Pickup: Shadow SH 145 Prestige

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Pickup: Shadow SH 145 Prestige

gekauft:
New York City, 145 US$

Ich mag:
Der Sound des Schalloch-Pickups ist traumhaft. Da fährt regelrecht eine "Klangwand" auf einen zu. Der Tonabnehmer ist zudem zu 150% rauschfrei! Ich weiss, das schreibt so ziemlich jeder Hersteller - bei diesem hab ich es getestet, und es stimmt!
Ich habe zu Hause noch einen Pickup fürs Schalloch von Sunrise (die nicht nur einen guten Ruf haben, sondern auch extrem viel kosten; im Vergleich zum Shadow locker das dreifache!!!). Hier der Vergleich:
- Shadow hat deutlich höheren Output und Höhen -> d.h. beim Sunrise muss man Höhen&Volume über Amp/Mischpult "reindrehen", was natürlich das Rauschen verstärkt.
- Shadow ist ausgeglichener; Sunrise ist zu mittenlastig.

m Vergleich zu andere Schalloch-Pickups

Ich mag nicht:
Dass ich vor Jahren dermaßen viel Kohle für meinen Sunrise-Tonabnehmer ausgegeben habe, und jetzt ein um Längen besseres Produkt für weniger Geld erhalten kann... ;-)

Verarbeitung:
Sehr gut! Konnte bisher keine Mängel entdecken.

Support:
Top! Shadow bietet auf alle Produkte 5 (!!!) Jahre Garantie, nachdem man sich online regisitriert hat. Zudem liefern sie Batterie UND Kabel für den Tonabnehmer gleich mit. Selten einen so guten Service erlebt - und mit ist aufgrund meines Alters *räusper* schon einiges in die Finger gekommen :-)

Zusammenfassung:
Mit einem Wort: BEGEISTERT!

Shadow liefert mit dem SH 145 Prestige nicht nur ein hervorragendes Produkt zu einem sehr fairen Preis, sondern spart auch beim Service keinesfalls.
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RE: Pickup: Shadow SH 145 Prestige

Ich krame den alten Fred mal wieder aus, weil ich wie berichtet unter dem Zwang stand, meine Crafter GAE-8 aufzurüsten, weil es den Piezo zerissen hatte.

Das ist meine Wald-, Wiesen-, Unterrichts und Kneipengitarre. Ein zuverlässiges Teil, das recht leicht nicht zu groß ist und auch noch preiswert war.

Im Bandkontext nehme ich meine Instrumente wenn irgend möglich mit einem Mikro ab. Da leistet ein Beyerdynamik M 201 hervorragende Dienste.

Solo sieht das anders aus. Die Aufgabe des Pickups ist da konkret, meinen Harmonizer zu füttern und einen guten robusten Sound zu liefern, auch wenn es mal lauter wird. Vom Harmonizer (Harmony G) geht das Signal dann in eine Lucas XT-Anlage. So Habe ich ein sehr entspanntes Setup mit gutem Grundsound.

In diesem Kontext macht sich der Schalloch-Humbucker gut. Nebengerüsche macht er keine, aber wie Rolli schon erwähnt hat, ist der Klang gut und voll, aber nicht so wirklich akustisch für verwöhnte Ohren. Ich habe da ganz einfach eine alte Ibanez-Bass-EQ-Tretmine zwischengeschaltet und jetzt klingt es genau, wie ich es mir vorgestellt habe.

Es ist schon eine ziemliche Umstellung von Piezo- auf Magnet-Sound, weil besonders die perkussiven Anteile des Spiels radikal anders dargestellt werden. Das ist im Moment eine dieser interessanten Perspektiverschiebungen, die kreative Energie freisetzt. Das finde ich gut.

Ich denke, ich habe die etwas über 100 Euro sehr gut angelegt.
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