Zu viel Geld?!?


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Moin!

Speziell in letzter Zeit ist mir hier immer öfter aufgefallen, dass das musizieren bzw. Gitarrespielen immer mehr zu einer großen Materialschlacht wird. So wird angeraten mindestens 2-3 Gitarren, mind. 2 Preamps, 19" Multis und ne Endstufe in nem Rack zu haben, dazu 4 4x12er Boxen und weiß der Teufel was noch. Ich als Schüler mit einem monatlichen Einkommen von ca. 25€ frage mich da doch, woher nehmen die alle die Kohle für das ganze Equipment?? Ich musste mir meine Epi Paula und meinen kleinen Fender Transenamp mühsam zusammensparen und mein Korg Verzerrer für 75 Euronen hat schon mal ein dreifaches "Monatsgehalt" verschlungen. Das soll aber nicht unbedingt heißen, dass ich schlechter spiele, als mein Kumpel mit nem Boss GT6 (nix gegen die GT6 - user, das Teil ist echt klasse!!!) für 450€ oder ein anderer Kumpel, der nen 19" Multi für 400€ sein Eigen nennen kann.
Was ich mit diesem Topic zum Ausdruck bringen will: man kann auch ohne großes und teueres Equipment gut spielen und Freude and der Musik haben. So benutzt Angus Young, um einmal ein sehr prominentes Beispiel zu nennen, ein Marshall Top + 4x12er Box, eine Gibson SG und ein Kabel um die ganze Sache zu verbinden. That’s it!

Gruß und viel Spaß bei der Session!

Michael
 
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Du hast vollkommen recht, also nicht beeinflussen lassen!!!

#+b+tralla
Wolfgang
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doc guitarworld
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<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">quote:Originally posted by guitar_misi
Moin!

Speziell in letzter Zeit ist mir hier immer öfter aufgefallen, dass das musizieren bzw. Gitarrespielen immer mehr zu einer großen Materialschlacht wird. So wird angeraten mindestens 2-3 Gitarren, mind. 2 Preamps, 19" Multis und ne Endstufe in nem Rack zu haben, dazu 4 4x12er Boxen und weiß der Teufel was noch. Ich als Schüler mit einem monatlichen Einkommen von ca. 25€ frage mich da doch, woher nehmen die alle die Kohle für das ganze Equipment?? Ich musste mir meine Epi Paula und meinen kleinen Fender Transenamp mühsam zusammensparen und mein Korg Verzerrer für 75 Euronen hat schon mal ein dreifaches "Monatsgehalt" verschlungen. Das soll aber nicht unbedingt heißen, dass ich schlechter spiele, als mein Kumpel mit nem Boss GT6 (nix gegen die GT6 - user, das Teil ist echt klasse!!!) für 450€ oder ein anderer Kumpel, der nen 19" Multi für 400€ sein Eigen nennen kann.
Was ich mit diesem Topic zum Ausdruck bringen will: man kann auch ohne großes und teueres Equipment gut spielen und Freude and der Musik haben. So benutzt Angus Young, um einmal ein sehr prominentes Beispiel zu nennen, ein Marshall Top + 4x12er Box, eine Gibson SG und ein Kabel um die ganze Sache zu verbinden. That’s it!

Gruß und viel Spaß bei der Session!

Michael
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Hi Michael,

vollkommen richtig ist, daß niemand besser oder schlechter spielt mit einem Instrumentarium, daß günstiger oder teurer ist als das was andre so mit sich rumschleppen. Es muß sicherlich kein/e Anfänger/in, Einsteiger/in oder jemand mit sehr wenig Geld Gefahr laufen richtige Scheiße zu kaufen, da selbst im Low Budget Bereich schon auch auf angemessene Qualität geachtet werden muß (denn die Konkurenz ist riesig). Das ist für den Endabnehmer und Gebrauchtkäufer umsomehr eine feine Sache. Ich denke, wenn ich von meinem Spielzeug Zentera schwärme, vergesse ich dabei aber auch nicht, daß er schweineteuer ist und die Anschaffung irgendwo auch relativiert werden muß. Da ich ein professionelles Werkzeug wollte, habe ich mich nicht bei Behringer umgeschaut, sondern mich darauf eingestellt, etwas tiefer in die Tasche greifen zu müßen (Behringer scheinen im Consumerbereich ungeschlagen zu sein und bauen für das kleine Geld wirklich gutes Zeug, zudem auch größtenteils in Deutschland und EU) Ich habe mich informiert und abgewogen und dabei nicht vergessen, daß es nicht um G.A.S. gehen soll, das Geld habe ich nun auch wieder nicht. Wenn etwas anzuschaffen ist, muß wieder etwas gehen. Wenn das andere anders sehen, ist das weder Dein noch mein Problem. Letztlich ist alles immer zu relativieren. Wenn Dir bspw. der Transencombo gute Ergebnisse liefert und Deine Gitarre es Dir nicht erschwert, sondern das Lernen erleichter, ist doch alles in Ordnung. Und irgendwann einmal (Kommt Geld, kommt Rat) wirst Du das Gefühl haben, das Equipment in relativierten Bahnen anpassen zu müssen. Ich habe ja auch lange zu meiner Anfängerzeit mit einer regelrechten Gurke an Amp gespielt, es gab aber zumindest in bezahlbarem absolut nichts. Play on und alles zu seiner Zeit. Denn ein guter Spieler klingt auch über übles Equipment tausendfach besser als ein mieser Player über High-End-Amp und -Gitarre. That´s it! Guten Rutsch!

Genießt die Zeit!

Gruss,
Doc
 
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sacht auch keiner... (denk ich) das man Equipment braucht um gut zu sein. Mir würd ein Holzbrett mit 6 Saiten bespannt reichen :D Aber mir persönlich macht es auch mehr spass mit nem guten Sound. Find neben dem Musizieren auch die Technik die das ganze mit sich bringt interessant, und solange man das musizieren nicht aus dem auge lässt, warum nicht? [8D] Ist letztendlich wie immer GEschmackssache...

[Vorsicht Schleichwerbung]
www.Metal-Jukebox.de.vu
 
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hallo zusammen!

in diesem thread sind schon viele richtige gedanken drin; lasst mich auch noch ein scherflein beitragen.

insbesondere im bereich der tanzmusik ist eine aufrüstung zu beobachten, die ihresgleichen sucht......da werden einzelne boxen von vier leuten geschleppt, kilometerlange lichttraversen zusammengeschraubt, kredite aufgenommen (tatsächlich ist vor einem jahr eine mir bekannte band in konkurs gegangen, weil sie einen teil der gebrauchten anlage der zillertaler schürzenjager auf pump gekauft hatte); stundenlange aufbauzeiten werden in kauf genommen, ohne lkw scheint niemand mehr auszukommen......furchtbar!

meine band bewegt sich wieder zurück zu den wurzeln, zurück in die siebziger, wo wir zu sechst per y- kabel über einen dynacord eminent mit mini- echo und zwei solton- boxen die größten zelte und säle gespielt haben.
der erste größere powermischer hieß damals noch mischverstärker, gab 200 watt heraus, hatte 8 kanäle mit volume, effekt, treble, bass und ein eingebautes bandecho.
nicht, dass ich diesen zeiten nachtrauern würde!!!

heute verwenden wir einen yamaha- powermischer und haben einige endstufen sowie boxen im keller liegen; die gitarre geht über einen kleinen marshall, und mein bass über einen uralten dynacord- combo; bei bedarf wird mikrofoniert. wenn uns jemand bucht, gilt die erste frage der zu erwartenden personenzahl- und dann packen wir so wenig wie möglich ein.[;)]
roadies könnten wir uns leisten, sind aber nicht zu bekommen, also schleppen wir selbst. materialschlacht gibt es bei uns keine......

was ich sagen will: natürlich sind große anlagen und viele lichter schön anzuschauen, aber: das publikum HÖRT es definitiv NICHT!!!!!
wir tanzmusiker müssen die leute unterhalten- dem publikum ist es schlicht wurscht, was sich da dreht oder was blinkt oder ob das keyboard wirklich exakt die hammond b3 mit leslie 760 reproduziert.
die stimmung muss gut sein- und das erreichen wir mit möglichst kleinem besteck und sichtbarer freude am spielen.

vor kurzem hatten wir eine spielerei gemeinsam mit einer band der etwas härteren gangart; ausser den gitarren ging alles über unsere anlage. der basserkollege sagte zu mir: "ich verstehs nicht- wir verwenden den gleichen krempel, und ihr habt einen sound wie von der cd......."

und nach dem gig gibts einen kaffee, dann wird abgebaut; in 30 minuten ist alles in unseren zwei kombis, kassieren, demo abgeben, tschüss und weg. der einzige luxus den wir uns leisten ist funk für die stimmen und die gitarren,und auch das ist eine form von bequemlichkeit- in unserem alter ist halt das aufrappeln nach dem sturz über das kabel schon etwas mühselig........[;)]

gruß aus österreich!

franz, tk second spring
 
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<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">quote:Originally posted by guitar_misi
Moin!

Speziell in letzter Zeit ist mir hier immer öfter aufgefallen, dass das musizieren bzw. Gitarrespielen immer mehr zu einer großen Materialschlacht wird. So wird angeraten mindestens 2-3 Gitarren, mind. 2 Preamps, 19" Multis und ne Endstufe in nem Rack zu haben, dazu 4 4x12er Boxen und weiß der Teufel was noch. Ich als Schüler mit einem monatlichen Einkommen von ca. 25€ frage mich da doch, woher nehmen die alle die Kohle für das ganze Equipment?? Ich musste mir meine Epi Paula und meinen kleinen Fender Transenamp mühsam zusammensparen und mein Korg Verzerrer für 75 Euronen hat schon mal ein dreifaches "Monatsgehalt" verschlungen. Das soll aber nicht unbedingt heißen, dass ich schlechter spiele, als mein Kumpel mit nem Boss GT6 (nix gegen die GT6 - user, das Teil ist echt klasse!!!) für 450€ oder ein anderer Kumpel, der nen 19" Multi für 400€ sein Eigen nennen kann.
Was ich mit diesem Topic zum Ausdruck bringen will: man kann auch ohne großes und teueres Equipment gut spielen und Freude and der Musik haben. So benutzt Angus Young, um einmal ein sehr prominentes Beispiel zu nennen, ein Marshall Top + 4x12er Box, eine Gibson SG und ein Kabel um die ganze Sache zu verbinden. That’s it!

Gruß und viel Spaß bei der Session!

Michael
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Hi Michael!

Nein, du brauchst keine sündhaftenteuren Klampfen und Verstärker um ein guter Spieler zu sein/werden. Aber es macht Spaß! In meinem Fall ist das so, dass ich eindeutig sage, Musikmachen ist mein Hobby, mein Einzigstes(naja, nicht wirklich) und mein Liebstes. Also? Investiere ich viel Zeit und auch viel Geld , weil’s mir eben soviel Spaß macht. Dann geht man auch mal gerne noch am WE arbeiten für die heißersehnte Paula oder hängt eine Woche Ferienjob dran, aber nur, wegen der Aussicht vielleicht von dem anstehenden Teil inspiriert zu werden um (für sich)bessere Musik machen zu können. Solange das nicht ausartet in Sammelwut ist doch alles im grünen Bereich. Als ich angefangen habe, wollte ich so eine geile SG von Gibson, weil ich unglaublich auf Angus Young stand. Es wurde eine Strat, und ich habe sie gehasst. 3 Jahre später hatte ich dann die Kohle für eine Gibson SG, aber vor die Füße gelaufen ist mir im Klainanzeigenblatt eine Les Paul. O.k., ich habe sie gekauft, war ja ne Gibson mit HB’s und neu ja noch teurer als eine SG, aber eigentlich haben wollte ich sie nicht. Aber dann habe ich darauf eigentlich so richtig spielen gelernt( damit wir uns nicht falsch verstehen, dass geht auf jeder Klampfe genausogut) und seitdem gebe ich sie nicht wieder her. Die Strat mittlerweile auch nicht übrigens. So sammelt sich halt was an im Laufe der zeit, denn tennen kann ich mich nie von irgendwas, weil ich es irgendwann doch wieder benutze.
Aber ich bin vom Thema abgekommen. Will sagen, es gibt Leute, die kaufen sich jede neue Spielekonsole + die neuesetn Spiele und DVD’s und trendige Klamotten und CD’s nur aus dem Laden, und eben Leute, die sparen die Kohle lieber und investieren dann eben einen höheren Betrag in ihr Hobby, was ich persönlich absolut o.k. finde.
Und mal nebenbei, Mr. Young hat mehr als eine SG und einen Marshall, und selbst wenn er "nur" eine SG und "Nur" einen Halfstack hätte wäre das bei den heutigen Preisen schon sauteuer.
Und es ist wie gesagt richtig, man braucht nicht viel um gut zu klingen an Equipment, aber umso mehr an Feeling, das kann man nicht kaufen. Aber selbst diese Musiker, von denen ich behaupte, dass sie dieses Feeling haben, besitzen mehr als eine Klampfe und einen Amp.

Nebenbei sei auch erwähnt, dass der Finanzfaktor ja umso gewichtiger erscheint wenn mal die Preise von 2002 mit denen von 2000 oder 1998 vergleicht, da fällt einem nix mehr ein....doch, Kleinanzeigen,-))

Mach’s gut und keep it simple,-)
 
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Speziell in letzter Zeit ist mir hier immer öfter aufgefallen, dass das musizieren bzw. Gitarrespielen immer mehr zu einer großen Materialschlacht wird. So wird angeraten mindestens 2-3 Gitarren, mind. 2 Preamps, 19" Multis und ne Endstufe in nem Rack zu haben, dazu 4 4x12er Boxen und weiß der Teufel was noch. Ich als Schüler mit einem monatlichen Einkommen von ca. 25€ frage mich da doch, woher nehmen die alle die Kohle für das ganze Equipment?? Ich musste mir meine Epi Paula und meinen kleinen Fender Transenamp mühsam zusammensparen und mein Korg Verzerrer für 75 Euronen hat schon mal ein dreifaches "Monatsgehalt" verschlungen. Das soll aber nicht unbedingt heißen, dass ich schlechter spiele, als mein Kumpel mit nem Boss GT6 (nix gegen die GT6 - user, das Teil ist echt klasse!!!) für 450€ oder ein anderer Kumpel, der nen 19" Multi für 400€ sein Eigen nennen kann.
Was ich mit diesem Topic zum Ausdruck bringen will: man kann auch ohne großes und teueres Equipment gut spielen und Freude and der Musik haben. So benutzt Angus Young, um einmal ein sehr prominentes Beispiel zu nennen, ein Marshall Top + 4x12er Box, eine Gibson SG und ein Kabel um die ganze Sache zu verbinden. That’s it!

Gruß und viel Spaß bei der Session!

Michael
</td></tr></table>

Natürlich braucht man kaum teures Equipment, wenn man nichts großartiges vorhat, d.h. zum Jammen reicht ein Combo und ne Billiggitarre allemal!
ABER: Wenn du mal ne CD aufnehmen willst oder nen größeren Live-Gig (vor allem, wenn du Kohle dafür willst) planst, dann stehst du einfach mit nem 20 Watt Harley-Benton-Combo schlecht da, dann geht’s oft ans Eingemachte!
Dann kommt’s natürlich drauf an, was du spielst: Ein Tabbing-Solo mit nem sch... Overdrive hört sich einfach nicht so geil an, wie mit ner Rectifier-zerre!
Außerdem ist’s bei so, dass ich "meinen" Sound haben möchte und das is eben nicht ohne gescheite Zerre und heavy Delays getan!
Und so neben bei muss ich mit dem Rest der Band in der Lautstärke mithalten und ein China-Becken hat z.B. schon eine Eigenlautstärke (auch bei leichten Schlägen) die nen 20 Watt Amp weghaut!

...aber zum Üben und für nen kleinen Jam, brauch ich auch kein Equi für 1000 Euro...


Märry Grismäs änd ä häbby nu jir!
Daniel
 
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Natürlich braucht man kaum teures Equipment, wenn man nichts großartiges vorhat, d.h. zum Jammen reicht ein Combo und ne Billiggitarre allemal!
ABER: Wenn du mal ne CD aufnehmen willst oder nen größeren Live-Gig (vor allem, wenn du Kohle dafür willst) planst, dann stehst du einfach mit nem 20 Watt Harley-Benton-Combo schlecht da, dann geht’s oft ans Eingemachte!
Dann kommt’s natürlich drauf an, was du spielst: Ein Tabbing-Solo mit nem sch... Overdrive hört sich einfach nicht so geil an, wie mit ner Rectifier-zerre!
Außerdem ist’s bei so, dass ich "meinen" Sound haben möchte und das is eben nicht ohne gescheite Zerre und heavy Delays getan!
Und so neben bei muss ich mit dem Rest der Band in der Lautstärke mithalten und ein China-Becken hat z.B. schon eine Eigenlautstärke (auch bei leichten Schlägen) die nen 20 Watt Amp weghaut!

...aber zum Üben und für nen kleinen Jam, brauch ich auch kein Equi für 1000 Euro...


Märry Grismäs änd ä häbby nu jir!
Daniel
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Hi Daniel!

Naja, ich behaupte mal, dass du auch bei CD-Aufnahmen den Unterschied zwischen einem Recti und einer bearbeiteten Transe nicht merken wirst, gerade bei solch hässlicher Zerre. Zumindest aber wird der Unterschied nicht eklatant hoch sein, also lasse ich das mit dem guten Equipment für’s Studio schon mal nicht zwangsläufi gelten. Gut, wenn man halt reich und berühmt ist, macht’s ja sowieso nix aus ein paar Euro mehr auszugeben.
Auch bei Auftritten oder bei einer Probe braucht man keine Überverstärker. Der Satz, dass man ein Chinabecken eine gewisse Eigenlautstärke besitzt stimmt zwar, hängt aber auch von der Spielweise des Drummers ab. Auch ein Drummer kann leise spielen und trotzdem dynamisch, wenn er gut ist. Bei hoher Lautstärke hört man ja auch nicht mehr wirklich die Qualität einer Band, und bei Recti Brachialstzerre in Verbindung mit Delays ab einer gewissen Lautstärke wird sich das was der Gitarrist macht auch immer gleich anhören. Ob man das unbedingt braucht, und vor allem auch noch von Mesa und in dieser Lautstärke sei mal dahingestellt.
Das mit "meinem" Sound ist denke ich das Plausibelste, wobei man auch da die Grenzen sprengen kann (sehe ich ja an mir,-)). Weniger ist und bleibt bis in alle Ewigkeit nunmal mehr (5 Euros in Phrasenschwein).

Mach’s gut!

P.s.: war jetzt nich objektiv, denn ich kann den recti nicht leiden, sorry
 
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Man kann auch Combos über eine PA abnehmen. Damit kann man auch ziemlichen Druck machen...

Viele Grüße Kathie
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W°°
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Ort
Dübelhausen
Hallo,

Zum Musizieren braucht es eine Gitarre und ggf. einen Verstärker. Beides sollte einem gefallen und der Klang sollte einen anmachen, so daß es eine Freude - und kein Leid ist.
Im Prinzip wäre das alles.
Im Prinzip.
Ich vergleiche Gitarristen aber gerne mit Modelleisenbahn-Besitzern. Und das soll kein respektloser Vergleich sein!
Bei der Modelleisenbahn geht es auch nicht darum, die Wagen stundenlang im Kreis fahren zu lassen. Da wird hier was verändert und da was gebaut... kurz; Das Fahren macht nur einen Teil der Beschäftigung mit der Sache aus.
Dazu kommt der "Verzweiflungsfaktor". Eine Gitarre, ein Verstärker, ein Pickup die immer gleich klingen, wird von Musikern gern als "kalt" eingestuft. Das "Ogott, wie klingt das denn jetzt auf einmal...? Das muß alles anders.." ist eine beliebte Beschäftigung. Neben dem leidvollen Umstand, daß das viel Geld kostet, schult es aber auch das Ohr und schafft Erfahrungen, die man nur selber machen kann.
Das _muß_ man nicht so betreiben, aber für viele übt es einen besonderen Reiz neben dem reinen Musizieren aus.

Grüße aus dem milden Westen!
W°°
 
 

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