100 Watt Monster in Zimmerlautstärke


A
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Servus Leute,
ich habe das Problem das um mich herum nur Menschen wohnen die kein Verständnis für mein E-Gitarren Spiel haben. Ständige Polizei-Drohungen haben mich dann letzendlich dazu gebracht nur noch trocken zu spielen.

Ich hab einen 100 Watter Marshall 2203 und ich kann seine Charakterzüge immer nur im Proberaum geniesen und ich kann da ja nicht ständig sein. Dort befeuert er eine 4x12er von Marshall mit 4 75er Celestions. Den Sound mag ich nur wie gesagt, ich kann bzw hab nie genug Zeit um mit Ihm zu experementieren.

Gibts nicht irgendwie ne Möglichkeit das Marshall Monster auch in der Wohnung zu betreiben? Vielleicht mit ner Hotplate? Nur wie könnte ich dann in etwa die 4x12er Simulieren? Würde mich da schon auf eine Lösung freuen - Trocken üben ist zwar Sinnvoll aber irgendwie möchte ich auch am Klang rumspielen können. Alternative Amps mit Kopfhörer klingen eben nicht wie mein 2203er. Vielleicht nen Modelling Amp der nen 2203er Simuliert? Für GuitarRig ist mein Rechner und Soundkarte zu Schwach.

Was könnte ich machen?

Grüße
Phil
 
A
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Roland Micro Cube. Leistungsbremsen werden für die Ohren Deiner Nachbarn nicht ausreichen.
 
frank
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7-ender":3kbycubo schrieb:
Leistungsbremsen werden für die Ohren Deiner Nachbarn nicht ausreichen.

100 Watt mit einer Hotplate zu zügeln wird wohl möglich sein. Aber das Ergebnis, sprich der Sound, ist dann nur noch traurig.
Ich spreche aus Erfahrung, mein Lonestar Classic (auch 100 Watt, aber reduzierbar auf 50) ließ sich nur mit deutlichen Soundeinbußen bremsen.
Das schränkt ide Möglichkeit, daheim experimentierend einen tollen Sound zu schaffen, ein. Denn laut gespielt, klingt die "Erfindung" dann doch nicht mehr so toll.

Ich schließe mich Seven an, ein kleinerer Amp wäre die bessere Wahl.

Ich habe "den großen Wurf" gewagt und mir gleich einen guten, aber leiseren Amp gekauft. Und siehe da, ich bin aller Sorgen enthoben.
Aber: Ich habe die 100 Lonestar-Watt ohnehin nie gebraucht. Das mag bei Dir anders sein.
 
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frank":63z7369l schrieb:
100 Watt mit einer Hotplate zu zügeln wird wohl möglich sein. Aber das Ergebnis, sprich der Sound, ist dann nur noch traurig.

Das wollte ich sagen. Von dem, was Du an Deinem Marshall liebst, wird nur noch ein trauriger Rest übrig bleiben. Ich habe selbst eine Hot Plate für meinen Fender, die aber dazu da ist, Endstufenverzerrung zu erreichen, ohne das die umliegenden Wände umfallen. Da sind die klanglichen Einbußen eher gering. Ein weiterer Aspekt bezüglich Deiner 4x12er ist die fehlende Luftbewegung. Alles in allem wird es grauselig klingen. Da ich persönlich nicht auf diese Kopfhörergeschichten (POD etc.) stehe, war ein Minimodeller die richtige Wahl. Und der klingt leise sehr überzeugend.
 
frank
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7-ender":t5ftxe9j schrieb:
frank":t5ftxe9j schrieb:
100 Watt mit einer Hotplate zu zügeln wird wohl möglich sein. Aber das Ergebnis, sprich der Sound, ist dann nur noch traurig.

Das wollte ich sagen. Von dem, was Du an Deinem Marshall liebst, wird nur noch ein trauriger Rest übrig bleiben.

Seven,

ich glaube, das ist das erste mal, dass wir beide einer Meinung sind.
Bei nächster Gelegenheit können wir das entsprechend feiern. :sauf:

Da war doch noch die eine Indiskretion für die Du Dich erkenntlich zeigen wolltest. Erinnerst Du Dich?:lol:
 
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Quatsch, wir waren schon öfter einer Meinung, z.B. wie ein Marshall klingt... :-D **)

Du kommst ja Pfingsten, dann ist Gelegenheit! ;-)
 
Daniel
Daniel
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Hallo...

Ich haue mal wieder in eine alte Kerbe... probier den zenTera oder zenAmp...!!!
Seit mein zenTera wieder geht, macht es wieder echt viel Spass daheim. Kein Röhrenverschleiss, sehr gute Kopfhörersounds, digitaler Ausgang um Aufnahmen zu machen und extrem gute Sounds, auch wenn er viellecht nicht 100% klingt wie Dein 2203.
Preislich sind sie beide recht günstig geworden. Eine THD Hotplate, eine Aufrüstung für Dein Kompi und GuitarRig kostet auch recht viel. Von daher... ;-)
 
ollie
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Hi,

ich spiel den TSL 100 auf eine 2 x 12er mit der 50 Watt Einstellung und komm damit prima in Zimmerlautstärke zurecht.....
Der klingt auch fein. Ich denke das würde mit dem JCM 800 auch gehen, allerdings würde ich da halt mangels Endstufenzerre ordentlich Booster vorne aufdrehen....
Endstufenzerre in Zimmerlautstärke geht nun mal nicht...

aber bevor ich so ne Plastikkiste wie den Roland Micro Cube anschließe....

und dass der Marshall in Zimmerlautstärke gut klingt, kann man auf meiner HP überprüfen.....

Viele Grüße
Olli
 
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Bumblebee
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Hallo,

wenn Du wirklich mit dem Sound Deines Marshalls experimentieren willst, dann bleibt Dir wohl keine Möglichkeit als das im Proberaum zu tun. Und das dann möglichst im Bandkontext. Denn die im Wohnzimmer gefundenen Einstellungen funktionieren bei großer Lautstärke leider nicht.

Entweder du nimmst Deinen Marshall und drosselst ihn nach alter Väter Sitte mit dem Lautstärkeregler und hängst einen Verzerrer davor, oder Du legst Dir noch einen kleineren Verstärker für zuhause zu. Wobei ich schönfärbende Multieffekte vermeinden würde, die klingen zwar im Wohnzimmer gut aber sie überdecken die gitarristischen Schwächen, daß man am Ende meint, man könne wirklich Gitarre spielen. Vor lauter Verzerrung, Delay, Flanger usw. gewöhnt man sich schnell schlampiges Spielen an.

Gruß
Bumble
 
Piero the Guitarero
Piero the Guitarero
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Mag sein das ich die Absicht hier nicht richtig begriffen hab, aber wie wär´s
-> damit?

499jdq8.jpg


Wie eine 4x12 wirds wohl nicht klingen, aber da Deine Soundkarte zu schwach ist,
könnteste damit wenigstens deinen Marshall recorden. Und im Gegensatz
zu Hotplate und anderen Lastwiderständen wird hierbei nicht der Sound vergurkt.

Gruß P.
 
ollie
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Bumblebee":28mo44a4 schrieb:
Hallo,

Wobei ich schönfärbende Multieffekte vermeinden würde, die klingen zwar im Wohnzimmer gut aber sie überdecken die gitarristischen Schwächen, daß man am Ende meint, man könne wirklich Gitarre spielen. Vor lauter Verzerrung, Delay, Flanger usw. gewöhnt man sich schnell schlampiges Spielen an.

Gruß
Bumble

ja und nein.
Man sollte sich den Sound so gestalten, das man GERNE spielt.
Ich habe sehr lange mit Effekt (Echo/Delay) geübt/gespielt und habe es genossen. Gerade die Ton und Melodieentwicklung wird durch diesen Effekt sehr positiv gefördert und wenn einem das gefällt, sollte man das auch machen.
Für die rhythmischen Akzente ist Delay eher störend.
Gleichzeitig würde ich auch mit unterschiedlichen Verzerrungsgraden arbeiten. Es gibt aber Spieltechniken (z.B. Legatospiel) das funktioniert erst ab einem best. Sustaingrad....
Insofern ist natürlich ein vielseitiger Amp genau das richtige....
genauso fördern Effekte die Kreativität....

also ich bin da ein ziemlicher Purismusgegener....
 
B
Bumblebee
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Hallo,

das sollte jetzt kein Plädoyer gegen Effekte sein. Natürlich soll jeder machen was er will und womit er sich wohlfühlt. Ich hab halt schon oft mitbekommen, daß ein Multieffekt zum übertriebenen Effekteinsatz verleitet. Und dann spielt die Klampfe von selber bzw. es hört sich alles gut an.
Wenn man dann parallel das cleane Gitarrensignal aufzeichnet, dann kommt die Stunde der Wahrheit...
Gruß

Bumble
 
ollie
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Bumblebee":139oydvq schrieb:
Hallo,

das sollte jetzt kein Plädoyer gegen Effekte sein. Natürlich soll jeder machen was er will und womit er sich wohlfühlt. Ich hab halt schon oft mitbekommen, daß ein Multieffekt zum übertriebenen Effekteinsatz verleitet. Und dann spielt die Klampfe von selber bzw. es hört sich alles gut an.
Wenn man dann parallel das cleane Gitarrensignal aufzeichnet, dann kommt die Stunde der Wahrheit...
Gruß

Bumble

naja gut...
aber man passt sich ja dem sound an.
Ganz eklatant wäre dies bei Soli mit oder ohne Echo.
Ich komponier doch mein Solo mit Echo ganz anders (viel Bendings, etc.) also ohne und spiel dadurch ganz anders. Was will mir ein trockenes vielleicht sogar noch cleanes Signal dazu mitteilen....???

Auch etwas was mein Keyboarder nicht versteht, wenn er mit Guitar Rig aufnimmt und im nachhinein den Sound beim Solo wechselt warum es einmal gut klingt und beim anderen mal scheiße....
 
frank
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Leute,

Ihr seid off topic. Diese Antworten helfen hans nicht.
 
ollie
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gibt`s eigentlich was vergleichbares zum Valbee mit Hall und gleicher Preis? Laney hat da glaube ich noch so ne Kiste.....
 
Gerrit
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Piero the Guitarero":1m6ywoa4 schrieb:

Sowas war auch mein erster Gedanke! Es ist zwar nicht komlpett still, aber für das Nachbarspack sollte das wohl ausreichen!

Noch ein Tip: Nimm' nicht die von Randall. Der Doc hat glaub' ich noch eine!
 
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Ich :D

An so eine Isobox dachte ich auch schon und wäre auch net so viel dann zum Anschaffen. Müsste ich aber erstmal ausprobieren so ein Teil. Mache mich da mal etwas schlauer im die Teile, war auch schon einiges hier darüber im Forum

Den MicroCube habe ich mir auch mal angesehen. Seine Features sind ja mal echt net schlecht. Hat jemand son Teil mit er mir mal nen Marshall Simulation aufnehmen kann? Weil dann wäre der Stinker Preislich bei mir der Sieger. Son Amp für Unterwegs habe ich auch schon immer gesucht weil ich von den MiniMarshall Stacks net viel gehalten haben.

Danke an alle für die Antworten

Grüße
Phil
 
A
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Aufnehmen kann ich leider nicht, da müsste ich den Julian anhauen und der hat die nächsten Wochen keine Zeit. Ich behaupte, meine Ohren sind klangverwöhnt; dass was dieser Würfel bei Zimmerlautstärke raushaut, ist wirklich erstaunlich. Vor allem der Cleansound ala Blackface und JC war klasse, den Marshall habe ich als sehr authentisch empfunden. Probiers aus, bestell Dir einen, Du kannst ihn ja bei Nichtgefallen zurückgeben.
 
HaWe
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Ich finde meinen kleinen Epi Valve Junior mit 5W an meiner 2 x 12" Box (Harley Benton 212 Vintage) für zu Hause (und nicht nur dort) einfach genial!

Nur ein Lautstärkeregler.
Der Ton kommt aus der Gitarre und den Fingern.
Mehr brauchts nicht!

OK .... für die harte Richtung, ist er - alleine - halt nicht unbedingt geeignet.
 
grommit
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Aber voll aufgedreht ist der für zuhause auch mächtig Laut. Ich hab auch eine 2x12 an meinem Valve Junior und ich denke meine Nachbarn bekommen schon mit wenn ich mal ein wenig mehr aufdrehe als so 10h am Regler.
 
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Hallo allerseits,

bin neu hier ....habe mich einmal eingeklinkt
bezüglich der Nachbarn und Zimmerlautstärke habe ich mir vor 10 Jahren einmal einen Ampsimulator gebaut ( samples unter http://www.frankntone.de/_ampsim01.html)

Dies soll hier jetzt bitte keine werbung sein (falls doch kick me out ...) ich hätte nur gerne mal gewußt ob so etwas auch eine Alternative wäre. Ich spiele mit meinem Ampsim jedenfalls schon seit 10 Jahren mit Kopfhörer und bin immer noch begeistert.
Ich plane in den nächsten Monaten einen kombinierten Fender/Marshall Simulator mit CD input und Fxloop. CD player rein und dann Jam along auf der Couch... Nix digital sondern alles schön analog. Wäre nur mal neugierig ob das interessant wäre.

Für DIYer sind die Schaltpläne dort verlinkt zum selberlöten...

FranknTone :roll:
 
 

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