4-Band Parametrik macht mich fertig!

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Mahlzeit!

Ich weiß jetzt, warum in Firmen wie H&K Leute wie Thomas Blug angestellt sind. Damit der User nicht vor der Vielfalt der Möglichkeiten seines neuen Gerätes kapituliert!

Ich wußte es wohl auch schon vorher, doch jetzt erlebe ich es am eigenen Leib:
Das GT6 bietet eine Fülle von guten - z.T. sehr guten Effekten. Die Werkseinstellungen sind für meine Ohren jedoch durchweg unbrauchbar. Aber das Gerät ist ja mit einer 4-Band Parametrik ausgestattet....
Kein Problem!
Hier ergeben sich spontan 999 Soundvarianten, mit denen man wahlweise Mücken und Ungeziefer abwehren, oder brünftige Elchkühe anlocken kann. Bei gänzlich unsensibelem Gebrauch hat es vielleicht negativen Einfluss auf die Artenvielfalt - ich traue mich nicht, das zu erproben...
Zwischen all diesen Varianten hoffe ich, auf den Ton zu stoßen, den ich als "meinen Sound" bezeichnen würde. Ich wähne mich immer nah dran und bin aber nach einem mal Umschalten wieder von meiner Auswahl erschrocken.
Es wird viele Wochen der Analyse und des Vergleichens zwischen den guten alten bekannten- und dem neuen Gerät brauchen bis ich weiß, was "den Ton" ausmacht, den ich haben will. Vielleicht komme ich am Ende gar zu dem Ergebnis, daß es nicht geht. Auch auf dem Weg dahin gibt es viel zu lernen.
...Fortsetzung folgt.

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Frieden! Frieden!
Gruß
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Ich weiß jetzt, warum in Firmen wie H&K Leute wie Thomas Blug angestellt sind. Damit der User nicht vor der Vielfalt der Möglichkeiten seines neuen Gerätes kapituliert!

Ich wußte es wohl auch schon vorher, doch jetzt erlebe ich es am eigenen Leib:
Das GT6 bietet eine Fülle von guten - z.T. sehr guten Effekten. Die Werkseinstellungen sind für meine Ohren jedoch durchweg unbrauchbar. Aber das Gerät ist ja mit einer 4-Band Parametrik ausgestattet....
Kein Problem!
Hier ergeben sich spontan 999 Soundvarianten, mit denen man wahlweise Mücken und Ungeziefer abwehren, oder brünftige Elchkühe anlocken kann. Bei gänzlich unsensibelem Gebrauch hat es vielleicht negativen Einfluss auf die Artenvielfalt - ich traue mich nicht, das zu erproben...
Zwischen all diesen Varianten hoffe ich, auf den Ton zu stoßen, den ich als "meinen Sound" bezeichnen würde. Ich wähne mich immer nah dran und bin aber nach einem mal Umschalten wieder von meiner Auswahl erschrocken.
Es wird viele Wochen der Analyse und des Vergleichens zwischen den guten alten bekannten- und dem neuen Gerät brauchen bis ich weiß, was "den Ton" ausmacht, den ich haben will. Vielleicht komme ich am Ende gar zu dem Ergebnis, daß es nicht geht. Auch auf dem Weg dahin gibt es viel zu lernen.
...Fortsetzung folgt.

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Ich hab 31 Bänder am EQ (Behringer Ultracurve Pro) und nach 2-3 Tagen des Lernens und der Gewöhnung konnte ich schon nimmer ohne das Teil!!!
Also: Keine Angst vor den Teilen zeigen, sei ein Pionier! *gg*


Ja is denn heut scho Weihnachten?!
Daniel
 
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Ich hab 31 Bänder am EQ (Behringer Ultracurve Pro) und nach 2-3 Tagen des Lernens und der Gewöhnung konnte ich schon nimmer ohne das Teil!!!
Also: Keine Angst vor den Teilen zeigen, sei ein Pionier! *gg*


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Daniel
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Hallo Daniel,
ja nee - ein graphischer EQ macht keine Probleme. So was habe ich vor meiner Monitorbox. Der parametrische EQ gibt Dir Bässe, Tiefmitten, Mitten und Presenzen stimmbar mit einstellbarer Steilheit bei +-20DB Level. Das ist was für professionelle Mixer-
oder für Terroristen[:0]
Aber wie geschrieben: Es gibt keine Dummheit, aus der man nicht noch lernen könnte.:)

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Ich wußte es wohl auch schon vorher, doch jetzt erlebe ich es am eigenen Leib:
Das GT6 bietet eine Fülle von guten - z.T. sehr guten Effekten. Die Werkseinstellungen sind für meine Ohren jedoch durchweg unbrauchbar. Aber das Gerät ist ja mit einer 4-Band Parametrik ausgestattet....
Kein Problem!
Hier ergeben sich spontan 999 Soundvarianten, mit denen man wahlweise Mücken und Ungeziefer abwehren, oder brünftige Elchkühe anlocken kann. Bei gänzlich unsensibelem Gebrauch hat es vielleicht negativen Einfluss auf die Artenvielfalt - ich traue mich nicht, das zu erproben...
Zwischen all diesen Varianten hoffe ich, auf den Ton zu stoßen, den ich als "meinen Sound" bezeichnen würde. Ich wähne mich immer nah dran und bin aber nach einem mal Umschalten wieder von meiner Auswahl erschrocken.
Es wird viele Wochen der Analyse und des Vergleichens zwischen den guten alten bekannten- und dem neuen Gerät brauchen bis ich weiß, was "den Ton" ausmacht, den ich haben will. Vielleicht komme ich am Ende gar zu dem Ergebnis, daß es nicht geht. Auch auf dem Weg dahin gibt es viel zu lernen.
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Tja Walter. daher habe ich kein Bock auf Digitalkisten...In der Beziehung bin ich (auch ) Perfektionist, ich würde auch wochenlang vor so ´nem Teil knien, programmieren und nicht wisssen, ist der Klang jetzt besser, oder nur anders. Und ich hätte auch nicht soviel Zeit dafür über, bzw. die Zeit fehlte mir beim Gitarrenspiel.

#+b+tralla
Wolfgang
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".....Und ich hätte auch nicht soviel Zeit dafür über, bzw. die Zeit fehlte mir beim Gitarrenspiel......"


Jawohl. Dai ist das ärgerliche an der Schrauberei. Das Tüfteln stiehlt die Zeit zum Spielen. Aber diese Crux hat man ständig oder? Wenn man liest hat man ein schlechtes Gewissen, weil Arbeit liegen bleibt. Wenn man arbeitet hat man ein schlechtes Gewissen, weil man sich gerne bilden möchte.
Richtig blöde wird’s, wenn man tüftelt und tüftelt und zum Schluss kommt nichts verwertbares heraus.
Ich bin aber noch guter Dinge.:)

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Hi!
Ich habe unter anderem deswegen sämtliches Digitalzeug verkauft. Bei mir kam bei solchen
EQ-Basteleien nach 5 Stunden entweder ein Sound raus,
den ich sowieso mehr oder weniger schon "hatte", weil er
einfach meinen Geschmack und Stil relativ gut repräsentiert,
oder der im Bandgefüge nicht einsetzbar war (weil z.B. zu bassig oder einfach zu speziell).

Hat das GT6 nicht X Amp-Modells fertig? Kann man das nicht als Basis nehmen und dann mit der
Parametrik minimale Anpassungen an Gitarre und Amp vornehmen? So würde ich jedenfalls vorgehen.

Abgesehen davon war ich aber auch mit den Werkspresets meistens sehr unzufrieden,
egal ob da Korg, Digitech oder Zoom auf dem Gerät stand. Ich glaube, wirklich gute und einsetzbare
Sounds klingen alleine (im Laden, womöglich mit Kopfhörer) einfach zu unspektakulär,
als das man sie als Werkspresets (oder zumindest ohne 35 Navigationsschritte in Menüs) mit einbaut.

Oder besitzt hier jemand ein MultiFX, das wirklich gute, geschmackvolle und einsetzbare Presets hat?
Viele grüße,
elvis
 
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Oder besitzt hier jemand ein MultiFX, das wirklich gute, geschmackvolle und einsetzbare Presets hat?
Viele grüße,
elvis

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Jo, hatte mal eins: das Korg AX30G!
Da war zwar, wie bei allen, viel Sch... drauf, aber so ca. 5-6 Sounds von den Presets waren echt brauchbar!!!
Ansonsten sind die Presets meistens total blöd, obwohl sie (wie beim V-Amp2) angeblich von Profis (wie ZZ-Top) erstellt wurden.
Wenn diese Künstler tatsächlich jene "overblown sounds" *g* verwendet hätten, wären sie wohl nicht so berühmt geworden!


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Daniel
 
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@Daniel:
Darf man fragen, was genau Du durch das Ultracurve mit dem Gitarrensound anstellst?
-elvis
 
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Hi!


Hat das GT6 nicht X Amp-Modells fertig? Kann man das nicht als Basis nehmen und dann mit der
Parametrik minimale Anpassungen an Gitarre und Amp vornehmen? So würde ich jedenfalls vorgehen.


Viele grüße,
elvis

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Hallo Elvis,

Es gibt verschiedene Gründe, warum ich auf die "modeling Amps" nicht zurück greife. Zum einen resultiert das modeling, was bei Boss (!) angeboten wird, offenbar aus dem Abhören fertiger Produktionen und nicht aus der Analyse eines Verstärkers. Wenn ein 5150 im modeling so klingt, wie Van Halen auf einer Scheibe, kann ich klasse zu der Scheibe jammen - aber es liegt der Filter der gesamten Produktion drauf. Mit dem Verstärker hat das nichts zu tun. In der Band ist das Preset unbrauchbar, da ich mir meinen Platz zwischen dem Gesang und den anderen Instrumentalisten suchen muß.
Zum anderen habe ich eine klare Vorstellung von meinem Ton. Es gibt, und das macht mich mehr stolz als jedes gelungene Solo, Leute, die mich an meinem Ton erkennen. Ich habe Geld bezahlt und will klingen wie ich. Das will ich haben. Ich hatte Vox, Boogie, Marshall, Engl Exef u.v.a. und habe sie wieder verkauft. Ich brauche kein modeling. Ich will meinen Ton.
Am vergangenen Samstag gab es wieder viel Lob von der Musikerpolizei und dem Mixer für mein altes Setup und den Sound. Ich habe also Zeit.

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@Daniel:
Darf man fragen, was genau Du durch das Ultracurve mit dem Gitarrensound anstellst?
-elvis

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Das Ultracurve ist wohl eigentlich kein Teil für’s Gitarrenrack, sondern für die PA. (Sagen jedenfalls die meisten!)
Ich hab’s trotzdem drin:
Es ist ein Analyzer, EQ, Noisegate, Delay,... und man kann es per MIDI steuern.
Ich nutze eigentlich nur den EQ und das Noisegate und da ist man wohl extrem flexible im Sound, weil man die einzelnen Frequenzen genau festlegen kann, was totale Soundveränderungen hervorrufen kann.
Mit keinem anderen EQ, den ich bis jetzt getestet habe kann ich ein "Solo-Patch" so effektiv machen, ob clean, aber vor allem natürlich mit Rectified-Zerre!
Außerdem musst du wissen, dass meine Band und ich ziemliche "oldstyle-metalriffs" in neuen Klang fassen und wir stehn halt nun mal auf "digitale" Sounds (ich z.B. nutze kaum analoge Zerren).

P.S. Ich distanziere mich aber hier trotz Digi-Klang von Nu-Metal und ähnlichem! Wir sind richtig schön Metallica mäßig! (nicht nur Covers, sondern auch mit eigenen Songs)


Ja is denn heut scho Weihnachten?!
Daniel
 
 

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