Gitarre direkt ins Cubase. Welche Technik nötig?


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Moin.

Ich möchte mal ein bisschen Gitarre aufnehmen.
Dazu schicke ich das Gitarrensignal zuerst duch einen Splitter und gehe von dort einmal in den zweifach mikrofonierten Amp. Den zweiten Ausgang des Splitters möchte ich dazu nutzen, um das Gitarrensignal parallel dazu möglichst trocken direkt ins Cubase zu schicken, um eventuelle Software-Amp- oder ReAmping-Geschichten realisieren zu können.

Was eignet sich dazu am Besten zwischen Gitarre und Audiointerface? Reicht eine stinkeinfache DI-Box, oder sollte ein anständiger (Röhren-)Preamp her?

Sind irgendwelche Verluste durch das Splitting zu erwarten?

Zweitens:

Wie gehe ich beim ReAmping vor?

Das Signal käme "nackich" ausm Rechner raus und sollte dann irgendwie (durch die ein oder andere Trampelkiste) in den Amp.

Habe irgendwas über eine umgedrehte passive DI-Box zwischen Interface und Amp gelesen.
Oder lohnt sich hier auch der Einsatz eines Preamps (Tubeman etc.)?

Welche Rolle spielen dabei die Impedanzen? Ein Amp braucht meines Wissens eine hohe Eingangsimpedanz. Das Interface liefert aber wohl eine relativ niedrige Impedanz. Der Tubeman hat wohl auch ne niedrige Ausgangsimpedanz. Wie sieht das mit symetrisch/asymetrisch aus?!

Wer bahnt mir einen halbwegs laientauglichen Weg durch diese Böhmischen Dörfer?

Chris
 
Woody
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Erstmal: warum willst Du reampen?

Dann, was für einen Splitter benutzt Du?
Die Faustregel ist so, daß Eingangsimpedanzen (iirc) siebenmal größer sein sollten, als Ausgangsimpedanzen.
Nach einem aktiven Splitter würde ich aber einfach mal versuchen ins Audiointerface zu gehen,
ohne färbenden Preamp, Du willst ja möglichst ein unverändertes Gitarrensignal aufnehmen, wenn schon, dann eine DI vorschalten.

Zum Reampen kannst Du den Ampeingang einfach mit dem Kopfhörerausgang verbinden.
Es gibt da explizite Hardwarelösungen, die sind aber nicht ganz billig,
so sollte es auch funktionieren.
Bleibt die Frage: Warum Reampen?


Viele Grüße,
woody
 
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Hi Woody.

Erstmal danke für die flinke Reaktion.

Reampen möchte ich bei einigen Tracks deshalb, da ich bestimmte Effekte (Microsynth, Tape-Delay) quasi "on the flight" manipulieren möchte. Live geht das zwar auch, aber wenn ich dazu beide Hände frei habe, kommt das Ganze irgendwie "geschmeidiger" und ist berechenbarer...

Der Splitter ist passiv und ein Selbstbau. Nix gut?
Halt einfach A/B/A+B nach dem Bauplan vom "Musikding".

Chris
 
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gitarrero":ijfbdwrc schrieb:
Was eignet sich dazu am Besten zwischen Gitarre und Audiointerface? Reicht eine stinkeinfache DI-Box, oder sollte ein anständiger (Röhren-)Preamp her?

Um ein cleanes Gitarrensignal in den Rechner zu kriegen, brauchst Du in jedem Fall einen Vorverstärker mit hochohmigem Eingang und linearem Übertragungsverhalten.

Ein Röhrenvorverstärker überträgt meist nicht linear, und eine enfache DI-Box hat meist einen zu geringen Eingangswiderstand. Also brauchst Du einen entsprechenden Halbleitervorverstärker oder eine für Gitarre geeignete DI-Box.

Gruß,

Klaus
 
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gitarrero":2ozwly5w schrieb:
Also würde beispielsweise ein LPB-1 von EHX hier in Neutraleinstellung einen guten Dienst verrichten?

Leider nein. Der Eingangswiderstand ist lt. Daten im Web mit noch nicht einmal 50 kOhm viel zu niedrig. Viel weniger als 1 MOhm würde ich persönlich nicht akzeptieren (wg. Höhenverlust). Aber ich baue mir so'n Zeug ja auch selbst und bin von daher nicht auf die Industrie angewiesen.

Gruß,

Klaus
 
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Leider nein. Der Eingangswiderstand ist lt. Daten im Web mit noch nicht einmal 50 kOhm viel zu niedrig.

Hi Klaus,

Aber vom Prinzip her sollte es halt schon solch ein Transistor- bzw. JFET Booster sein?

Da mir die Industrie auch nicht immer bieten kann, was mir (oder meinem Geldbeutel) zusagt, bin ich in Sachen DIY auch schon etwas übers Anfängerstadium hinaus.
Was wäre denn ein guter, nicht zu aufwändiger Booster mit ner Eingangsimpedanz von 1MOhm? Gibt ja für alles irgendwie Loch- oder Streifenraster. Bzw. woran sehe ich im Schaltbild, welche Impedanz ein Effektgerät hat? Mir fehlt da ein bisschen Theorie. Im Selbstlöterforum traue ich mich gar nicht, solche Fragen zu stellen... :oops:

Chris
 
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Hallo Chris,

gitarrero":2uwqj2p0 schrieb:
Aber vom Prinzip her sollte es halt schon solch ein Transistor- bzw. JFET Booster sein?

Ja, oder auch mit einem Op-Amp, z.B. TL071.

gitarrero":2uwqj2p0 schrieb:
woran sehe ich im Schaltbild, welche Impedanz ein Effektgerät hat? Mir fehlt da ein bisschen Theorie. Im Selbstlöterforum traue ich mich gar nicht, solche Fragen zu stellen... :oops:

Na ja, solche Fragen sollte man aber stellen dürfen, das ist nämlich tatsächlich nicht so einfach und hängt eben sehr von der Schaltung ab. Bei FET-Eingängen ist das i.W. die Gesamtheit aller Widerstände (seriell und parallel), die am Gate liegen, bei Bipolartransistoren kommt noch der Eingangswiderstand des Transistors hinzu, und der ist schaltungsabhängig.

Ich wollte Dich jetzt eigentlich auf eine Website schicken, auf der ein paar brauchbare Schaltungen zu finden sind, aber die gibt's nicht mehr. Muss ich wohl mal meine Linksammlung durchforsten.

Brauchbar scheint mir allerdings der Buffer vom Musikding zu sein, auch wenn der selbst mit FET nur 300 kOhm hat. Du kannst versuchen, die Widerstände am Eingang zui vergrößern, das wird den Eingangswiderstand anheben, aber vermutlich auch den Rauschpegel. Muss man ausprobieren.

Gruß,

Klaus
 
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Aaaaah,
langsam kommt Licht ins Dunkel!

Ich habe bei muzique.com eine Buffer-Schaltung auf TL071 Basis gefunden, die laut Beschreibung auf genau 1MOhm kommt.

zwischenablage01qi.jpg


Wenn ich den TL071 gegen einen noch rauschärmeren OP-Amp ersetze und ein wenig mit den Widerständen rumspiele, sollte ich wohl hinkommen?!

Greets
Chris
 
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gitarrero":3k829dc5 schrieb:
Ich habe bei muzique.com eine Buffer-Schaltung auf TL071 Basis gefunden, die laut Beschreibung auf genau 1MOhm kommt.

Das sieht schon sehr gut aus.

gitarrero":3k829dc5 schrieb:
Wenn ich den TL071 gegen einen noch rauschärmeren OP-Amp ersetze und ein wenig mit den Widerständen rumspiele, sollte ich wohl hinkommen?!

Lohnt wahrscheinlich nicht. Ich schätze mal, dass die beiden Widerstände schon mehr rauschen als der TL071.

Gruß,

Klaus
 
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Das hört sich ja schon mal ganz gut an.

Das Gerippe dieses OPA-Buffers habe ich schonmal als Ausgangsbuffer für mein Wah vorgesehen, aber irgendwie nie eingebaut. Müsste die Platine nur noch wiederfinden, dann hätte ich ja das, was ich brauche.

Für das Wah reizt mich dann schon der Musikding oder AMZ Germanium-Buffer. Keine Ahnung warum, aber vom Feeling passt das für mich irgendwie zusammen. Außerdem hätte ich dann wenigstens einen leckgeschlagenen AC 128 untergebracht..

Und um aus dem Rechner bzw. Interface in den Amp (ReAmping) zu kommen reicht wie oben gesagt die HeadphoneBuchse am Rechner, oder sollte da auch etwas zwischen?
In jedem Fall würde beim ReAmpen ein Compressor (wahrscheinlich Ross-Klon oder Orange Squeezer), der EHX Microsynth, sowie ein SI-Fuzzrite Klon zwischen Rechner und Amp hängen. Eventuell noch ein Copycat.

Chris
 
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gitarrero":3tz98qtg schrieb:
Und um aus dem Rechner bzw. Interface in den Amp (ReAmping) zu kommen reicht wie oben gesagt die HeadphoneBuchse am Rechner, oder sollte da auch etwas zwischen?

Sollte eigentlich reichen, es sei denn, es gibt eine Brummschleife. Aber die würde dann vermutlich auch schon bei der Aufnahme da sein. In beiden Fällen sollte der HD400 Abhilfe schaffen.

Gruß,

Klaus
 
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Nach und nach tun sich doch noch ein paar Fragen auf.


Ich frage mich zum Beispiel, ob meine Gitarre mit Low-Output Singlecoils überhaupt genug Pegel bringt, um damit zwei getrennte Signalwege zu füttern, oder ob da noch ein aktives Element rein müsste?

Wäre es vielleicht angebracht, das Signal erst mal dezent zu boosten, bevor ich in den Splitter gehe? Oder ist es profesioneller gleich einen aktiven Splitter zu bauen, der nach dem Splitting boostet (wo ja dann der zusätzliche Buffer für den Weg zum Rechner ggf wegfallen würde)? Oder ist das unnötig?

Dann schwirrt mir noch im Kopf herum, ob es nicht eine Möglichkeit gibt, einen aktiven Splitter zu bauen, der beide Ausgänge galvanisch von einander trennt. Allerdings wüsste ich hier absolut nicht, welchen Aufwand das erfordern würde. Jedenfalls wäre dadurch ja der Behringer Hum-Remover hinfällig.

Chris
 
Woody
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gitarrero":3lqztkqe schrieb:
Ich frage mich zum Beispiel, ob meine Gitarre mit Low-Output Singlecoils überhaupt genug Pegel bringt, um damit zwei getrennte Signalwege zu füttern, oder ob da noch ein aktives Element rein müsste?
Öhm, aber Du bist doch dabei, einen Buffer zu bauen?
Der ist doch genau dafür da.
Passiv splitten nach einem Buffer ist kein Problem.
(Passiv summieren allerdings schon.)

Galvanische Trennung geht mWn nur mittels Übertragern,
das wird dann deutlich teurer.

Viele Grüße,
woody
 
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Woody":z2shy7x7 schrieb:
Galvanische Trennung geht mWn nur mittels Übertragern,

So isses.

Woody":z2shy7x7 schrieb:
das wird dann deutlich teurer.

Keineswegs. Dieser famose Behringer Hum Destroyer HD400 enthält tatsächlich zwei Übertrager. Die würde ich zwar nicht unbedingt für Bass benutzen, aber für Gitarre reichen die durchaus.

Gruß,

Klaus
 
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Woody":3bckqc7a schrieb:
Öhm, aber Du bist doch dabei, einen Buffer zu bauen?
Der ist doch genau dafür da.
Passiv splitten nach einem Buffer ist kein Problem.

:kratz: :-D Ah. Hatte da einen Denkfehler drin. War irgendwie in dem Film, ausschließlich das Signal zum Aufnahmegerät zu buffern und den Weg zum Amp unbehelligt zu lassen. Aber Buffer VOR Splitter ist natürlich um einiges logischer.

Dieser famose Behringer Hum Destroyer HD400 enthält tatsächlich zwei Übertrager.

Das macht die Behringer Box natürlich sehr interessant. Hatte zwar schon ein Schaltplan für einen galvanisch getrennten Splitter gefunden, aber für einen "Malen nach Zahlen Bastler" wie mich isses gar nicht so leicht, da irgendwas mit Übertragern hinzufummeln. Mir waren diese bisher nur in Röhrenamps ein Begriff..

Dann noch eine (hoffentlich) letzte Frage zum Thema Impedanzwandler.
In wie fern macht es Sinn, die Eingangsimpedanz eines Buffers auf die verwendete Gitarre und das verwendete Kabel "abzustimmen".
Ist das möglich bzw. nötig?
Ich spiele seit 20 Jahren ausschließlich SingleCoils und da wird sich auch nix dran ändern. Warum also den Buffer nicht dahingehend perfektionieren. Falls das jetzt nicht absoluter Käse ist, wüsste ich gerne, worauf dabei (abgesehen vom Klang) zu achten ist.
Ich nehme mal an, im oben gezeigten Schema beinflusen R1 und R2 die Eingangsimpedanz. Das einzige, was ich weiß ist, dass die beiden möglichst die gleichen Werte haben sollten.

Chris
 
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Hallo Chris,

gitarrero":11jb5dl3 schrieb:
In wie fern macht es Sinn, die Eingangsimpedanz eines Buffers auf die verwendete Gitarre und das verwendete Kabel "abzustimmen".
Ist das möglich bzw. nötig?

Möglich ist natürlich Vieles, aber an dieser Stelle lohnt sich kein weiterer Aufwand. Ein Gitarrentonabnehmer ist eine relativ hochohmige Spannungsquelle, deren Impedanz auch noch deutlich frequenzabhängig ist. Der Eingang der nachfolgenden Elektronik sollte also einen möglichst großen ohmschen Widerstand und eine möglichst kleine Kapazität aufweisen.

Andererseits erzeugen große Widerstände eine hohe Rauschspannung, sodass 1 bis 10 MOhm als vernünftiger Wert angesehen werden kann.

An der Eingangskapazität kann man nicht viel drehen, lohnt auch nicht, weil die Kabelkapazität sowieso viel höher ist. Als grobe Faustregel kann man annehmen, dass ein Verstärkereingang das Kabel kapazitiv um höchstens einen Meter verlängert.

Du darfst auch nicht vergessen, dass die Elektrik in der Gitarre im Grunde jeden Versuch einer Optimierung ad absurdum führt. Die Belastung der Tonabnehmer durch Volume- und Tone-Poti ist so massiv, dass Du alles andere vergessen kannst. Eine Optimierung müsste also schon hier ansetzen, und das heißt aktive Gitarrenelektronik.

Kann man machen - ich tue das zum Teil -, kann man aber auch bleiben lassen. Denn damit kommt man unweigerlich an den Punkt, wo man ganz heftig in das Klanggeschehen eingreift, und das ist verständlicherweise nicht jedermanns Sache.

Also bau den Buffer, so wie Du es vorhast, und denke nicht über weitere Optimierung nach, denn das führt ins Uferlose und bringt nicht unbedingt die erhofften Ergebnisse.

Gruß,

Klaus
 
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Bumblebee
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Hi,

mal ein blöder Einwurf:

Hast Du denn kein Effektpedal ohne True Bypass? Dieses kannst Du im ausgeschaltenem Zustand auch als Buffer verwenden.
Und wenn Du sogar ein Stereopedal mit zwei Ausgängen hast, dann sparst Du Dir noch evtl. den Splitter (wenn's nicht brummt, aber das kannst Du ja ausprobieren).

Gruß
Bumble
 
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Habe ich tatsächlich keins!
Abgesehen vom EHX Microsynth, dessen Buffer (wenn man das so bezeichnen darf) aber unterste Schublade ist und welchen ich keineswegs im Signalweg haben möchte. U.a. wegen dem Gerät habe ich irgendwann mal mit der Bastelei angefangen. Meinem Wah habe ich als erstes Gerät den Buffer rausgerissen und danach alles andere (Fuzze, ODs...) auf TBP umgebaut oder verkauft. Einzig der Synth ist noch als gebuffertes FX über, den ich aber in einen "Paralloop" gepackt habe und bei Nichtgebrauch mit diesem Loop (true)bypasse.
Mit stereo habe ich auch nix. Alle meine FXe sind typmäßig ziemlich "oldschool". Und jetzt habe ich den Salat! Hätte ich gut mal ein Boss oder MXR behalten...


Dann werde ich mich wohl mit dem Buffer beschäftigen und OPA, FET und Germanium-Buffer miteinander vergleichen. Finde ich alles sehr spannend.

Vielen Dank für die vielen hilfreichen Tips.

Chris
 
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Da die Frage noch nicht gestellt wurde (soweit ich's mitbekommen habe): Welches Audio Interface benutzt du?
Heutzutage haben sehr viele (wenn nicht sogar die meisten) Interfaces einen sog. "Hi-Z" oder "Inst.(rument)" Eingang. Der macht selbst bei günstigeren Lösungen oft schon eine gute Figur, um ein hochohmiges Gitarrensignal zu verwerten (und es auf Line Level zu bringen).
Wenn du ein solches Interface dein eigen nennst, kannste eigentlich auf alles Andere (bis auf den Splitter) verzichten und sogar etwaige Pegelverluste, die durch den passiven Splitter entstehen mögen, aufholen.
Ich benutze daheim bspw. ein doch schon relativ betagtes FW-410 von M-Audio, und das leistet immer noch sehr gute Dienste (abgesehen von Wackelkontakten, die sich so langsam vielerorten einstellen). Das Gitarrensignal kommt laut, sauber und neutral in den Rechner.

Gruß
Sascha
 
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Hi!
Ist ja doch noch Leben drin.

Stimmt, die Interface-Frage wurde noch nicht gestellt.
Also wir nutzen das Ding:
http://www.klemm-music.de/motu/828mk3/index.html

Dabei sind wohl diese Zeilen hier entscheidend:

Wenn Sie über die Mikofon-Gitarreneingänge aufnehmen, bietet Ihnen das 828mk3 12 dB zusätzlichen Headroom oberhalb von Digital-Null, um digitale Übersteuerungen und Artefakte zu vermeiden.

Zwei Mikrofon-/Gitarreneingänge mit Vorverstärker: Echte HI-Z Klinkeneingänge für E-Gitarren und XLR-Mikrofoneingänge mit 48 V-Phantomspeisung, Pad und präziser, digitaler Verstärkungssteuerung.

Hätte ich ja vorher mal nachlesen können!

Brauche ich also jetzt keinen Buffer?
Hab die Bauteile schon geordert...

Braucht jemand einen Buffer? Boutique? ;-)

Chris
 
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gitarrero":2gmur12o schrieb:
Brauche ich also jetzt keinen Buffer?

Nöö, brauchste nicht. Das Motu macht 'n prima Job mit Instrumenten-Signalen.
Bau dir den Buffer trotzdem, man kann nie wissen. Vielleicht willste den Splitter ja mal in anderen Szenarien einsetzen und irgendwo schwächelt das Level. Da ist dann so'n Buffer Gold wert.
Aber wie gesagt, für's Aufnehmen mit dem Motu brauchste keinen.

Gruß
Sascha
 
russ
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Ich verstehs grade auch nicht, ich steck die Gitarre in ein mässiges Mischpult...und von da direkt in ne M-Audio 24/96, fertig, *rülps* oh, sorry...

so einfach kanns sein
 
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russ":11majd4q schrieb:
Ich verstehs grade auch nicht, ich steck die Gitarre in ein mässiges Mischpult...und von da direkt in ne M-Audio 24/96, fertig, *rülps* oh, sorry...

so einfach kanns sein

Hm, ich kann mir ja keine Urteile über deinen Sound erlauben (wie auch?), aber das ist normalerweise der beste Weg, sich Nebengeräusche einzufangen und die Gitarrendynamik doch recht krass zu verändern.
Standardmäßig sind Mischpulte nicht für hochohmige Instrumentensignale ausgelegt, sondern entweder für Mic.- und/oder Line-Signale. Beides liefert 'ne Gitarre nicht.
Klappen tut's manchmal dennoch, wenn man bspw. aktive PUs spielt oder 'ne (aktive) D.I. Box zwischenschaltet. Aber den Umweg über den Mischer kann ich generell nicht empfehlen.
Als Tipp: Probier mal den "Audiobuddy" von M-Audio aus. Der ist saugünstig und macht genau das, was man für Instrumentensignale braucht, nämlich hochohmiges Material verkraften, wandeln und auf Line-Level bringen. Läuft exzellent in Kombination mit der Audiophile 24/96 (habe ich lange genau so benutzt). Bei Thomann ordern und wenn's nicht überzeugt, zurückschicken.
Ich bin mir aber relativ sicher, dass du, speziell wenn du mit aktuellen Amp Plugins spielst, den Unterschied positiv bemerken wirst. Das fühlt sich dann nämlich plötzlich wie ein Amp an.
Ist übrigens oftmals der Grund, warum Leute über Ampsimulationen im Rechner meckern, schlicht und ergreifend weil das Eingangssignal nicht ordentlich aufbereitet ist.
Aber wie gesagt, ich kenne deinen Sound und deine Vorstellungen nicht, vielleicht gefällt's dir ja genau so.

Gruß
Sascha
 
 

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