Review Okko Coca Comp & vs. Sparkle Drive

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Review Okko Coca Comp & vs. Sparkle Drive

Hi Folks!

Hier nun ein übersichtliches Review von meinem kürzlich erworbenen
Okko Coca Comp.
Ich muß dazu sagen, ich bin nicht so der Kompressor Freund. Dennoch hab ich versucht objektiv an die Sache zu gehen.
Der Okko Comp ist ja schon des öftern im Netz besprochen worden.
Man kommt sehr schnell zu seinem persönlichen Wunschergebnis,
bedingt durch die nur beiden völlig ausreichenden Regler Push und Sing.
Der Okko Compressor sollte die Sparkle Drive Position auf meinem Board ersetzen der bisher nur als permanenter Clean Boost galt.
Eine reine Boost Funktion meistert der Okko auch hervorragend.
Unauffällige Kompression ist bis knapp 10 Uhr mit den Sing regler realisierbar, dann kommt doch merklich Komression dazu.
Für Freunde die viel Clean spielen, kann der okko eine echte unaufdringliche Hilfe sein und den Ton einfach etwas mehr tragen.
Der Okko arbeitet extrem nebengeräuscharm und unaufdringlich. Ein großartiges pumpen ist NICHT zu vermerken was mir persönlich sehr gut gefällt.
Trotz hochwertigster & solider Verarbeitung bleibt das Teil ein Kompressor, jedoch für mich der beste den ich bisher in Pedalform unter meinen Füßen hatte.
Will heißen, Dynamik raubt irgendwo auch der Okko, auch hier wird mit der Nutzung des Sing Reglers hörbar das Signal wenn auch äußerst behutsam zusammengequetscht,
was ja auch so sein soll.

Ich habe den Sparkle Drive (alte Version) und den Okko als reine Booster gegeneinander verglichen, also nur Push Regler des Okko auf und beim Sparkle Clean Blende voll rein
und mit seinem Volume mit dem Okko entsprechend angeglichen.
Hier ist nur ganz geringfügig ein Unterschied hörbar, dennoch macht der Sparkle etwas mehr Erdigkeit, kann es leider nicht anders beschreiben.
Dynamik raubt der Sparkle Drive für mich keine, eher empfinde ich sogar noch etwas schmatzendere Anschlagsdynamik dabei.

Auch mit der Akkusitkgitarre habe ich den Okko getestet.
Ich besitze eine Maton EM 225EC, würde sie in der oberen Mittelklasse einstufen.
Eine leicht zu spielende Gitarre, mit dem Manko eines Piezo AP4 Systems von Maton.
Die nächst höhere Serie besitzt bereits das geniale AP5 System mit zumischbarem Mikro.
(Tommy Emanuel Sound )
Hier bewirkt der Okko wunder!
Er macht wie beschrieben etwas mehr Dichte und den Sound des Piezosystems weniger harsch.
Will heißen, den etwas schwachen Piezo Preamp etwas ge(push)t und mit ungefähr 9 Uhr Sing Einstellung aktiviert,
wird der Plugged Sound wunderbar aufgewertet & wesentlich angenehmer. Genial!!
Ich werde den Okko künftig für diesen Zweck nutzen und der Sparkle bleibt weiterhin auf dem Elektrobesteck Board.

Ich habe bereits auch ein Live Gig mit dem Okko bei aufgerissenem Amp und Open Air hinter mir um dieses Fazit abzugeben.
Es ist auch irgendwie sonst etwas perlen vor die Säue, meine alten JMP Marshall mit einem Kompressor zu bearbeiten.
Das Dynamikspektrum von solch einem Amp, darf man so finde ich einfach nicht einschränken
Der Okko ist auf jedenfall ein Anschchecken wert, denn auch als reiner Booster und natürlich für die Elektroakkustik macht er ja wie bereits erwähnt eine sehr gute Figur und bleibt somit in meinem Fuhrpark.
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RE: Review Okko Coca Comp & vs. Sparkle Drive

Danke für dein Review Chris. Auch ich bin seit länger Zeit zufriedener und begeisterter Besitzer des Okko CocaComp. Er arbeitet ja eigentlich gar nicht wie ein typischer Compressor und ist eher ein Booster, oder Sustainer. Einmal richtig eingestellt möchte man ihn nie wieder missen im Signalweg! Das Volumepotis der Gitarre bekommt auch nen sagen wir mal wesentlich höheren Regelweg.
Ich habe nun auch noch einen MXR Super Comp in Nutzung der sich eben wie ein normaler Comp verhält und somit auch bestens für Countrypicking taugt wofür ich ihn nutze. Nicht vergleichbar mit dem Okko. Der Okko ist ein absolutes Einzelkind wie auch schon der Diablo. Heiko Lauenroth ist für mich ein Genie.

Fazit für mich was den CocaComp betrifft: der beste Compressor für Compressor Hasser
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RE: Review Okko Coca Comp & vs. Sparkle Drive

Magman schrieb:
Fazit für mich was den CocaComp betrifft: der beste Compressor für Compressor Hasser


Schon lustig, als ich das Review von Guitar-Chris las, war mein erster Gedanke, ich war ein Compressor-Hasser, bis ich den Coca Comp ausprobiert habe. Dann scroll ich runter und: Magman war schneller!

Der Coca ist inzwischen fast mein Lieblingspedal. Vor der Box of Rock ist das wie nochmal eine Gainstufe, clean mit der Strat ein Gedicht und auch mit der akustischen Gitarre ein ganz toller Tonverfeinerer!
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Re: Review Okko Coca Comp & vs. Sparkle Drive

guitar-chris schrieb:
...denn auch als reiner Booster und natürlich für die Elektroakkustik macht er ja wie bereits erwähnt eine sehr gute Figur und bleibt somit in meinem Fuhrpark.


Sodele, nachdem ich mich nun nochmals ausgiebig im Kämmerlein mit dem Teil beschäftigt habe und Fledermaustests hinter mir habe
darf der Ccoa Comp auch nun doch mit auf´s Elektroboard.
Ich werde in dort überwiegend als reinen Booster verwenden.
Wenn ich mal ein Stück habe das fast nur Clean und mit Soli gespielt wird, regle ich etwas vom Sing Regler dabei.
Da ist für mich aber auch noch klar geworden, mehr als die 10 uhr Stellung brauch ich von dem Poti nicht, sonst geht doch zuviel Dynamik flöten.
Aaaaaber wirklich ein geiles Teil und ein Compressor mit Sonderstellung!
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RE: Review Okko Coca Comp & vs. Sparkle Drive

Hi,

nach EINIGEN ausprobierten Boostern - vor und hinter den Zerrern - und mehreren Kompressoren bin ich zZt mit dem Coca Comp auch ganz zufrieden. Er sitzt bei mir vor den Zerrern (TS9 und 69) und in der Tat ist die Stellung des Sing-Reglers sehr entscheidend.
Ich möchte ihn gern als Solosound-Pedal für a) Amp trocken b) mit TS9 c) mit 69 einsetzen. Und natürlich muss er mit allen anderen Effekten auch gut klingen. Das hat noch mit keinem Booster und keinem Kompressor in jeder Hinsicht super funktioniert, wenngleich super Einzellösungen dabei waren.

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich eine Stellung finde, die als Soloboost für Cleansound, TS-Sound und Fuzz gleich gut passt, die (schon mehrfach erlebte) Rückkehr des Fulldrive2 MosFET (an sich mein "Brot&Butter-Pedal", weil sehr gut und sehr vielseitig anpassbar) schwebt daher noch wie ein Damoklesschwert über der Kombi Coca+TS9.

Push & Sing um 10 oder 11 Uhr sind bei mir die Potistellungen. Auf jeden Fall ein gutes Pedal.
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RE: Review Okko Coca Comp & vs. Sparkle Drive

ferdi schrieb:
Push & Sing um 10 oder 11 Uhr sind bei mir die Potistellungen. Auf jeden Fall ein gutes Pedal.


Sing nutze ich auch bis max 11 Uhr und Push je nach gewolltem Boost oder nicht. Ich hatte Heiko auch mal den Vorschlag gemacht ein Pedal mit Min und Max Push zu bauen, also sogesagt in +Boost Ausführung. Lohnt nicht. Eher kommt vielleicht ein CocaCompDiablo
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RE: Review Okko Coca Comp & vs. Sparkle Drive

Ich komme gerade aus dem Probenkeller, wo ich zwei sehr schöne und teure Distortionpedale übers WE zum Testen da habe.

Highgain ist eigentlich nicht mein Ding, aber für manche Soli in langsamen Stücken ist es schon schön, wenn man einen sustainreichen Sound hat, bei dem man die Noten einfach mal stehenlassen und schön legato spielen kann.
Mein Lieblingszerrer ist die Box of Rock, und wenn man da den Gainregler über 14:00-15:00 aufreist, kommt nimmer viel, es wird eher matschig.

Aaaaber: Coca Comp davor, Pusch nach Gusto so auf 10:00-11:00, Sing auf 12:00 bis 14:00: wunderbar, die Strat singt tatsächlich und es ist auch ne andere Gainstruktur, nicht nur mehr, auch anders.

Also für mich ne Alternative zu einem High(er) Gain-Pedal.

Beppo
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