aktivelektronik-eigenbau bei E-gitarre

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seas

also, ich hab eine homepage gefunden ...
http://www.elektronikinfo.de/audio/egbauanleitung.htm

...auf der ein sehr gescheiter mensch massnahmen beschreibt, um aus einer billigen gitarre eine mörderschrammel zu machen.

ich habe den versuch mit meinen cousin (=technikgenie) gemacht auch aktivelektronic einzubauen mittels operationsverstärker usw.

aber irgendwie funktioniert das zeugl nicht so richtig. er rauscht gewaltig und zeigt, dass er lebt, aber es sind keine gewünschten definierten gitarrengeräusche sondern brummen.

mein cousin hat keine ahnung, was falsch ist. er hat nur gemeint. "verstärken tut er ja, er ist ja jetzt viel lauter..." nur, dass die geräusche schiarch san, da weiss er keine abhilfe.

ist vielleicht irgendwo ein technikgenie, der die schaltpläne kontrolliert und sagen kann, ob da vielleicht was falsch ist.



biiiiiiiitttee heeeelllfeen

stay rockin’
badmatafaka
 
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Sorry, aber das Fachlatein dieser Homepage taugt was für Elektroingenieure aber nicht für Gitarrenbastler.
Viel Theorie aber kaum Praxis. Für das Schalten von Zwischenstellungen reicht auch ein 5-Wegschalter. Da braucht man keinen An und Aus Schalter für jeden Pickup. Mag für den Theretiker interessant sein, aber nicht für den Gitarristen, der es Praktiziert.
Wenn die Billig-Gitarre eine schlechte Verarbeitung und scheiß Pickups hat, nützten die Schalter nichts für eine Mörderschrammel.
Vielleicht hast du das Brummen der Single-Coils verstärkt. Da nützen
keine gescheite Schaltungen, das Brummen kriegst du bei den Pickups nicht weg.
Es wird einen Grund haben, weshalb gute Gitarren auch einen höheren Preis haben. Schließlich haben die Gitarrenfirmen auch mehr Erfahrung und mehr Ahnung von der Verarbeitung sowie den Wünschen die Gitarristen als z.B. Conrads.
Ich wurde auch schon mal blöd gefragt bei Conrads, als ich Kleinzeugs zum Basteln brauchte "wofür ist das, Spannung, sie wissen das sie mit dem Wert das Teil raushauen, Mini-Schalter der auf 3 Stellungen an ist (on-on-on) gibt es nicht, so ein Poti kriegen sie hier (wie soll der bitteschön eingebaut werden)... etc..."

Operationsverstärker? Hä? Nie gehört! Ich denke mal die meisten Gitarrenbastler haben ihr können von Ausprobieren und nicht durch Studieren von Schaltplänen mit Elektrophysik-Diplom.
 
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Hi Jungs,
ich hatte gestern schon einmal über das Thema geschrieben, aber irgendwie wurde es nicht gespeichtert. -wurscht-
Grundsätzlich sind Operationsverstärker ähnlich wie Transistoren anzusehen (in der Verstärkertechnik), aber man hat mehr Möglichkeiten mit ihnen: Sie können teor. unendlich Verstärken, können leicht als Komperator eingesetzt werden, als Inverter, usw. Also ein zimlich guter Universal-Baustein in der Elektronik. Weiteres würde hier den Rahmen sprengen.

Kleiner Tipp: Probier mal den R2 in nur 10KOhm oder weniger zu wechseln. An dem Punkt stellst du den Verstärkungsfaktor ein.
Ansonsten hat Yngwer Malmstein recht.
Gescheite Ware kaufen, dann kann man sich den Rotz sparen.
Mit soetwas rumzubasteln, muß man wirklich Profi sein!

Zu deinem Topic:
<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Zitat:...auf der ein sehr gescheiter mensch massnahmen beschreibt, um aus einer billigen gitarre eine mörderschrammel zu machen.
</td></tr></table>

Das wird niemals funktionieren!!!
Dieser Mensch warscheinlich ein Berufsschullehrer oder irgend ein sturer Theoretiker.
Aber der KANN KEINE AHNUNG vom Thema Gitarre haben.
Wenn nur die Elektronik für guten Sound zuständig wäre...
Guten Sound einer Gitarre erhältst du nur durch gute Materialien an der Gitarre selbst. Das geht los, wie lange die Hölzer lagern bevor die Gitarre gebaut wird usw. (Da können dir mit Sicherheit die Gitarrenbauer in diesem Forum mehr darüber erzählen.)
Den Sustain und Attak kannst du nicht mit elektronik einholen. Dazu brauchst du grundsätzlich mal eine gute Gitarre. Dann kommen die PU´s und dann die Elektronik an sich.

Sicherlich macht Basteln spass und gibt eine Menge an Erfahrung, aber ich denke du läufst in die falsche Richtung.
Spiel doch mal eine Musikman oder Fender im Gitarrenladen an und vergleich mal mit einer billigen Gitarre. Da hört man sofort die Unterschiede. Da braucht die Gitarre nicht einmal an einem Verstärker angeschlossen zu sein! Auch von der Spielbarkeit macht es wesentlich mehr Laune auf einem GUTEN Brett zu fiedeln.
Das ist zumindest meine Meinung.

Up the Iron´s

Jochen
 
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Ich denke mal zum ausprobieren von Basteleien ist ’ne Billigitarre noch gut - hab selber meine erste Klampfe kaputtgebastelt. dann weiß man, was man ihr antun kann und was nicht.
Aber daraus ne Möderschrammel zu machen? Dafür sind dann eher die Einbauteile zu kostbar! Wenn die Qualität scheiße ist, nützt auch diese kaum was. das lohnt sich eher ab einer "Mittelmaß"-Gitarre.
 
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danke an euch!!!

allerdings hab ich vielleicht ein bisserl übertrieben:

die betroffene gitarre ist eine yamaha PAC120S. Die Verarbeitung ist an und für sich sehr gut. dass heisst, sie klingt schon gut. ich hab mich einfach in sie verliebt, als ich sie sah:
telestyle und humbucker.
der Lack ist wesentlich besser als bei meiner Squier. Und dass handling ist (meiner meinung nach!!!) wesentlich besser als bei der epiphone LP eines freundes, mit der ich ausgiebig gespielt habe. Und dass die gitarre sehr freundlich vom handling ist, haben mir bereits mehrere erfahrene gitarristen bestätig.

sogesehen bin ich mit meiner gitarre voll zufrieden (abgesehen von einer geringfügigen kopflastigkeit, aber die hat man ja bei fast jedem telebody)

Ich würde nur gerne die möglichkeiten zur tonabnahme variabler machen. und zB die humbucker splitbar machen, die phasen umkehren usw...

dass teurere gitarren auch besser sind, das bezweifle ich sicher nicht. das ist eh selbsterklärend. aber wenn das handling mir wirklich supergut gefällt, und ich diese gitarre wirklich lieb, dann muss ich doch zumindest alles vesuchen aus der lay herauszuholen, oder???

danke auf jeden fall wegen eurer posts!!!

lg

stay rockin’
 
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Da hat dir der Artikel wohl einen Floh ins Ohr gesetzt. Zumindest ist deine Gitarre nicht billigste Qualität. Variabler kannst du den Ton machen, aber das muß nicht so sein, wie in dem Artikel. Phasenumkehrung usw.? An und Aus-Schalter für jeden Pickup? Das ist wirklich übertrieben und macht die Gitarre mit zuvielen Schaltern eher kaputt. Humbucker splitten ist da schon sinnvoller. (Wird da überhaupt erwähnt? Das ist die gängiste Modifikation, auf die der Autor wohl nicht kommt). Dazu mußt du nicht unbedingt Löcher bohren. Dafür tut’s ein Push-Pull Poti.Und so machst du aus 3 gleich 6 Sounds.
Du kannst auch jeden Humbucker einzeln splitten, dann hast du bei der Zwischenposition gleich mehrere
Möglichkeiten (die sich aber nicht so sehr unterscheiden)
Du kannst auch einen Mega-Switch einbauen. Das ist ein 5-Weg-Schalter, den du gegen den 3-Wege-Tele-Schalter austauschen kannst. Der hat 2 zusätzliche Sounds, nämlich in den Positionen 2 & 4 nochmal gesplittet.
 
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wisst ihr irgendeinen link zu einer hp, wo beschrieben wird, wie man humpucker splitted????


biiiittteee heeeellllfeeennn

stay rockin’
badmatafaka
 
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Guest
danke, danke!!
elvis du bist der beste!



PS: *flüster flüster* ich wusste schon immer, dass du noch lebst!!!

stay rockin’
badmatafaka
 
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Guest
jippiiiiiiii
habe gestern bis um 02:00 an meiner gitaa umadumgebastelt und die humbucker gesplittet...

und ich muss sagen, auch obwohl es die billigsdorfer originalhumbucker von yamaha sind. habe sie einen sehr guten klang... der humbuckermodus ist kräftig wie eh und je, der singlecoilmodus ist singend und clean. so, wie es sein soll.
ich bin echt glücklich.

beim löten hätte ich zwar fast den plastikrahmen, auf dem die spulen gewickelt sind kaputtgelötet (der wicklungsdraht wirk durch eine minischraube fixiert und darauf war ein verbindungsdraht der beiden spulen gelötet. und als ich einen draht dazugelötet habe, ist das loch im plastik, in dem die schraube steckt geschmolzen.), irgendwie habe ich es dann doch hingepfuscht. ich hoffe, die lötstellen halten.

aber das ergebnis ist überwältigend. es ist schon klar, dass singlecoils andere magneten haben, daher einen anderen klangcharakter haben usw,...
aber die klangcharakteristig verändert sich total.

dass ist natürlich typen wie mich, die eine mutation vom ex - hauptgitarristen und gelegenheitsbassisten zum hauptbassisten und nebenbeigitarristen hinter sich haben. und ich hab nur eine stromgitaa und wollte diese variabler im klanggeschehen machen.

ich kanns gar nicht mehr erwarten mein baby wieder zu spielen...

stay rockin’
badmatafaka
 
 
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