Feucht-warmes Wetter und Gitarrenhals

A

Anonymous

Guest
Hallo zusammen,

Gestern nahm ich meine dicke Ibanez Jazz Mama und stellte fest, dass die hohe E-Saite jämmerlich schnarrte, was sie bis dahin noch nicht getan hat. Mit Steg höher stellen war nun keine vernünftige Lösung zu erreichen.
Auch abdämpfen oberhalb des Sattells, hinter dem Steg etc. brachte nichts. Die Halskrümmung ist, wenn auch nur minimal, weiterhin konkav,
vielleicht aber nicht genug.
Es ist ja klar, dass Holz auf Temparatur und Feuchtigkeitsunterschiede reagiert. Kann es sein, dass durch das aktuelle Klima sich das Holz ausdehnt und der gleiche Effekt auftritt als wenn der Trussrod gespannt wird? Wenn ja, was soll man tun? Trussrod entspannen oder warten bis sich die Wetterlage ändert? (Ich habe seit vielen Jahren nichts an der Halseinstellung geändert).

Gruß, Sanchez
 
A

Anonymous

Guest
Hi Sanchez,

das kommt darauf an, wann Du Deine "Dicke" spielen willst.... Gary Levinson bezeichnete mal in einem Tuningworkshop den Gitarrenhals als Hydrostat.
Wenn Du die "Dicke" im Winter das letzte Mal in der Hand hattest ist das vollkommen normal, das die jetzt nicht mehr die gleiche Saitenlage hat.
Akustische Instrumente reagieren nach meiner Erfahrung auch mehr auf Temeratur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen als Brettgitarren.
Inbus raus und auf "Sommerlage" schrauben, setzten lassen und morgen einen geigen ;-)

Ich grüße Dich persönlich :) :-D ;-)
 
A

Anonymous

Guest
sers,

ein ähnliches problem tat sich bei mir auch auf, evt. mal halskrümmung beobachten (kommt einfach, wenns nicht passt, kinderkinder, diese gitarren...)...
lg
 
A

Anonymous

Guest
Jou, das wars. Den Halsstab ein winziges bisschen entspannt und alles klar.

Danke

@ Duffes: Irgendwann schaffen wir das mal mit ner Session !!
 
 
Oben Unten