markanter Spruch von Al DiMeola

A

Anonymous

Guest
Hi Schwestern und Br├╝der der Zunft.

Ich wei├č jetzt garnicht, obs jemand gelesen hat? In der vorletzten Ausgabe von Akustik Gitarre war ein markanter Spruch von Al DiMeola zu lesen. Und der besch├Ąftigt mich schon eine ganze Weile:

"Wenn Du das, was Du in Deinem Kopf hast spielen willst, mu├č Du gewaltig an Deiner Technik feilen". (sinngem├Ą├č wiedergegeben)

Ich hab mir mein Urteil gebildet. Mich interessiert, wie Ihr das versteht bzw auffast, was Ihr dazu denkt. Ich hoffe, am Montag sind hier 2 Seiten voll...[^][:eek:)]

In dem Sinne sch├Ânes Wochenende und

Et k├╝tt wie et k├╝tt un et es noch emmer jood jejange.

gru├č duffes
 
Hossa,

ich verstehÔÇÖ das garnicht. Weil der eben Ton nicht aus dem Werkzeugkasten kommt... Apropos feilen: In der Akustik Gitarre war kurzlich auchein zweiseitiges Feature ├╝ber die richtige Manik├╝re. War auch lustig zu lesen.

Nicht ├╝ben, spielen!

Und Euch auch ein sch├Ânes Wochenende!!

amateur joe
 
Hi Duffy!

W├Ąre das nicht eher ein Thema f├╝r "Musik allgemein" gewesen?
hmm. Vielleicht doch eher nicht.

Ich interpretiere obigen Spruch auf 2 Arten:
1) - eher "trivial"
Ich summe oft Solos im Kopf, wenn ich irgendwo Musik h├Âre.
Nur leider kann ich diese Solos fast nie auf dem Griffbrett umsetzen,
da mangelts mir an der Spieltechnik.

2) - eher "philosophisch"
"Rede nur, wenn Du was zu sagen hast" ist ein toller Spruch, finde ich.
Der gilt IMHO auch f├╝r┬┤s geschmackvolle Gitarrenspiel.
Wenn man die guten Blueser h├Ârt, sp├╝rt man unheimlich viel Emotion,
die Solos transportieren Emotionen oder erz├Ąhlen Geschichten.
Die spielen nur das, was "gesagt" werden muss. Kein l├Ąssiges, vor T├Ânen strotzendes Jazz-Gedudel,
sondern pure, auf den Punkt gebrachte Emotionen, Wut,
Aggression, Trauer, Verzweiflung und und und...
Mit gurkiger Technik und mangelnder Routine kann man diese Emotionen nicht r├╝berbringen,
weil man nur auf das technische Spielen konzentriert ist.

-elvis, in philosophisch-romantisch-melancholischer Grundstimmung *seufz*




... und nicht vergessen: Der Sound kommt aus den Fingern!
 
Ich denk, du hast da vollkommen Recht, Elvis. Mit Technik kann man noch lange nicht wirklich spielen, aber ohne Technik gehtÔÇÖs auch nicht immer. Es braucht beides, denn f├╝r die genannten Emotionen ist ein schnelleres Spiel bestimmt auch oft richtig am Platz...

Ich versteh das Zitat so, dass es einen langen Zyklus beinhaltet. Wenn man gut improvisieren will (davon ist ja die Rede, nehm ich mal an) muss man ja so zu sagen alles spielen k├Ânnen. Man kann nicht einfach 1000 licks lernen, man muss einmal auch lernen halt neue Situationen gleich spielen zu k├Ânnen und daf├╝r brauchtÔÇÖs wohl viel ├ťbung, oder dass du eben nicht mehr diesen unbekannten Situationen ausgeliefert bist, sondern alles bereits ein bisschen kennst, aber durch allgemeines ├ťben nicht jeden Teil tausend mal wiederholen musst. So in der Art versteh ich es....
 
Hallo!
Ich verstehe den Spruch auch so wie elvis in seiner ersten Art und mir geht es auch genau so. Ich denke mir manchmal sogar komplette Lieder aus, summe oder lalala sie w├Ąhrend ich spiele, aber ich treffe die T├Âne nicht, wahrscheinlich aus Mangel an Technik. Gruss, Peter
 
technische fingergrund├╝bungen, ├╝ben ├╝ben ├╝ben. :D
ich versteh das so, sauber spielen kommt von einer sauberen grifftechnik. damit gehen dann auch improvisatives spielen. l├Ąssiges spielen, geht nur durch routine. das erarbeiten ist eine harte ausdauernde sache. progression, nicht stehen bleiben sondern sich an schwierige sachen rantrauen. [:I]

chikota
krieger der cheyenne
 
<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">quote:Originally posted by duffes
Hi Schwestern und Br├╝der der Zunft.

Ich wei├č jetzt garnicht, obs jemand gelesen hat? In der vorletzten Ausgabe von Akustik Gitarre war ein markanter Spruch von Al DiMeola zu lesen. Und der besch├Ąftigt mich schon eine ganze Weile:

"Wenn Du das, was Du in Deinem Kopf hast spielen willst, mu├č Du gewaltig an Deiner Technik feilen". (sinngem├Ą├č wiedergegeben)

Ich hab mir mein Urteil gebildet. Mich interessiert, wie Ihr das versteht bzw auffast, was Ihr dazu denkt. Ich hoffe, am Montag sind hier 2 Seiten voll...[^][:eek:)]

In dem Sinne sch├Ânes Wochenende und

Et k├╝tt wie et k├╝tt un et es noch emmer jood jejange.

gru├č duffes
</td></tr></table>

Ein Spruch ist ein Spruch ist ein Spruch.
Das gilt f├╝r Al Di Meola, wie f├╝r Peter M├╝ller, wie f├╝r den Papst.
Al Di Meola ist ein augebildeter Musiker. Seine musikalischen Phantasien auszuleben, wird f├╝r ihn vielleicht manchmal ein technisches Problem sein. Mehr verstehe ich nicht in diesem Satz.
Wer aber nur Lalali-Lalalu in sich h├Ârt, wird in dieser musikalischen Phantasie von seiner Motorik bereits ├╝berfl├╝gelt, wenn er zu viel Kaffee trinkt.
Ich h├Âre bei vielen Gitarristen, da├č sie Zeug ├╝ben, was sie noch nicht einmal singen k├Ânnen. D.h., sie produzieren T├Âne aus den Fingern (!), die nie im Kopf angekommen sind.
Ich bin z.T. Jahre damit besch├Ąftigt, musikalische "S├Ątze" anderer Gitarristen zu verstehen, bis ich sie auch in mein Repertoir aufnehmen - bis ich sie singen kann. Dann kann ich damit spielen und dann beginnt das ├ťben.

Gr├╝├če aus dem milden Westen!
W┬░┬░
 
Interessant...

Sorry, mit geht im Prinzip nix im Kopf rum, was ich nicht spielen kann.
Die Phase haben wir abgehakt.
Also, ich mu├č gewaltig an meinem Kopf arbeiten damit - wenn ich den Fingern mal Auslauf gebe (unproduktives Genudele) - ich ├╝berhaupt mitbekomme, was die so alles anstellen.

@W┬░┬░: Was man nicht singen kann wird man auch nicht spielen k├Ânnen.

Und im ├ťbrigen macht mich ein mit technischen Fehlern behaftetes Solo, das mit Arsch gespielt ist wesentlich mehr an, als ein technisch perfektes, ausdrucksloses Skalengenudele.

@Al DiMeola: Du mu├čt immer noch viel lernen, was meschliche Ausstrahlung angeht (ist es denn so schwer, mal seiner Spielfreude optisch Ausdruck zu verleihen?). 1978 war ein angedeuteter H├╝ftschwung zu erkennen, oder war das ein Versehen? Steve Gadd strahlte ├╝ber alle Backen!

Um eins klarzustellen: ich war mal Riesenfan vom blutjungen Al DiMeola.

Noch ein Beispiel eines neuen Gitarrenmessias : http://www.rustycooley.com/audio.html
Ich will garnicht wissen, wie es in dessen Kopf aussieht.

Et k├╝tt wie et k├╝tt un et es noch emmer jood jejange.

gru├č duffes
 
hi duffes,

mit den zitaten ist das immer so eine auslegungsfrage ... ich z.b. kenne den mann nicht und w├╝rde das mal ganz einfach (frauisch[;)]) so interpretieren, das er uns nix anderes sagen will, als :MAN LERNT NIE AUS [?] :D
lg daggy
 

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