Mal wieder böse Anfängerfragen

A
Anonymous
Guest
Guten Morgen aus Shanghai!!!

Ich habe mir vor ca. 3 Monaten eine Ibanez RG270 gekauft, weil meine Finger immer wieder so komisch juckten und zuckten, als ich mir die letzte G3 DVD (Satriani, Vai, Malmsteen) angeguckt habe.

Da ich, 26 Jahre, hier noch neben dem Gitarrenspielen arbeiten muss und eine Freundin habe, kann ich also nicht 8 Stunden am Tag üben, üben und nochmals üben.

Wie auch immer, was sollte man denn noch 3 Monaten so können und worauf sollte der bzw die Schwerpunkt(e) liegen? Ich weiß sehr wohl, dass ich hier keine Bedienungsanleitung erwarten darf und alles von sehr vielen Variablen abhängt. Aber dennoch wären so ein paar Anhaltspunkte ganz nett, damit ich ungefähr weiß in welche Richtung ich mich orientieren kann.

Gitarrenlehrer ist bei mir nicht wirklich drin, weil ich die hier (China) alle nicht verstehe. ;-)

Werde im September in Deutschland sein. Gibt es evtl. einen Buchtipp, den ich mir bei Amazon bestellen kann? Habe daheim noch von meinem ersten Versuch von Peter Fischer das Buch Rock Guitar Basics. Was sagt ihr dazu?

Vielen Dank für die Antwort im Voraus.

Gruß aus Shanghai
Godfather
 
A
Anonymous
Guest
also ich habe am anfang stumpf akkorde gelernt und dann hintereinandergehängt und gespielt damit ich die auch wechseln kann. ich weiß nicht ob das so das richtige ist aber akkorde kann ich jetzt die meisten
 
A
Anonymous
Guest
Hi,

welche Akkorde hast du denn so gebüffelt? Komplett alle durch mit den verschiedenen Abwandlunen und Positionen?

Ich lerne momentan ein bisl nach den Anleitungen von www.guitarnoise.com, ein paar Skalen, ein paar TABs und das war es auch schon.

Gruß
Godfather
 
A
Anonymous
Guest
Also ich würde einmal sagen schau das du durch die Accorde durchkommst.
Dann geh weiter über die Variationen der Accorde und probier so Songs wie 1/2 Lovesong von den Ärzten wo Begleitung mit Melodie kombiniert wird.

Danach geht es schon weiter zu den Soli-Techniken.

Am Anfang sind wohl Pentatoniken das Wahre, da man mal schön auf Blues imrovisieren kann (Das gibt einem ein schönes Gefühl, da es sich schnell nach etwas anhört :-D ).
Das erste Riff das ich gelernt habe wo ich klar die Pentatonik gesehen habe war "Bombtrack" von "Rage against the Machine".
Is recht einfach zu lernen.
Da dann die ersten Solis lernen und sich anschauen wie diese zB mit den Pentatoniken zusammenhängen.

Dann halt weiter zu den Tonleitern gehn und weiter Solis und Riffs üben :-D

So habe ich gelernt.
 
A
Anonymous
Guest
Hallo Eclipse,

vielen Dank für deinen Tipp.

Hatte gestern meine erste Gitarrenstunde bei einem Lehrer. Weil die Auswahl hier in Shanghai nicht so groß ist, bin ich auch direkt an einem gelandet, der am GIT in LA studiert hat.

Er hat zunächst ein paar Sachen an meiner Haltung verbessert, aber nicht allzuviel. Er sagte, dass das was ich mir beigebracht habe, schon ganz gut wäre. Hat also doch einen Vorteil, wenn man Satriani Fan ist ;-)

Nach einer halben Stunde ist er dann auch schon zu den Pentatoniken übergegange. Ich fand das richtig geil, wie er er einen Rhythmus (übrigens mit einer total geilen Parker Gitarre) vorgegeben hat und ich dazu mittels der Pentatonik improvisieren sollte. Ich war beeindruckt!!! Aus mir könnte glatt ein zweiter Joe Mozart oder Amadeus Satriani oder so werden :-D :-D :-D :-D :-D :roll:

Zum Schluß hat er mir auch noch das Muster vom 12-bar-Blues gegeben.

Mittlerweile verwundert es mich nicht mehr, dass es bei meinem ersten Versuch vor 6 Jahren nicht geklappt hat. Ich wollte einfach nur spielen (naja, wohl eher Satriani nacheifern) habe aber auf Akkorde und Theorie geschissen. So ist die ganze Motivation auch viel höher.

Bis denne
Godfather
 
 

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