hohe Bundstäbchen - Tonhöhe ändert sich je nach Griffpunkt


A
Anonymous
Guest
Ich habe jetzt zum zweiten Mal ein Phänomen beobachtet, dass ich mir nicht richtig erklären kann. Es handelt sich um einen Stratnachbau der Marke Crafter mit Bünden, die etwas höher sind als bei einer original Fender Strat. Greift man in den unteren Lagen (ca. 1. - 6. Bund) die E- A- oder D-Saite variert die Tonhöhe mininal je nachdem, wo man den Finger hinter dem Bund aufsetzt. Auch bei exakt gestimmter Gitarre, klingen dadurch manche Akkorde unharmonisch. Das fällt z.B. besonders bei einem A-Dur Akkord gegriffen im 2. Bund auf, wo man naturgemäß nicht alle drei Finger exakt übereinander bekommt. Beobachtet habe ich es auch schon einmal bei einer Gibson SG mit auffällig hohen Bundstäben.

Bei Gitarren mit flacheren Bünden tritt dieses Phänomen nicht auf oder ich höre es jedenfalls nicht.
Kennt ihr diesen Effekt auch und wie kann man ihm entgegen wirken?

Grüße vom Peter
 
Woody
Woody
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PeterAusH":2r7lgw58 schrieb:
Kennt ihr diesen Effekt auch und wie kann man ihm entgegen wirken?

Hallo Peter,
jepp, kenn ich;
nicht so feste drücken hilft.

Viele Grüße,
Woody
 
physioblues
physioblues
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Woody":2djo3my5 schrieb:
PeterAusH":2djo3my5 schrieb:
Kennt ihr diesen Effekt auch und wie kann man ihm entgegen wirken?

Hallo Peter,
jepp, kenn ich;
nicht so feste drücken hilft.

Viele Grüße,
Woody


... weil wenn du die Saite bei hohen Bünden den weiteren Weg bis zum Griffbrett nach unten drückst, dann entspricht das schon einem kleinen Saitenziehen. Mit dem gleichen Effekt der Tonhöhenveränderung nach oben.
 
A
Anonymous
Guest
Woody":2fuc89o8 schrieb:
nicht so feste drücken hilft.

Genau, nur das hilft. Hohe Bünde haben Vor- und Nachteile - letzteres ist dir ja nun bekannt. Ich mags auch eher medium, da ich mir sehr viel Kraft spiele. Wenns also gar nicht geht, bleibt dir wohl nur eine Neubundierung als Wahl.
 
B
Banger
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Magman":19684c0f schrieb:
Wenns also gar nicht geht, bleibt dir wohl nur eine Neubundierung als Wahl.
...wobei sich zu hohe Bundstäbchen ja noch flacher abrichten lassen. Ein Gitarrenbauer macht das für eine überschaubare Summe.
 
A
Anonymous
Guest
Woody":2iuizjw5 schrieb:
nicht so feste drücken hilft.

Dito. Mindestens in der ersten 2 Jahren - manche auch dauerhaft - neigen die Meisten dazu, viel zu fest zu drücken und mit hohen Bünden ist das dann ziemlich tödlich für die Intonation (und für die Bünde, die dann in den Lagen 1-3 die gefürchteten "Angänger-Kerben" bekommen).

Gut, dass es nicht auch noch Scalloped-Gitarren für Einsteigerpreise gibt, sonst wäre der Frust bei den noch weniger Geübten perfekt.
 

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