" Stille Mordlust ...

physioblues

Power-User
20 Aug 2003
2.103
1
... ist der beste Beweis fĂŒr Mennschekenntnis " hat Frank Sinatra einst gesagt.


Hai,


welche Menschen haben euch 2003 so richtig dieses GefĂŒhl vermittelt ?

Einige meiner Favoriten :

- Mr. Bush
- Silvio Berlusconi
- Fernsehprogrammdirektoren
- AnwÀlte
- Menschen, die Dieter Bohlen witzig finden.
- Kirk Hammett, der mit SchnÀuzer und Wet-Gel-Mini-Pli versucht, den bösen Jungen zu mimen.
- Spitzenpolitiker aller Parteien, die bei einem sogenannten Elefantentreffen gerade mal einen Reform-MĂ€usefurz zustande bringen.
- Menschen, die in Ischgl beim AprĂ©s Ski jammern, daß einem der Staat die letzte Mark aus der Tasche zieht.
- Möllemann ( ist dieses Jahr das letzte Mal dabei, ehrlich ! )



:evil: :evil: :evil: :evil:
 
physioblues":3rz4ot41 schrieb:
... ist der beste Beweis fĂŒr Mennschekenntnis " hat Frank Sinatra einst gesagt.


Hai,


welche Menschen haben euch 2003 so richtig dieses GefĂŒhl vermittelt ?

Einige meiner Favoriten :

- Mr. Bush
- Silvio Berlusconi
- Fernsehprogrammdirektoren
- AnwÀlte
- Menschen, die Dieter Bohlen witzig finden.
- Kirk Hammett, der mit SchnÀuzer und Wet-Gel-Mini-Pli versucht, den bösen Jungen zu mimen.
- Spitzenpolitiker aller Parteien, die bei einem sogenannten Elefantentreffen gerade mal einen Reform-MĂ€usefurz zustande bringen.
- Menschen, die in Ischgl beim AprĂ©s Ski jammern, daß einem der Staat die letzte Mark aus der Tasche zieht.
- Möllemann ( ist dieses Jahr das letzte Mal dabei, ehrlich ! )



:evil: :evil: :evil: :evil:


Hi Stefan

Toller Thread :p !
Einige meiner persönlichen Favoriten hast Du ja schon aufgezÀhlt, ansonsten:

-Ulla Schmidt und eigentlich alle Politiker
-Talentshows ansich(welcher Sender hat eigentlich keine veranstaltet?)
-die amerikanische Regierung
-David Beckham
-Marius MĂŒller Westerndorf
-Atze Friedrich und Gerhard Herzog vom 1.FC Kaiserslautern
-den Àtzend tollen Lance Armstrong

to be contiuned

Gruss
Arvid
 
Hi,

yes, klasse Thema... Nun ja, da wÀren:

1.) Alle FĂŒrsprecher in unserem Lande fĂŒr eine StudiengebĂŒhr.
2.) Supermoderatorenteam Hunziger und Spengemann
*schade leider fehlt der Kotzsmilie*
3.) HĂ€ndler die einem das Blaue vom Himmel versprechen, aber nur
dein Geld wollen und sich einen Dreck um den Auftrag scheren.
4.) Beamte (Kommentarlos)
5.) Glatteis ;-) :lol:

Gruß
VVolverine
 
Moinsen zusammen!

physioblues":o02lk25u schrieb:
- Menschen, die Dieter Bohlen witzig finden.
Dazu hab ich 'n nettes Zitat:
"Dieter Bohlen ist wie ein Autounfall: Furchtbar, aber man muss immer wieder hinsehen." :-D

Naturgegeben wirst Du Dich dieses Jahr wirklich kaum ĂŒber Möllemann aufregen können ;-)
(Obwohl, zugegeben, bei den letzten Meldungen zu einigen Aktionen und Äußerungen des Herrn Sharon ging mit schon sinngemĂ€ĂŸ ein "so sehr Unrecht hatte JĂŒrgen W. wohl doch nicht" durch den Kopf...)


@VV:
Über das Thema StudiengebĂŒhren lĂ€sst sich bekanntermassen streiten.
Sofern die GebĂŒhren
a) vertretbar hoch sind (habe den angepeilten Betrag grad nicht im Kopf)
b) erst nach Ablauf der Regelstudienzeit erhoben werden
c) direkt der entsprechenden FH/Uni bzw. deren Lehrmitteln zugute kommen
halte ich sie zumindest nicht fĂŒr komplett unsinnig.
Ich bestreite nicht, dass Punkt b) zumindest fĂŒr Studenten, die sich nebenbei noch ihren Lebensunterhalt verdienen mĂŒssen (aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man vom Bafög allein nicht leben kann), heikel werden kann. Andererseits geht mir bei (mir persönlich bekannten) sprichwörtlich faulen Studenten, die z.B. im Theologiestudium 1-2 Semester "kreative(?) Auszeit" beanspruchen sowie bei Kollegen, die mit Mitte 40 immer noch / wieder eingeschrieben sind um das subventionierte Semesterticket fĂŒr dne ÖPNV zu nutzen, ganz gewaltig der Hut hoch.
Solche FĂ€lle (die m.E. wirklich nicht selten sind) sind berechtigtes Öl in das Feuer der GebĂŒhrenbefĂŒrworter.
 
a) vertretbar hoch sind (habe den angepeilten Betrag grad nicht im Kopf)
b) erst nach Ablauf der Regelstudienzeit erhoben werden
c) direkt der entsprechenden FH/Uni bzw. deren Lehrmitteln zugute kommen
halte ich sie zumindest nicht fĂŒr komplett unsinnig.

Hi Banger,

naja 650 Euro pro Semester zzgl. 105 Euro SemesterrĂŒckmeldung sind wohl kaum angemessen fĂŒr jemanden der kein Bafög bekommt und seinen Lebensunterhalt selbst verdient, oder? Ist aber eine Diskussionsfrage, das gebe ich gern zu.

bei b). stimme ich mit Dir nicht ĂŒberein, oder musstest Du in deiner Schulzeit etwas bezahlen, wenn Du mal ne 5 oder sogar 6 in einer Klassenarbeit hattest? Wohl nicht, also warum sollen die "Nicht-Überflieger" jetzt herhalten? Ist doch totaler Schwachsinn, das man an nur 4 Terminen im Jahr Klausuren schreiben darf, was einem bei einer nicht bestandenen Klausur im Extremfall sofort ein ganzes Semester kostet.

Zu c.) darf ich anmerken, das von dieser Summe wohl kein, aber auch kein einziger Cent, der Hochschule zu Gute kommt. Frag mal die Politiker wo sie mit dem Geld hinspazieren... Wahrscheinlich sponsort ein Student Gerhard seine Zigarren, der andere seinen schönen Kaschmirmantel, wieder ein anderer... :roll: :evil:

Was mich allerdings am meisten nervt ist die Friss-oder-Stirb Taktik der Regierung. Hast Du gewußt, das es entweder die Möglichkeit gibt diesen Betrag zu bezahlen, oder wenn Du das, aus Geldmangel (soll es ja auch geben) nicht kannst, Du dann gehen darfst? Schön oder?

Gruß
VVolverine
 
Hi VVolverine,

VVolverine":34o9jozo schrieb:
naja 650 Euro pro Semester zzgl. 105 Euro SemesterrĂŒckmeldung sind wohl kaum angemessen fĂŒr jemanden der kein Bafög bekommt und seinen Lebensunterhalt selbst verdient, oder? Ist aber eine Diskussionsfrage, das gebe ich gern zu.
Weia! :shock: 650 EUR? Ok, zu hoch, keine weitere Diskussion nötig :)

VVolverine":34o9jozo schrieb:
bei b). stimme ich mit Dir nicht ĂŒberein, oder musstest Du in deiner Schulzeit etwas bezahlen, wenn Du mal ne 5 oder sogar 6 in einer Klassenarbeit hattest? Wohl nicht, also warum sollen die "Nicht-Überflieger" jetzt herhalten? Ist doch totaler Schwachsinn, das man an nur 4 Terminen im Jahr Klausuren schreiben darf, was einem bei einer nicht bestandenen Klausur im Extremfall sofort ein ganzes Semester kostet.
Die Regelung mit den Klausurterminen ist Schwachsinn, das habe ich damals auch zu spĂŒren bekommen.
Ich denke, man kÀme einer Lösung nÀher, wenn man Klausurtermine flexibler gestaltet und so den Studenten ermöglicht, die Regelstudienzeit einzuhalten?

VVolverine":34o9jozo schrieb:
Zu c.) darf ich anmerken, das von dieser Summe wohl kein, aber auch kein einziger Cent, der Hochschule zu Gute kommt.
Ist das nur eine Vermutung von Dir oder Fakt?
Falls letzteres zutrifft: sehr sinnvoll[TM] :roll:

VVolverine":34o9jozo schrieb:
Was mich allerdings am meisten nervt ist die Friss-oder-Stirb Taktik der Regierung. Hast Du gewußt, das es entweder die Möglichkeit gibt diesen Betrag zu bezahlen, oder wenn Du das, aus Geldmangel (soll es ja auch geben) nicht kannst, Du dann gehen darfst? Schön oder?
Aua.

Wo wir gerade beim Thema studieren sind: mir ist es damals, als ich angefangen habe E-Technik/Informationsverarbeitung zu studieren, ziemlich sauer aufgestossen, dass es den Studenten nahelegt wurde (Im Sinne von: "Das ist quasi ein Muss"), mindestens ein Auslandssemester einzulegen. War das bei Euch auch der Fall?
Ich erkenne da kaum einen Sinn drin. Zum einen ist die finanzielle Belastung bestimmt fĂŒr viele Studenten indiskutabel, zum anderen frage ich nach dem Sinn, mich im Ausland fĂŒr einen Arbeitsplatz in Deutschland zu qualifizieren... ist ein Auslandssemester reines Prestigeobjekt oder ein ZugestĂ€ndnis an eine schlechte Bildung in Deutschland?
 
Wo wir gerade beim Thema studieren sind: mir ist es damals, als ich angefangen habe E-Technik/Informationsverarbeitung zu studieren, ziemlich sauer aufgestossen, dass es den Studenten nahelegt wurde (Im Sinne von: "Das ist quasi ein Muss"), mindestens ein Auslandssemester einzulegen. War das bei Euch auch der Fall?
Ich erkenne da kaum einen Sinn drin. Zum einen ist die finanzielle Belastung bestimmt fĂŒr viele Studenten indiskutabel, zum anderen frage ich nach dem Sinn, mich im Ausland fĂŒr einen Arbeitsplatz in Deutschland zu qualifizieren... ist ein Auslandssemester reines Prestigeobjekt oder ein ZugestĂ€ndnis an eine schlechte Bildung in Deutschland?

Das wird Studenten schon nahe gelegt, allerdings ist mir der genaue Hintergrund auch nicht schlĂŒssig, zumal, wie Du schon sagtest, die finanzielle Belastung unglaublich hoch ist, vorausgesetzt Mama und Papa bezahlen nicht. Das scheint aber bei den meisten, die soetwas machen, wohl der Fall zu sein (Wohlgemerkt nicht bei allen.) ;-)

Gruß
VVolverine
 
physioblues":3cm0uubb schrieb:
-Studenten, die jammern.
*pruuuuuuuuust*
*kaffee vom monitor wisch*
*tastatur entleer*

Da gerade Werbung im Radio kommt:
- "GEIL IST GEIIIIIIIIL!" *kotz*

Und ausserdem:
- Der Rhythmusgitarrist unserer Band
Selbiger erschien zu den letzten Proben nicht nur völlig unmotiviert und kurz und als i-TĂŒpfelchen rief er mich nach der letzten Probe 5 Min spĂ€ter (wir haben noch ohne ihn weitergespielt) auf dem Handy an und fragte "so nebenbei", ob ich 'nen Ersatz fĂŒr ihn kennen wĂŒrde, er hĂ€tte im Moment den Kopf nicht frei fĂŒr Musik.
Wohlgemerkt - am 31. Januar haben wir den nÀchsten Gig... :evil:
 
VVolverine":1ddl8465 schrieb:
Hai,

ach ja, eines habe ich noch vergessen :

-Studenten, die jammern.

Witzig... aber man lacht bekanntlich nur solange , wie es einen selber nicht betrifft... :|

Gruß
VVolverine

Meine lieben Studenten,

meine Ausbildung hat mich ca. 20.000 Euro gekostet. Es gab kein Bafög, ich habe davor 8 Monate Fabrik malocht und in den 30 Tagen Ferien im Jahr auch noch gejobbt, um das Ganze zu finanzieren.
Und ich habe nicht gejammert, ich hatte gar keine Zeit dazu ( Staatsexamen in 29 FĂ€chern !! ).
Deshalb erlaube ich mir diese Aussage.


-
 
physioblues":3qbur0bl schrieb:
VVolverine":3qbur0bl schrieb:
Hai,

ach ja, eines habe ich noch vergessen :

-Studenten, die jammern.

Witzig... aber man lacht bekanntlich nur solange , wie es einen selber nicht betrifft... :|

Gruß
VVolverine

Meine lieben Studenten,

meine Ausbildung hat mich ca. 20.000 Euro gekostet. Es gab kein Bafög, ich habe davor 8 Monate Fabrik malocht und in den 30 Tagen Ferien im Jahr auch noch gejobbt, um das Ganze zu finanzieren.
Und ich habe nicht gejammert, ich hatte gar keine Zeit dazu ( Staatsexamen in 29 FĂ€chern !! ).
Deshalb erlaube ich mir diese Aussage.


-

Hallo allerseits,
an der Stelle möchte ich auch einmal an die Studien-Disziplin im Allgemeinen appellieren!
Dazu darf man ruhig auch einmal zum Studiensystem der ehemaligen DDR schauen:

Ein Studium dauerte 6 Semester an der FH und 9 Semester an der TH/Uni - nicht mehr und nicht weniger - PUNKT.

FĂŒr die einzelnen Studienrichtungen gab es an den FH's und Uni's nur gegrenzte StudienplĂ€tze - d.h. es gab keine Warte- und Anmeldezeiten zu den Praktiken, Klausueren, diese waren im Lehrplan fest integriert.

Zumindest in der FH war die Anwesenheit zu den Vorlesungen und Übungen Pflicht!

Klausuren wurden sofort geschrieben, wenn ein Fachgebiet abgeschlossen wurde. Wurde eine Klausur "vergeigt", so konnte man diese zeitnah (1-3 Monate) noch einmal schreiben. Ein dritte Möglichkeit, diese Klausur noch einmal zu schreiben, gab es nur noch in AusnahmefÀllen.
Wurde eine Klausur dann immer noch nicht bestanden, war in der Regel das Studium beendet. Als Uni's-Student hatte man dann ggf. noch die Möglichkeit zur FH zu wechseln (wenn man einen Platz bekam).

Arbeiten war in den Semesterferien genauso angesagt, um das eigene Budget aufzufrischen. Auch war es nicht ungewöhnlich, das Studenten nebenbei jobbten, da das staatliche "Stipendium" nur schmalste LebensqualitĂ€t und Schmalkost zuließen. (Naja, und welcher Student hatte da schon ein eigenes Auto?).
 
Gudn Tach!

finetone-bf":17uh8fq6 schrieb:
Hallo allerseits,
an der Stelle möchte ich auch einmal an die Studien-Disziplin im Allgemeinen appellieren!
Dazu darf man ruhig auch einmal zum Studiensystem der ehemaligen DDR schauen:
Darf man, muss man aber nicht. Wie man an Deinen folgenden AusfĂŒhrungen sieht, scheint es auf seine Weise mindestens genauso idiotisch gewesen zu sein wie das heutige System.

Ein Studium dauerte 6 Semester an der FH und 9 Semester an der TH/Uni - nicht mehr und nicht weniger - PUNKT.

Genau richtig! Die Menschen sind ja auch alle gleich! Wer sitzenbleibt fliegt raus!

FĂŒr die einzelnen Studienrichtungen gab es an den FH's und Uni's nur gegrenzte StudienplĂ€tze - d.h. es gab keine Warte- und Anmeldezeiten zu den Praktiken, Klausueren, diese waren im Lehrplan fest integriert.

Öh heute gibt es auch unterschiedliche ZulassungsbeschrĂ€nkungen von Numerus Clausus ĂŒber Bewerbungsmappen fĂŒr kĂŒnstlerische Sachen bis zu AufnahmeprĂŒfung. Ist auch schon lange so, glaube kaum, dass das in der DDR erfunden wurde. Was machen denn die ganzen Leute die an der Uni nicht genommen werden? Die trollen sich wahrscheinlich zu den massig vorhandenen AubildungsplĂ€tzen oder werden hochzufriedene ungelernte Arbeiter. Wenn der riesige Parkplatz fĂŒr Arbeitslose, zu der die Unis und FHs nun mal geworden sind, verkleinert wird, ohne Alternativen zu bieten, geht eben direkt die Arbeitslosenquote hoch. Sinnvoll ist was anderes.

Zumindest in der FH war die Anwesenheit zu den Vorlesungen und Übungen Pflicht!

Super, damit die Vorlesungen noch voller werden ... wer den anderen seine Anwesenheit erspart und zu hause besser lernen kann wird ausgeschlossen ... sinnvolles Konzept ist das. Vor allem weil Bildung sowieso nicht individuell sein darf und alle ĂŒber den gleichen Kamm zu scheren (oder ĂŒber die gleiche Klinge springen zu lassen) schon immer das beste war. Naja, faschismus gabs eben auch bei den staatlich geprĂŒften Antifaschisten im real existierenden Sozialismus zu genĂŒge.

Klausuren wurden sofort geschrieben, wenn ein Fachgebiet abgeschlossen wurde. Wurde eine Klausur "vergeigt", so konnte man diese zeitnah (1-3 Monate) noch einmal schreiben. Ein dritte Möglichkeit, diese Klausur noch einmal zu schreiben, gab es nur noch in AusnahmefÀllen.
Wurde eine Klausur dann immer noch nicht bestanden, war in der Regel das Studium beendet. Als Uni's-Student hatte man dann ggf. noch die Möglichkeit zur FH zu wechseln (wenn man einen Platz bekam).

An den FHs ist es afaik auch möglich wegen einer zum dritten mal vergeigten Klausur sein Studium beenden zu mĂŒssen. Ist einem Bekannten von mir mit Informatik passiert - er ist jetzt selbstĂ€ndig und kommt ganz gut zurecht.

Arbeiten war in den Semesterferien genauso angesagt, um das eigene Budget aufzufrischen. Auch war es nicht ungewöhnlich, das Studenten nebenbei jobbten, da das staatliche "Stipendium" nur schmalste LebensqualitĂ€t und Schmalkost zuließen. (Naja, und welcher Student hatte da schon ein eigenes Auto?).

Arbeiten ist heute in den Ferien und wĂ€hrend dem Semester bei vielen genauso angesagt wie frĂŒher. Die paar "GlĂŒcklichen", die von ihren Eltern sowieso alles in den A. geblasen bekommen, mal ausgenommen.
Das staatliche Bafög bei dem nur den Höchsatz (der ĂŒbrigens auch noch deutlich unter dem Existenzminimum liegt) nur bekommt, wer bettelarm ist oder betrĂŒgt, lĂ€sst auch keine großen SprĂŒnge zu. Bei Verzögerungen im Studium oder Fachwechsel wird es ruckzuck gestrichen. Das hat dann so tolle Nebeneffekte, dass Studenten eben noch ein Semester mehr dranhĂ€ngen mĂŒssen, weil es mit arbeiten nicht so schnell geht.
Ach so hatte weder als Student ein Auto (war finanziell nicht drin), noch habe ich heute eins. Kann ganz gut drauf verzichten.

naja ich warte immer noch auf die BodenschĂ€tze, die ja irgendjemand entdeckt haben muss in D, so dass wir immer weniger Geld in Bildung stecken mĂŒssen. Das Kapital, was wir haben, möglichst schnell zu vernichten, haben die Regierenden scheinbar von der new economy gelernt ... nach dem Ableben von zahlreichen dot.com-Hoffnungen wissen wir ja, wohin das fĂŒhrt - armes Deutschland!

Ein fröhliches "Reformjahr" 2004 wĂŒnscht

billion guitar horror

Der demnĂ€chst das wenige Bafög, was im vergönnt war, zurĂŒckzahlen muss, seinen Studienabbruch fĂŒr eine der sinnvolleren Entscheidungen seines Lebens hĂ€lt und seine Bildung trotzdem weiter treibt - wieso macht das ohne Uni nur soviel mehr Spass?


P.S. Ironie tags bitte selber setzen ...
 
Hallo Billion,

irgendwie sprichst Du mir aus der Seele...
Schade das der "klatschende Smilie" fehlt, den hÀttest Du jetzt verdient.

Mir ist leider kein Bafög vergönnt, da meine Eltern wohl zuviel verdient haben. Ich weigere mich aber generell von meinen Eltern eine finanzielle Hilfe anzunehmen, da ich denke, dass ich fĂŒr mein Leben selbst verantwortlich bin. Daher gehe ich arbeiten wie jeder andere normale Mensch auch. Nur leider fĂŒr einen Hungerlohn im Vergleich zu denen die nicht hauptberuflich Student sind.

@physioblues :
Wer jammert denn? Hab ich nie getan, allerdings darf man ja wohl etwas unfair finden, oder? Und nur weil Du fĂŒr deine Bildung bezahlen musstest, sollen es jetzt andere auch, oder wie darf ich das verstehen?

@Finetone:
Die DDR ist tot... Vielleicht lag es daran. Man sollte ĂŒbrigens keine Äpfel mit Birnen vergleichen. ;-)

Gruß
VVolverine
 
VVolverine":34cygw05 schrieb:
@physioblues :
Wer jammert denn? Hab ich nie getan, allerdings darf man ja wohl etwas unfair finden, oder? Und nur weil Du fĂŒr deine Bildung bezahlen musstest, sollen es jetzt andere auch, oder wie darf ich das verstehen?

Gruß
VVolverine

Hai,

man darf es sicherlich nicht pauschalisieren, aber auch du wirst mir recht geben, daß sehr viele Studenten mal da ein Urlaubssemester einschieben, viele nicht gerade sehr flexibel mit Ferien-Jobs sind ( ja keine dreckigen HĂ€nde etc. ).
Das nĂ€chste Problem ist, daß das Abi immer mehr zum Witz wird, es wird immer weniger gefordert und falsch gewichtet.
Die Industrie hat dieses Problem ĂŒbrigens auch erkannt und geht immer mehr Partnerschaften mit Privatschulen ein. Da wird dann deutlich mehr verlangt, relevante Schwerpunkte werden zusĂ€tzlich zum normalen Stoff gesetzt. Der nĂ€chste Schritt sind dann die privaten Hochschulen, die ebenfalls ĂŒber große Konzerne subventioniert werden. In denen ist ein Urlaubssemester nicht drin ! Aber der Aufwand wird mit einer guten Ausbildung und dem direkten Draht zur Wirtschaft belohnt.
Unser jetziger Standard reicht da international nicht mehr aus. Denn im Arbeitsalltag wird deutlich mehr gefordert als wÀhrend des Studiums.

Und was spricht den eigentlich wirklich gegen StudiengebĂŒhren ? Wieso sollt ihr nicht fĂŒr einen Anteil an eueren Ausbildungskosten selber aufkommen ? Und nicht nur fĂŒr die 4 Wochen USA-Urlaub jobben gehen !! Oder fĂŒr die 5. E-Gitarre ?


-
 
VVolverine":1kt92f4v schrieb:
Hallo Billion,

irgendwie sprichst Du mir aus der Seele...
Schade das der "klatschende Smilie" fehlt, den hÀttest Du jetzt verdient.

Mir ist leider kein Bafög vergönnt, da meine Eltern wohl zuviel verdient haben. Ich weigere mich aber generell von meinen Eltern eine finanzielle Hilfe anzunehmen, da ich denke, dass ich fĂŒr mein Leben selbst verantwortlich bin. Daher gehe ich arbeiten wie jeder andere normale Mensch auch. Nur leider fĂŒr einen Hungerlohn im Vergleich zu denen die nicht hauptberuflich Student sind.

@physioblues :
Wer jammert denn? Hab ich nie getan, allerdings darf man ja wohl etwas unfair finden, oder? Und nur weil Du fĂŒr deine Bildung bezahlen musstest, sollen es jetzt andere auch, oder wie darf ich das verstehen?

@Finetone:
Die DDR ist tot... Vielleicht lag es daran. Man sollte ĂŒbrigens keine Äpfel mit Birnen vergleichen. ;-)

Gruß
VVolverine

Hallo Billion, hallo VV,

ich habe auch nicht behauptet, dass das alles um jeden Preis besser gewesen ist oder dass man dort den Stein der Weisen ausgegraben hatte. Sollte das so rĂŒber gekommen sein, will ich mich dafĂŒr auch entschuldigen!

Aber es gibt aus meiner Sicht doch positive Ansatzpunkte.
Dieser Standpunkt resultiert aus meiner ca. 10 jĂ€hrigen TĂ€tigkeit im Technologiepark in Dortmund in direkter Nachbarschaft zur Uni (8 Jahre davon im Fraunhofer Institut), wo ich tagtĂ€glich mit Studenten zu tun hatte. Es gab sicherlich viele Studenten, die ihr Studium mit Elan und Ergeiz vorangetrieben haben, aber gab es auch viele, die es an der notwendigen Motivation fehlen ließen und das Ganze eher als auf die leichte Schulter nahmen und als Lebenserfahrung ansahen. 16-18 Semester bis zu einem Abschluß kann nun wahrlich auch nicht des RĂ€tsels Lösung sein :| ... Studieren um jeden Preis :?: :?: :?:
 
physioblues":vlez2mqw schrieb:
Und was spricht den eigentlich wirklich gegen StudiengebĂŒhren ? Wieso sollt ihr nicht fĂŒr einen Anteil an eueren Ausbildungskosten selber aufkommen ? Und nicht nur fĂŒr die 4 Wochen USA-Urlaub jobben gehen !! Oder fĂŒr die 5. E-Gitarre ?

Abend,

gegen StudiengebĂŒhren spricht an sich weniger wenn dieses Geld wirklich der Uni zu gute kommen wĂŒrde. Leider wird es zum Schuldenabbau und Ă€hnlichen Sachen benutzt und wir mĂŒssen damit die von anderen Verursachte Misswirtschaft ausbaden.
Ausserdem muss ich Dir recht geben dass das Abitur immer mehr zum Witz wird, genau an dem Punkt muss angesetzt werden denke ich. Problem: viele Eltern stellen sich gegen erhöhte Anforderungen weil ihre Kinder dann plötzlich kein Abitur mehr machen wĂŒrden (diese Gruppe stellt auch die Mehrheit). Sicherlich gibt es auf diesem Feld viel Nahrung fĂŒr Diskussionen doch da will ich jetzt gar nicht anfangen.
Ich fĂŒr meinen Teil finde dass jedwege Ausbildung (ausser SpezialfĂ€lle wie Pilot o.Ă€. wo man schnell den Kostenaufwand wieder eingearbeitet hat) kostenlos sein sollte und dass die Bildung der letzte Punkt ist wo gekĂŒrzt werden darf. Wo das hinfĂŒhrt kann man mal wieder an den USA sehen wo dann eben nur noch die reichen Elite eine wirklich gute Ausbildung bekommt. Auch dort wird mittlerweile immer mehr an der Bildung gespart (die ohnehin schon völlig lĂ€cherlich ist) und in Oregon musste letztes Schuljahr sogar jeder zweite Freitag aus Geldmangel wegfallen :!: Ich denke man darf gar nicht erst ein Zeichen setzen dass die Leute sich an der Bildung kĂŒrzen lassen, auch wenn es jetzt wenig sein sollte (500 Euro pro Semester finde ich ĂŒbrigens nicht wenig), in Zukunft kann es schnell mehr werden. Ausserdem trifft es immer wieder diejenigen die es eigentlich nicht haben.
Es gibt viele andere Alternativen wo die Regierung das nötige Geld herkriegen könnte aber die schon Reichen lassen sich ihr Geld nicht wegnehmen und sitzen am Hebel. In meinem Freundeskreis kenne ich so viele Leute die richtig reich sind und so unglaublich Steuerhinterziehung betreiben das es einfach Traurig ist. Genau diese Leute nehmen aber immer die Verwaltung ganz SelbstverstÀndlich in Anspruch. An diesem Punkt könnte man z.B. ansetzen. Eine weitere Möglichkeit sehe ich in der Vermögenssteuer aber nein, durch die Lobbys ist kein durchkommen. Ich könnte jetzt noch ewig weiter lamentieren aber ich will mir meinen Abend nicht noch weiter wegen dieses Themas um die Ohren schlagen...
 

Beliebte Themen

ZurĂŒck
Oben Unten