Kurzvorstellung: Launhardt TLK Paula jr.

Seite 1 von 1
Verfasst am:

Kurzvorstellung: Launhardt TLK Paula jr.

Die Launhardt-Modelle aus der TLK-Reihe - besonders natürlich die 335 - sind ja inzwischen in aller Munde und auch in verschiedenen (Griff-) Händen.

Die Kunde von hervorragender Qualität der Verarbeitung und des Klangs zu einem vernünftigen Preis hat sich schnell verbreitet.
Neben der superben 335 und den Klasse-Teles gibt es aber noch so eine Art Mauerblümchen der Familie.
Und um dieses Gewächs geht es hier: Die TLK-Paula jr. DC.



Zunächst einmal die Fakten:

Korpus: Kaya Mahagoni
Hals: Kaya Mahagoni
Sattel: TusQ
Griffbrett: Indian Rosewood
Bünde: 22 Medium J.
Pickups: AER P90 Pickup, Vintage Special
Regler: Volume, Tone
Bridge: Wraparound
Machine Heads: Gotoh®
Hardware: Chrome
Pickguard: Black
Mensur: 635 mm
Sattelbreite: 42 mm
Farben: TV-Yellow oder Red





Schmuck - und schnörkellos kommt sie daher; genauso wie man es von der großen und berühmten Schwester kennt.
Der Korpus eine Mahagoni-Planke und der Hals eher ein Baseball-Schläger. Das bringt natürlich einiges auf die Küchenwaage.
Die Bandscheibe ist aber schnell vergessen, schon wenn man diese Paula trocken spielt. Sie schwingt im wahrsten Sinne des Wortes von Kopf
bis Fuß. Ein satter Sound, volltönend mit brillanten Höhen.
Dieser Eindruck verfestigt sich, wenn die Dame am Amp hängt; in diesem Fall ein kleiner Koch - Studiotone.







Ich will die geneigte Leserschaft nicht mit Details ohne Ende ermüden, nur soviel:
Dieses liebenswerte "Arbeitspferdchen" kann!! Und das sehr gut.
Der AER-Dogear liefert mit sein Brillanz und Klarheit das perfekte Gleichgewicht zur Mahagoni-Masse.
Von Clean über Blues bis Rock ist alles machbar, die spartanische Ausstattung ist kein Störfaktor.
Kurz gesagt: reduziert auf das Maximum.



Mit einem Straßenpreis von ca. 950,- € ist die TLK-Paula jr. nicht unbedingt ein Schnäppchen, aber sie
ist jeden Cent wert. Und wer sich die Mühe macht und ein bißchen nach ihr googelt, findet die Gute auch
ab und an für deutlich unter 900,- Thalern. Ein Test lohnt sich immer - nicht nur für alternde Puristen wie mich...
 
Blues und Gruß

Stephan

www.barnyard-blues.com
info@barnyard-blues.com



"That ain't no part of nothin'." (Bill Monroe)
Verfasst am:

RE: Kurzvorstellung: Launhardt TLK Paula jr.

Ich nutze dieses kleine Review mal für meinen Eindruck, den ich von Steve und seinen Laden gewonnen habe, als ich ihn vor 2 Tagen zum ersten mal besucht habe.

Anlass war die Äußerung eines Freundes, dass er sich für eine 335 interessiere. Mir fiel dazu die von Steve beschriebene Tom Launhard 335 ein, die wir dann auch bei Steve einen kleineren Test unterzogen.

Kurz was zu Steve und seinem Geschäft.
Steve zeigte sich als freundlicher Mann. Wir kamen erst kurz vor Feierabend in den Laden. Das machte ihm rein gar nichts aus. Und es störte ihn auch nicht, dass wir die Gitarre dann am Amp in höheren Gangarten testeten. Und er war durchweg am Lächeln! Seine Beratung unterschied sich angenehm von der, die ich aus größeren Läden kenne.
Kurz gesagt, im Laden herrscht eine durchweg angenehme Atmosphäre.

Die Tom-Launhard-335 ist eine sehr gute Gitarre und war/ist tadellos verarbeitet. Die Potis arbeiten einwandfrei, an den AER-Pickups gibt es rein gar nichts auszusetzen. Mit den Potis lassen sich diverse und vor allem brauchbare Soundvarianten einstellen. Da klang nichts zu spitz oder trotz höherem Gain mulmig. Die Saitenlage war für mich genau richtig, nicht zu flach, nicht zu hoch, eingestellt.
Sie ist erstaunlich feedbackfest. Selbst in unmittelbarer Nähe des Speakers mit viel Gain und höheren Lautstärken gab es kein unkontrolliertes Feedback, sondern nur ein ausgeprägtes, harmonisches clippen.
Erstes Fazit: Es wird schwer werden, eine bessere 335 zu finden. Ich würde sie allemal einer vom großen G vorziehen. Die TL-335 wäre für mich - auch angesichts des Preises - schlicht die bessere Wahl.

Bei dieser Gelegenheit stellte uns Steve auch die TLK Paula jr. DC vor. Weil's schon spät war, haben wir sie keinem regelrechten Test mehr unterzogen. Aber kur in die Hand genommen haben wir sie doch. Ja, sie ist erstaunlich schwer. Das liegt u.a. auch am wirklich massiven Hals. Die Verarbeitung läßt keine Wünsche offen. Und das Ding hat trocken gespielt schon mal richtig gut geschwungen. Das lässt hoffen, dass sie am Amp eine richtig gute Figur machen wird.
Wir werden sehen; denn innerhalb der nächsten 10 Tage werden wir Steve nochmals wegen der 335 besuchen. Und dann wird sich sicher die Gelegenheit finden, auch die Jr. nochmals in die Hand zu nehmen.
 
Gruss
frank
Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.