A-Shape Barré-Griffe und die hohe E-Saite

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RE: A-Shape Barré-Griffe und die hohe E-Saite

Hi Daniel,

danke, hier ist das Foto.
Das ist echt mit das coolste was ich bisher an Grifftechniken gesehen habe
Da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen. Aber wenn es denn funktioniert, warum nicht?



Ich fang dann mal an zu üben


Zuletzt bearbeitet von trekkerfahrer am 12.10.2009, insgesamt einmal bearbeitet
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RE: A-Shape Barré-Griffe und die hohe E-Saite

Hallo Ralf,

danke, viel zu viel der Ehre. Wie gesagt, ist nicht von mir, nur von mir gelesen, bei Wikipedia.

Der kritische Kommentar von juergen2 hat mich aber doch betroffen gemacht. Allerdings weiß ich nicht genau, wann mich diese Greiftechnik eher behindert. Ich kann den kleinen Finger leicht anheben, z.B. um G7 zu spielen.

Also bin ich mir im Moment noch nicht sicher, ob ich wirklich umlernen will.

Daniel
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RE: A-Shape Barré-Griffe und die hohe E-Saite

Hallo Daniel,

im Grunde genommen ist gegen unkonventionelle Grifftechniken nichts einzuwenden. Allerdings hat Juergen Recht, dass Du spätestens beim Melodie-/Solo-Spiel Deine Fingerkuppen brauchen wirst, und mit der Nageltechnik nicht weiterkommen wirst. Insofern macht es schon Sinn von Beginn an die Fingerkuppentechnik zu trainieren.
Letztendlich ist das wirklich nur eine Frage der Übung, und wird Dich nicht viel Zeit kosten, aber in Zukunft das ein oder andere leichter machen.

LG,
Ralf
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RE: A-Shape Barré-Griffe und die hohe E-Saite

hallo zusammen.

ich weiß ja nicht, und nageltechnik hin oder her, aber mich beschleicht so ein verdacht, den ich auf dem bild nicht bestätigt, aber auch nicht widerlegt sehe.

daher setze ich dem Daniel den finger auf die brust und brülle ihn an:

"antworte, junge! wo ist dein daumen? VOR oder HINTER dem griffbrett?*

gausö, franz
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RE: A-Shape Barré-Griffe und die hohe E-Saite

Hallo Ralf,

vielleicht liegt hier ja ein Missverständnis vor. Ich greife die hohe e-Saite nur bei diesem Akkord in der gezeigten Weise. Sonst mache ich das wie alle anderen auch mit der Fingerkuppe.

Das bedeutet aber, dass ein Problem nur auftreten kann, wenn ich den G-Dur -Akkord greife. Das hat dann doch aber nicht viel mit Melodiespiel zu tun, oder ?
Und Soli - haha, ich spiele seit 4 Monaten. Echt Leute, da mache ich mir überhaupt keine Gedanken, ich lach noch immer . . .

Hallo Franz,

ja wo ist denn mein Daumen, verdammt noch mal. Gestern hatte ich ihn doch noch !

Ne, der Dicke ist natürlich hinter dem Griffbrett. Auf dem Foto vielleicht etwas zu weit oben (er schaut ein wenig hervor). Ich musste die Gitarre aber so komisch halten, um das Foto zu schiessen.

Grüße

Daniel
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RE: A-Shape Barré-Griffe und die hohe E-Saite

Hallo muelrich,

dann werde doch mal konkret. Wann wird mich das stören, was werde ich nicht können, weil ich nur G-Dur so greife ?

Lacht ruhig, mir ist das egal. Schon klar, wenns alle anders machen, könnte das ein Hinweis darauf sein, das es vorteilhaft.

Oder anders gefragt, was könntest du nicht spielen, wenn du versuchtest, so zu greifen?

So und außerdem sieht es cool aus, hat der Ralf gesagt !

Im Ernst, ich habe kein Problem damit, etwas zu lernen. Das geht euch allen sicher auch so, sonst wäre Gitarre echt das falsche Instrument.

Grüße

Daniel
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RE: A-Shape Barré-Griffe und die hohe E-Saite

Hi Daniel,

wie bereits geschrieben, gegen ungewöhnliche Grifftechniken ist nichts einzuwenden. Ich greife selber oft auf der E oder A Saite mit dem Daumen von oben. Nachdem mir beim Zivildienst ein kleiner Vietnamese einen halben Zentimeter tiefen Schnitt mit einer Schere im Ringfinger verpasst hat, habe ich 12 Wochen den Ringfinger durch den kleinen Finger ersetzt und das führt heute noch dazu, dass ich bestimmte Dinge statt mit dem Ringfinger mit dem kleinen Finger spiele.
Einer der besten Gitarristen, den ich persönlich kenne, hat anhand eines Geigenbuches Gitarre gelernt, was dazu führte, dass er in einer Lage grundsätzlich über sieben (!) Bünde spielt.
Trotzdem erschliesst sich mir nicht, warum Du beim G nicht einfach die Fingerkuppe des kleinen Fingers benutzt. Fehlt Dir die Kraft? Dann solltest Du es trainieren. Irgendwann fängst Du an komplexere Akkorde oder Solos zu spielen, und dann kannst Du die Kraft im kleinen Finger gebrauchen.
Wie spielst Du z.B. ein Hm im Barree? Benutzt Du da die Kuppe des kleinen Fingers? Wie auch immer, wenn man von Beginn an bestimmte Dinge macht, ist es später schwerer sich das wieder abzugewöhnen. Manchmal führt das zu interessanten Techniken, manchmal zu Problemen. Was bei Dir zutrifft, musst Du selbst entscheiden.

LG,
Ralf
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RE: A-Shape Barré-Griffe und die hohe E-Saite

Hallo Ralf,

ich hoffe dein Ringfinger ist gut verheilt!

Ich spiele seit 4 Monaten Gitarre. Das heißt, momentan geht es mir hauptsächlich darum, flüssige (Standard) Akkordwechsel zu üben, dazu gescheite Schlagrhythmen zu fabrizieren und nebenbei das Lied zu singen. Ich bin also voll ausgelastet. Immerhin, meine Frau meint, man könne manchmal schon erkennen, was für ein Lied das sei !

Wozu brauchen wir eigentlich die Frauen, häh ?? Zum Motivieren taugen die auch nicht immer viel !!

Der kleine Finger wird bei den Standard Septim-Akkorden (H7, E7, e7, A7, a7) verwendet und verrichtet dort seine Arbeit zuverlässig.

Nur den G-Dur-Akkord-Griff verübe ich derart abgefahren. Dies deshalb, weil die Kuppe des kleinen Fingers so klein ist. Wenn man auch noch in Betracht zieht, dass Mittel- und Zeigefinger sehr weit nach oben greifen müssen (Konzertgitarre), dann kann ich den kleinen Finger nicht "wie ein Hämmerchen" auf die e´-Saite setzen. Denn die ganze Hand ist ja ebenfalls weit hochgerückt. Die Trefferfläche ist irgendwie winzig.

Noch musste ich kein hm spielen. Müsste ich es dann läge Zeigefinger im 2. Bund (Barreé), Mittelfinger 3. Bund/h-Saite, Ringfinger 4. Bund/d-Saite und kleiner Finger 4. Bund/g-Saite. Also eigentlich ganz normal, oder ? Jetzt fällt mir gerade auf, dass ich im 4. Bund einen kleinen Barreé machen könnte, vorausgesetzt, ich kriege das letzte Fingerglied ausreichend durchgebogen, um die h-Saite nicht zu berühren.

Da ich mich dummerweise an der hier in Rede stehen Stelle meines kleinen Fingers geschnitten habe, nehme ich dies als Anlass, G-Dur mal anders zu probieren - so wie ihr alle halt.

Danke und Grüße


Daniel
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RE: A-Shape Barré-Griffe und die hohe E-Saite

Hallo Daniel,

sorry wenn ich dich betroffen gemacht habe mit meinem Kommentar, wollte dich nicht demotivieren!
Wie die Kollegen schon schrieben, neue Wege sind manchmal besser, manchmal führen sie in ne Sackgasse, und was für den einen gut ist, ist für den anderen schlecht. Kann dir logischerweise nur aus meiner eigenen Erfahrung berichten.

Du schreibst, du greifst nur G-Dur in der Nageltechnik. Anonsten nutzt du den kleinen Finger normal, auch bei den 7er-Akkorden. Also hast du die Kraft und die Kontrolle, dann ist es nur ein winzig kleiner Übungsschritt zum "normal" gegriffenen G..

Um mal zurück zum Ursprungsposting zu kommen, von wegen A-Griff im Barré oder 3-Finger-Technik: Wenn du A7 hochtransponierst und damit in die Zeigefinger-Barré-Situation kommst, dann musst du DGH-Saite in irgendeiner Form im kleinen Barré greifen, damit du den kleinen frei hast für die 7. Insofern ist es gut wenn man beides kann und situationsgerecht einsetzten kann.

Mal sehen, vielleicht hab ich später etwas Zeit udn photographiere mal G, A, A7 und zB B, B7 in verschiedenen Griffvarianten, dann wirds vielleicht deutlicher für dich.

Im übrigen, Hut ab daß du dich nach 4 Monaten bereits so intensiv mit Grifftechnik, Varianten usw. auseinandersetzt. die meisten die ich kenne schrammeln in der Phase noch mehr oder weniger sinnlos rum!

Motivierende Grüße

Juergen2
 
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RE: A-Shape Barré-Griffe und die hohe E-Saite

Hallo an alle,

ich bin nun dem Rat einiger von euch gefolgt und habe meinen G-Dur-Griff umgestellt. Das war echt knifflig und noch treffe ich die e´-Saite nicht wirlich zuverlässig und ausreichend schnell, aber das wird schon werden.

Gruß Daniel
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RE: A-Shape Barré-Griffe und die hohe E-Saite

Hi,

find ich gut daß du dich wieder meldest wegen Feedback!

Nur Mut, in ein paar Wochen hast du dich komplett umgewöhnt und es wird dir schwerfallen deinen frühere Nageltechnik zu spielen...der Mensch ist ein Gewohnheitstier!

Gruss

Juergen2
 
Die Gewohnheit ist der Sieg der Zeit über den Willen!
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