Amie-Amp ans deutsch Netz?

A
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Hallo,
ich hab nen alten us trans. verstärker. auf dem netztei steht 120-220 Volt. kann ich da einfach einen deutschen stescher dran machen und ran ans netz, oder macht der das nicht mit. bei röhrenamps ist es ja möglich das netzteil auf 110 volt zu stellen, damit die röhren heißer glühen, aber wie sieht das bei ner transe aus? machen die 30 Volt unterschiel was aus?
grüße HB
 
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Christof
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Hallo,

zum einen ist es unwahrscheinlich, dass Du 250V Netzspannung hast. 240V max. Das sollte Dein Amp aushalten.

Aber die Nummer mit den 110V an Röhrenamps wird so nichts. Der fliegt Dir um die Ohren...... NICHT MACHEN! NIE NICHT!
 
A
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na das war aber schnell!
wurde nicht vor ein par jahren die netzspannung von 240 auf 250 erhöht, oder war das von 230 auf 240? und das mit den röhrenamps würde ich auch nicht machen, habe das nur gehört, das das einige machen um nen heißeren sound zu bekommen, aber is vieleicht auch nur ein märchen.
 
C
Christof
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Eddie van Halen hat das weiland so gemacht, mit Hilfe eines Variax, einer Art einstellbarem Trafo. Damit konnte er dann aus einem 110V Netz ( Amerika nämlich) in etwa 120-125V rausholen.
Für Leute, die sich eben *NICHT* jede Woche einen neuen Marshall leisten können, ist das keine gute Idee. Wirklich nicht so richtig gut.
 
A
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Hi,

Eddie hat einen Variac ;-) (Variax ist das neue Line6-Derivat) verwendet, um die Spannung am Amp zu senken, dann zerrt die Möhre früher.

Klappt auch mit Tranistoren; man unterversorge mal einen Booster, der eigentlich linear verstärken soll mit zu wenig Saft *zerr*

Gruß
burke

P.S.: Also wenn auf dem Netzteil steht "110V-220V", könnte der sogar vielleicht unser Stromnetz vertragen. Vielleicht! Keine Garantie! Ich die Schüssel mal nem Techniker geben.
 
A
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Jou, wenn 110-220 Volt draufsteht, kannste das schon machen.
Ist zwar nicht sooo ideal, greade wenn´s ein alter Amp ist, aber bevor er in der Ecke steht und vor sich hinvegitiert, nutzt du ihn halt einfach.
Was evtl. noch zu beachten ist die Netzfrequenz. (Die Ammi´s haben 60Hz und in Deutschland sind´s nur 50 Herzen.
Sollte aber einem Verstärker normalerweise nix ausmachen.
Die Sammler z.B. von alten Röhrenradio´s die ja auch alle auf 220 Volt ausgelegt sind, schalten einen Trafo/Regeltrenntrafo dazwischen, um von den derzeit 230 Volt auf die 220 runterzukommen.
Der hintergund ist, daß die alten Kondensatoren/Becherelko´s nicht mehr so Spannungsstabil sind, als was draufgedruckt ist. Da kann´s ansonsten schon einmal einen zerreisen. (Ist aber sehr selten)

Das andere zu modernen Röhren-Gitarrenverstärkern:
Röhrenverstärker haben auch normale Transen und Mos-Fet´s inne.
Also nie einen Verstärker (egal ob Transe oder Röhre) auf 110 Volt einstellen und dann an einem 230 Volt Netz betreiben. Das geht in jedenfall schief und stinkt verdammt arg (nicht nur einem, sondern auch das Zimmer ;-) ) !!!!!!!!!!

Zu der Historie unseres Stromes (@duffes ob mit oder ohne Tachyonen-Impuls :lol: )

MEINES WISSENS:
Der Strom wurde vor 15 oder nochmehr Jahren von 220 auf 230 Volt angehoben.
Nachdem aber ein Stromnetz immer etwas in der Spannung schwangt kann´s halt mal zu Toleranzen bis 240 Volt kommen.
Deswegen steht oft auf den Geräterückseiten 220-240 Volt.
--- so zummindest mein Wissensstand. :idea:
 
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Hi,

Das andere zu modernen Röhren-Gitarrenverstärkern:
Röhrenverstärker haben auch normale Transen und Mos-Fet´s inne.


Nicht alle! In meinem Engl wohnt kein Transistor im Signalweg (DI-Out gilt jetzt mal nicht). Bin ich jetzt ein besserer Gitarrist? :p

Servus
burke
P.S.: achtung, satirisch gemeint!
 
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Christof
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@burke: bist Du Dir sicher, dass beim Variax die Spannung am Amp GESENKT wird? Das will mir - schon allein von der Logik - nicht in den Kopf...
Obwohl: senkt man primär die Spanung, kommt sekundär mehr raus, es wird also bei gleicher Leistung mehr Strom gezogen, hmmmm.... nee, verstehe ich nicht.

Bitte erkläre das mal jemand...
 
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burke":vgmzv152 schrieb:
Hi,

Das andere zu modernen Röhren-Gitarrenverstärkern:
Röhrenverstärker haben auch normale Transen und Mos-Fet´s inne.


Nicht alle! In meinem Engl wohnt kein Transistor im Signalweg (DI-Out gilt jetzt mal nicht). Bin ich jetzt ein besserer Gitarrist? :p

Servus
burke
P.S.: achtung, satirisch gemeint!


Hi burke,

Okok, ich gehe halt von meinem FeldMarshall aus.
Ändert aber nix an der Tatsache, daß trotzdem Halbleiter drinn sind bäääääh!!!! :lol:
... und diese trotzdem Flöten gehen würden, wenn du deinen Eng(e)l auf 110 Volt umstellen würdest und das Teil bei 230 Völter einsteckst.

Nix für ungut :cool:
 
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Christof":1jabdg3v schrieb:
@burke: bist Du Dir sicher, dass beim Variax die Spannung am Amp GESENKT wird? Das will mir - schon allein von der Logik - nicht in den Kopf..

Hi,

gesenkt und erhöht, beides! Eddie hat mit dem VARIAC ;-) ;-) ("variable ac transformer") wohl die Spannung mal hoch- und mal runtergefahren. Obs für den Amp gesund ist? Ich glaub nicht. Ob das Eddie was ausgemacht hat? Auch hier glaube ich: nö, nicht unbedingt ;-). Bei 130-140 Volt (Marshall Exportmodelle für die USA waren auf 110V ausgelegt) hielten die Endstufenröhren wohl ganze 10 Stunden, die Trafos sind wohl auch ab und zu in Rauch aufgegangen...

"First, he used an Ohmite Variac, a variable transformer that could lower or raise the voltage going into the amplifier (see photo for what a typical Variac looks like). Edward set the variac to approximately 90 volts, (...)", an anderer Stelle liest man was von Spannungserhöhung...

http://www.cathedralstone.net/Pages/TenmaVariac.htm
http://www.classicvanhalen.com/bios_evh.shtml
http://www.airwindows.com/analysis/Albums/VanHalen/
http://mr5150.vhvault.com/evh-brown-sound.html
http://www9.ocn.ne.jp/~evinda/english.html

Wie auch immer, ich glaube solche Spielchen sind mit modernen Amp-Schaltungen unnötig bis ziemlich dumm.

Gruß
burke
 

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