Volume-Poti am Tweed Deluxe


A
Anonymous
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An alle Werkstechniker,

eine bescheidene Frage:warum sind die Volume-Potis an Fenderamps oder Nachbauten immer so höllisch unflexibel? Mein Tweed Deluxe krankt an der gleichen Geschichte wie mein Blues Deluxe, DeVille etc, die ich mal besessen hab. Von 0 bis 1 ist Totenstille und dann gehts ratz fatz auf 100% hoch. Bei 2,5 schwenkt mein Drummer schon die weiße Fahne.

Gibt es da Hilfe??????????????????????? Lineares Poti o.ä. ???????

Bluesigen Gruß

Ralf
 
gitarrenruebe
gitarrenruebe
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PowerSoak vom finetone!
Damit hast Du Deinen gewohnten Sound, und kannst den Pegel sehr feinfühlig reduzieren.
Hab ich an diversen Amps im Einsatz, top!
Und nutzt ein Freund von mir an einem Weber 5E3, funzt 1A!
 
A
Anonymous
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Hi,
Es gibt viele Amps, deren Volumenpoti nur zu einem geringen Teil des
Drehwinkels genutzt werden. Hat man genügend Erfahrung im Umgang mit Röhrenverstärkern, kann man Folgendes tun :
Man checkt, in welchem Regel-Bereich man das Poti wirklich nutzen möchte; z.B. : zwischen 1,5 und 3,5 der Skala.
Dann baut man das Poti aus und misst mit einem Ohmmeter die 3 Bereiche des Potis :

1.) 0-Stellung bis Stellung 1,5
2.) Stellung 1,5 bis Stellung 3,5
3.) Stellung 3,5 bis Stellung 10

Das ursprüngliche Poti wird jetzt durch eine Reihenschaltung von 2 Widerständen und in der Mitte mit einem Poti geeigneten Werts ersetzt:

Widerstand 1 = gemessener Wert von 1.)
Widerstand 2 = gemessener Wert von 3.)
Neues Poti = gemessener Wert von 2.)

Jetzt ist man in der Lage, den gewünschten Bereich mit 270° Drehwinkel des neuen Potis feinfühlig einzustellen.

Viel Erfolg, Berthold
 
bebob
bebob
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bei Fön, Blick über die Spree
so wie Du das darstellst ist das ein lineares Poti, demnach müsste da ein logarythmisches rein, AAABER, ob das bei Röhrenschaltung so einfach geht, Austausch und fertig, kann ich Dir nicht sagen.
Es gibt im Forum einen versierten Tech, würde ihn Dir gerne empfehlen, bin mir nicht sicher, ob ich das einfach so darf. Falls Dein Problem noch nicht gelöst sein sollte.
 
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OK, ich glaube, das mit dem Drummer ist kein schlechter Deal ...

:cool: :clap:

... hab mir für V1 eine 12ay7 bestellt und hoffe, dass der kleine Recke etwas zahmer wird. Ist, glaube ich, jetzt erst mal der einfachere Weg.

Bluesige Grüße

Ralf
 
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So ... 12ay7 in V1 und JJ ECC81 in V2, alles bestens.

Der Kleine ist zwar immer noch höllisch laut und setzt sich prima durch, aber der Regelweg lässt sich besser dosieren und ... klangmäßig sind die 12AY7 von EH richtig klasse. Kein Mumpf, schön offen und trotzdem fett, goil ... wesentlich klangeffektiver als die 5751, die ich schon mal in V1 drin hatte. Die 5751 klingt alleine schön, aber im Bandkontext speckt sie ganz schön ab, die EH 12AY7 setzt sich viel besser durch und kommt mit meinen OD's sehr gut zurecht. Richtig schön cremig, besonders der SignaDrive.

Bluesige Grüße

Ralf
 
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Anonymous
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Du kannst beim Tweed Deluxe Deinen Wunschsound im Brightchannel einstellen und dann das Volumen des Normalchannel aufdrehen, das macht den Amp leiser.
 
A
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Ralf das ist einfach eines der markanten Merkmale eines Tweedamps. Diese Kisten fangen eh erst so richtig typisch an zu klingen nach der zweiten Regelhälfte*. Ich hab schon viele dieser Teile selbst gespielt, ist immer so, nun auch aktuell beim Excelsior, den ich zumindest was den Sound betrifft auch mit unter die rauen Tweeds zähle. Ein Grund, warum ich Amps bis max 15 Watt bevorzugt spiele.

*PS: Ich vergleiche das gerne mit Drehzahlen bei spritzigen Autos. Ab 5000 U fängt es zumindest bei mir erst an richtig Spaß zu machen ;-)
 
frank
frank
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Magman schrieb:
*PS: Ich vergleiche das gerne mit Drehzahlen bei spritzigen Autos. Ab 5000 U fängt es zumindest bei mir erst an richtig Spaß zu machen ;-)
Jaja, Maggie, diese japanischen Zweizylinder-Zweitaktmotoren muss man in die oberen Drehzahlbereiche zwingen, damit man vom Fleck wegkommt. :lol:
 
 

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