Frage zu Tonart und Kapodaster

A
Anonymous
Guest
Hoi!


Bin neu hier bei Euch und hab auch gleich `ne Frage...

Ich bin Wiedereinsteiger (oder Neueinsteiger? Früher hab ich wohl mehr geschrammelt, jetzt lerne ich planmäßiger) und hab mir zu Weihnachten `ne Westerngitarre gegönnt. Seitdem komme ich ganz gut vorwärts, muss mir aber praktisch alles alleine beibringen mit Hilfe von Büchern und CDs, da ich momentan nicht "flüssig" genug bin, eine Musikschule zu besuchen (da schicke ich lieber meinen Sohn hin, zum Schlagzeugspielen *lach*).

Nun gibt es folgendes: Im Mai will ich auf einem Forentreffen mit einem Bekannten zusammenspielen - er auf einer Trompete. Gewagt, aber das wird sicher spannend und witzig... Seine Trompete ist in B-Dur. Und da sitzt mein Problem. Ich habe von einem Freund den Tipp bekommen, dass man die Tabs der Titel in eine andere Tonart, eben B, transponieren kann. Da müsste ich dann allerdings sehr viel Barre` spielen, und obwohl das in den letzten Tagen schon ganz gut funktioniert, bezweifle ich, dass ich bis dahin die Kondition habe, relativ viele Songs durchzuhalten. Rein konditionell meine ich; Hornhaut hab` ich mittlerweile genug, aber die Hand...

Kann ich da mit einem Kapodaster Abhilfe schaffen? Ich meine, der Ton B befindet sich ja auf der A-Saite im 1. Bund - wenn ich den/das Kapo da einklemme, hilft mir das...? Sorry, wenn die Frage blöd klingt, aber ich hab da echt noch keine Ahnung...



Ciao, Sheena
 
doc guitarworld
doc guitarworld
Moderator
Registriert
17 Januar 2002
Beiträge
7.882
Lösungen
2
Sheena":1oxuu35g schrieb:
Hoi!


Bin neu hier bei Euch und hab auch gleich `ne Frage...

Ich bin Wiedereinsteiger (oder Neueinsteiger? Früher hab ich wohl mehr geschrammelt, jetzt lerne ich planmäßiger) und hab mir zu Weihnachten `ne Westerngitarre gegönnt. Seitdem komme ich ganz gut vorwärts, muss mir aber praktisch alles alleine beibringen mit Hilfe von Büchern und CDs, da ich momentan nicht "flüssig" genug bin, eine Musikschule zu besuchen (da schicke ich lieber meinen Sohn hin, zum Schlagzeugspielen *lach*).

Nun gibt es folgendes: Im Mai will ich auf einem Forentreffen mit einem Bekannten zusammenspielen - er auf einer Trompete. Gewagt, aber das wird sicher spannend und witzig... Seine Trompete ist in B-Dur. Und da sitzt mein Problem. Ich habe von einem Freund den Tipp bekommen, dass man die Tabs der Titel in eine andere Tonart, eben B, transponieren kann. Da müsste ich dann allerdings sehr viel Barre` spielen, und obwohl das in den letzten Tagen schon ganz gut funktioniert, bezweifle ich, dass ich bis dahin die Kondition habe, relativ viele Songs durchzuhalten. Rein konditionell meine ich; Hornhaut hab` ich mittlerweile genug, aber die Hand...

Kann ich da mit einem Kapodaster Abhilfe schaffen? Ich meine, der Ton B befindet sich ja auf der A-Saite im 1. Bund - wenn ich den/das Kapo da einklemme, hilft mir das...? Sorry, wenn die Frage blöd klingt, aber ich hab da echt noch keine Ahnung...



Ciao, Sheena

Hallo Sheena,

erst einmal herzlich Willkommen im GW-Forum!

Deine Frage hast Du ja eigentlich schon selbst beantwortet.
Ein guter Kapodaster (woher kommt eigentlich dieses Wort?)
wird Dir da eine grosse Hilfe sein.
 
A
Anonymous
Guest
Hi Doc,



danke für Deinen Willkommensgruß und die Antwort! Mönsch, da hatte ich also Recht mit meiner Vermutung... Mehr war es nicht - eine Annahme... :)



Ciao, Sheena
 
doc guitarworld
doc guitarworld
Moderator
Registriert
17 Januar 2002
Beiträge
7.882
Lösungen
2
Sheena":3cdpa66w schrieb:
Hi Doc,



danke für Deinen Willkommensgruß und die Antwort! Mönsch, da hatte ich also Recht mit meiner Vermutung... Mehr war es nicht - eine Annahme... :)



Ciao, Sheena

Hi Sheena,

grade oder auch für Einsteiger in die Materie gibt es sehr viel zu entdecken, wenn Du mal die Suchfunktion quälst. Wir stehen aber allesamt netten Menschen auch gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Viel Spaß schon mal mit der neuen "Leidenschaft"!
 
A
Anonymous
Guest
Sheena":3i0gag8j schrieb:
.........Kann ich da mit einem Kapodaster Abhilfe schaffen? Ich meine, der Ton B befindet sich ja auf der A-Saite im 1. Bund - wenn ich den/das Kapo da einklemme, hilft mir das...

Ciao, Sheena

hallo Sheena, und willkommen.

zwei dinge möchte ich zu bedenken geben:
- wenn du in B spielen musst, würde sich für MICH der capo am 6. bund anbieten; als grundgriffe E (klingt B), A (klingt Es), H7 (klingt F7).

- was werdet ihr spielen? hoffentlich nix, wo es in die parallelen molligen geht...........denn dann kommst du trotz capo nicht über barree hinweg, bzw ist der capo dann im weg. zu B gehört g- moll, zu Es gehört c- moll, und zu F kommt d- moll

mein rat: nutze die zeit, übe barree und du wirst deinen lohn erhalten.......

gausö! franz, tk second spring
 
B
Banger
Guest
Kuckuck z'samm,
das erinnert mich doch irgendwie an meine Anfangszeit - was habe ich Barrés gehasst, geflucht, verteufelt... und heute greife ich sie, ohne nachzudenken, mit einer Selbstverständlichkeit...

Sheena, wie Franz grad schrieb: übe fleissig weiter und in kürzerer als angenommener Zeit wirst Du Barrés "mal so eben nebenbei" greifen ;-)
 
A
Anonymous
Guest
Hallo, alle!

Ich würde evtl. auch überlegen, die Gitarre einen Halbton höher zu stimmen. Einige Sachen lassen sich dann mit Leersaitenakkorden spielen,
oder Capo auf einen niedrigeren Bund. Capo auf dem 6. Bund klingt je nach Instrument schon ein wenig nach Ukulele... :lol:
 
A
Anonymous
Guest
Moin!


Danke @ all für Eure Antworten!

Doc, stimmt schon, über Suchfunktion findet man vieles, aber ich hätte es nicht so differenziert erfahren, was ich machen kann, wie hier in diesem Thread... Zumindest habe ich nicht allzuviel zu gerade diesem Thema gefunden.

Hi Franz, da isset schon, das Problem: wir wollen u.a. einige Sachen von Element Of Crime spielen, und die haben viele Moll-Griffe. Ansonsten ein bissl was von den Toten Hosen, bissl Gospel, bissl Folk und so... Das sind meist Dur-Griffe.

@ Banger, naja was heißt hassen ;-) Früher auf meiner alten Gitarre konnte ich kein Barrè spielen - ich hab mit 15 sinnigerweise gemeint, ich müsse auf `ne Konzertgitarre Stahlsaiten draufziehen; klar, klang cooool *g* - und irgendwann war der Steg dermaßen verzogen, dass ich schon Mühe hatte, "normale" Griffe zu greifen, an Barrè war da nicht mehr zu denken. Hat einem keiner gesagt damals... Nunja, inzwischen gehts ja schon ganz gut, für die kurze Zeit, in der ich das übe.

Dann werde ich also am besten Euren Rat beherzigen und weiter trainieren.

Die anderen Sachen werde ich aber auch mal ausprobieren...



Ciao, Sheena
 
A
Anonymous
Guest
Hallo Sheena,

ein Kapo kann dir helfen, es hängt jedoch immer davon ab, was das Bb-Instrument spielt. Grundsätzlich ist es so, daß die Trompete einen Ganzton tiefer klingt als die Note, die auf dem Blatt steht. Wenn ihr also die Noten für die Melodie mit den dazugehörigen Akkordsymbolen habt, musst du jeden Akkord einen Ganzton tieferlegen. Also aus C-Dur, F-Dur, G-Dur wird Bb-Dur, Eb-Dur, F-Dur. Das geht gut mit dem Kapo am 1. oder 6. Bund. Wenn die Akkorde aber D-Dur, G-Dur und A-Dur heißen
würdest du C, F und G spielen, was wiederum ganz gut ohne Kapo geht.
Ich hoffe das hilft dir weiter und ist nicht zu verwirrend ;-)
Schönen Gruß, Sanchez
 
A
Anonymous
Guest
Hallo Sanchez,


nee, Du, das klingt sehr schlüssig, vielen Dank! :)
Gut, bei EOC müssen wir eher improvisieren, dazu haben wir keine Noten (vielleicht finde ich da nochwas bei Google & Co) - bei so manch anderen Titeln müsste das so funktionieren... Das werde ich mir nachher gleich mal genauer anschauen.



Ciao, Sheena
 
A
Anonymous
Guest
Ein weiterer Schritt ist noch zu beachten. Denn es gibt zwei Möglichkeiten die Harmonien zu lesen / aufzuschreiben.

1. So wie sie klingen

oder

2. so wie sie optisch-grifftechnisch aussehen.

Beispiel: Tonart ist B, Capo im Bund 1. Klingend wäre ein Song dann so notiert: Bb, Cm7, Eb, F - gegriffen werden jedoch die Fingersätze von A, Hm7, D, E - was bei weiger Routine recht ver(w)irrend sein kann. Sofern man die Stücke nicht auswendig spielt, kostet es weniger Konzentration beim Spielen, sie einfach nach den "im Schlaf beherrschten" Grifftypen zu notieren.

Oder man nimmt gleich die sog. Nashville-Schreibweise, dann ist man von Tonarten komplett unabhängig und ganz gleich ob mit oder ohne Capo: I, IIm7, IV, V. Voraussetzung jedoch, dass man die Harmonisierungsstufen sicher im Kopf hat.
 
A
Anonymous
Guest
Hi Hans,


ein hilfreicher Tipp, danke.

Von der Nashville-Variante hab` ich bisher noch nichts gehört. Aber momentan beherrsche ich die Harmonielehre auch noch nicht, ich spiele noch so, wie die Griffe jeweils "vorgegeben" sind...


Ciao, Sheena
 
 

Oben Unten