incubus cover > dig


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Anonymous
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Hallo Leute,

als Techniker habe ich es mir schon immer einfach machen wollen und fauler Weise lieber nur herumgeklimpert und getrickst beim Aufnehmen. Nach vielen Jahren habe ich mich nun endlich dazu durchgerungen richtigen Gitarrenunterricht zu nehmen. um das ganze mal auf eine solide Basis zu stellen. So hatte am Donnerstag meine fünfte Stunde in der mir "Dig" von Incubus gezeigt wurde. Da mir der Song spontan so gut gefallen hat, ich ihn bis Dato aber noch nicht kannte habe ich fleissig geübt und aus der Übung heraus ist in der vergangenen Nacht, die folgende cover-artige Version entstanden, die ich euch mal zeigen möchte:

http://www.qarout.de/demo/dig.mp3

Bis auf die ersten 8 Takte des Intros (die Gitarre ganz am Anfang) habe ich alles selbst eingespielt: Gitarren, Bass, Keyboards sowie Drums programmiert. Seit kurzem habe ich auch die Freude am Singen entdeckt und das gleich mitgeübt... Aber meinem Frequenzspektrum sind natürliche Grenzen gesetzt, so blieb mir manche Tonhöhe verwehrt und hab ab da dann erstmal Ende gemacht ;-)

Ich würde mich über Feedback freuen. Über das Gitarrenspiel, den Sound, Mix und den Gesang... aber.... bitte Gnade beim Gesang! Ich bin kein Sänger und es war mitten in der Nacht! Ich musste das leise machen ;-)


Gruß, Pat
 
A
Anonymous
Guest
Hi Pat,
Du wirst dich wundern: Ich fand es WESENTLICH besser, als ich nach deiner Ankündigung befürchtet hatte. Nur zwei Tipps:

Im Refrain zweimal das gleiche einspielen sorgt für die typischen verzerrten Gitarrenwände. etwas weniger Gain und ein etwas mittiger Gitarrensound wären auch ganz gut.

Zum Gesang: Meine Lehrerin meinte immer: Weniger singen, mehr sprechen. Du machst so ein paar typische Unter-der-Dusche-Singfehler (ich auch - wieder :)), d.h. du übertreibst es etwas mit Phrasierung und sonstigen Schmalzfaktoren. Mein Tipp ist da immer: Nicht bewusst vom Kopf her Emotion reinlegen, sondern vorm Einsingen wirklich intensiv in den Text reindenken - und dann bei der Aufnahme selber auf "guten" Gesang achten, die Emotion kommt dann von alleine.

Abgesehen davon aber wirklich: Daumen hoch!
 
A
Anonymous
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Hey cool!

Hut ab! Ich fand es wirklich toll :)

Mit welcher Gitarre hast du es eingespielt?

Ich glaube, ich habe das Originalsong noch nie gehört, aber deine Version ist auch hervorragend.. Werde mich wahrscheinlich jetzt bemühen, alle Incubus Alben zu hören :)

Und dein Gesang ist auch wirklich gut!
 
A
Anonymous
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Vielen Dank für das Feedback!

@nighthawkz
Das mit den "Schmalzfaktoren" :top: kann ich mit etwas mehr Distanz jetzt auch deutlich hören ..oO ( :oops: ) Ich habe lediglich abgelesen, ohne weiter über den Inhalt nachzudenken. Das klingt dann schnell so unglaubwürdig und schmalzwurstig wie in meinem Beitrag. Von daher, sehr gute und beherzigenswerte Tipps!

Im Refrain und der Bridge sind es eigentlich jeweils zwei Gitarren auf links und rechts gedreht (L25 | R25). Jedoch viel Gain und die Mitten etwas gedämpft, dafür mehr Höhen. Aber ich werde das mal testen und mit etwas mehr Routine kann ich das sicherlich auch noch besser einspielen.

@augshejais
In der Aufnahme spiele ich eine RG1570 von Ibanez. Schönes Teil wie ich finde.
Clean aus dem emulierten Line-Out eines völlig überdimensionierten und brachialst zu lauten Marshall AVT 150 Hybrid-Verstärker mit kleiner Effektsektion, geht es in ein kleines aber feines Analog-Mischpult und dann in den Eingang meiner low budget PCI-Audiokarte (Phase 22).
Der Zerrsound wird letztlich von Guitar Rig 2 erzeugt. Der Marshall-Eigene Zerrsound klingt nämlich nach Durchfall. Weder über den eingebauten 12" Speaker noch über den LineOUT. Deswegen die Plugin-Lösung. Was besseres ist mir bisher jedenfalls nicht eingefallen. Wobei ich schon mit einem Demonizer von damage control liebäugle :)

Du wirst es sicher nicht bereuen alle Incubus Alben zu hören - ich tue nach und nach selbiges :)

cu pat
 
 

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