Plek-Haltung

A
Anonymous
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Hi, Ihr alle.

Ich hatte neulich eine Diskussion mit eine anderen Gitarristen, der mir sagen wollte, dass meine Haltung vom Plek völlig falsch sei. Auf meine Antwort, dass das jedem doch selber überlassen sei, wie er das macht, meinte er nur, ich solle mal ALLE anderen fragen, was die sagen, die würden IHN bestätigen. Etwas komischer Kerl, stimmt schon.

Also: Gibt es irgendeine Art und Weise das Plek zu halten, die von den ganzen Gitarrenschulen der Welt empfohlen wird???

Habe selber schon ne Menge darüber im Netz gefunden aber niemals eine echte Erklärung (zumindest keine, die ich verstanden habe :( ).

Ich spiele selber ein kleines, extrem hartes Jazz-Pick und ich benutze es für Rhythmus-Parts und langsame Soli "parallel" zu den Saiten (wie von vielen empfohlen). Aber wenns an schnelle gepickte Soli geht drehe ich es um fast 90°. Klemme es dann gradezu mit dem Nagel vom Daumen und dem Zeigefinger ein.
Habe mir das jetzt so angewöhnt. Dadurch werden aber die Töne auch etwas weicher denke ich. Macht das denn noch einer so von euch? Ist das mit den weicheren Tönen noch wem aufgefallen, oder sind das Halluzinationen von mir?

Danke für Rat und Tat

Ciao Steffen

P.S.: helft mir es dem Kerl zu zeigen.... ;D
 
A
Anonymous
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Hallo,

"die" schulmäßige Technik gibt’s sicher nicht; so können manche Gitarristen das Plektrum am besten mit Daumen und Zeige-, Mittel- oder beiden Fingern halten.
Das Drehen um 90° grad dürfte bei stärkerer Zerre üble Folgen haben; sobald man dann etwas von der Haltung parallel zu den Saiten abweicht gibt’s diese schabenden Nebengeräusche.

Gruß, Oli

www.die-band.net
 
A
Anonymous
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Hi Woody

Danke für den Link. Ist aber auch haargenau das, was ich wissen wollte...
Und hilft auch ungemein in meiner "Diskussion"....

Kann ich aber auch echt jedem der sich dafür interesiert wärmstens ans Herz legen. Ist sehr informativ und auch gut strukturiert. Zwar auf Englisch, aber das sollte in der heutigen Generation ja kein Problem sein, oder?

Danke nochmals...

Und Oli: Das mit dem schabenden Geräuschen war auch ne Sache, die mir starke Kopfschmerzen gemacht hat. Aber mittlerweile gehts. Die Übung hat dann doch ein bisschen was gebracht..:D

Also, bis bald und gute Nacht
Steffen
 
W°°
W°°
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Hallo,
wer mal einen einen guten türkischen Saz spieler mit den gummiweichen, fingerlangen Labbelplecs hat jagen sehen, kann sich vielleicht noch Grundsatzfragen stellen. Die heißen dann aber nicht: Wie halte ich mein Plec richtig, sondern: Was tue ich überhaupt??
Das gilt gleichermaßen für die Folkloristen aus Griechenland, Russland, Bulgarien, Rumänien...
Vielleicht liegt das auch daran, daß diese Leute spielen statt darüber zu philosophieren.


Grüße aus dem milden Westen.
(Un wie deä määt mit die Jitar - äsue en äsue!)
W°°
 
A
Anonymous
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ich würde die harten jazzpicks nur für pickingpassagen nützen (soviel ich weiss wurden sie dafür kreiert...)

aber kleiner tipp:
geh in ein musikgeschäft und kauf die um die 10 euro verschiedenste plektren: probieren geht über studieren:

meine erfahrungen:
* nur für picking: (jimmy dunlop: jazzII)
* ansonsten:
+ fender medium (halten lang, nützen sich nicht so schnell ab, sind aber sehr rutschig ==> ich ritze die oberfläche mit messer leicht an. du kannst auch mit einen locher ein loch stanzen, dann rutschen sie auch nicht so leicht) ==> meiner meinung nach der beste kompromiss!!!
+ jimmy dunlop nylon (.88 und .60 ==> sehr angenehm für akkordgeschraddel. liegen gut in der hand, sind griffig. grosser nachteil, dass sie sich extrem schnell abnützen, da sie aus nylon sind!!!)
+ jimmy dunlop tortex (.88 und .60 ==> meine persönlichen favoriten!! haben griffige "samtige" oberfläche, nützen sich auch nicht schnell ab, allerdings brechen sie irgendwann mitten im spiel in 2 hälften auseinander. dass ist dann auch sehr ungut vor allem bei einem auftritt!!! deshalb habe ich mich mehr auf fender verlagert...)

wie gesagt, spiele nicht zu harte picks und probiere mal auch andere materialien (nylon, tortex...)



stay rockin’
badmatafaka
 
Woody
Woody
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Hallo zusammen,
als gute Bezugsquelle für spannende Picks würde ich http://www.tone-toys.de nennen wollen.
Auf der E-Gitarre spiele ich Kashos, die normale Form, dick.
Die haben viel "Peng" und viele Brillianzen.
Auf der Jazzgitarre benutze ich ein Dugain Hornpick, wobei ich dann Fingerstyle begleite, also nur für single note soli.
Alternativ zum Dugain sind auch D´Andrea Pro Pleks schön warm und rund im Ton.
Gruß,
Woody
 
 

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