Dicke Endstufe, wirklich noch brauchbar?

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Dicke Endstufe, wirklich noch brauchbar?

Hallo zusammen,

ein Kollege bietet gerade eine Zeck A1202 Endstufe an, die hat ca. 2x450W an 8Ohm, arbeitet mit Ringkerntrafo und ist entsprechend schwer mit 25kg. Maximale Leistungsaufnahme 2,8kW, da sollte nicht mehr viel anders an der Sicherung hängen. Uns hat der kleine Bruder früher öfter mal die Sicherung im Proberaum rausgehauen, nur durch das anschalten... ;-(

Ich könnte evtl. sowas gebrauchen zuhause oder im Proberaum. Transportiert werden soll die nicht öfter.

Neu und digital gibt es sowas auch bis zu 20kg leichter, für schmales Geld vom T und für ca. 500€ auch als Mittelklasseprodukt.

Welche Vorteile haben die alten dicken Teile gegenüber der neuen Technologie, und welche Nachteile? Kann man getrost auf das günstige Vintage Pferd setzen, wenn dieses nur ab und an mal benutzt werden soll und damit möglichst lange halten? Transport spielt keine große Rolle für mich.

Danke für eure Meinungen dazu!

Ciao
Monkey
 
D'oh!

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RE: Dicke Endstufe, wirklich noch brauchbar?

Hallo Klaus,

danke für den link, das ist zwar schon was älter aber sehr interessant.

Und dort ist der Ton ja noch rauer als hier manchmal...

Ich überlege noch. Weitere Argumente für/gegen?
Ciao
Monkey
 
D'oh!

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RE: Dicke Endstufe, wirklich noch brauchbar?

Wenn Du das Ding nicht viel schleppen musst, dann ist das Gewicht ja egal.
Ich habe auch noch eine 25kg Endstufe in der Ecke liegen, das Zeug wird ja nicht überfällig.
Und wenn mal was sein solle, kann man es wenigstens noch reparieren.
Ich mag soliden alten Kram.

Viele Grüße,
woody
 
The truth is rarely pure and never simple.
Oscar Wilde
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RE: Dicke Endstufe, wirklich noch brauchbar?

Niels, die Frage ist doch:
Besteht im Moment überhaupt Bedarf an einer Endstufe, oder kommt die Überlegung daher, dass das Angebot aufgetaucht ist?

Und natürlich ist das eine Preisfrage: Was darf denn eine alte Zeck aus den 80ern eigentlich kosten?
 
Grüße DeLüXe vom Rolf
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RE: Dicke Endstufe, wirklich noch brauchbar?

Naja, beides. Im Proberaum würde ich gerne die Beschallung dem Schlagzeug und den Amps anpassen. Das ist alles sehr 80/90er. Meine vorhandenen 10" Aktivmonitore sind da am Limit, besonders was den Bassbereich angeht.
Und da ist das Angebot aufgetaucht, 15/3 Boxen und separate Endstufe, beides gepflegt. Da habe ich halt angefangen zu überlegen.

Wirklich brauchen, eher nein. Deswegen versuche ich den Preis schon entsprechend runterzudrücken. In neu und aktiv wäre ich bei 800 - 1000€, wesentlich leichter, 12/2 Fullrange. Der Preis des gebrauchten Zeugs ist für diesen Vergleich noch zu hoch...

Und bevor die Diskussionen kommen, es geht nicht leiser. Wir wollen das so.

Im Moment tendiere ich zu nicht kaufen oder verschieben. Zumal die Boxen keine Proline sind, welche mir vom Hochtöner wesentlich besser gefallen haben...

Ich werde sehen. Weitere Argumente pro/contra vintage Endstufe?

P.S.: Du kannst doch nicht die Frage stellen, ob man etwas braucht...
 
D'oh!

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RE: Dicke Endstufe, wirklich noch brauchbar?

So, Entscheidung getroffen.

Dagegen.

Ich suche mir bei Gelegenheit was leichteres und aktives. Da gibt es echt interessante Sachen, für garnicht mal soviel Geld. Heutzutage wird die moderne Aktivbox über Netzwerk angesteuert, fernbedienbar über Bluetooth...

Danke!

Ciao
Monkey
 
D'oh!

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Verschoben: 06.02.2017 Uhr von Schnuffi
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