Jemand aus Bochum oder Umgebung hier ?

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Anonymous
Guest
Hallo,

jetzt ist es also passiert: im stolzen Alter von 42 und mit nicht mehr allen Haaren auf dem Kopf fange ich an Gitarre zu lernen.

Ich bin stolzer Besitzer einer Squier Standard Fat Strat und einem Peavey Blazer 158.
Musikrichtung Blues/Rock, Vorkenntnisse hab ich noch nicht...

Ist vielleicht noch jemand (Anfänger) aus dem Raum Bochum oder näherer Umgebung hier der Lust hat ein bisschen zusammen zu lernen ?

Ich freu mich über jede Antwort !

cu
Axel
 
doc guitarworld
doc guitarworld
Moderator
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17 Januar 2002
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7.881
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<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">quote:Originally posted by axel39
Hallo,

jetzt ist es also passiert: im stolzen Alter von 42 und mit nicht mehr allen Haaren auf dem Kopf fange ich an Gitarre zu lernen.

Ich bin stolzer Besitzer einer Squier Standard Fat Strat und einem Peavey Blazer 158.
Musikrichtung Blues/Rock, Vorkenntnisse hab ich noch nicht...

Ist vielleicht noch jemand (Anfänger) aus dem Raum Bochum oder näherer Umgebung hier der Lust hat ein bisschen zusammen zu lernen ?

Ich freu mich über jede Antwort !

cu
Axel

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Ich finde es gut, daß du den ewig dämlichen Spruch :"watt datt hänschen nitt mehr lernt, ..." anscheinend ignorierst. Gutes Gelingen!
Machst Du das denn jetzt autodidaktisch oder hast du einen Lehrer? Du bist auf jeden Fall hier im Forum gut aufgehoben.

Genießt die Zeit!

Gruss,
Doc
 
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Anonymous
Guest
Man ist immer nur so jung wie man sich fühlt. Im Moment fühl’ ich mich gerade zum Beispiel dopüpelt so alt wie ich bin - das Wetter geht mir auf den Rücken. :D

Herzlich Willkommen, Axel - Ich denke auch, Du wirst Dich hier wohlfühlen. :)
 
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Anonymous
Guest
@ Doc Guitarworld:

schönen Dank, ich hab mir wie viele wahrscheinlich auch das Bursch Buch gekauft.
Damit fang ich mal an, Lehrer vielleicht später mal.
Oder ist es besser gleich mit Lehrer anzufangen ?

cu
Axel
 
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Also:
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass man mit nem Lehrer zwar langsamer aber auf die Dauer gründlicher lernt! Alleine spielt man den Großteil der Sachen nur nach, ohne darüber nachzudenken warum man das spielt, was man spielt und genau das bekommt man von nem guten Lehrer erklärt. Ich denke außerdem, dass ein Lehrer besser Theorie vermitteln kann, welche meiner Ansicht nach auch recht wichtig fürs musizieren ist. Manchmal hatte ich auch den Eindruck, dass Leute, die keinen Lehrer hatten, schnell an einem Punkt angelangt waren, an dem sie sich nur noch am einem Fleck herumbewegten und nicht mehr weiterkamen - Hoffe ihr versteht was ich damit meine-

Aber andererseits kann ich mir vorstellen, dass man auch ohne Lehrer vernünftig lernen kann aber die Gítarristen aus meiner Umgebung, die keinen Lehrer hatten, haben mir das oben geschriebene leider immer wieder bestätigt.

Gruß
Khalaidahn
 
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Guest
<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">quote:Originally posted by Khalaidahn

Aber andererseits kann ich mir vorstellen, dass man auch ohne Lehrer vernünftig lernen kann aber die Gítarristen aus meiner Umgebung, die keinen Lehrer hatten, haben mir das oben geschriebene leider immer wieder bestätigt.

Gruß
Khalaidahn
</td></tr></table>

Also ich seh das ein bisschen anders!
Zwei gute Kumpels von mir haben das klampfen bei einem wirklich guten Lehrer gelernt, der eine 3 Jahre, der andere 7 Jahre!
Von dem mit den drei Jahren, bei dem ich dann in der Band mitgespielt habe, wage ich zu behaupten, dass ich bei meinem Einstieg um einiges besser war als er!
Der mit den 7 Jahren ist echt ein guter Gitarrist....wenn er Noten hat und kein Drummer mit ihm spielt und wenn noch ein anderer, dann auch nur nach Noten! Denn er kann nur das, was er auch gelernt hat. Er hat zwar mit seinem Lehrer auch viel improvisiert, wie er sagt, aber das auch nur in sehr eingeschränkenden Regeln.
Das ist nicht unbedingt mein Traumziel!

Anfangs habe ich probiert mit Büchern und dem Netz, soviel wie möglich zu lernen (techniken, akkorde,...)! Fand ich ne ultrawichtige Phase, dann gab’s irgendwann zu vielen Stücken, die ich spielen wollte, keine Noten mehr, also hab ich angefangen, die Sachen rauszuhören (Deshalb hat ich auch in der Schule in Musik beim Notendiktat ne 1, weil ich nicht nur den unterschied Dur/Moll, sondern auch den Grundton, sprich c,d,... gehört habe. Wenn man’s aber ne Zeit lang nicht macht, verliert sich’s wieder.).
Dann kam erschwerend das Schreiben eigener Songs hinzu. Zu der Zeit war mein absolutes Lieblingsalbum "...And Justice For All" von Metallica (mag ich auch jetzt noch). Was rauskam waren zehn-minütige Stücke mit allen möglichen Stilmittel, das entwickelt einen doch wohl mehr weiter, als mit seinem Musiklehrer sämtliche Tonleitern auswendig zu lernen....


So long, kick ass!
Daniel
 
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<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">quote:
Also ich seh das ein bisschen anders!
Zwei gute Kumpels von mir haben das klampfen bei einem wirklich guten Lehrer gelernt, der eine 3 Jahre, der andere 7 Jahre!
Von dem mit den drei Jahren, bei dem ich dann in der Band mitgespielt habe, wage ich zu behaupten, dass ich bei meinem Einstieg um einiges besser war als er!
Der mit den 7 Jahren ist echt ein guter Gitarrist....wenn er Noten hat und kein Drummer mit ihm spielt und wenn noch ein anderer, dann auch nur nach Noten! Denn er kann nur das, was er auch gelernt hat. Er hat zwar mit seinem Lehrer auch viel improvisiert, wie er sagt, aber das auch nur in sehr eingeschränkenden Regeln.
Das ist nicht unbedingt mein Traumziel!
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Das versteh ich ja, aber wie gesagt:
MEINE ERFAHRUNGEN haben mir das Gegenteil noch nicht gezeigt aber ich glaube dir natürlich, wenns bei dir anders war.
Aber wenn man einen vernünftigen Lehrer hat, sollte man auch gelernt haben mit und ohne Noten zu arbeiten und auch andere Sachen, als die, die man gelernt hat sich selber beibringen zu können!
 
Daniel
Daniel
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<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">quote:

Also ich seh das ein bisschen anders!
Zwei gute Kumpels von mir haben das klampfen bei einem wirklich guten Lehrer gelernt, der eine 3 Jahre, der andere 7 Jahre!
Von dem mit den drei Jahren, bei dem ich dann in der Band mitgespielt habe, wage ich zu behaupten, dass ich bei meinem Einstieg um einiges besser war als er!
Der mit den 7 Jahren ist echt ein guter Gitarrist....wenn er Noten hat und kein Drummer mit ihm spielt und wenn noch ein anderer, dann auch nur nach Noten! Denn er kann nur das, was er auch gelernt hat. Er hat zwar mit seinem Lehrer auch viel improvisiert, wie er sagt, aber das auch nur in sehr eingeschränkenden Regeln.
Das ist nicht unbedingt mein Traumziel!

Anfangs habe ich probiert mit Büchern und dem Netz, soviel wie möglich zu lernen (techniken, akkorde,...)! Fand ich ne ultrawichtige Phase, dann gab’s irgendwann zu vielen Stücken, die ich spielen wollte, keine Noten mehr, also hab ich angefangen, die Sachen rauszuhören (Deshalb hat ich auch in der Schule in Musik beim Notendiktat ne 1, weil ich nicht nur den unterschied Dur/Moll, sondern auch den Grundton, sprich c,d,... gehört habe. Wenn man’s aber ne Zeit lang nicht macht, verliert sich’s wieder.).
Dann kam erschwerend das Schreiben eigener Songs hinzu. Zu der Zeit war mein absolutes Lieblingsalbum "...And Justice For All" von Metallica (mag ich auch jetzt noch). Was rauskam waren zehn-minütige Stücke mit allen möglichen Stilmittel, das entwickelt einen doch wohl mehr weiter, als mit seinem Musiklehrer sämtliche Tonleitern auswendig zu lernen....


So long, kick ass!
Daniel
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Ich denke, dass es nicht so einfach zu definieren ist, ob man mit einem Lehrer schneller oder besser lernt. Es kommt so sehr auf den Lehrer an ob er auf einen Schüler eingehen kann oder nicht. Auch nützt der beste Lehrer nix, wenn der Schüler nicht zuhause üben tut...! Ich habe beiders erlebt... :D
Viele die aus dem GIT rauskommen sind nicht fähig einen einfachen Song zu schreiben... das sagt ja auch genug...



Viele Grüsse aus dem Käseland...
Daniel
 
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Anonymous
Guest
hi leutz!
wenn man mal von dem ausgeht was Beppe Gambetta und Dan Crary sagen, dann sind die besten spieler die, die sich das spielen selber beigebracht haben. (und die noch besseren die banjospieler [:0] )
gitarrenlehrer hat seine vor und nachteile. war vor einiger zeit selber am überlegen ob ich unterricht nehmen sollte, doch mein größter manko liegt in der theorie, und da hilft ein lehrer nicht wirklich viel.
...tina
 
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Guest
hallo axel

erst einmal viele grüße nach bochum (hab mal 2 jahre nebenan gewohnt-in jelllsenkirchen[;)]-) habe auch erst vor kurzem angefangen mit dem gitarrenspiel und befinde mich momentan ein wenig im zwiespalt. ich denke mal um die grundakkorde zu lernen, brauchst du keinen lehrer (internet und div. lektüre ist preiswerter und genauso effizient)
bin aber schnell an einen punkt angekommen, wo ein wenig professionelle hilfe einfach mal nicht schaden könnte. hatte mich dann für einen kurs an der vhs angemeldet und musste feststellen, das ich mir alles schon selbst beigebracht habe, was man dort hätte lernen können. hab jetzt das angebot bekommen einzeluntericht zu nehmen ... naja jedenfalls, um nicht abzuschweifen, es stimmt...mit etwas geduld kannst du dir die einfachsten sachen selbst beibringen auch ohne das du noten lernen musst (meine erfahrung[8D])
ich wünsche dir viel spass dabei,( auch wenn du vielleicht manchmal das bedürfnis hast, deine gitarre an die wand zu hauen*gg*)

gruss daggy
 
 

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