Untere Gibsons und die Qualität

Seite 1 von 4
Verfasst am:

Untere Gibsons und die Qualität

die Tage

war ich mal hier bei einem nicht gerade kleinen Musikladen. Die haben auch jede Menge Gibsons in allen Preislagen.
Gibson macht ja derzeit viel Wind, bei den Großen wie Session, MS und T gibt es ja zu hauf Sonderserien, Tiefstpreise und eine unüberschaubare Anzahl von Modellen unter 1000 Euros.

Da habe ich mir mal die Teile bis unter 2000 Euros, also Studio, Worn, Traditional und Co. angesehen. Über einen Amp gespielt habe ich keine. Erschreckt war ich über die mM schlechte Verarbeitung. Besonders aufgefallen ist bei fast allen Gitarren das schlecht aufgeleimte Griffbrett. Da gibt es Grade und Riefen, weil Griffbrettauflage und Hals nicht die selbe Breite haben. Der (Klar)lack ist wellig oder hat so kleine Kraterlandschaften. Tonabnehmer sitzen schräg oder lose. Sattel nicht 100% eingepasst. Auch die Teile bis knapp an die 2000 Euros waren betroffen.

Ich bin dann mal rüber zu den Yamaha Klampfen. Da habe ich mir Teile gegriffen in Segment 500-600. Alles tadellos, Übergänge Griffbrettauflage-Hals keine Grade, der Lack plan, alles sitzt fest. Auch bei den Squiers habe ich keine großen Verwerfungen festgestellt.

Ich finde ja eh die Modellpolitik gerade bei den Les Pauls sehr unübersichtlich, wie viele unterschiedliche Studios es alleine gibt. Selbst bei Studium der Gibson Homepage erschließt sich mir nicht immer der Unterschied zwischen den einzelnen Modellen. Aber Paulas scheinen derzeit angesagt zu sein.

Gruss
 
Stay tuned and may the TWANG be with you!

www.prima-audio.de
Rent a bench! Gitarrenbaukurs unter fachlicher Anleitung
Verfasst am:

RE: Untere Gibsons und die Qualität

dann ists ja gut, dass ich keinen zwang mehr habe, mir ne les paul zu kaufen , weil ich mir vor knapp 5 jahren schon eine beim musik schmidt gekauft habe, die 500 euro runtergesetzt war auf knapp unter 2000^^
und ich bin immer noch sehr zufrieden mit ihr. kraterlandschaften , schräge tonabnehmer, schlecht aufgeleimtes griffbrett usw ? nö.
Verfasst am:

RE: Untere Gibsons und die Qualität

Hai!

Würde ich mir momentan eine Paula kaufen wollen, würde sie aus Japan kommen.
Entweder was Altes oder ne aktuelle Tokai, FGN oder sowas.

Wollte ich mehr ausgeben wollen, würde ich zum Gitarrenbauer gehen.

Wenn's ein Schnäppchen werden soll, tät ich nach ner Fenix oder so suchen.
Was Gibson da momentan abliefert, würde ich nicht kaufen wollen ...
Verfasst am:

RE: Untere Gibsons und die Qualität

Ich hab die Tage eine Midtown mit Bigsby in der Hand gehabt.
1000 EUR für Gitarre inkl gutem Case.
Die war tadellos. Volle Punktzahl in Sachen Verarbeitung.
Ich war erstaunt.
Gerade auch deshalb, weil sich ja die negativen Berichte in letzter Zeit häufen.

Ist mir aber Wurscht, kurze Mensur ist für MICH (derzeit) total uninteressant.
Daher lösen auch sehr gute Gibsons derzeit kein GAS aus.
Kann sich aber wieder ändern, ich kenn mich ja ...
 
Grüße DeLüXe vom Rolf
Verfasst am:

RE: Untere Gibsons und die Qualität

Jaaaa!
Endlich wieder ein Thread über Gibsonqualität!
 
"Any organized sound I consider to be music. Could be music if it was well organized, depends on the organizer."
(Malcolm Cecil)

"If you love music, sell Hoovers or be a plumber. Do something useful with your life."
(Robert Fripp)

"The more we have a disrespectfull attitude towards our egos I think the happier life becomes!"
(John Cleese)
Verfasst am:

RE: Untere Gibsons und die Qualität

Inhalt auf Wunsch des Autors am 09.10.2013 gelöscht.
Verfasst am:

RE: Untere Gibsons und die Qualität

Pfaelzer schrieb:
... Paulas mit gebackenem bzw. getoasteten (was ist da btw der Unterschied?) Ahorngriffbrett ...

Ich glaube das ist relativ schnell erklärt:
"Gebacken" ist scheiße, "getoastet" ist shit.
 
Gruss
frank
Verfasst am:

Tja

ja ich war eine längere Zeit abwesend, man möge mir den wiederholten Post zur Gibson Qualität verzeihen.

Ebenso stelle ich wiederholt fest, dass sich hier nichts geändert hat - wie traurig.

 
Stay tuned and may the TWANG be with you!

www.prima-audio.de
Verfasst am:

RE: Untere Gibsons und die Qualität

diet schrieb:
frank schrieb:
Pfaelzer schrieb:
... Paulas mit gebackenem bzw. getoasteten (was ist da btw der Unterschied?) Ahorngriffbrett ...

Ich glaube das ist relativ schnell erklärt:
"Gebacken" ist scheiße, "getoastet" ist shit.



yeah, english for runaways!


Again what learned
Verfasst am:

RE: Untere Gibsons und die Qualität

Hallo,

sorry, aber ich kann die Erfahrung mit schlechter Qualität nicht bestätigen. Meine erste Paula ist eine Traditional von 2009, die (1.) ordentlich verarbeitet ist und (2.) richtig gut klingt. Ich würde sogar behaupten, dass sie besser verarbeitet ist als eine 2001er Historic Collection. Soweit meine Erfahrungen. Im Übrigen empfehle ich vor jedem Kauf die Gitarre ausgiebig in Augenschein zu nehmen und zu testen.

Grüße
ex.
Verfasst am:

RE: Untere Gibsons und die Qualität

exiler schrieb:
Hallo,

sorry, aber ich kann die Erfahrung mit schlechter Qualität nicht bestätigen. Meine erste Paula ist eine Traditional von 2009, die (1.) ordentlich verarbeitet ist und (2.) richtig gut klingt. Ich würde sogar behaupten, dass sie besser verarbeitet ist als eine 2001er Historic Collection. Soweit meine Erfahrungen. Im Übrigen empfehle ich vor jedem Kauf die Gitarre ausgiebig in Augenschein zu nehmen und zu testen.

Grüße
ex.


sorry, aber das ist 1. EINE gute Gitarre und 2. nicht wirklich die UNTERE Schiene.

Die "Unteren" sind eher diese ganzen Worn und Specials unter 1000 Euro. Und da gibts echt ne Menge Gurken. Aber auch feine Teile. Wenn man denn sucht. Gibson täte wohl besser daran, diese günstigen Dinger in Japan oder so bauen zu lassen. Made in USA, zu diesen Preisen, geht wohl nur mit pfuschiger Produktion.

Die Traditionals die ich probiert habe, waren meist sehr gut! Hätte ich nicht einen Haufen Custom Shop Paulas beäugt und befingert, hätte ich nciht gemerkt, dass es noch viel schöner geht. Aber dies, liebe Kinder, ist eine andere Geschichte.
Verfasst am:

RE: Untere Gibsons und die Qualität

Untere Gibsons, wie sich das anhört

Also ich hatte hatte ja bis vor kurzem eine billige Gibson Tribute Paula Gold Top. Nun was soll ich sagen, sie war gut verarbeitet, hatte eine traumhafte Saitenlage und klüngte auch gut. Ich hatte mehrere Midtown's in Händen die auch allesamt gut waren.

In dem Laden in dem ich verkehre arbeitet aber auch ein Gitarrenbauer. Dort stehen nun keine Gitarn mehr rum an denen man sich die Finger aufschneidet an den Bünden.
Verfasst am:

RE: Untere Gibsons und die Qualität

Meine Gibsons heißen Heritage und ich weiß genau warum .
Verfasst am:

RE: Untere Gibsons und die Qualität

Magman schrieb:
In dem Laden in dem ich verkehre arbeitet aber auch ein Gitarrenbauer. Dort stehen nun keine Gitarn mehr rum an denen man sich die Finger aufschneidet an den Bünden.


Wie ich schon in dem oben genannten anderen Gibson-Thread schrieb: Genau darin unterscheidet sich die Spreu vom Weizen, wenn denn der dortige Gitarrenbauer seinen Job auch bei Neugitarren zur Anwendung bringen kann. Wobei der natürlich auch nicht zaubern kann.

Und man muss natürlich auch sagen, die "unteren Gitarren anderer namhafter Hersteller" sind auch nicht alle das gelbe vom Ei.
Da heben Asien-Herstellungsorte in der Tat die Nase vorn.
 
Gruss
frank
Verfasst am:

RE: Untere Gibsons und die Qualität

frank schrieb:
Magman schrieb:
In dem Laden in dem ich verkehre arbeitet aber auch ein Gitarrenbauer. Dort stehen nun keine Gitarn mehr rum an denen man sich die Finger aufschneidet an den Bünden.


Wie ich schon in dem oben genannten anderen Gibson-Thread schrieb: Genau darin unterscheidet sich die Spreu vom Weizen, wenn denn der dortige Gitarrenbauer seinen Job auch bei Neugitarren zur Anwendung bringen kann. Wobei der natürlich auch nicht zaubern kann.

Und man muss natürlich auch sagen, die "unteren Gitarren anderer namhafter Hersteller" sind auch nicht alle das gelbe vom Ei.
Da heben Asien-Herstellungsorte in der Tat die Nase vorn.


Moin Frank,

der gute Mann lohnt sich absolut und guter Service bringt Kundschaft! Ich denke, er verbraucht auch so einiges an Feilen und Schleifpapier. Nein, sicherlich nicht nur an Gibsons. Aus Asien kommen derzeit die qualitativ bessere Gitarren, da kann man noch so sehr die Stirn runzeln, ist aber so.

Anfang Januar kommen da wieder einige neuen Gitarren (auch viele Gibsons) an, ich werde mich sputen bevor der Guitarworker ans Werk geht
Verfasst am:

RE: Untere Gibsons und die Qualität

wollinho schrieb:
Meine Gibsons heißen Heritage und ich weiß genau warum .


You made my day!!! Ja, auch meine (bessere) Gibson heißt Heritage, gute Verarbeitung, super ausgesuchte Materialien, Preis-Leistung: stimmt (leider nicht ein Wiederverkaufswert- was aber eh nicht in Frage kommt )

Ach, wie ich mich freue, im Mai nach Kalamazoo zu fahren....
Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde