[vergleich] Bigsby B50 vs Duesenberg Vibrola short

gitarrenruebe

gitarrenruebe

Well-known member
Hi,

ein Vergleich in Kürze, da ich das Duesenberg von zwei Gitarren kenne und mir nun eine mit Bigsby zugelaufen ist:

Das Bigsby wirkt in allem störrischer, ungelenker, das Duesenberg läuft geschmeidiger und die kleinen Verbesserungen (Saiten werden durchgefädelt, nicht aufgesteckt - längerer runder statt kurzem flachem Hebel - höhere, aber weichere Feder) machen es mMn zum eindeutigen Gewinner.

Das Duesenberg läuft extrem sauber, Saitenwechsel gehen schnell von der Hand, es ist bei mir - nun auf drei Gitarren - völlig verstimmungsfrei, sogar bei heftigeren Aktionen.

Der Austausch des Bigsby war (für mich) zwingend.
 
J

JohnnyT

Well-known member
Hallo Ruebe,


Ich kenne das Bigsby B-70 (Partsland aus Korea, es gibt auch ein B-700, das kenne ich nicht), B-7 und das Duesenberg Pendant. Tatsächlich würde ich auch sagen, dass das Dusenberg am weichesten agiert hat. Das B-70 war eher etwas hakelig und steif, das original US B-7 lief allerdings wesentlich besser als das B-70, wenn auch nicht so weich, wie das Duesenberg Teil. Ich weiß auch gar nicht, woran das liegt, beim B-70 habe ich die Rolle im Verdacht, an der die Saiten eingehängt werden, dass diese einfach nicht so gut gelagert ist.
Ich hatte sonst auch B-6, B-11 und B-12 Bigsby Typen und die waren alle super, kann also wirklich sein, das beim Fernost Modell die Lagerung einfach nicht so gut ist.
Man kann ja auch noch kurze oder lange Federn beim Bigsby wählen, das kann dann auch nochmal einen Unterschied machen. Ich hatte mal irgendwann überlegt evtl. mal eine Feder mit einstellbaren Vorspanner zu basteln, bei der man die Härte einstellen kann, aber das ist dann doch ein wenig zu nerdig am Ende.

Jedenfalls, ich war und bin mit den US Teilen immer sehr glücklich gewesen, die Duesenbergs waren mir zu leichtgängig, aber haben dafür einfach die durchdachtere Konstruktion, gerade beim Saitenwechsel. Wobei, der Saitenwechsel beim Bigsby hat mich nie wirklich gestört, aber ich nutze auch locking Mechaniken, damit geht ja eh alles leichter :)


Alles Gute!

Jonas
 
gitarrenruebe

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Well-known member
JohnnyT schrieb:
Jedenfalls, ich war und bin mit den US Teilen immer sehr glücklich gewesen, die Duesenbergs waren mir zu leichtgängig, aber haben dafür einfach die durchdachtere Konstruktion, gerade beim Saitenwechsel. Wobei, der Saitenwechsel beim Bigsby hat mich nie wirklich gestört, aber ich nutze auch locking Mechaniken, damit geht ja eh alles leichter :)
Hallo Jonas, ich bin sicher auch durch die beiden anderen Gitarren mit den Duesenberg-Vibrolas auf die Teile und deren Gängigkeit ein Stück weit konditioniert, der Mensch ist ein Gewohnheitstier ...
 
 
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