerer Zeit auch ziemlich intensiv mit Leuten in der Entwicklung zusammengearbeitet
die auf Racks etc. spezialisiert sind und praktisch auf der anderen Seite stehen was diese GAS Geschichte angeht.
Auch hier herrscht einhellige Meinung.
Die Jungs versuchen nämlich "heilige Grale zu bauen.
..und verzweifeln da auch immer wieder dran...

Jedenfalls wird da viel experimentiert und teilweise bis in die letzten Ecken verglichen, geforscht.
Alles in allem ein wirklich superspannendes Thema!
(später werden so Sachen und Wissen meistens in Form von Lizenzen ja auch nach China verkauft. (mit kleinen Einschränkungen)

Ich habe selber auch Rack Equipment und Amps ..teilweise auch kombiniert.
Aber es ist wirklich hörbar, oder auch "fühlbar" wenn man die direkten Vergleiche hat.
Ist aber auch Geschmacksache. Es gibt auch Leute die Lukathers Solo-Sound gut finden...
Und zur Musik solls ja auch passen.
Wie sagte Reihnhold Bogner so schön (und der gehört eigentlich zu den LÖt-Gurus ..gerade wegen seiner engen Zusammenarbeit mit der Internationalen Garde) : "Wenn du nen guten Amp haben willst...hol dir nen alten Marshall und lass ihn tunen"
Und "eigentlich" müsste er ja sagen .."Kauf meine Amps und Racks.!"..

Wie gesagt, wichtig für eine Entscheidung ist natürlich auch die Art der Anwendung (was will eine Sex-Pistols-Coverband mit 120 Gitarren-Sounds?)
und an allererster Stelle natürlich der persönliche Geschmack.

greez
Verfasst am:

RE: Rackmodelle ratsammer als Gitarrentops?

alien schrieb:
Aber es ist wirklich hörbar, oder auch "fühlbar" wenn man die direkten Vergleiche hat.


Nichts für ungut, alien, aber den haben die meisten user dieses Forums nicht. Natürlich hast Du vollkommen Recht, aber was soll diese Diskussion, wenn nicht mal Dein (verdammt guter) Bassist den Unterschied hört? Das ist nicht ironisch gemeint!

Die wenigsten hier sind Profis, und ich kenne genügend, die von der Musik leben, denen das auch egal ist. (Weil sie sich mit weit weniger ausgefeiltem Equipment durchschlagen). Insofern ist diese Diskussion akademisch.

alien schrieb:
und an allererster Stelle natürlich der persönliche Geschmack.


Das ist mal ein Wort.
Verfasst am:

RE: Rackmodelle ratsammer als Gitarrentops?

Moinsen,

jo da haste auch wieder recht mad.
Wäre wahrscheinlich ein anderer spannender Thread.
(Allein die Diskussion über alte Ausgangsüberträger und bei welcher Luftfeuchtigkeit an Fender Amps die Potis am saubersten arbeiten würde alle Ingeneure und Bastler auf Jahrzente beschäftigen

Die eigentliche Frage des Threads war ja bezgl. eines Metal Sounds und eine vernünftig, greifbare Lösung.
Ich hoffe das Mörtin nun nicht völlig verzweifelt zum Keyboarder wird.

Mörten:
Vieleicht wäre es smart mal zu googeln was deine Lieblingsgitarristen so am Start haben und ungefähr raus zu filtern, welche Sounds dir bei denen am besten gefallen.
Dann könnte man bestimmt schnell ein paar adäquate Equipment Tips aufrufen bezüglich Anschaffung und Kombinationen.

Hier sind ja genug Leute, die das eine oder andere Teil selber nutzen.

greez

PS: Anbei zu dem "Vergleichen"...Ich finde bei der Shop Auswahl sollte man ein bischen drauf schaun ,vor Ort, auch Testbedingungen (Showrooms etc.) vor zu finden...es gibt ja löblicherweise auch sehr kooperative Läden.
Schliesslich geht ja oft sehr viel Geld übern Tresen.
Am besten Termin vorher machen...wenn nicht soviel los ist..dann kann man schon ziemlich gut vergleichen und es ist ja schade wenn bei aller Vorfreude nachher der Spass beim Knöpfchen drehn und zocken getrübt wird weil der Kram anders klingt als im Prospekt.


Zuletzt bearbeitet von alien am 20.01.2006, insgesamt einmal bearbeitet
Verfasst am:

RE: Rackmodelle ratsammer als Gitarrentops?

mad cruiser schrieb:
7-ender schrieb:
Was waren das noch für Zeiten, als man einfach seine Gitarre nahm, ein Kabel einsteckte und dieses wiederum in einen Combo steckte und gut war...

Martin (=> der glaubt, seinen Gral gefunden zu haben. Ich muß aber auch nur so klingen wie ich...)


Hi Martin, welcome back!

Bislang hatten wir die Soundvielfalt mehr oder weniger als Selbstzweck betrachtet - oder unter dem Aspekt: was muß ich an Sounds abwerfen?

Ich möchte mal einen anderen Gesichtspunkt in die Diskussion werfen. Ich persönlich langweile mich schnell bei Gitarrensoli. Auch bei meinen eigenen. Dabei bin ich sicherlich ein Mann mit Erfahrung, der auch etwas auszusagen vermag - aber einen ganzen Abend lang mit einem Sound, oder auch zweien, durchzustehen bedarf eines wirklichen Könners mit einer unglaublichen Trickkiste.

Mein Credo lautet also: versuche, nicht zu langweilen. Überraschende Effekte und unterschiedliche Sounds sind neben Vermischung verschiedener Stilistiken und Spieltechniken geeignet, der Langeweile entgegenzuwirken.

Damit hat die Technik dienende Funktion und ist kein Selbstzweck.
Ich hoffe, das war nicht zu weit OT.


Irgendwie glauben wir Gitarristen immer noch, die anderen Bandmitglieder gibt es nur am Rande. Natürlich will man als Gitarrist variabel sein und ich "spiele" ja auch mit meinem Sound. Aber für mich als Teamplayer steht erst mal das Gesamte im Vordergrund. Und wenn ich dann noch darüber nachdenke, dass jetzt nicht wirklich jeder hier sein Geld damit verdient, variabel zu sein, dann kommt mir eher dieser "back to the roots" Gedanke, ein Sound, der mir gefällt und mit dem ich mich einbringen kann. Für mich war und ist die Gitarre ein Mittel zum Zweck, mit dem ich mich ausdrücken kann. Ob der Martin (Mörten, womit ich beim Thema bin) sich dessen bewußt ist?
Verfasst am:

RE: Rackmodelle ratsammer als Gitarrentops?

Moinsen,

eben...
Der Thread war ja im Gitarren "Einsteiger" Bereich.

vieleicht wär dann einfach ein gebrauchter jcm 800 ("unten rum" für Metal und deep Grooves einfach fast unschlagbar (Zack Wylde))
mit ner schönen Vorstufenmodifikation.
+ parallelem Einschleifweg für sein angesprochenes GP8 (Phaser Delay Chorus sagte er ja)
(die Vorstufendröhnung brauchter ja nich mehr bei schaltbarer Vorstufe und genug Gain)
und ne gescheite 4x12...völlig in Ordnung?
passt zB. gut in seine angesprochene Musikrichtung (Metal /prog Metal).
gerne wird ja auch tiefer gestimmt ..EL34 solltens da schon sein ..daher der erste Gedanke Marshall)
und ist mit der Preisvorstellung zu vereinbaren.(mit nem bischen Glück bleibt noch was über für ne günstige Ersatzklampfe und nen Ledernietengitarrengurt )
ein klassisches Metal Besteck sozusagen...und relativ flexibel

..und es ist übersichtlich bzw. man kann sich nicht allzu viel kaputtdrehen soundmässig, und sofort losdonnern.

greez
Verfasst am:

RE: Rackmodelle ratsammer als Gitarrentops?

mad cruiser schrieb:
Dabei bin ich sicherlich ein Mann mit Erfahrung, der auch etwas auszusagen vermag - aber einen ganzen Abend lang mit einem Sound, oder auch zweien, durchzustehen bedarf eines wirklichen Könners mit einer unglaublichen Trickkiste.

Mein Credo lautet also: versuche, nicht zu langweilen. Überraschende Effekte und unterschiedliche Sounds sind neben Vermischung verschiedener Stilistiken und Spieltechniken geeignet, der Langeweile entgegenzuwirken.


Hallo Mad Cruiser,

das ist doch mal ein Wort.
Da ich als Trio-Gitarrist vor ähnlichen Problemen stehe, würde mich mal interessieren, welche Sounds Du einsetzt. Ich finde es ist nämlich nicht leicht Effekte zu finden, die auch zum Genre und zum eigenen Spiel passen.
Ich selbst hab an Effekten (den TS zähle ich nicht dazu) eigentlich nur ein Tremolo, was ich an einzelnen Stellen kurz aktiviere, selten mal über ein ganzes Stück.


Gruß
Bumble
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