set and forget oder tweak like a fool?

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erniecaster

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Hallo!

Bitte entschuldigt den englischsprachigen Titel, der schoss mir so durch den Kopf und ich fand nichts, was auf deutsch genauso griffig ist.

Mal Hand aufs Herz: Wie sieht es bei euch bei Proben und Gigs aus? Reinkommen (bzw. hinstellen) und los oder dreht ihr noch fröhlich an Potis und drückt diverse Schalter zur Abstimmung des Sounds?

Ich wäre ja so furchtbar gerne ein "set and forget"-Typ, weiss aber nicht, ob ich da einem Phantom hinterher jage.

Gruß

e.
 
Hinstellen und los, ganz eindeutig.

Naja, wenn ich Lust habe, drehe ich vor dem Spielen nochmal an den Tunern ;)
 
Kaum wirds hier Frühling werden die Leute komisch und fangen an an den vielen Knöpfen von ihren Gerätschaften rumzuspielen. Mein Tipp - alle auf 11 stellen .

:roll:

r
 
erniecaster":21mye6ws schrieb:
Ich wäre ja so furchtbar gerne ein "set and forget"-Typ, weiss aber nicht, ob ich da einem Phantom hinterher jage.

Schöner Fred.

Naja, also ich hab meine 'Einstellzeit' eigentlich hinter mir und gliedere mich mal in die Reihe der 'set and forget'-Typen ein. Ab und an meint man zwar irgendetwas passt nicht, aber die Nuancen kommen dann meist beim spielen, denn am Equipment kann es ja nicht liegen - es war ja die Probe, oder Gig vorher alles noch bestens.

Es gibt allerdings auch Tage da geht/klingt einfach nix wie man möchte/will :roll:

Du bist aber meines Wissens nach ein Covertyp der viele Sounds und Effekte benötigt - da gibts dann doch gelegentlich 'tweak like a fool'.

Es ist normal Ernie ;-)
 
Ich tweake nur in den ersten Tagen eines Neubesitzes wie bescheuert bis ich mich auf ein Optimum zubewege und schränke dann mit Annäherung daran mein Tweaken immer weiter ein.

Wenn es erst alles klingt wie ich mir das vorstelle, ist es Plug-and-Play. An meinem Halltreter habe ich seit 2 Jahren nichts mehr angefasst.

Wenn es dann mal Tage gibt wo man denkt, das klingt nicht und da ist der Wurm drin: Egal. Durchstehen. Musik machen.

Mauliges Herumschrauben verschlimmert an solchen Tagen nur alles und nervt einen selbst nebst Bandkollegen.
 
Tag,
nachdem ich eingesehen habe das Soundveränderungen nur an mir und meiner Laune/Arbeitsbelastung/Tagesform liegen, habe ich dran rum drehen eingestellt.
Das Equipment, das letzten Donnerstag soooo geil klang, ist am darauf folgenden Donnerstag ja unverstellt und auch sonst identisch, warum sollte ich also erneut dran drehen, wenn einmal der Traumsound gefunden war und ich einfach Grütze spiele, weil vielleicht ein Horrortag im Büro war.

grüße
MIKE
 
Nach dem ich schon etwas länger nicht mehr dabei war, einen freundlichen Gruß in die Runde!

Ich regel dann nach, wenn eine andere Gitarre am Start ist und es erforderlich erscheint. Zumindest meine Gitarren haben ihre eigene, z.T. recht unterschiedliche "Klang-Spezifikation". Das ist aber eigentlich alles in einem marginalen Bereich (ein Quentchen Treble hier, ein bischen Bass dort). Wie Mike schon schrob, es ist vieles von der Tagesvorm abhängig; da ich das weiß, muss ich meine Verwirrung nicht noch steigern ;-)

Allerdings spiele ich als einfach gestrickter Gitarrist mit einfachen Mitteln, außer Amp, Booster/OD Kombi, Wah und selten eine Talkbox hängt bei mir nix hinter der Gitarre. Also zum Glück nicht viel zum verstellen... :cool:
 
Allerdings spiele ich als einfach gestrickter Gitarrist mit einfachen Mitteln, außer Amp, Booster/OD Kombi, Wah und selten eine Talkbox hängt bei mir nix hinter der Gitarre. Also zum Glück nicht viel zum verstellen...

hast Du ´ne Ahnung wie lange manche an Treble/Middle/Bass Reglern ihrer Amps drehen können :-)
 
7enderman":1u45cldy schrieb:
Allerdings spiele ich als einfach gestrickter Gitarrist mit einfachen Mitteln, außer Amp, Booster/OD Kombi, Wah und selten eine Talkbox hängt bei mir nix hinter der Gitarre. Also zum Glück nicht viel zum verstellen...

hast Du ´ne Ahnung wie lange manche an Treble/Middle/Bass Reglern ihrer Amps drehen können :-)

Hi Mike,

ich kenne ein paar Leute bei denen das schon ein Ritual ist bevor sie einen Ton spielen. Hauptsache mal kurz den Treble Regler von 12 Uhr auf 17 Uhr gestellt um ihn dann wieder zurück auf 12 Uhr zu drehen - ist lustig anzuschauen :lol:


7-ender":1u45cldy schrieb:
Nach dem ich schon etwas länger nicht mehr dabei war, einen freundlichen Gruß in die Runde!

Hallo Namensvetter, schön mal wieder von dir zu lesen ;-)

Gruß zurück
 
erniecaster":32o0m6dc schrieb:
Hallo!

Bitte entschuldigt den englischsprachigen Titel, der schoss mir so durch den Kopf und ich fand nichts, was auf deutsch genauso griffig ist.

Mal Hand aufs Herz: Wie sieht es bei euch bei Proben und Gigs aus? Reinkommen (bzw. hinstellen) und los oder dreht ihr noch fröhlich an Potis und drückt diverse Schalter zur Abstimmung des Sounds?

Ich wäre ja so furchtbar gerne ein "set and forget"-Typ, weiss aber nicht, ob ich da einem Phantom hinterher jage.

Gruß

e.

Set and forget!
Hab seit langem an meinem AFX nix mehr herumgeschraubt. Kann alles was ich brauche so wie es ist.
Fertig!

I schraub eher am Mikrostativ ;-)
Lg
Auge
 
Kann ich mich nur anschließen.

Wechsle mit dem Axe nichtmal großartig die Sounds, d. h. Gitarre + Amp (Paula: gerne Bassman oder Plexi, Tele: Bassman) und gelegentlich Zerrer, Autowah, Tremolo bzw. Delay.

Alles fest eingestellt. Das Einzige was variiert ist das Tap-Tempo :cool:

Ich mag es (meistens zumindest).

Wenn's nicht klingt, liegt's definitiv nicht am Equipment - leider :(
 
Tach Erniecaster,
jau - ich stell einmal ein und gut ist für fast alle Zeiten :-P
Für das bissken Geschrammel, die 5 Pentanoniklicks und eine Jazzlinie wäre auch alles andere übertrieben!
 
Wenn ich mit meinem eigenen Equipment unterwegs bin, hinstellen und gut.
Wenn ich über eine fremde Box spielen darf/muss (auf Festivals oft üblich,
um die Umbauzeiten zu verkürzen) evt. mal kurz Bässe und Höhen nachregeln
und ab geht's ...
 
Moin.
Bei der EGitarre
Ich versuche möglichst wenig rumzustellen. Oder es ist eine Soundfindungsphase in der Band angesagt. Frequenzverteilung ist dann angesagt und genaue Abstimmung der Effekte.
Aber eigentlich habe ich meine Standardpresets im Modeller, damit läßt sich jede Probe durchhalten und auch jeder Gig. An den Zerrern und Pedalen auf dem Streßbrett drehe ich kaum noch. Das ist höchstens beim Gitarrenwechsel nötig, aber ich spiele eigentlich alles mit meiner Cort.
Bei der AGitarre bin ich noch nicht am Ziel, dort sind die verstärkten Einstellungen noch nicht festgelegt. Aber auch dort gibt es die "wir proben einfach neue Nummern" Einstellungen, die einfach funktionieren.
Wenn ich was drehe, dann am meisten am Pult um die Sounds dem Raum anzupassen. Probe allerdings in verschiedenen Räumlichkeiten, wenn ein fester Proberaum vorhanden wäre, dann würde das auch wegfallen.
Gruß
Ugorr
 
Ich schraube ja gerne an den Effekten rum und das Geraffel ist auch im steten Wandel....

ABER: das Schrauben erfolgt vor den Proben. Definitiv.
Proben dienen dem Bandzusammenspiel. Punkt.

Danach kanns wieder ans Schrauben gehen.

Zur Zeit schraube ich allerdings dauernd, weil a) neues Geraffel und b) keine Band, ergo: keine Proben :shock:
 
Im Grund genommen wie es Mike schon schrub. Was in der letzten Probe geil war, ist auch heute so.
Nur Live muss ich auch immer ein bissel "rumfummeln" bis es stimmt.
Dann gehts natürlich für die nexte Probe auch weieder los mit umstellen aber das geht in der Regel doch recht fix.

Roggenrohl
Keef
 
muelrich":3oezy49v schrieb:
ABER: das Schrauben erfolgt vor den Proben. Definitiv.
Proben dienen dem Bandzusammenspiel. Punkt.

Ich finde ja Schrauben nur im Bandkontext wirklich sinnvoll.
Zu Hause ist es mein inneres Spielkind, und auch ds ist wichtig, um zu wissen, welcher Knopf was tut.
Aber Sounds einstellen kann ich eigentlich nur im Kontext.
Und das tut einem Bandsound auch ganz gut, glaube ich.
Solange es nicht das Spielen über große Strecken ersetzt.

Viele Grüße,
woody
 
Hallo!

auge":2j2h51lw schrieb:
I schraub eher am Mikrostativ ;-)

DAS tue ich auch - selbst, wenn das Ding im Proberaum steht und die Woche vorher penibel eingestellt wurde.

Mein Tweaken zwischendurch (im Bandkontext) besteht im Regelfall in der Anpassung der Sololautstärke und mal ein wenig Delay-Anteil.

Pianisten stellen übrigens immer vor dem Spielen noch mal an der "Beethoven-Bank" rum...

Gruß

e.
 
Ich habe irgendwann mal so viele Sounds programmiert, dass ich nicht mehr schrauben muss.
DAFÜR ist diese Technik vor 25 Jahren erfunden worden.
Später hat man sich wieder überlegt, dass man das auch mit mehreren Amps und Dutzenden kleinen Dosen machen kann, wenn man sich über deren Reihenfolge und Einstellung einig ist, wobei man damals bedauerlicherweise diesen genialen Zerrer verkauft hat, (was für eine Eselei!) dessen Sound nie mehr genau so zu reproduzieren war, vielleicht annährend, wenn man den MXR nicht im Gain, sondern nur in der Lautst.... :roll: :lol:
 
Set and forget!

Ich bin allgemein eher die Art von Mensch, die am liebsten nen Amp mit ganz wenigen Knöpfen bevorzugt - je weniger man rumdrehn kann, desto weniger kann man falsch machen, sofern die Basis stimmt.

Gain, Master, 3Band EQ. Den EQ rühr ich kaum an, dieser ist auch eher auf Pi mal Damen eingestellt - also keine Millimeterarbeit.
Bei Gain und Master stell ich schon ab und an rum, wenn ich mir mal wieder einbilde, nen cleaneren/verzerrteren Grundsound zu fahren; das kann dann schon ein, zwei Bandproben lang dauern, bis ich "meinen" Sound wieder im Ohr hab.

An meinen geschätzten 1000 Effekten schraub ich selten rum, die meisten Potis sind sogar mit Gaffa überklebt, damit sich bei der Steppeinlage nichts verstellt.


Mein Basser hingegen scheint seinen Amp jedes Mal aufs Neue einstellen zu müssen; es vergeht kaum ein Song, nach dem er nicht nachjustieren muss, und bei der Bedienung der Knöpfe sieht er nicht gerade zielstrebig aus, eher hilflos. Es passiert sogar, dass er unter der Probe ein anderes Effektgerät einbauen muss, da das ja viel besser klingt als XY... das Ergebnis der Schrauberei ist meistens so marginal, dass mein Basser sich öfter mal Mecker von den Kollegen einfängt.
Am liebsten würd ich ihm irgendwann nen Amp bauen lassen, den man lediglich ein- und ausschalten kann :-)
 
W°°":3fdpcd0a schrieb:
Porridgezwerg":3fdpcd0a schrieb:
auf Pi mal Damen eingestellt

Das ist einer der schönsten Verschreiber, die ich hier gelesen habe!
Danke! :-D

:lol: :lol: :lol:

Rock`n Roll ......
smiley_emoticons_unknownauthor_knutsch.gif
 
W°°":30bse1om schrieb:
Ich habe irgendwann mal so viele Sounds programmiert, dass ich nicht mehr schrauben muss.
DAFÜR ist diese Technik vor 25 Jahren erfunden worden.
Genau so habe ich es jetzt 24 Jahre gemacht. Zweckmäßigerweise mit Dreibandklangregelung in der Endstufe, die eine Anpassung an die akustischen Gegebenheiten zuläßt.
W°°":30bse1om schrieb:
Später hat man sich wieder überlegt...
:lol: SEHR viel später... (zumindest ich!)

Ich experimentiere gerade mit einer Mischung aus analogen Vorstufen und digitalen Effekten. Ich habe festgestellt, dass ich mit den programmierten Quallermännern gut leben kann, aber gerne mal eine andere Gitarre mitnehme. Da ist es ganz hilfreich, wenn man direkten Zugriff auf die Klangregelung der Vorstufe hat, ohne ein Menü aufrufen zu müssen. Hat alles seine Vor- und Nachteile.
 
Eigentlich beides ... irgendwie ... ohne Scheiß!

Ich bin extrem zufrieden mit meinem Amp. So sehr, dass ich einfach alles
auf Mittag stelle und gut ist. Klingt für mich einsA und in fast jedem Kontext
seht gut ortbar.

Der einzige Poti an dem ich permanent rumfummele ist der Mitten-Poti von
der Gain-Sektion meines Pittbulls. Zum kotzen, er fuchtelt immer wild mit
den Armen und schreit: "EY DU ARSCH, DREH' MICH!"
 

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