Jumbo Bünde


A
Anonymous
Guest
Hi Solrac,

die bevorzugte größe der Bünde ist von Spieler zu Spieler unterschiedlich. Bei einem Wechsel von schmalen auf Jumbo Bünden muss man sein Technik eventuell anpassen. Auf Jumbobünden lässt sich im Vergleich etwas leichter spielen. Vor allem das Saitenziehen ist deutlich erleichtert, da man besser "unter" die Saite kommt und so einen besseren Hebel hat. Aufpassen muss man aber mit dem Druck, den man auf die Saiten ausübt, denn bei Jumbobünden liegt zwischen Saite und Griffbrett ja noch etwas mehr Luft. Drückt man zu stark, bedeutet das Intonationsprobleme. Oftmals ein Probelm beim Akkordspielen. Das sollte sich aber nach einer Gewöhnungszeit geben.

Übrigens haben die Bundhöhen/-breiten auch Auswirkung auf den Klang.
 
frank
frank
Well-known member
Registriert
13 Oktober 2004
Beiträge
3.682
Hi,

ich habe Gitaren mit Jumbo und herkömmlichen Bünden, kenne also die Unterschiede. Marcello' s Beschreibung ist nichts hinzuzufügen.
Nachdem ich die Jumbos längere Zeit genießen durfte, möchte ich nicht mehr darauf verzichten. Ich komme damit besser klar, in der Tat lässt es sich leichter spielen und benden, jedenfalls aus meiner Sicht. Dagegen habe ich keine Intonationsprobleme.
 
frank
frank
Well-known member
Registriert
13 Oktober 2004
Beiträge
3.682
Der Abstand zwischen den Saiten und den Bünden ist nicht zwangsläufig größer, weil die Gitarre Jumbos hat.

Beim Bottleneck kommst Du mit dem Hals, bzw. mit den Bünden gar nicht in Berührung. Deshalb ist es beim Bottleneck egal, ob eine Gitarre Jumbos hat.

Die zeigen ihre "Wirkung" nur beim Greifen.
 
frank
frank
Well-known member
Registriert
13 Oktober 2004
Beiträge
3.682
Hi Mirko,

ich vermute, Luc hat Marcello`s (durchaus richtige) Äußerung "...denn bei Jumbobünden liegt zwischen Saite und Griffbrett ja noch etwas mehr Luft..." mißverstanden. Die "mehr Luft mag zwischen Saite und Griffbrett liegen, aber eben nicht zwischen Saite und Bunddraht.
 
 

Oben Unten