Aufnahme zu leise

bebob
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Zu leise wegen falscher Samplerate / Khz-Einstellung?​

N`Abend,
heute hatte ich mal Zeit das Mackie Producer 2x2 an den Laptop anzuschließen. Viel Zeit hatte ich aber nicht, kann gut sein, dass ich einfach was falsch gemacht habe.

Die Aufnahmen mit dynamischem Micro und Gitarre mit HiZ kommen sehr schwach, ich musste sehr hoch pegeln, um überhaupt ein brauchbares Signal zu bekommen.

Der Producer kommt ja mit DAW-Software (Pro Tools First, Tracktion Waveform OEM), die muss man aber vorher registrieren, da aber erst mal ein Test des Geräts anstand, habe ich kurzum Reaper runtergeladen, als Testversion.

Procedere: Klar, die Driver für Win/Mackie runtergeladen, installiert. Reaper aufgerufen, Einstellungen für das Producer vorgenommen. SCHON HIER kann der Fehler liegen.

Habe ich etwas übersehen, die die Aufnahme durch falsche Einstellung der Samplerate, bzw. der Khz-Einstellung beeinflusst?
In einem anderem Forum wurde das thematesiert, durch die Erhöhung/Einstellung auf 24 Bit/192Khz soll dieses Problem behoben worden sein.

Reaper ist für mein Verständnis neu, trotzdem ist eine DAW in der "Funktion" anderer DAWs ähnlich, wenn nicht gleich.

Auch ist ein Interface (mit Laptop) für mein Verständis neu, trotzdem sollte es sich doch im Vergleich zu einer PCI-Card in Verbindung mit einem Mixer ähnlich, oder gleich verhalten. Mit der Combi PCI-Card/Mixer hatte ich das Problem nicht.

Ich gehe stark davon aus, dass ich das Problem bin, weil ich auf die Schnelle doch etwas übersehen habe, aber was?

Würde mich sehr über Hilfestellung freuen.

Besten Dank im voraus
 
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Woody
Die Sample Rate beeinflusst den Eingangspegel nicht. Die Bitzahl auch nicht.
Sehr hoch pegeln ist ja auch erstmal kein Problem, so lange Du am Ende kein Rauschproblem bekommst.
Was sind denn die Pegel, die Du so bekommst, bzw. wo willst Du hin?

Ich nehme immer in 48k 24 bit auf.
48k hält die Datenmengen noch überschaubar, 192k ist für Heimanwendung und überhaupt eigentlich ziemlicher Wahnsinn.
Die Bitzahl ist vor allem wichtig für den Rauschabstand. 16 bit und 24 bit sind beide gleich gut darin, Wellenformen wiederzugeben.
Bei 24bit hat an aber mehr Spielraum mit dem Einpegeln.
Mit 24bit bei zwischen -18 und -12dbFS einzupegeln gibt einem reichlich Headroom gegen digitales Clipping, und bei -18dbFS Maximalpegel verliert man zwar ein...
Woody
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Die Sample Rate beeinflusst den Eingangspegel nicht. Die Bitzahl auch nicht.
Sehr hoch pegeln ist ja auch erstmal kein Problem, so lange Du am Ende kein Rauschproblem bekommst.
Was sind denn die Pegel, die Du so bekommst, bzw. wo willst Du hin?

Ich nehme immer in 48k 24 bit auf.
48k hält die Datenmengen noch überschaubar, 192k ist für Heimanwendung und überhaupt eigentlich ziemlicher Wahnsinn.
Die Bitzahl ist vor allem wichtig für den Rauschabstand. 16 bit und 24 bit sind beide gleich gut darin, Wellenformen wiederzugeben.
Bei 24bit hat an aber mehr Spielraum mit dem Einpegeln.
Mit 24bit bei zwischen -18 und -12dbFS einzupegeln gibt einem reichlich Headroom gegen digitales Clipping, und bei -18dbFS Maximalpegel verliert man zwar ein paar bit an Auflösung (4 Bit, iirc), hat aber immer noch mehr nutzbaren Dynamikumfang als die meisten Wiedergabegeräte darstellen können.
Spuren in der DAW laut zu ziehen ist einfach, schnell und rauschfrei. Es macht also Sinn, Spuren nicht allzu heiß aufzunehmen, zumal die meisten Converter und in Folge dessen die Preamps in den Interfaces nicht dafür gemacht sind.

Viele Grüße,
woody
 
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bebob
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Hallo Woody, habe mich heute nochmal rangesetzt.
Woody schrieb:
Die Sample Rate beeinflusst den Eingangspegel nicht. Die Bitzahl auch nicht.
Sehr hoch pegeln ist ja auch erstmal kein Problem, so lange Du am Ende kein Rauschproblem bekommst.
Was sind denn die Pegel, die Du so bekommst, bzw. wo wills du hin?
Ich hatte es vorher auf 16Bit/44,1Khz laufen, ich musste am Interface richtig aufdrehen, um ein vernünftiges (vernünftig ist hier relativ) Signal zu bekommen, beinahe auf 70%-80%, kurz dananach kam ein mieses Rauschen. Jetzt habe ich, wie von Dir empfohlen, auf 24Bit/48Khz gestellt, jetzt kann ich gut pegeln am Interface, zwar schon weiter als 50%, aber ein "gutes" Signal ist vorhanden, auch rauscht es nicht so schlimm wie vorher, ein minimales Rauschen ist vernehmbar, wenn man auf die 90% pegelt, das liegt aber in der Natur der Sache, so darf das sein.
Woody schrieb:
Spuren in der DAW laut zu ziehen ist einfach, schnell und rauschfrei. Es macht also Sinn, Spuren nicht allzu heiß aufzunehmen, zumal die meisten Converter und in Folge dessen die Preamps in den Interfaces nicht dafür gemacht sind.
Bedeutet, es ist völlig in Ordnung, wenn man ein "gutes" Signal/Pegel hat, die Wave-Darstellung aber verhältnismäßig mikrig ist?
In den Reviews (auf YT) sieht man eine richtig gute Darstellung der Wave in der Spur, man weiss ja nicht, was die sonst noch davor schalten.Mir geht es nur darum zu wissen, ob das Gerät für diesen Preis seine Aufgabe erfüllt.
Beste Grüße
 
Woody
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bebob schrieb:
Bedeutet, es ist völlig in Ordnung, wenn man ein "gutes" Signal/Pegel hat, die Wave-Darstellung aber verhältnismäßig mikrig ist?
In den Reviews (auf YT) sieht man eine richtig gute Darstellung der Wave in der Spur, man weiss ja nicht, was die sonst noch davor schalten.Mir geht es nur darum zu wissen, ob das Gerät für diesen Preis seine Aufgabe erfüllt.
Beste Grüße

Bei vielen DAWs kann man die Spuren heranzoomen, so dass es ordentlich laut aussieht.
Das ist nur für die Optik.

Viele Grüße,
woody
 
 

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