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auge schrieb:Da bin ich bei fast allen Punkten genau der Meinung:
http://www.sonicstate.com/amped/2014/05/03/11-annoying-things-guitarists-say/
Lg
Auge
W°° schrieb:Darum benutzte Konrad Adenauer auch nur 600 Worte.
Gitarada schrieb:W°° schrieb:Darum benutzte Konrad Adenauer auch nur 600 Worte.
:shock: wer hat die denn gezählt? So vom ersten Konrad'schen Brabbeln an gezählt ??
W°° schrieb:... die Eitelkeit steht der Verständlichkeit oft im Wege, so dass der eigentliche Inhalt bis zur Unkenntlichkeit verschnörkelt wird, oder, was auch passiert, der Inhalt eigentlich nur aus Schnörkeln besteht.
Gitarada schrieb:Thomas Mann hat bspw. mittels Einsatz sehr vieler Wörter (kenne den Wortschatz nicht genau, aber sicher ein Vielfaches des Adenauer'schen) Literatur geschrieben, die im Kopf "Explosionen" auslösen kann. Wäre wahrscheinlich mit (nur) 600 nicht möglich gewesen.
Rude Mood schrieb:Als Punkt 12 der allerschrecklichste Satz: "Eric Clapton ist überbewertet!" (Antwort: dann mach es ihm nach, Du Clown!)
Rude Mood schrieb:Meine persönliche Erfahrung: ich habe diesen Satz noch niemals - wirklich NIEMALS - aus dem Mund eines Gitarristen gehört, der wirklich gut spielen kann.
Rude Mood schrieb:Meine persönliche Erfahrung: ich habe diesen Satz noch niemals - wirklich NIEMALS - aus dem Mund eines Gitarristen gehört, der wirklich gut spielen kann.
Dr.Dulle schrieb:Rude Mood schrieb:Meine persönliche Erfahrung: ich habe diesen Satz noch niemals - wirklich NIEMALS - aus dem Mund eines Gitarristen gehört, der wirklich gut spielen kann.
He könnte das daran liegen das "wirklich gute" Gitarristen lieber
Musik machen, als sich über andere das Maul zu zerreissen .......?
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erniecaster schrieb:Paganinis Soloetüden auf der Geige galten zu seiner Zeit als unspielbar, heute lächeln Geigenstudenten darüber. [...]
Das Beat-it-Solo von Eddie hört man heute bei jedem dritten Stadtfest - zu seiner Zeit sind Kinnladen herunter geklappt.
groby schrieb:erniecaster schrieb:Paganinis Soloetüden auf der Geige galten zu seiner Zeit als unspielbar, heute lächeln Geigenstudenten darüber. [...]
Das Beat-it-Solo von Eddie hört man heute bei jedem dritten Stadtfest - zu seiner Zeit sind Kinnladen herunter geklappt.
Warum ist das eigentlich so?
Z.B. das mit den Geigenschülern. Ist das Üben heute so viel effektiver oder verwenden Leute heute mehr Zeit auf das Instrument? Oder übt man heute mehr ver-technik-t? Oder waren komplexere Dinge einfach nicht angesagt und daher kein Thema?
dynakorder schrieb:groby schrieb:erniecaster schrieb:Paganinis Soloetüden auf der Geige galten zu seiner Zeit als unspielbar, heute lächeln Geigenstudenten darüber. [...]
Das Beat-it-Solo von Eddie hört man heute bei jedem dritten Stadtfest - zu seiner Zeit sind Kinnladen herunter geklappt.
Warum ist das eigentlich so?
Z.B. das mit den Geigenschülern. Ist das Üben heute so viel effektiver oder verwenden Leute heute mehr Zeit auf das Instrument?
Oder übt man heute mehr ver-technik-t? Oder waren komplexere Dinge einfach nicht angesagt und daher kein Thema?
Ich schätze mal, dass einige Dinge zusammenkommen. Das Wissen über die richtige Aneignung einer Technik verbreitet sich
wesentlich schneller als früher, es gibt (gerade im Gitarrenbereich) für vieles gute Lehrwerke, Videos, auch einfach mehr Musiker.
Außerdem musste die Generation von van Halen z.B. Tapping erst im Erwachsenenalter lernen, wahrscheinlich auch mit vielen
Fehlversuchen. Heute üben das 10-jährige bei einem guten Lehrer von Grund auf mit sauberer Technik, das ist ein Vorteil, der kaum zu unterschätzen ist.
erniecaster schrieb:Hallo!
Die These des überbewerteten Eric Clapton ist unpräzise.
Eric Clapton gehört zu den Dinosauriern an der E-Gitarre und im Rockzirkus. Wenn man über EC spricht, muss man meiner Meinung nach genau klarstellen, ob man ihn als aktuellen Musiker oder sein Lebenswerk meint.
Dabei darf man auch nicht vergessen, dass die Entwicklung der Spieltechniken bei Instrumenten nicht stehen bleibt. Paganinis Soloetüden auf der Geige galten zu seiner Zeit als unspielbar, heute lächeln Geigenstudenten darüber. Über unzählige Hendrix-Epigonen wollen wir gar nicht sprechen.
Vergleichen wir das mal mit Van Halen, bei ihm haben wenigstens einige von uns den Durchbruch und die Blütezeit erlebt. Bei Eddie würde ich mich trauen, über die These "überbewertet" zu diskutieren. Denken wir an Eruption. Aufregend, neu, anders - vielleicht sogar wegweisend. Eddie hat Maßstäbe gesetzt. Aber heute? Das Beat-it-Solo von Eddie hört man heute bei jedem dritten Stadtfest - zu seiner Zeit sind Kinnladen herunter geklappt.
Eddie ist heute eine Karikatur seiner selbst, irgendwo habe ich mal was von Vertonung von Pornofilmen gelesen.
Eric Claptons heutiges Spiel kann man mögen oder auch nicht - das ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Sein Lebenswerk einzuordnen ist durchaus schon eine Aufgabe für einen Musikhistoriker. Das traue ich mir nicht zu, denn ich war nicht dabei - aber es interessiert mich auch nicht besonders.
Gruß
erniecaster
ollie schrieb:.... Das war aber auch Jimmy Page und den fand ich auch damals sehr gut
ollie schrieb:....und auch das fehlte mir bei Clapton, ich fand ihn nie markant.
Tomcat schrieb:Clapton erkennt man nach einem Ton...
Tomcat schrieb:ollie schrieb:.... Das war aber auch Jimmy Page und den fand ich auch damals sehr gut
Hmmm...ich liebe Led Zeppelin und schätze Page als Komponist und Arrangeur - aber hör dir mal das an, was er auf Led Zeppelin II am Schluß von Heartbreaker verzapft, und zwar angesichts der Tatsache, was Leute wie Clapton, Beck, Hendrix, Kossoff oder Allman zu dieser Zeit so spielten. Ganz abgesehen von dem, was man live oftmals von Page zu hören kriegte...
ollie schrieb:....und auch das fehlte mir bei Clapton, ich fand ihn nie markant.
Banger erwähnte das letztlich einmal, als er zum ersten Mal "I wish it would rain down" von Phil Collins gehört hat - Clapton erkennt man nach einem Ton...
ollie schrieb:Den einzigen Gitarristen bei dem ich defintiv sage, dass ich ihn erkenne, das ist der Santana.....
erniecaster schrieb:Hallo!
ollie schrieb:Den einzigen Gitarristen bei dem ich defintiv sage, dass ich ihn erkenne, das ist der Santana.....
Als Santana das Album Smooth rausgebracht hat, habe ich häufiger gehört: "Geile Band, nur der Gitarrist nervt." Ich musste immer grinsen und nicken.
Gruß
e.