Mandoline


cook
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Hallo,

ich besitze seit drei Jahren eine günstig erworbene Mandoline einfacher Bauart. Motiviert durch die tolle neue Scheibe von Bruce Springsteen habe ich ihr gestern neue Saiten spendiert und sie mal wieder in die Hand genommen. Da ist mir sofort wieder aufgefallen, was mich an dem Instrument schon immer gestört hat: die unglaubliche Kraft, die ich beim Spielen aufwenden muss. Nach eingehender Betrachtung würde ich sagen, dass der Sattel sehr hoch ist. Allerdings kenne ich mich mit Mandolinen nicht sonderlich gut aus. Vielleicht gehört das ja so. Gibt es eine ähnliche Faustregel wie bei der Gitarre (also etwa: Saite im 5. Bund drücken, dann darf der Abstand beim ersten 0,x mm betragen)? Und was kann ich tun? Es gibt ja keinen tuss rod - und ein Satz Sattelfeilen kostet etwa so viel wie die Mandoline selbst...

Gruß,
Michael
 
A
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hm.... das einzige was ich dir zu Mandolinen sagen kann ist das sie "falsch rum" ist - also statt EAD... es ...DAE ist (wie bei Geigen), also n Tab sieht dann so:

E---
A---
D---
...

aus

ich meine mal von einem schlaueren Menschen gesagt bekommen zu haben das sie in "Quinten" gestimmt ist - da ich persönlich aber von sowas gar keinen Plan habe... hab ich das nun mal so geglaubt ;>

EDIT: hab gerade ma gesurft - ich hat sogar recht *stolz guck* xD
 
cook
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Nun ja... das stimmt schon, aber meine Frage war leider eine ganz andere...
 
doc guitarworld
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cook":2o9aa8xm schrieb:
Hallo,

ich besitze seit drei Jahren eine günstig erworbene Mandoline einfacher Bauart. Motiviert durch die tolle neue Scheibe von Bruce Springsteen habe ich ihr gestern neue Saiten spendiert und sie mal wieder in die Hand genommen. Da ist mir sofort wieder aufgefallen, was mich an dem Instrument schon immer gestört hat: die unglaubliche Kraft, die ich beim Spielen aufwenden muss. Nach eingehender Betrachtung würde ich sagen, dass der Sattel sehr hoch ist. Allerdings kenne ich mich mit Mandolinen nicht sonderlich gut aus. Vielleicht gehört das ja so. Gibt es eine ähnliche Faustregel wie bei der Gitarre (also etwa: Saite im 5. Bund drücken, dann darf der Abstand beim ersten 0,x mm betragen)? Und was kann ich tun? Es gibt ja keinen tuss rod - und ein Satz Sattelfeilen kostet etwa so viel wie die Mandoline selbst...

Gruß,
Michael

Hi, schau doch im Baumarkt nach einer konischen Nadelfeile (heißen
die wirklich so?! Mmh ...) oder auf den üblichen Händler-Flohmärkten
nach feinen Feilen. Die sind so teuer nicht und für die 3-4 Mal,
die man die im Jahr braucht, auch ausreichend. Ich bin zwar
kein ausgewiesener Experte in Sachen Mandoline & Co, aber
ich denke, auch dort sollte wie auf jedem Saiteninstrument
auf ein bequemes Niveau eingestellt werden können, nötigenfalls
mit Feile ;-)
 
cook
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Vielen Dank, ihr zwei. Auf so einen Tipp hatte ich gehofft. Als Stärke nehme ich dann einfach Saite + 0,1 oder 0,2 mm, oder?

Es könnte natürlich sein, dass ich inzwischen ein bisschen durchs E-Gitarren-Spiel verweichlicht bin. Vielleicht macht mir ganz einfach die kurze Mensur und hohe Spannung der Saiten zu schaffen. However, am ersten Bund ist schon noch ordentlich Platz zwischen Saite und Bunddraht (gerade wenn man die geringe Schwingung der kurzen, straffen Saiten betrachtet). Da werd ich morgen mal zum Baumarkt fahren.
 
cook
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Seid ihr sicher, dass es Schlüsselfeilen gibt, die fein genug für Sattelkerben sind? Der Toom hatte nur viel (!) dickere und auch bei EBay sieht das alles ziemlich klobig aus.
 
doc guitarworld
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cook":3047q1re schrieb:
Seid ihr sicher, dass es Schlüsselfeilen gibt, die fein genug für Sattelkerben sind? Der Toom hatte nur viel (!) dickere und auch bei EBay sieht das alles ziemlich klobig aus.

Ich habe auf Flohmärkten solche Feilen schon gekauft für ein Euro
das Stück. Die Spitze war nadeldünn (deswegen meine Namensvermutung)
und läuft konisch zu. Ich schau gleich mal ...
 
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cook":2zhllmxj schrieb:
Seid ihr sicher, dass es Schlüsselfeilen gibt, die fein genug für Sattelkerben sind? Der Toom hatte nur viel (!) dickere und auch bei EBay sieht das alles ziemlich klobig aus.


Ja, gibt es. Aber nicht im Baumarkt. Man bekommt sie im Musikalienhandel über den Vertreib GEWA und sie kosten einen Arm und ein Bein.
Sehr viel günstiger und in jedem Eisenwarenhandel bekommt man sg. "Einstreichsägen".
Das sind ungeschränkte Sägeblätter von 120mm Länge und von 0,3 - 1,2mm Stärke.
 
cook
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Ahh, der gute alte Eisenwarenladen. Dass ich da noch nicht selbst draufgekommen bin. Der einzige handfeste Laden, den die Geistesstadt Tübingen nicht aus ihrem Zentrum vertreiben konnte... Da werd ich morgen gleich mal vorbei schauen.
 
 

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