Kopfplatte gebrochen :(


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Hallo,
mir ist leider meine geliebte Akustikgitarre (Washburn D10s) aus dem Ständer gekippt was dazu führte das sie jetzt einen Kopf kürzer ist. :cry:
Da die Bruchstelle recht gerade verläuft und ich als Schüler nicht sowieso nicht so viel Geld über hab, würde ich das ganze gern selbst reparieren.
Mein Problem ist das ich nicht genau weiss welchen leim ich benutzen muss.
 
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Hi,

geh lieber zum Gitarrenbauer und lass dir mal nen Kostenvoranschlag machen, wenns tragbar ist kannst du dir sicher sein, dass die Gitarre auch nachher wieder vernünftig klingt. Das sind ja nicht einfach nur zwei Stücke Holz die du zusammen pappst...

Gruß

Christian
 
doc guitarworld
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Jeje":3skm1s7o schrieb:
Hallo,
mir ist leider meine geliebte Akustikgitarre (Washburn D10s) aus dem Ständer gekippt was dazu führte das sie jetzt einen Kopf kürzer ist. :cry:
Da die Bruchstelle recht gerade verläuft und ich als Schüler nicht sowieso nicht so viel Geld über hab, würde ich das ganze gern selbst reparieren.
Mein Problem ist das ich nicht genau weiss welchen leim ich benutzen muss.

Hi und Willkommen in GW-Forum,

ich schließe mich dem an, vor allem wenn Du sicher gehen willst,
daß das alles auch wieder schön stabil ist danach... vielleicht war´s ja auch
ein Fall für die Versicherung (Haftpflicht) Deines Freundes,
wenn er die Gitarre ungeschickter Weise umgekickt hat.
Kann ja schon mal passieren, wenn Kabel im Weg liegen
und man in Hektik vor einem Gig nicht aufpaßt ... oder?!
 
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Moin,

ein Kopfplattenbruch ist für den Gitarrenbauer Alltag und ab € 40.- dauerhaft repariert.
Eine stümperhaft gemachte Leimfuge ist ein Totalschaden.
 
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Moin,
erstmal danke für die Antworten! Ich werde dann wohl euern Rat befolgen und zu einem Gitarrenbauer gehen. Nun hab allerdings das Problem, dass ich auch nach ausgiebiger Suche im Netz und in den Gelben Seiten keinen Gitarrenbauer in meiner Umgebung gefunden hab. Vielleicht
kann mir einer von euch zu einem guten Gitarrenbauer in Bremen oder der näheren Umgebung raten ?

@W°° Ich würde trotzdem, rein interessehalber, gern wissen was für Leim man den nun für solche Reperaturen benutzt ?
 
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Jeje":iq4dcxdt schrieb:
...was für Leim man den nun für solche Reperaturen benutzt ?

Moin,

Titebond. Ein amerikanischer PVAC Leim, der im Gegensatz zu deutschen Weißleimen, die nach DIN 20 Jahre dauerelastisch sein müssen, glashart wird.
 
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Hallo ihr Gitarrenkünstler,

an meiner Gitarre ist die Kopfplatte oberhalb des Sattels abgebrochen.
Ist sie nun Schrott oder kann man da noch etwas machen?
 
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merl":bq75huc9 schrieb:
Hi,

geh lieber zum Gitarrenbauer und lass dir mal nen Kostenvoranschlag machen, wenns tragbar ist kannst du dir sicher sein, dass die Gitarre auch nachher wieder vernünftig klingt. Das sind ja nicht einfach nur zwei Stücke Holz die du zusammen pappst...

Gruß

Christian

Hi.

Auch wenn der Thread uralt ist... Wie würde sich den der Sound verändern, wenn man ihn selber festklebt?
Ist der Kopf überhaubt klanglich so tragend?

Mfg Gitarrero100
 
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gitarrero100":1879i88l schrieb:
Hi.

Auch wenn der Thread uralt ist... Wie würde sich den der Sound verändern, wenn man ihn selber festklebt?
Ist der Kopf überhaubt klanglich so tragend?

Mfg Gitarrero100

Wie würde sich Dein Gang verändern, wenn Du das gebrochene Bein selbst zusammen tackerst?
Probier es doch aus! ;-)
 
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W°°":3lvewumv schrieb:
gitarrero100":3lvewumv schrieb:
Hi.

Auch wenn der Thread uralt ist... Wie würde sich den der Sound verändern, wenn man ihn selber festklebt?
Ist der Kopf überhaubt klanglich so tragend?

Mfg Gitarrero100

Wie würde sich Dein Gang verändern, wenn Du das gebrochene Bein selbst zusammen tackerst?
Probier es doch aus! ;-)

Womöglich stimmts...

Ich hatte noch nie eine Gitarre mit Kopf ab! Ich werde es auch nicht testen!

Aber!!! Wieso gibt es dann Gitarren ohne Kopf? Die funktionieren doch auch... Okay da is nichts abgebrochen... hmm.... Ich bin einfallslos...
 
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Banger
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gitarrero100":6wm8s2r5 schrieb:
Womöglich stimmts...
Ich denke schon. :)
Ich bin mir sicher, dass es schonmal, wenn nicht gar von W°°, an anderer Stelle erwähnt wurde: Wenn der Selbstversuch schief geht, hat es selbst der Profi schwer, den Bruch wieder gescheit zu richten. Gerade an so neuralgischen Punkten sollte man also nicht unbedingt selbst herumexperimentieren.
 
frank
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Banger":3m2jecn0 schrieb:
Ich bin mir sicher, dass es schonmal, wenn nicht gar von W°°, an anderer Stelle erwähnt wurde: Wenn der Selbstversuch schief geht, hat es selbst der Profi schwer, den Bruch wieder gescheit zu richten.
Ja, Banger,
hat er. Weiter oben nämlich.
Leider hat er nicht geäußert, was genau die Folgen eines schief gegangenen Selbstversuch sein könnten.
Banger":3m2jecn0 schrieb:
Gerade an so neuralgischen Punkten sollte man also nicht unbedingt selbst herumexperimentieren.
Genau, zumal Walter von schlappen 40 € Reparaturkosten spricht. Bei dieser Summe braucht man sich nun wirklich keine weiteren Gedanken zu machen und geht gleich zum Fachmann.
 
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frank":m767c7cg schrieb:
Leider hat er nicht geäußert, was genau die Folgen eines schief gegangenen Selbstversuch sein könnten.

Moin,

es gibt wohl auch Brüche, die aufwendig und teuer zu reparieren sind. Bei 40 Euro gehe ich mal von einem glatten, sauberen Bruch in Faserrichtung aus. Für 40 Tacken lackiert und kaschiert man auch nichts...

Warum man das nicht selber macht?
Wenn ich schon "kleben" lese...

Eine gute Fuge muss vor allem absolut dicht und Formgenau zusammen gepresst sein.
Manche Leute versuchen es wirklich mit Kleber. Die Mumpe hängt dann wie ein Trennmittel in der Fuge. Je nach Kleber geht da erst mal gar nichts mehr. Schlecht gepresste und verrutschte Brüche mit Holzleim sind aber auch nicht viel besser. Die Brüche sehen furchtbar aus, tragen nichts und sind nur noch in restaurativer Millimeterarbeit von der alten Klebepampe zu befreien.

Für die formgenaue Verleimung eines Bruchs hat man genau eine Chance! Dazu müssen Zulagen, Leim, Zwingen, Wickelschnüre und jeder Handgriff sitzen. Wenn das alles passt, ist der Bruch wie ungeschehen. 1 mm verrutscht und die Gitarre ist Schrott.
 
auge
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zwischen Tür und Angel...
Ich bin
Vielsaitig
Der Threadersteller (des neuen Threads der angefügt wurde) hat wohl schon geklebt....und traut sich das nimmer zu sagen so wie s aussieht.

Ich für meinen Teile hoffe von sowas verschont zu bleiben.
Auge
 
frank
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auge":2e8h9z6g schrieb:
Ich für meinen Teile hoffe von sowas verschont zu bleiben.

Dann, Auge, empfehle ich Dir das hier:

Hals- bzw. Kopfplattenbruch vermeiden:

Man meint, ein guter Formkoffer schütze die Gitarre vor Transportschäden. Deshalb geht man mit dem Ding manchmal etwas rabiat um. Kann ja nichts passieren. Denkste!

Nicht wenige Gitarrenhälse brechen beim Transport im Koffer.

Grund: Das Hals ruht im Koffer auf einer Auflage, aber nicht die Kopfplatte. Fällt der Koffer der Länge nach um, wird die Fallgeschwindigkeit des Halses an der Auflage abgebremst. Die dahinter frei im Koffer hängende Kopfplatte überdehnt bis zum Materialbruch nach unten.

Abhilfe:

Ein nicht zu weiches Stück Schaumstoff im Koffer im Bereich unter der Kopfplatte befestigen.

Diesen und noch viele andere Tricks findest Du (natürlich im FAQ) hier:
http://www.guitarworld.de/forum/der-tip ... t8451.html
 
Rat Tomago
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Gute Idee Frank!
Das werde ich heute wohl mal nachrüsten, da ich auch zu den etwas tollpatschigeren Menschen gehöre! ;-)
 
jab
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Moin!

Ich hatte demletzt eine Gitarre zur Reparatur, da war der Kopfbruch mit Silikon geklebt und dann noch so irgendwie überlackiert.
Das war dann schon ein wenig teurer: Silikonverseuchte Stelle raussägen, neues Holz an den Kopfrest anschäften, den verlängerten Kopf an den Hals anschäften, neue Kopfplatte anfertigen und aufleimen, Kopfkontur anpassen, Mechanikenlöcher bohren, Hals komplett entlacken, beizen, neu lackieren.

Sieht jetzt auch wieder gut aus.
Und wenn ich eines Tages mit einem Computer umgehen kann, reiche ich ein Bild nach.

Beste Grüße!

Jab
 
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hi,

bin neu hier und hab mal einige Interessante Fragen und Antworten gelesen.

Ich selbst spiele über 20 Jahren Gitarre und hab auch schon einige meiner Gitarren restauriert, getunt, Entlackt, Bünde abgerichtet und so weiter...!

Man lernt ja bekanntlich nie aus und bin froh wenn ich Infos bekomme.

Ich hatte noch nie eine Gitarre mit gebrochnen Hals bzw. gebrochnen Kopf. Ich weiss nur das es immer darauf ankommt wie der Bruch verläuft. Dem entsprechend kann man einen Bruch Leimen oder der Kopf wird erneuert. Ist also schon viel Aufwand und für Laien lieber einem überlassen der das kann. Ansonsten würde ich an meiner Stelle einen Neuen oder gut Gebrauchten Hals kaufen, sollte es ein Geschraubter sein...!

Am liebsten wäre es mir das mal jemand der das mit Haslbrüchen drauf hat einen Workshop schreibt..., das wär doch supi..???


Nun hätte ich mal ne ganz andere frage: wer kann mir etwas sagen über eine Les Paul Kopie –Vivace –....???
Meine Kopie Les Paul von –Vivace – (weiss heute noch nicht wer das ist und laut Vorgänger soll der Body komplett aus Mahagoni sein _scheinbar Made in Japan_), die echt fett ist und seine gute 4 Kg wiegt und absolut Geil klingt aber ich weiss beim besten Willen nicht wer dieser Hersteller ist und habs auch bis heute noch nicht rausbekommen...

Kann mir einer darüber was schreiben über Herkunft, Holzeigenschaften etc..????

Gruß an alle

IchDerRocky
 
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tja, über Brüche eines Gitarrenhalses ist bis jetzt nur mässig beschrieben worden.... :-(

Über einen Halsbruch der nur 40 euronen kosten soll hab ich noch nie gehört.

Das was ich bis jetzt von zwei verschiedenen Gitarrbauer erfahren habe an Kosten eines Bruches am Hals oder Kopf, soll 130 bis zu 500 Euro sein!

Zu W°° :Zitat:
die formgenaue Verleimung eines Bruchs hat man genau eine Chance! Dazu müssen Zulagen, Leim, Zwingen, Wickelschnüre und jeder Handgriff sitzen. Wenn das alles passt, ist der Bruch wie ungeschehen. 1 mm verrutscht und die Gitarre ist Schrott. Zitat Ende..!

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Endlich mal ein Interessanter Beitrag!

Ich habe mal mitbekommen um eine formgenaue Verleimung eines Bruchs zu Gewährleisten, brauch man eine Richtmaschiene oder wie das nochmal heisst..? Kann man die selbst bauen...???
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Nun auch nochmal zurück wegen meiner Les Paul Kopie –Vivace...!

wer kann mir etwas sagen über eine Les Paul Kopie –Vivace –....???
Meine Kopie Les Paul von –Vivace – (weiss heute noch nicht wer das ist und laut Vorgänger soll der Body komplett aus Mahagoni sein _scheinbar Made in Japan_), die echt fett ist und seine gute 4 Kg wiegt und absolut Geil klingt aber ich weiss beim besten Willen nicht wer dieser Hersteller ist und habs auch bis heute noch nicht rausbekommen...

Kann mir einer darüber was schreiben über Herkunft, Holzeigenschaften etc..????

Gruß an alle

IchDerRocky
 
 


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