Frage zur Computerleistung beim Recording


Mike
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Hallo Leutz,

ich habe mal eine Frage zur Hardware eines Recording-PC's.

Im Rahmen einer bevorstehenden, interfamiliären Geldschenkungsaktion :-D plane ich meinen PC aufzurüsten.

Im Moment beherbergt die Kiste ein neueres Mainboard von Shuttle mit Nvidia-Chipsatz, ein AMD Duron 900, 512 MB DDR-Ram mit 400Mhz von Infineon, insgesamt 160GB auf 2 Platten verteilt und eine M-Audio Delta 1010 LT.

Der PC sollte nach dem Aufrüsten gut mit mehrspurigen Audioaufnahmen, mehreren Plugins und Synthies klarkommen.
Braucht man dazu überwiegend CPU-Leistung oder Arbeitsspeicher?

Zur "Auswahl" stehen ein AMD Athlon XP 3200+ mit 400Mhz FSB oder ein AMD Sempron 2400+ mit 333Mhz FSB und nochmal 512MB Arbeitsspeicher.
Vom Preis her kostet das so ziemlich das gleiche.

Ich kenne mich damit jetzt nicht komplett aus, aber ich hab das so verstanden.
Der RAM läuft nur maximal so schnell, wie es der FSB der CPU zulässt.
Also könnte ich den Arbeitsspeicher nur komplett ausnutzen, wenn ich mir den Athlon hole, weil dann beides auf 400Mhz läuft.
Andererseits läuft der Arbeitsspeicher auf dem Mainboard schneller, wenn man 2 gleiche Riegel parallel benutzt.

Ist jetzt die Frage ob das so stimmt und worauf es beim Recording eher ankommt, CPU-Leistung oder Arbeitsspeichermenge.
Hoffentlich kann mir hier jemand bei dieser Frage helfen.


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A
Anonymous
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Hallo Mike,

Grundsätzlich ist natürlich beides wichtig, aber da man mit 512 MB eigentlich ganz gut arbeiten können müsste, würde ich in erster Linie an einen schnelleren Prozessor denken. Mehrspurige Audioaufnahmen sollten mit deinem System eigentlich auch jetzt schon ohne Probleme möglich sein, und ein schnellerer Prozessor würde dir vor allem erlauben, mehr und hochwertigere (=rechenintensive) Effektplugins laufen zu lassen. Falls du allerdings viel mit Softwaresamplern arbeiten willst (Gigasampler und Konsorten) wäre eine Erweiterung des Arbeitsspeichers sicherlich auch keine schlechte Idee.

Gruß,

Jan
 
A
Anonymous
Guest
hi mike, dein computer duerfte einiges abkoennen, fuer aufnahmen reicht der jetzt eigentlich schon, ich habe auf meinem p2 400 mit etwas ueber 300 ram auch kaum probs, was viel wichtiger ist - die soundkarte,
hohe rauschunterdrueckung und eine geringe latenzzeit sind von grossem vorteil,
wenn du allerdings 'nur' die wahl zw. deinen beiden optionen hast, wuerde ich zur 2ten greifen, ram sind zum arbeiten meist wichtiger, als die leistung des prozessors (insofern etwas ausgewogenheit vorliegt :) ),
gruss,
lw.
 
B
Banger
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Hi Mike,
was hälst Du von der Option, Deine Kiste beizubehalten, mit mehr RAM auszustatten (denn: es gibt nur eines, was besser ist, als viel RAM: noch mehr RAM ;-)) und den Rest des Geldes in eine ordentliche DSP-Karte zu stecken? Die übernimmt dann den Part mit der Rechenleistung...
 
Mike
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Hallo Ihrs,

nachdem ich mir getz günstig, eher spottbillig, ne 2x12" für meinen Ampeg gezogen habe, ist erstmal Ebbe in der Kasse.
Die 4x10" muss ich auch noch abbezahlen, also wird das mit dem Aufrüsten vorerst nüschts. :(

Werde dann wohl weiter wie bisher arbeiten müssen.
Spur für Spur aufnehmen, nacheinander immer nur eine Spur mit Effekt versehen und bearbeiten und dann wieder alles zusammen mixen.
Hat zwar den Nachteil, dass man im Fall einer Änderung alles nochmal komplett hin- und herkopieren und bearbeiten muss, aber dafür minimiert sich die benötigte Systemleistung beträchtlich.

An so eine DSP-Karte habe ich auch schon gedacht, wäre wohl ne feine Sache, wenn auch etwas kostspielig.

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