David Gilmour - On an Island!


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Anonymous
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Anfang März wird das neue Album von David Gilmour erscheinen. Für alle die nichts mit dem Namen anfangen können (sowas soll es heutzutage geben) Gilmour ist/war der Gitarrist der Legendären Pink Floyd.

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So heiß war ich auf das Album nicht, da ich die Solowerke von Gilmour nie sooo spannend fand, aber seid ich das vorrab Video auf Daves Homepage gesehen habe, bin ich Feuer und Flamme. Mehr Pink Floyd geht nicht, vor allem deswegen schon nicht, weil Richard Wright an der Hammond Orgel rum drückt und auch viele andere der Pink Floyd Crew mit am Board sind.
An den backing Vocals: David Crosby und Graham Nash!

Also ich bin gespannt wie ein Flitzebogen!!!

Hier der Link zum Promotion Video (keine Angst ist legal) ;-)

http://exodus.interoutemediaservices.co ... ery=stream
 
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Anonymous
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David Gilmour - On an Island

Ich musste schlucken als ich den Preis der CD sah. 16€ für ein Album von 50 Minuten länge,.... Naja, es handelt sich um David Gilmour, der legendäre Gitarrist von Pink Floyd. Was hat der Mann nicht schon alles durchlebt; von der Hippi Bewegung und psychedelischen Trips, bis zu Millionen verkauften Platten, fliegenden Schweine, riesigen Mauern, Ego Kämpfen, Laser Shows und musikalisch mediale Rekorden.

Jetzt ist er zurück mit seinem neuen Solo Album, also, und ich denke mal das ist nicht so weit her geholt, einem neuen Pink Floyd Album. Richard Wright ist dabei und noch so ein paar andere aus der Floyd Crew.

Also 16€ hinblättern, ab nach Hause, Handy ausstellen, vergewissern das die Nachbarn nicht zu Hause sind, auf die Couch legen und laut, sehr laut aufdrehen.


1. Castellorizon
Die Scheibe fängt mit einer Sound Collage aus Gitarren, Orchester und Stimmen an. Sehr beruhigend und dann setzt Gilmour mit seiner Gitarre ein. Gänsehaut! Das Orchester im Hintergrund kommt riesig und bombastisch aus den Speakern. Wow...

2. On An Island
Ja! Mehr Pink Floyd geht nicht. Einfach nur wunderschön! Crosby und Nash singen im Background und wenn Dave zum ersten Solo ausholt kommt eine Spannung auf die unbeschreiblich ist. Rick Wright persönlich bearbeitet die Hammond Orgel... Für mich jetzt schon ein Klassiker!!!

3. The Blue
The Blue erinnert mich an ganz alte Pink Floyd Tage. Langsam und monoton plätschert der Song an einem vorbei. Aber diese Hasch Keks Stimmung will irgendwie nicht aufkommen, ehr langeweile... Aber vielleicht erschließt sich der Song einem ja noch.

4. Take a Breath
Ein typischer Gilmour Rocker. Überraschend Alternativ aber schön klar produziert. Trotz der geilen Slide Gitarre hooked mich der Song einfach nicht und auch der Floyd Soundcollagen Mittelteil (mit einer Glocke im Hintergrund, ohne gehts ja nicht *gg*) haut mich nicht wirklich um. Schade.

5. Red Sky at Night
Hier spielt tatsächlich David ein Saxophone! Er spielt es wie seine Gitarre über riesigen Keyboard Teppichen. Ist ganz schön, ganz nett.

6. This Heaven
Aha. Eine Blues Swing Nummer. Fängt geil an, verliert aber nachher die spannung, auch wieder schade!

7. Then I Close My Eyes
Hierbei handelt es sich um eine (fast) Instrumentale Nummer die stark an "Sunking" von den Beatles oder an "Albatros" von Fleetwood Mac erinnert. Klingt sehr improvisiert. Ist mir aber, trotz der ruhigen Atmosphäre, irgendwie zu chaotisch, warscheinlich weil so viele Instrumente einfach drauf los spielen. Schon wieder schade.

8. Smile
Ich weiß nicht wieso, aber ich mag diese Nummer. Sie ist so kitschig. Ein ruhiger Walzer mit einer sehr schönen Melodie und mega klar produziert. Wirklich schön. Da stört es auch nicht das der Mittelteil komplett von einer Nummer aus dem 84er Gilmour Solo Album "About Face" übernommen wurde.

9. A Pocketful of Stones
Jetzt hätte ich gerne noch eine schnellere Nummer gehabt. Aber Gilmour holt jetzt den kompletten Schmalz aus der Schublade. Klingt fast wie ein Musical oder "The final Cut" mit Dave als Sänger. Versteht mich nicht falsch: musikalisch und produktions technisch ist das schon top, aber mich lässt es ehr kalt.

10. Where We Start
Wer hofft (so wie ich) der Mann mit der Gitarre beendet sein Album mit einem Übersong wie "High Hopes" wird an der Stelle entäuscht sein. "Where we start" ist eine ganz schöne Nummer, aber irgendwie kurz vor der belanglosigkeit und einschläfernd.


Fazit:
Da lag ich nun auf der Couch und bekam das letzte Gitarrensolo garnicht mit, weil ich wirklich mit dem Schlaf zu kämpfen hatte. Und die letzte Nummer blendet sogar langsam aus, so daß ich garnicht mitbekam wie ich einschlummerte.

Nachdem genialen Song "on an Island" habe ich mehr, viel mehr erwartet. Wenn ich gewusst hätte, daß für mich der Song der Höhepunkt des Albums bleibt hätte ich keine 16 Schleifen dafür ausgegeben.
Ich bin mir sicher das diese Scheibe einige Liebhaber finden wird, da sie ja nicht schlecht produziert oder komponiert worden ist, aber mich haut die Platte nicht um.
 
 

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