Gleichrichterröhre GZ34


Thorgeir
Thorgeir
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Hat jemand einen heissen Tip für eine Gleichrichterröhre GZ34? Wie sind die JJs? Muss es Mullard sein?

Gibt's Alternativen?

Grüßle
 
T
tommy
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Moin,

ich nutze seit jahren für meinen Bluesbreaker JJ. Schön klein, robust und prädestiniert. Sofern die Dinger überhaupt irgendwie klangbeeinflussend sind: Ich bin mit meinem Bluesbreakersound, seitdem ich ausschließlich an allen Positionen JJ benutze, absolut zufrieden. Das war nicht immer so (hatte auch mal TAD und teilw. NOS).
 
Bierschinken
Bierschinken
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Hallo,

JJ laufen in vielen Amps dauerhaft stabil.
Ist ein guter Ersatz für alte GZ34.

Grüße,
Swen
 
Thorgeir
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Was ihr schreibt, bestätigt mein Bauchgefühl. Dank dafür!
 
68goldtop
68goldtop
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hi!

sorry für die schlechten nachrichten...
aber mir sind schon 2 GZ34 von JJ kaputtgegangen - und zwar bei ausschliesslicher nutzung im stillen kämmerlein.

cheers - 68.
 
Thorgeir
Thorgeir
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68goldtop schrieb:
hi!

sorry für die schlechten nachrichten...
aber mir sind schon 2 GZ34 von JJ kaputtgegangen - und zwar bei ausschliesslicher nutzung im stillen kämmerlein.

cheers - 68.

Mensch, die wollen doch auch unter Leute! Kein Wunder, daß die verkümmern....
 
Bierschinken
Bierschinken
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68goldtop schrieb:
hi!

sorry für die schlechten nachrichten...
aber mir sind schon 2 GZ34 von JJ kaputtgegangen - und zwar bei ausschliesslicher nutzung im stillen kämmerlein.

cheers - 68.

Moin,

in welchem Amp? - Gaaanz häufig sinds nicht die Röhren schuld, sondern die Belastung durch die externe Beschaltung.

Grüße,
Swen
 
68goldtop
68goldtop
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moin swen!

der amp ist ein ´66er fender princeton.

cheers - 68.
 
A
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Keine Probleme mit der JJ GZ34 in meinem JTM45 - und der frisst gerne mal einen von den Shuguang KT66... werde auch da mal auf JJ gehen.
Der Cream JTA45 meines Mitgitarristen läuft mit den JJ GZ34 und KT66 auch problemlos.
 
D
dodona
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zwei JJ GZ34 waren hintereinander von Anfang an defekt. Zur Zeit verwende ich eine JJ 5U4GB in meinem SRRI mit wesentlich wärmeren und angenehmeren Sound. Kann ich nur empfehlen.
 
A
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Zum Thema "Lebensdauer von Gleichrichterröhren" gibt's ja eine einfache Regel (sofern nicht schon erwähnt):

Wenn der Amp einen Standby hat - den nicht benutzen. Die Dinger gehen meist im Einschaltmoment kaputt, wenn nach der Heizphase plötzlich der erste, hohe Ladestrom in die Elkos fließt. Daher am besten den Standby immer eingeschaltet lassen, das führt zu einem schonenden Start...

Gruß
Andy
 
A
Anonymous
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In meinem Ampeg hatte ich schon JJ, Sovtek und TAD, die TAD machten den billigsten Eindruck, alle sind ziemlich empfindlich für die Vibrationen in dem Amp und neigen zu lautem Rasseln. Richtig zufrieden war ich mit keiner, aber klanglich kann ich auch keiner negative Eigenschaften zuschreiben. Hat kein Floh so laut gehustet, dass ich es bemerkt hätte.
 
Blues-Verne
Blues-Verne
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Peetown @ SP
68goldtop schrieb:
moin swen!

der amp ist ein ´66er fender princeton.

cheers - 68.

Leute, das ist oft ein Problem der nachfolgenden, alten ausgetrockneten Elektrolyt-Filterkondensatoren.
Oder auch der erhöhten Netzspannung.
Wenn die alten Vintage-schätzchen noch mit 60Hz-Netztrafos ohne CE-Spezifikation in 50Hz -Netzen laufen, hängen alle Netzteilparameter schief. Da kann dann schon mal ne Gleichrichterröhre am Anschlag laufen und sich schnell verabschieden. Es gibt noch andere stolperfallen.
 
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Andy_ schrieb:
Zum Thema "Lebensdauer von Gleichrichterröhren" gibt's ja eine einfache Regel (sofern nicht schon erwähnt):

Wenn der Amp einen Standby hat - den nicht benutzen. Die Dinger gehen meist im Einschaltmoment kaputt, wenn nach der Heizphase plötzlich der erste, hohe Ladestrom in die Elkos fließt. Daher am besten den Standby immer eingeschaltet lassen, das führt zu einem schonenden Start...

Gruß
Andy

Hallo,
dieses Problem kann man einfach umgehen, in dem man den Standby-Schalter nach dem ersten Lade-Elko und vor der ersten RC-Siebung plaziert.
Die Gleichrichterröhre wird somit weitgehend geschont und man kann den Standby-Schalter trotzdem noch sinnvoll nutzen.
Ich mache das schon seit Jahren und mir ist bis jetzt noch keine Gleichrichrterröhre durch zu hohen Einschaltstrom gestorben.

Ach ja, JJ laufen bei mir so problemlos....

Gruß
Sven
 
T
tommy
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S.G. schrieb:
Hallo,
dieses Problem kann man einfach umgehen, in dem man den Standby-Schalter nach dem ersten Lade-Elko und vor der ersten RC-Siebung plaziert.
Gruß
Sven

...ja klar, is'n Klacks! :roll: ;-)
 
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Guest
Andy_ schrieb:
Zum Thema "Lebensdauer von Gleichrichterröhren" gibt's ja eine einfache Regel (sofern nicht schon erwähnt):

Wenn der Amp einen Standby hat - den nicht benutzen. Die Dinger gehen meist im Einschaltmoment kaputt, wenn nach der Heizphase plötzlich der erste, hohe Ladestrom in die Elkos fließt. Daher am besten den Standby immer eingeschaltet lassen, das führt zu einem schonenden Start...

Gruß
Andy

Fast richtig, fast.
Hier liegt nämlich gerade der Unterschied zwischen GZ34 und Gleichrichterröhren wie 5ua4 oder 5Y3. Wenn ich eine 5UA4 oder eine 5Y3 im Amp habe, ist nach dem Einschaltung sofort hohe Spannung auf den Endröhren (natürlich auch auf den Preampröhren). Bei einer GZ34 ist es aber so, dass diese erst Spannung liefert, wenn sie selbst warm ist, dh. die Spannung wird schön schonend (wie bei Johann Lafer) hochgefahren. Die Endröhren bekommen deshalb auch erst Spannung, wenn sie selbst warm sind.
Die GZ34 liefert nur etwas höhere Spannung als die anderen Gleichrichterröhren, dh. mehr headroom, weniger sag.

Gruß

Werner
 
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tommy schrieb:
S.G. schrieb:
Hallo,
dieses Problem kann man einfach umgehen, in dem man den Standby-Schalter nach dem ersten Lade-Elko und vor der ersten RC-Siebung plaziert.
Gruß
Sven

...ja klar, is'n Klacks! :roll: ;-)

...ja, sicher !!! Opa's Werkzeug geklaut, Lötkolben vorgeheizt, Amp zerlegt :evil: ...... und los geht's :lol:

Gruß Sven
 
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dodona
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68goldtop schrieb:
hi!

sorry für die schlechten nachrichten...
aber mir sind schon 2 GZ34 von JJ kaputtgegangen - und zwar bei ausschliesslicher nutzung im stillen kämmerlein.

cheers - 68.

.. kann ich leider bestätigen.
 

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