Die Verfremdung der einheimischen Sprache ...

finetone

Power-User
9 Jan 2003
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... schreitet unaufhaltsam voran! Sollte uns das nicht zu denken geben? ;-)
(PS: Diese email geisterte heute durch unsere Firma!)

"Wie Weihnachten 2002 im Internet gezeigt hat, heißt Weihnachten nicht mehr Weihnachten, sondern X-mas, also muss der Weihnachtsmann auch X-man sein!
Da X-mas 2003 quasi schon vor der TĂŒr steht, ist es spĂ€testens ab November höchste Zeit mit der Weihnachtsvorbereitung zu beginnen,Verzeihung, das diesjĂ€hrige Weihnachts-Roll-Out zu starten und die Christmas- Mailing-Aktion just in Time vorzubereiten.

Hinweis: Die Kick-off-Veranstaltung (frĂŒher 1. Advent) fĂŒr die diesjĂ€hrige SANCROS (Santa Claus Road Show) findet bereits am 02.Dezember 2003 statt. Daher wurde das offizielle Come-Together des Organizing Committees unter Vorsitz des CIO (Christmas Illumination Officer) schon am 6. Januar abgehalten.

Erstmals haben wir ein Projektstatus-Meeting vorgeschaltet, bei dem eine in Workshops entwickelte To Do-Liste und einheitliche Job Descriptions erstellt wurden. Dadurch sollen klare Verantwortungsbereiche, eine powervolle Performance des Kundenevents und optimierte Geschenk-Allocations geschaffen werden, was wiederum den Service Level erhöht und außerdem hilft, X-mas als Brandname global zu implementieren.

Dieses Meeting diente zugleich dazu, mit dem Co-Head Global Christmas Markets (Knecht Ruprecht) die Ablauf-Organisation abzustimmen, die Geschenk-Distribution an die zustĂ€ndigen Private-Schenking Centers sicherzustellen und die Zielgruppen klar zu definieren. Erstmals sollen auch sogenannte Geschenk-Units ĂŒber das Internet angeboten werden.

Die Service-Provider (Engel, Elfen und Rentiere) wurden bereits via Conference Call virtuell informiert und die Core-Competences vergeben. Ein BĂŒndel von Incentives und ein separater Team- Building-Event an geeigneter Location sollen den Motivationslevel erhöhen und gleichzeitig helfen, eine einheitliche Corporate Culture samt Identity zu entwickeln.

Der Vorschlag, jedem Engel einen Coach zur Seite zu stellen, wurde aus BudgetgrĂŒnden zunĂ€chst gecancelt. Statt dessen wurde auf einer zusĂ€tzlichen Client Management Conference beschlossen, in einem, Testmarkt als Pilotprojekt eine Hotline (0,69 EUR/Minute Legion) fĂŒr, kurzfristige WeihnachtswĂŒnsche einzurichten, um den Added Value fĂŒr die Beschenkten zu erhöhen.

Durch ein ausgeklĂŒgeltes Management Information System (MIST) ist auch Benchmark-orientiertes Controlling fĂŒr jedes Private- Schenking-Center möglich. Nachdem ein neues Literatur-Konzept und das Layout-Format von externen Consultants (Osterhasen
Associates) definiert wurde, konnte auch schon das diesjĂ€hrige Goldene Buch (Golden Book Release 2003.1) erstellt werden. Es erscheint als Flyer, ergĂ€nzt um ein Leaflet und einen Newsletter fĂŒr das laufende Updating.

Hochauflagige Lowcost-Giveaways dienen zudem als Teaser und flankierende Marketingmaßnahme. Ferner wurde durch intensives Brain Storming ein Konsens ĂŒber das MissionStatement gefunden. Es lautet "Let's keep the candles burning" und ersetzt das bisherige "Frohe Weihnachten".

X-man (formerly known as Santa Claus) hatte zwar anfangs Bedenken angesichts des Corporate-Redesigns, akzeptierte aber letztlich den progressiven Consulting-Ansatz und wĂŒrdigte das Know-how seiner Investor-Relation-Manager.

Mit freundlichen GrĂŒssen

CEO Dr. J. Christus v. Bethlehem"
 
hi bernd,

und dann kommst du noch und bestellst einen weihnachtsbaum :"À tÀnschen please " :lol: :lol: :lol:

gruss daggy
 
hi bernd,
ich hab auch einen :

"Sport ist die konsequenteste Art, dem Menschen die Freude an der Bewegung zu rauben. Auf Zeit geradeaus rennen oder ĂŒber eine Latte hechten, unter der man viel besser hindurchlaufen könnte - was fĂŒr ein himmelschreiender Unsinn. Nicht mal das Tier, obwohl viel an der frischen Luft und mangels Gelegenheit Nichtraucher, treibt irgendeinen Sport, sondern liegt naturgemĂ€ĂŸ, sobald der Hunger nachlĂ€ĂŸt, lieber brĂ€sig in der Flora rum. Allein der Mensch in seiner Form des notorischen Zappelheinis muß stĂ€ndig an BĂ€lle treten oder sich Plastikradkappen zuwerfen, statt angenehm betrunken unterm Holunderbusch ein MittagsschlĂ€fchen zu wagen. Nun dachte man als bewegungsscheuer Zeitgenosse, der Schwachsinn der Sportiven sei nicht mehr zu ĂŒberbieten. Weit gefehlt! In der stĂ€ndigen Gier nach neuem Zappelfutter entstanden die Funsportarten, albernes Herumgehampel allzumal, doch einig in der Eigenschaft, Unsummen fĂŒr Zubehör zu verschlingen. Ungekrönte Königin des Beklopptengezappels ist der Beachvolleyball. Als ob Volleyball allein nicht schon peinlich genug wĂ€re, schĂŒtten die Doofen drei SattelzĂŒge Sand in die FußgĂ€ngerzone und "beachen", wie es in ihrer merkwĂŒrdigen Sprache heißt. Andere, nicht weniger bescheuert, prellen eine Pille zwischen LautsprechertĂŒrmen herum und spielen "Streetball". Fast vergessen ist schon Squash, der Funsport fĂŒr masochistische Klaustrophoben. Allen drei gemeinsam ist die Entstehung aus der UnzulĂ€nglichkeit: Weil der Scheißstrand in Kalifornien nicht anstĂ€ndig geteert ist wie etwa in Norddeich Mole, mussten die College-Heinis leider im schwergĂ€ngigen Sand herumhopsen. Weil der arbeitsscheue schwarze Faulpelz in der Bronx zu blöd ist, um sich eine anstĂ€ndige Kampfbahn Rote Erde zusammenzusparen wie sein Kollege im Ruhrpott, prĂŒgelt er die Pille durch die HĂ€userschluchten. Weil der Massenmörder nie wieder aus seiner Todeszelle rauskommt, schmeißt er gelangweilt Klementinen an die Wand. So weit, so verstĂ€ndlich. Doch warum sich reichlich versorgte Teenager westlicher Industriegesellschaften freiwillig diesen BeschrĂ€nkungen unterwerfen, bleibt ein RĂ€tsel. Warum sie nicht mit Papa wandern gehen oder sich im örtlichen Feldhockeyverein als Kassenwart ihre ersten Sporen verdienen - man begreift es nicht. Statt dessen verplempern sie die Penunzen des Sorgerechtinhabers bei debilen Funsportarten. Was werden die nĂ€chsten sein? Beach-lnline-Skating? Schmutzwater-Rafting? Stahlseil-Jumping oder In-die-FresseSmashing. Egal! Ich bin auf jeden Fall nicht dabei."

von Dietmar Wischmeyer


gruss daggy
 
daggy":158203fp schrieb:
hi bernd,
ich hab auch einen :

"Sport ist die konsequenteste Art, dem Menschen die Freude an der Bewegung zu rauben. Auf Zeit geradeaus rennen oder ĂŒber eine Latte hechten, unter der man viel besser hindurchlaufen könnte - was fĂŒr ein himmelschreiender Unsinn. Nicht mal das Tier, obwohl viel an der frischen Luft und mangels Gelegenheit Nichtraucher, treibt irgendeinen Sport, sondern liegt naturgemĂ€ĂŸ, sobald der Hunger nachlĂ€ĂŸt, lieber brĂ€sig in der Flora rum. Allein der Mensch in seiner Form des notorischen Zappelheinis muß stĂ€ndig an BĂ€lle treten oder sich Plastikradkappen zuwerfen, statt angenehm betrunken unterm Holunderbusch ein MittagsschlĂ€fchen zu wagen. Nun dachte man als bewegungsscheuer Zeitgenosse, der Schwachsinn der Sportiven sei nicht mehr zu ĂŒberbieten. Weit gefehlt! In der stĂ€ndigen Gier nach neuem Zappelfutter entstanden die Funsportarten, albernes Herumgehampel allzumal, doch einig in der Eigenschaft, Unsummen fĂŒr Zubehör zu verschlingen. Ungekrönte Königin des Beklopptengezappels ist der Beachvolleyball. Als ob Volleyball allein nicht schon peinlich genug wĂ€re, schĂŒtten die Doofen drei SattelzĂŒge Sand in die FußgĂ€ngerzone und "beachen", wie es in ihrer merkwĂŒrdigen Sprache heißt. Andere, nicht weniger bescheuert, prellen eine Pille zwischen LautsprechertĂŒrmen herum und spielen "Streetball". Fast vergessen ist schon Squash, der Funsport fĂŒr masochistische Klaustrophoben. Allen drei gemeinsam ist die Entstehung aus der UnzulĂ€nglichkeit: Weil der Scheißstrand in Kalifornien nicht anstĂ€ndig geteert ist wie etwa in Norddeich Mole, mussten die College-Heinis leider im schwergĂ€ngigen Sand herumhopsen. Weil der arbeitsscheue schwarze Faulpelz in der Bronx zu blöd ist, um sich eine anstĂ€ndige Kampfbahn Rote Erde zusammenzusparen wie sein Kollege im Ruhrpott, prĂŒgelt er die Pille durch die HĂ€userschluchten. Weil der Massenmörder nie wieder aus seiner Todeszelle rauskommt, schmeißt er gelangweilt Klementinen an die Wand. So weit, so verstĂ€ndlich. Doch warum sich reichlich versorgte Teenager westlicher Industriegesellschaften freiwillig diesen BeschrĂ€nkungen unterwerfen, bleibt ein RĂ€tsel. Warum sie nicht mit Papa wandern gehen oder sich im örtlichen Feldhockeyverein als Kassenwart ihre ersten Sporen verdienen - man begreift es nicht. Statt dessen verplempern sie die Penunzen des Sorgerechtinhabers bei debilen Funsportarten. Was werden die nĂ€chsten sein? Beach-lnline-Skating? Schmutzwater-Rafting? Stahlseil-Jumping oder In-die-FresseSmashing. Egal! Ich bin auf jeden Fall nicht dabei."

von Dietmar Wischmeyer


gruss daggy

Hi Daggy,
dem kann ich nur zustimmen und habe nichts hinzuzufĂŒgen! :lol: :lol:
 
Hi!

InDieFresseSmashing *rofl*
Das kommt GANZ bestimmt ! :-D :-D

Ich fall bald vom Stuhl :-D :lol: :-D

Grins & Gruss und schonmal HĂ€ppĂŒ IggsmĂ€ss
 
Hi Leute

Also mal ganz ehrlich. Wenn ich nicht halbwegs passabel der Englischen Sprache mĂ€chtig wĂ€re, dann wĂŒsste ich bei dem ganzen Rumgespinne :lol: , wie so viele andere ĂŒberhaupt nicht, was diese hirnverbrannten Deppen eigentlich von mir wollen. Muss man denn jeden MĂŒll sprachlich neu erfinden, damit die Leute da irgendwas tolles entdecken, was es vorher nicht zu entdecken gab? Was uns die Politiker an Euphemismen vor den Kopf knallen ist doch nun wirklich schon genug!

Gruss
Arvid
 
Mir stellt sich allerdings die Frage, ob es den X-Man (Weihnachtsmann) wirklich gibt...

Ein wissenschaftlicher Gegenbeweis zur Existenz des Weihnachtsmannes

1. Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. ABER es gibt 300.000 Spezies von lebenden Organismen, die noch klassifiziert werden mĂŒssen, und obwohl es sich dabei hauptsĂ€chlich Insekten und Bakterien handelt, schließt dies nicht mit letzter Sicherheit fliegende Rentiere aus, die nur der Weihnachtsmann bisher gesehen hat.

2. Es gibt 2 Milliarden Kinder (Menschen unter 18) auf der Welt. ABER da der Weihnachtsmann (scheinbar) keine Moslems, Hindu, Juden und Buddhisten beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf etwa 15 % der Gesamtzahl - 378 Millionen Kinder (laut VolkszĂ€hlungsbĂŒro). Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt ergibt das 91,8 Millionen HĂ€user. Ich nehme an, daß in jedem Haus mindestens ein braves Kind lebt.

3. Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Weihnachtstag, bedingt durch die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist (was logisch erscheint). Damit ergeben sich 822,6 Besuche pro Sekunde. Somit hat der Weihnachtsmann fĂŒr jeden christlichen Haushalt mit braven Kindern 1/1000 Sekunde Zeit fĂŒr seine Arbeit: Parken, aus dem Schlitten springen, den Schornstein runterklettern, die Socken fĂŒllen, die ĂŒbrigen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilen, alle ĂŒbriggebliebenen Reste des Weihnachtsessens vertilgen, den Schornstein wieder raufklettern und zum nĂ€chsten Haus fliegen. Angenommen, daß jeder dieser 91,8 Millionen Stopps gleichmĂ€ĂŸig auf die ganze Erde verteilt sind (was natĂŒrlich, wie wir wissen, nicht stimmt, aber als Berechnungsgrundlage akzeptieren wir dies), erhalten wir nunmehr 1,3
km Entfernung von Haushalt zu Haushalt, eine Gesamtentfernung von 120,8 Millionen km, nicht mitgerechnet die Unterbrechungen fĂŒr das, was jeder von uns mindestens einmal in 31 Stunden tun muß, plus Essen usw. Das bedeutet, daß der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 km pro Sekunde fliegt, also der 3.000-fachen Schallgeschwindigkeit. Zum Vergleich: das schnellste von Menschen gebaute Fahrzeug auf der Erde, der Ulysses Space Probe, fĂ€hrt mit lĂ€cherlichen 43,8 km pro Sekunde. Ein gewöhnliches Rentier schafft höchstens 24 km pro STUNDE.

4. Die Ladung des Schlittens fĂŒhrt zu einem weiteren interessanten Effekt.
Angenommen, jedes Kind bekommt nicht mehr als ein mittelgroßes Lego-Set (etwa 1 kg), dann hat der Schlitten ein Gewicht von 378.000 Tonnen geladen, nicht gerechnet den Weihnachtsmann, der ĂŒbereinstimmend als ĂŒbergewichtig beschrieben wird. Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 175 kg ziehen. Selbst bei der Annahme, daß ein "fliegendes Rentier" (siehe Punkt 1) das ZEHNFACHE normale Gewicht ziehen kann, braucht man fĂŒr den Schlitten nicht acht oder vielleicht neun Rentiere. Man braucht 216.000 Rentiere. Das erhöht das Gewicht - den Schlitten selbst noch nicht einmal eingerechnet - auf 410.400 Tonnen. Nochmals zum Vergleich: das ist mehr als das vierfache Gewicht der MS Queen Elisabeth.

5. 410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1040 km/s erzeugen einen ungeheuren Luftwiderstand - dadurch werden die Rentiere aufgeheizt, genauso wie ein Raumschiff, das wieder in die ErdatmosphĂ€re eintritt. Das vorderste Paar Rentiere muß dadurch 16,6 TRILLIONEN Joule Energie absorbieren. Pro Sekunde. Jedes. Anders ausgedrĂŒckt: sie werden praktisch augenblicklich in Flammen aufgehen, das nĂ€chste Paar Rentiere wird dem Luftwiderstand preisgegeben, und es wird ein ohrenbetĂ€ubender Knall erzeugt. Das gesamte Team von Rentieren wird innerhalb von 5 Tausendstel Sekunden vaporisiert. Der Weihnachtsmann wird wĂ€hrend dessen einer Beschleunigung von der GrĂ¶ĂŸe der 17.500-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt. Ein 120 kg schwerer Weihnachtsmann (was der Beschreibung nach lĂ€cherlich wenig sein muß) wĂŒrde an das Ende seines Schlittens genagelt - mit einer Kraft von 20,6 Millionen Newton.

Damit komme ich zu dem Schluß:

WENN der Weihnachtsmann irgendwann einmal die Geschenke gebracht hat, ist er heute TOT.
 
Mir stellt sich allerdings die Frage, ob es den X-Man (Weihnachtsmann) wirklich gibt...

Ein wissenschaftlicher Gegenbeweis zur Existenz des Weihnachtsmannes

1. Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. ABER es gibt 300.000 Spezies von lebenden Organismen, die noch klassifiziert werden mĂŒssen, und obwohl es sich dabei hauptsĂ€chlich Insekten und Bakterien handelt, schließt dies nicht mit letzter Sicherheit fliegende Rentiere aus, die nur der Weihnachtsmann bisher gesehen hat.

2. Es gibt 2 Milliarden Kinder (Menschen unter 18) auf der Welt. ABER da der Weihnachtsmann (scheinbar) keine Moslems, Hindu, Juden und Buddhisten beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf etwa 15 % der Gesamtzahl - 378 Millionen Kinder (laut VolkszĂ€hlungsbĂŒro). Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt ergibt das 91,8 Millionen HĂ€user. Ich nehme an, daß in jedem Haus mindestens ein braves Kind lebt.

3. Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Weihnachtstag, bedingt durch die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist (was logisch erscheint). Damit ergeben sich 822,6 Besuche pro Sekunde. Somit hat der Weihnachtsmann fĂŒr jeden christlichen Haushalt mit braven Kindern 1/1000 Sekunde Zeit fĂŒr seine Arbeit: Parken, aus dem Schlitten springen, den Schornstein runterklettern, die Socken fĂŒllen, die ĂŒbrigen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilen, alle ĂŒbriggebliebenen Reste des Weihnachtsessens vertilgen, den Schornstein wieder raufklettern und zum nĂ€chsten Haus fliegen. Angenommen, daß jeder dieser 91,8 Millionen Stopps gleichmĂ€ĂŸig auf die ganze Erde verteilt sind (was natĂŒrlich, wie wir wissen, nicht stimmt, aber als Berechnungsgrundlage akzeptieren wir dies), erhalten wir nunmehr 1,3 km Entfernung von Haushalt zu Haushalt, eine Gesamtentfernung von 120,8 Millionen km, nicht mitgerechnet die Unterbrechungen fĂŒr das, was jeder von uns mindestens einmal in 31 Stunden tun muß, plus Essen usw. Das bedeutet, daß der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 km pro Sekunde fliegt, also der 3.000-fachen Schallgeschwindigkeit. Zum Vergleich: das schnellste von Menschen gebaute Fahrzeug auf der Erde, der Ulysses Space Probe, fĂ€hrt mit lĂ€cherlichen 43,8 km pro Sekunde. Ein gewöhnliches Rentier schafft höchstens 24 km pro STUNDE.

4. Die Ladung des Schlittens fĂŒhrt zu einem weiteren interessanten Effekt.
Angenommen, jedes Kind bekommt nicht mehr als ein mittelgroßes Lego-Set (etwa 1 kg), dann hat der Schlitten ein Gewicht von 378.000 Tonnen geladen, nicht gerechnet den Weihnachtsmann, der ĂŒbereinstimmend als ĂŒbergewichtig beschrieben wird. Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 175 kg ziehen. Selbst bei der Annahme, daß ein "fliegendes Rentier" (siehe Punkt 1) das ZEHNFACHE normale Gewicht ziehen kann, braucht man fĂŒr den Schlitten nicht acht oder vielleicht neun Rentiere. Man braucht 216.000 Rentiere. Das erhöht das Gewicht - den Schlitten selbst noch nicht einmal eingerechnet - auf 410.400 Tonnen. Nochmals zum Vergleich: das ist mehr als das vierfache Gewicht der MS Queen Elisabeth.

5. 410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1040 km/s erzeugen einen ungeheuren Luftwiderstand - dadurch werden die Rentiere aufgeheizt, genauso wie ein Raumschiff, das wieder in die ErdatmosphĂ€re eintritt. Das vorderste Paar Rentiere muß dadurch 16,6 TRILLIONEN Joule Energie absorbieren. Pro Sekunde. Jedes. Anders ausgedrĂŒckt: sie werden praktisch augenblicklich in Flammen aufgehen, das nĂ€chste Paar Rentiere wird dem Luftwiderstand preisgegeben, und es wird ein ohrenbetĂ€ubender Knall erzeugt. Das gesamte Team von Rentieren wird innerhalb von 5 Tausendstel Sekunden vaporisiert. Der Weihnachtsmann wird wĂ€hrend dessen einer Beschleunigung von der GrĂ¶ĂŸe der 17.500-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt. Ein 120 kg schwerer Weihnachtsmann (was der Beschreibung nach lĂ€cherlich wenig sein muß) wĂŒrde an das Ende seines Schlittens genagelt - mit einer Kraft von 20,6 Millionen Newton.

Damit komme ich zu dem Schluß:

WENN der Weihnachtsmann irgendwann einmal die Geschenke gebracht hat, ist er heute TOT.
 
Hi
Jaja, die Sprachverfremdung. Bei uns in der Schweiz soll angeblich die Sprache auch immer nÀher dem Hochdeutsch und dem Englisch kommen..naja...Ich red an der Session mal das angeblich "Hochdeutsche" Schweizerdeutsch. Wenn ihrs versteht, dann ists wirklich schon fast Hochdeutsch *g*.

Noch was zum Thema, obs den X-Man gibt:
011204.jpg

...mehr in dem Stil: http://www.nichtlustig.de/suche.php?input=Nikolaus

GrĂŒĂŒĂŒĂŒs-X
Christian
 

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