Altes Thema: Röhrenamp für zuhause

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Anonymous

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Wenn du keine Vorbehalte hast (bin da ganz bei dir), aber Kemper und Axe FX zu teuer sind könnten vielleicht die Amps von Quilter interessant sein. So ein 101 Mini Head kostet ca 300 Ocken und mit 100W kannst du den sicher auch giggen, wenn's nicht gerade um Schwermetall geht. In ein Gigbag passt das Ding auch noch… :roll:
 
physioblues

physioblues

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Ich denke, es gibt ein paar Regeln für Wohnzimmeramps.

Amps haben verschiedene Eröffnungslautstärken. Es gibt Amps, die schleichen sanft in die Lautstärke, andere haben einen Riesensprung von Nichts zur ersten Eingangslautstärke.

Am besten funktionieren offene Boxen / Combos. Die verteilen den Klang am besten im Raum.

Wenn man mit Amp-Zerre spielen will, dann muss es ein Amp sein, der den Sound in der Vorstufe generiert und die Endstufe weniger zum Soundformen braucht, als eben zum laut machen.

Ideal finde ich Röhrenamps mit leiser Einstiegslautstärke und großer Laufruhe ( also Amps die im Leerlauf sehr leise sind ), die clean gespielt mit Pedalen gefüttert werden.
Ob es dann aber ein Röhrenamp sein muss ? Ich finde, Röhrenamps reagieren anders auf Pedale, für mich angenehmer als es Transistoramps tun. Es gibt aber auch geile Transen. Der Jupiter von Koch ist ein klasse Amp, der SE6 von Koch ein super Röhrenamp mit 6 Watt.
Der DV Mark Galileo mit 15 Watt hat eine höhere Eingangslautstärke als mein Valvetech mit 25 Watt. Der Laney Ironheart 5 Watter war geil im Wohnzimmer, hat mir aber im Proberaum nicht gefallen, der Fender Deluxe Reverb und der Supersonic können nicht ganz leise, obwohl auch nur 22 Watt, der Realtone 18 war leise klasse, der Koch twintone II besser als der IIIer .......... Testen, testen, testen . Letztlich entscheidet der eigene Geschmack.

ABER: Mit Wohnzimmerlautstärke kriegt man nie die gleiche Sounderfahrung hin wie mit Proberaumlautstärke. Da reagieren Amps und vor allem Speaker eben zu unterschiedlich in verschiedenen Lautstärken.
Mit Pedalen finde ich aber die Wohnzimmersounds mit Röhrenamps schon sehr gut und inspirierend. Vor allem mit Looper.
 
Butterkräm

Butterkräm

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paulfender schrieb:
Der bei mir am besten funktionierende Röhrenamp bei Zimmerlautstärke ist der Tubmeister 5 von Hughes&Kettner mit einer 1x12 Box ,der fühlt sich von der Dynamik bei geringen Lautstärken für mich sehr gut an

Das ist auch der bei mir am besten funktionierende Röhrenamp bei Zimmerlautstärke.
Allerdings klingt eben auch ein 12"-er erst ab einem gewissen Level, weswegen ich hier für zu Hause auf einen 8"-Speaker ausweiche, und zwar den ganz billigen von TubeTown für ca.. 10 Euro.
Der TM5 mit diesem Speaker für zu Hause (nicht im Proberaum, da kann man ja was anderes dran hängen), das finde ich echt klasse!
Grüße,
Hannes
 
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Hi,

meine bescheidene Meinung: in einer "relativ hellhörigen Mietwohnung" kannst du echten Sound abhaken. Abhaken! Das wird nie was! Modeller/Profiler und Kopfhörer ist da wohl das Realistischste.

ICH benutze - im Eigenheim - meist einen Princeton mit 12" Speaker und viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiielke Pedale. Den princeton nehme ich auch mit zu Sessions, ein sehr unproblematischer Amp. Astreiner Cleansound und zwei Effekte an Board, nimmt gerne Pedale aller Art. Meiner ist ein von Tilman Ritter aufgebauter TAD-Bausatz.

Gruß, Ferdi
 
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Wahrscheinlich sollte ich das Geld lieber sparen und ein grosses Landhaus kaufen, in dem ich richtig abrocken kann :D
 
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Das wäre natürlich auch eine Möglichkeit, sehr wahrscheinlich die Konsequenteste!

Es geht aber auch durchaus günstiger. Ich habe seit ein paar Monaten für Zuhause
ein Bugera G5 Infinium Head. Die Dinger bekommt man so ab 160 Euro gebraucht.
Der Amp hat ein Powerscaling von 5, 1 und 0,1 Watt und kann auch ohne Box
über Kopfhörer oder in ein Recording Device gespielt werden.
Der Clean-Kanal ist keine Offenbahrung, verträgt sich aber gut mit Pedalen.
Den Drive-Kanal finde ich ziemlich klasse, geht bis HiGain in Zimmerlautstärke.

Der Amp ist für mich für Zuhause mehr als ausreichend und für den Preis kaufen sich
andere Leute ein Overdrive-Pedal. Wenn man bedenkt was man dafür bekommt,
ist das schon sensationell!
 
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Hallo!

Ist schon viel Schlaues gesagt worden, hätte ich gerne gewußt als ich suchte.

Bei mir ist es ein VOX AC 10 geworden, ist aber schon klar Kellerlautstärke.

Wenn Dir die Suche Spaß macht und Du spannende Erfahrungen machen willst werfe ich noch ein:

Marshall SL 5C (sehr mittenbetont, je nach Gitarre und Rest geil oder zuviel)

Marshall DSL 15 (gefiel mir deutlich besser als der 5er, die 6V6 klingen gut)

Palmer FAB 5 (eigentlich nur ein Sound, aber der ist klasse, und wenn er passt...)

Viel Spaß beim probieren!

P.S. der in meiner Erinnerung allergeilste leisen Amp war ein Engl Classic 50 Watt mit 10 Speakern!
 
ollie

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Röhrenamp, leise für zu Hause und gut klingend:
(immer wieder) Tubemeister Combo...
Ich bin nach wie vor mit dem 36er zufrieden und live auch ausreichend.....
Für zu Hause reicht der 5 Watt......

Sound wie immer Geschmacksfrage, ist halt ne weiche Zerre und es fehlen die Kanten.....der Clean ist sehr drahtig....
 
russ

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ich bin dabei, immer wieder
Tubemeister 5
Top plus Tubemeister 10 Zoll Box, klingt größer und reicht für zuhause auch ohne Hall , weil er sexy zerrt auch sämtliche leicht angezerrten und Crunchsounds kann und einfach Spaß macht.
 
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powerslave schrieb:
paulfender schrieb:
Von loadboxes und Attenuatoren rate ich dir ab, ich habe lange mit einigen davon herumprobiert ... bei deutlicher Lautstärkenreduktion leidet auch die Dynamik und der Sound generell doch ziemlich.

Hi Felix,

kann Dein Problem gut nachvollziehen. Habe für daheim auch einiges versucht kleine "Wohnzimmeramps", Röhrenvorstufen, Software+gutes Audiointerface (RME am Laptop bzw Sonic core am PC), zuletzt noch THR10C.
Geblieben ist es allerdings beim Orange AD30 TC mit Mastervol. und beim Z28 mit TAD Silencer.
Beides klingt in meinen Ohren auch leise geregelt besser als alle anderen Versuche.

Man muss einfach ehrlich sein -> Wohnzimmer- oder Schlafzimmerlautstärke gibt's nur mit Abstrichen an den Sound, das wird nie klingen/sich anfühlen wie ein aufgedrehter Amp.

Der Vorteil aus meiner Sicht, ich brauch nicht noch nen Extra Amp für den Proberaum.

Allerdings, zum (nachspielen)üben, raushören etc nutz ich den PC

Grüße,
Gerold
 
Ha.Em

Ha.Em

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gigi schrieb:
Habe für daheim auch einiges versucht kleine "Wohnzimmeramps", Röhrenvorstufen, Software+gutes Audiointerface (RME am Laptop bzw Sonic core am PC), zuletzt noch THR10C.
Geblieben ist es allerdings beim Orange AD30 TC mit Mastervol. und beim Z28 mit TAD Silencer.

. . .
Man muss einfach ehrlich sein -> Wohnzimmer- oder Schlafzimmerlautstärke gibt's nur mit Abstrichen an den Sound, das wird nie klingen/sich anfühlen wie ein aufgedrehter Amp.

Der Vorteil aus meiner Sicht, ich brauch nicht noch nen Extra Amp für den Proberaum.

Allerdings, zum (nachspielen)üben, raushören etc nutz ich den PC


War bei mir ähnlich. VOX VT, Roland, Blackhaert, Blackstar, Yamaha THR 10. Der Yamaha ist wirklich gut und geblieben.

Aber im Endeffekt spiele ich zuhause auch fast nur über PC mit Amplitube und eine ESI Maya. Wenns laut sein soll über Kopfhörer, sonst über einen ollen Pioneer Vollverstärker und JBL Control One.

Besonders mag ich an dieser Lösung, dass ich fast alle Freiheiten habe: Diverse Amp-Modelle, Treter, Boxen, Tuner, Metronom, MP3s zumischen, nebenher VLC laufen lassen . . .

Gruß

Horst
 
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Und bei mir ist es genau das Gegenteil:
Ich hasse es, über den PC zu spielen!

Mir taugt es ganz einfach, meinen Amp ein bisschen brummen zu hören, meine Treter vor mir zu haben und auch zu bedienen.

Da dreh ich gerne etwas leiser!

Ich spiele die meiste Zeit zu Hause und nicht im Proberaum.

Von daher hätte ich das geliebte Gefühl, meinen Fender Blues Junior zu spielen vieeeeeel zu wenig!

LG,
Andi
 
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Django Telemaster

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Andreas Neuhauser schrieb:
Und bei mir ist es genau das Gegenteil:
Ich hasse es, über den PC zu spielen!

Mir taugt es ganz einfach, meinen Amp ein bisschen brummen zu hören, meine Treter vor mir zu haben und auch zu bedienen.

Da dreh ich gerne etwas leiser!

Ich spiele die meiste Zeit zu Hause und nicht im Proberaum.

Von daher hätte ich das geliebte Gefühl, meinen Fender Blues Junior zu spielen vieeeeeel zu wenig!

LG,
Andi

Vor allen Dingen klingt das noch immer besser als jeder Modeller direkt über den PC.
Ansonsten: Suhr Corso. Kostet allerdings einen schlappen Tausender.
 
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api

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Hallo Butterkräm!

hab hier https://youtu.be/sVDIvnBgMEs mal 'reingehört.

Die Stimme der Lady ist allererste Sahne.
 
 

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