Kompression oder: Gut gemeint ist das Gegenteil von gut


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Moin,

ich hasse sie, die Leute an den Knöpfen. (Manche jedenfalls!)

"ICH HABE DIE LAUTSTÄRKE GLEICHMÄßIG ÜBER DAS STÜCK VERTEILT-DAS MACHT MAN HEUTE SO!!!"

Der Buchdrucker macht den Bildband nur noch in Grüntönen, denn das ist in... Aaarrggh!

Da klingen die verliebten leisen Töne, als hätte ich sie mit dem Schaumlöffel eingespielt.



Was denken sich Mixer eigentlich dabei, wenn sie uns die dritte Dimension der Musik, die Dynamik, wegnehmen?
 
doc guitarworld
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W°°":2nif9puq schrieb:
Moin,

ich hasse sie, die Leute an den Knöpfen. (Manche jedenfalls!)

"ICH HABE DIE LAUTSTÄRKE GLEICHMÄßIG ÜBER DAS STÜCK VERTEILT-DAS MACHT MAN HEUTE SO!!!"

Der Buchdrucker macht den Bildband nur noch in Grüntönen, denn das ist in... Aaarrggh!

Da klingen die verliebten leisen Töne, als hätte ich sie mit dem Schaumlöffel eingespielt.




Was denken sich Mixer eigentlich dabei, wenn sie uns die dritte Dimension der Musik, die Dynamik, wegnehmen?


Das ist aber in jedem Fall eine sehr schöne Musik, klangmalerische
Landschaften, dei sich in´s Ohr perlig ergiessen. Leider hat´s
zwei mal geklippt, kann aber auch am Rechner liegen.
 
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Hallo Walter,

schöne Musik, aber der Mischer hats wirklich nicht gut hinbekommen. Ich kenne Hobby-Tonkutscher, die da bessere Ergebnisse liefern. Hast Du noch eine Rohmaterialfassung?

Gute Kompression ist nicht unmittelbar hörbar (und ein wichtiger Bestandteil einer guten Mischung). Es stellt sich aber der Aha-Effekt ein, wenn man sie im A/B Vergleich bypasst.

Für Tonwiedergabe-Technikschnorz muß die Dynamik naturgemäß reduziert werden (ansonsten viel Spaß bei einem Symphonieorchester in einem 20m²-Wohnzimmer). Aber "alles immer voll auf" ist hier nicht der Weg der Wahl ;-).

Gruß
burke
 
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burke":m7xjilwa schrieb:
Für Tonwiedergabe-Technikschnorz muß die Dynamik naturgemäß reduziert werden (ansonsten viel Spaß bei einem Symphonieorchester in einem 20m²-Wohnzimmer). Aber "alles immer voll auf" ist hier nicht der Weg der Wahl ;-).

Gruß
burke

Cher Burke,
da bin ich ganz anderer Meinung! Ich finde es plump, roh und unkultiviert, wie Musik mit Naturinstrumenten durch die Pumperei vermatscht wird. Übrigens werden Orchester nie komprimiert. Die Dynamik ist das Wesen der orchstralen Musik. Ohne sie wäre z.B. der Bolero von Ravel nur Lärm.
 
A
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Dass Orchester nie komprimiert werden, stelle ich jetzt mal als Lüge hin!
Allein durch die Abnahme mit Mikros entsteht ja schon eine Kompression...-wenn man's genau nimmt.

Aber ich denke auch, dass selbst über die feinste Klassik-CD beim Mastern mal ein Comp oder Limiter gelaufen ist oder meinetwegen manuell komprimiert wurde. Denn auch hier gibt's Töne, die z.B. durch die Resonanz von Holzböden zu stark klingen. Ein Multibandcomp tut da Wunder...

Aber dein Ausschnitt von oben ist echt stark gepumpt. Und vor allem mit kurzem Attack, drum hört sich das imho ein Bisschen nach nem Xylophon an.
 
A
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Hallo,

mir als Bassist ergeht es oft genauso, du beschäftigst dich damit auf deinem Instrument einen vernünftigen Ton zu entwickeln und dann kommt da einer hergelaufen und meint er könne jahrelanges Üben mit einem Druck auf den richtigen Knopf einfach zu Nichte machen.... :evil: Es gibt einfach Momente da darf ein Kompressor nur wenn überhaupt.... natürlich gibt es auch Sounds da darf sich der Tonmeister austoben wenn er will, aber gefragt werden möchte ich dann schon !

Gruss Tilmann

Trotzdem ein sehr schönes Stück Musik!
 
A
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hiho,
ja, das ist sicher ein grosses problem,
als meine freundin mich fragte, was sie denn nun mit ihrer band noch covern koennte, fiel mir erstmal nichts ein, alles hat nur noch den hang zum 'computermaessig-perfekten', ist tausend mal mit filtern und overdubs versehen und am ende nur noch ein produkt der digitalen technik, dabei ist die musik doch gerade das, was den menschen und seine seele ausdruecken sollte und diese ist nunmal alles andere als 'perfekt' und 'undynamisch' (mir fallen jetzt keine anderen worte und formulierungen ein :) ),
aber ich denke, dass sich das wieder aendern wird, rock n roll wird alles ueberrollen :),
gruss,
d.
edit:
@gisel, die klassiker sind 'naturfetischisten' wie sonst niemand, bei denen wird nichts komprimiert, zumindest nicht bei den profis, klar 'absolut' gibts nicht, aber sonst...
ich war vor ein paar wochen bei nem konzertgitarrenduett, die haben komplett unplugged den ganzen saal beschallt
@walter,
hey, du bist der kraushaar-gitarren-typ,
wir haben letztens gemailt, hab deine seite verlinkt, sachen gibts..
d.
 
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Hallo Walter,

Du hast mich mißverstanden.

Die Dynamik in einem Konzertsaal ist im Wohnzimmer nicht machbar.

Du müßtest Deine HiFi Anlage ziemlich weit aufdrehen, um die leisen Töne überhaupt zu hören. Bei den lauten Passagen würde es Dir die Ohren sprengen. Und der Putz von den Wänden bröseln. Und auch hier würde ein technisches Wiedergabesystem von sich aus komprimieren. Zwei Lautsprecher sind nun mal nicht 70 Naturschallquellen, alle unterschiedlich positioniert und raumphysikalisch unter gegenseitiger Beeinflussung.

Wer durch "Pumpen" "vermatscht", hat es einfach nicht richtig gemacht. Aber jede bessere Produktion von zB der Deutschen Grammophon (gutes Beispiel: irgendeine von Beethovens Symphonien unter Karajan) zeigt, wie es zu laufen hat.

Hier werden und müssen (!) Kompressoren eingesetzt. Die Frage ist nur, wie man mit denen umgeht. Was hier für ein Aufwand betrieben wird - allein um das psychoakustische Erlebnis eines Saals in Ansätzen in die mittelmäßigen Boxen von Klassikfreund Fritz Müller zu treiben, ist ENORM. Ich hab einen kleinen Einblick davon bekommen, als ich mich im Tontechnik-Labor inkl. Regie, Studio und PostPro der FH Düsseldorf umsehen durfte...

Ein Mikro "hört" anders, als ein Ohrenpaar in anderer Distanz in einem Naturraum. Das tontechnisch realitätsnah und gefällig zu simulieren ist eine Kunst und Wissenschaft für sich.

Ich bleib dabei: ohne Kompression (unter anderem) geht es nicht (und wird es nicht gemacht). Allerdings muß man wissen, was man da tut. Einfach "die Lautstärken ausbügeln" zeugt nicht von besonderer Fertigkeit, und das war auch nie gemeint. Leider ist das auch nie frei von Moden. Manche TonIngs haben ihre ganz eigene Signatur; und man erinnere sich an die leidlichen Hallräume der 80er, als man Impulsantworten zu digitalisieren beginnen konnte... allein eine Snare... Peng--->*whhhhooooooash*

Eine gute Produktion ist sackkompliziert. Und ein gutes Mastering, das eine Aufnahme auf möglichst vielen technischen Systemen gut klingen läßt, läßt bei einer guten Produktion noch die Sonne aufgehen.

Gruß
burke
P.S.: Gegenbeispiele: Die Schellack-Gehversuche von Konzertaufnahmen mit Rauschabständen einer Fischdose und Verzerrungen ohne Ende... Aber damals war das Wiedergabesystem der erste Dynamikbegrenzer. Heute ist das (zum Glück) anders.
 
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littlewing":1naz31i6 schrieb:
alles hat nur noch den hang zum 'computermaessig-perfekten', ist tausend mal mit filtern und overdubs versehen und am ende nur noch ein produkt der digitalen technik, dabei ist die musik doch gerade das, was den menschen und seine seele ausdruecken sollte
Hm, nö. Plastik ist hal in ;-). Irgendwo in der Mitte liegt die Wahrheit. Die furchtbaren Schrängel-Aufnahmen irgendwelcher bekiffter Hippies mit links Drums, rechts Gitarre, Mitte Gesang kann ich mir auch nicht geben ;-).

und diese ist nunmal alles andere als 'perfekt' und 'undynamisch'
...auch hier hat der Markt reagiert: es gibt so viel Simulation analoger "Imperfektion" (Bandsättigung, Gleichlaufschwankung, "humanzing" bei Quantisierungen etc)...

@gisel, die klassiker sind 'naturfetischisten' wie sonst niemand, bei denen wird nichts komprimiert, zumindest nicht bei den profis
Das ist ganz sicher Unsinn. Hier passiert ne Menge, um einen Klang "naturnah" zu replizieren... _da_ technisch einzutauchen ist eine Odysee (versuchs mal mit einem Lehrbuch über die Basics der Akustik... da hauts Dich von den Socken). Alleine vom akustischen Aufwand und vor allem (!) der Nachbearbeitung ist ne Pop/ Rock/ etc- Produktion ein Witz gegen eine Orchesteraufnahme.

Gruß
burke
 
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burke":2h7b8pnb schrieb:
littlewing":2h7b8pnb schrieb:
alles hat nur noch den hang zum 'computermaessig-perfekten', ist tausend mal mit filtern und overdubs versehen und am ende nur noch ein produkt der digitalen technik, dabei ist die musik doch gerade das, was den menschen und seine seele ausdruecken sollte
Hm, nö. Plastik ist hal in ;-). Irgendwo in der Mitte liegt die Wahrheit. Die furchtbaren Schrängel-Aufnahmen irgendwelcher bekiffter Hippies mit links Drums, rechts Gitarre, Mitte Gesang kann ich mir auch nicht geben ;-).

und diese ist nunmal alles andere als 'perfekt' und 'undynamisch'
...auch hier hat der Markt reagiert: es gibt so viel Simulation analoger "Imperfektion" (Bandsättigung, Gleichlaufschwankung, "humanzing" bei Quantisierungen etc)...

@gisel, die klassiker sind 'naturfetischisten' wie sonst niemand, bei denen wird nichts komprimiert, zumindest nicht bei den profis
Das ist ganz sicher Unsinn. Hier passiert ne Menge, um einen Klang "naturnah" zu replizieren... _da_ technisch einzutauchen ist eine Odysee (versuchs mal mit einem Lehrbuch über die Basics der Akustik... da hauts Dich von den Socken). Alleine vom akustischen Aufwand und vor allem (!) der Nachbearbeitung ist ne Pop/ Rock/ etc- Produktion ein Witz gegen eine Orchesteraufnahme.

Gruß
burke
das wort 'plastik' triffsts sehr passend, wenn ich allerdings bands wie the darkness hoere, mando diao oder franz ferdinand hoere, ists zum glueck nicht so schlimm und mein herz huepft hoeher :),
zu den aufnahmen mit den klassikern, wieso ist das unsinn? du schreibst doch selber, dass sie versuchen moeglichst naturnahe zu klingen, ich habe nicht gesagt, dass nichts nachbearbeitet wird, nur dass sie sich die sounds nicht komprimieren lassen, wie gesagt, diese leute spielen in der regel immer komplett unplugged, damit auch alles moeglichst 100 pro unverfaelscht klingt, wenn du da nem gitarristen irgendwo die frequenzen abschneidest, springt er dir an die gurgel, dass die nachbearbeitung akkustischer instrumente schwer ist, ist logisch, da ja kein direktes signal dem mixer zur verfuegung steht,
gruss,
d.
 
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Hallo littlewing,

noch mal deutlich ;-):

in einer klassischen Postproduktion werden Kompressoren gezielt und eigentlich immer eingesetzt.

Das ist wirklich so :).

Gruß
burke
 
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burke":3be8xst6 schrieb:
Hallo littlewing,

noch mal deutlich ;-):

in einer klassischen Postproduktion werden Kompressoren gezielt und eigentlich immer eingesetzt.

Das ist wirklich so :).

Gruß
burke

wie gesagt, ich kanns mir nicht vorstellen, bei orchestralen aufnahmen z.t. schon, aber nicht bei duetten o.ä. aber ich nehms jetzt einfach erstmal so hin, :),
d.
 
B
Banger
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Servus Walter,

W°°":2swygntx schrieb:
Da klingen die verliebten leisen Töne, als hätte ich sie mit dem Schaumlöffel eingespielt.

jau... die klatschen einfach so daher; die Dynamik hört man nur noch in Ansätzen. Wenn ich das im musikalischen Teil meines Hirns "interpoliere", wird eine sehr gefühlvolle Nummer daraus - die von Dir vorgestellte Version taugt nur noch zur Untermalung der neuesten Küchenmaschine bei QVC.

Mit anderen Worten - den technischen Aspekt mal bewusst ganz aussen vor lassend: ich verstehe Deinen Frust.
 
C
Christof
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W°°":1yog376f schrieb:
Moin,

ich hasse sie, die Leute an den Knöpfen. (Manche jedenfalls!)

"ICH HABE DIE LAUTSTÄRKE GLEICHMÄßIG ÜBER DAS STÜCK VERTEILT-DAS MACHT MAN HEUTE SO!!!"

Der Buchdrucker macht den Bildband nur noch in Grüntönen, denn das ist in... Aaarrggh!

Da klingen die verliebten leisen Töne, als hätte ich sie mit dem Schaumlöffel eingespielt.



Was denken sich Mixer eigentlich dabei, wenn sie uns die dritte Dimension der Musik, die Dynamik, wegnehmen?

Ok, das ist einfach bitter. Hat der Typ noch nie eine Akustik-Gitarre gehört? Autsch! Woo, mix es selber...
 
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Mein Vorschlag:

c02e5091f7b7a6b0eae9e738b.jpg
 
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littlewing":26eqizsl schrieb:
burke":26eqizsl schrieb:
Hallo littlewing,

noch mal deutlich ;-):

in einer klassischen Postproduktion werden Kompressoren gezielt und eigentlich immer eingesetzt.

Das ist wirklich so :).

Gruß
burke

wie gesagt, ich kanns mir nicht vorstellen, bei orchestralen aufnahmen z.t. schon, aber nicht bei duetten o.ä. aber ich nehms jetzt einfach erstmal so hin, :),
d.

Also, wie gsagt, ohne Comp ein Stück Musik auf CD zu bringen wäre ein schwieriges Unterfangen, vor allem bei so vielen Musikern. Das würde sich vollkommen unnatürlich anhören.
Ich kenn das von uns her auf der Arbeit, da wird der Konzertraum auch immer vorher "akustisch vermessen" und darauf werden dann EQ und Comp abgestimmt, denn sonst vermatscht zu viel in einem großen Raum mit ausschließlich glatten Flächen.
Und wenn man einfach zwei Mics vor 100 Musiker stellt, was ja rein theoretisch am Echtesten klingen müsste, denn der Mensch sitzt ja auch mit seinen zwei Ohren davor, dann hört man da einfach nicht sauber und anständig. Darum werden viel mehr einzelne Instrumente und -gruppen abgenommen und der Ingenieur im Studio versucht danach bestmöglich den Eindruck herzustellen, als säße man davor.
 
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Banger":1jgnchjq schrieb:
die von Dir vorgestellte Version taugt nur noch zur Untermalung der neuesten Küchenmaschine bei QVC.

Hi!

Hat son bisschen was davon ;-)

Alternativ erinnert es mich auch an son billiges Kinderkeyboard was versucht ne Gitarre zu imitieren ;-)

Nix für ungut....

Simon
 
A
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huhu

Ich habe mir das Teil auch mal angehört und folgendes muss man natürlich erstmal feststellen:

- die qualität ist miserabel und verfälscht das Ergebnis
- wir kennen den Song nicht und kennen auch nicht deine Vorstellung, wie es sein soll

So... also es geht um die Kompression. Ich finde die Kompression gar nicht mal so schlecht, einzig die Mischung würde ich anders machen. Die einzelnen Gitarrentöne (um die es doch hauptsächlich geht, oder) sind gut definiert und ergänzen die gesamte atmosphärische Musik. Technisch zumindest ist es in Ordnung
Die Frage ist lediglich:

Was gefällt dem Musiker/ Wie hat er sich das Ergebnis vorgestellt.
In deinem Fall konviniert die Vorstellung des Tonverdrehers und dir selbst nicht so wirklich, daher kommt es zu solch einer Reaktion. Wichtig ist, dass du mir dem Kerl sprichst und genau sagst, was du haben willst, weil wenn man ihn einfach machen lässt, dann macht er es so, wie ER es am schönsten findet.

//Edit: Es zeugt allerdings sehr von unprofessionalität, wenn solch ein Gespräch nicht stattgefunden hat (zu Lasten des Soundmannes). Immerhin verbrät er dein Geld für etwas, was du nicht gewünscht hast!!!

Schöne Grüße
Chris
 
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Dübelhausen
Solrac":2mmsqgnj schrieb:
Immerhin verbrät er dein Geld für etwas, was du nicht gewünscht hast!!!

Schöne Grüße
Chris

Hi Chris,
so isses nicht. Ich bin nur der Mietling - der Einspielknecht. Und als ich das Ergebnis gehört habe, war es schon auf CD.
Es ist das Mastering, was meist die großen Probleme macht. Dabei wird die Produktion bis zum max. aufgebläht, um sie laut zu machen.
Irgendwer hat den schwerhörigen Mixern geschrien, eine gute CD zeichne sich dadurch aus, dass man erst mal an den Lautstärkeregler rennt um leiser zu machen....
Ach, was rege ich mich auf?!? :roll:
 
doc guitarworld
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W°°":ssfp8xkm schrieb:
Solrac":ssfp8xkm schrieb:
Immerhin verbrät er dein Geld für etwas, was du nicht gewünscht hast!!!

Schöne Grüße
Chris

Hi Chris,
so isses nicht. Ich bin nur der Mietling - der Einspielknecht. Und als ich das Ergebnis gehört habe, war es schon auf CD.
Es ist das Mastering, was meist die großen Probleme macht. Dabei wird die Produktion bis zum max. aufgebläht, um sie laut zu machen.
Irgendwer hat den schwerhörigen Mixern geschrien, eine gute CD zeichne sich dadurch aus, dass man erst mal an den Lautstärkeregler rennt um leiser zu machen....
Ach, was rege ich mich auf?!? :roll:

Dieses "californische" Aufblasen macht ja bei manchen Radio-
produktionen auch Sinn. Nur im Fall dieses wirklich schönen
Stückes Musik hat derjenige nicht viel Gerschmack bewiesen.
Das ist passiert und der Compressor hat keene Schuld daran.
Laß Dir den Rough-Mix geben und Du bastelst Dir eine persönliche
Version.

Ich habe für Bekannte Gitarre auf einer Produktion eingespielt
vor vielen Jahren. Das was die daraus gemacht haben, dafür
könnte ich mich heute noch schämen. Knallchargen! Das ist
in etwas so gewesen, als wäre jemand in einem Schminktopf
gefallen, so übereffektiert war der Endmix ;-)

Wir kommen also wieder zu dem Punkt: weniger ist mehr!
 
A
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Guest
Dem ist so eigentlich wenig hinzuzufügen. Es gibt zu viele Möchtegerns auf dem Sektor. Wenn man die Aufnahmespuren, möglicherweise noch den Roughmix, hört, denkt man:" Garnichtmal schlecht! Das könnte ganz gut werden." Wenn´s Endprodukt dann steht: Scheisse!! Nichtmal mehr nachvollziehbar was da jetzt im einzelnen falsch gemacht wurde, aber es klingt einfach grauenhaft. Die guten Leute in dem Metier sind offensichtlich rar gesät....
 
 

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