Der Tips, Tricks und kleine Helfer-Thread


Woody
Woody
Well-known member
Registriert
16 April 2003
Beiträge
2.895
Lösungen
2
Ort
Köln
Hallo zusammen,
hier wäre doch ein guter Platz, um einfache, billige und/oder raffinierte Problemlösungen zu sammeln, z.B.

rappelnde Federn an Pickups oder Brücken kann man durch Stücke von Kraftstoffleitungen von Modellautos ersetzen.
Im Tremolo kann man die Federn duch untergelegten Schaumstoff dämpfen, oder Schaumstoff mit einer Strick- oder Häkelnadel durch die Federn ziehen.

Ich bin gespannt, was sich hier so sammelt,
Gruß,
Woody
 
univalve
univalve
Well-known member
Registriert
27 Mai 2014
Beiträge
2.099
Hi Woody,

Gute Idee - ist zwar jetzt nicht wirklich basteln, hat aber was mit optimieren zu tun ;-)

Damit einem die Gitarre nicht vom Gurt fliegt einfach von Bügel(bier)flaschen die Gummis über den Gurtpin und den Gurt ziehen.
Bei http://www.tonetoys.de/de/Flaschen-Gumm ... ungen.html kann man die Teile auch in Schwarz kaufen. Ich würde eher einen Kasten Bier, z.B. Mönchshof oder Hack-Pschorr, die haben blaue Gummis, empfehlen. Da hat man mehr von (noch zusätzlich Bier und 20 von den Gummis).

Bei mir funktioniert das schon sicher 10 Jahre so. Man kann natürlich auch Sicherheitspins sich kaufen. Das ist Geschmackssache. Bei denen hat mich immer gestört, dass bei entlastetem Gurt das ganze gerne vibriert und Nebengeräsche produziert.

greetz
univalve
 
Woody
Woody
Well-known member
Registriert
16 April 2003
Beiträge
2.895
Lösungen
2
Ort
Köln
Bei losen Gurtpins hilft ein Zahnstocher, der in das jeweilige Loch gesteckt wird, möglichst mit ein bißchen Leim.

bei zu dünnem, zirpigem Klang einzelner Saiten kann es helfen, einfach ein paar Wicklungen Saite mehr auf den Wirbel an der Kopfplatte zu geben, um den Anpreßdruck auf den Sattel zu erhöhen,

Bisher ist die Ausbeute ja eher mager,
Gruß,
Woody
 
A
Anonymous
Guest
Moinsen,


jepp maddin


ich hatte das auch schon mal erwähnt

/aba die beklopptesten Ideen sind halt nun mal die besten... :-D


zahnpasta is doch nur Schlemmkreide und menthol...gelle?
/also prinzipell Peeling ....fragt ma eure Freundin ;-)

aber zurück zum Thema........grad die starken Raucher....können einen zivilisierten Eindruck schinden...wenn die Paula hochglanz nach Zahnpasta stinkt... :-D :shock: :roll:

viel greez
 
W°°
W°°
Well-known member
Registriert
4 Februar 2002
Beiträge
4.959
Lösungen
3
Ort
Dübelhausen
Kleine Kratzer und Lackschäden werden wie neu, wenn man sie regelmäßig mit einem Hammer oder alten Nagel nacharbeitet.
 
A
Anonymous
Guest
Bei den Tonreglern der Gitarre einfach den Kondensator ändern. Je höher die Kondensatorzahl, desto dumpfer der Klang.Genauere Anweisungen vom Instrumentenhandwerk, gibs unter www.rockinger.com "workshop"
 
doc guitarworld
doc guitarworld
Moderator
Registriert
17 Januar 2002
Beiträge
7.879
Lösungen
5
W°°":3dw3b601 schrieb:
Kleine Kratzer und Lackschäden werden wie neu, wenn man sie regelmäßig mit einem Hammer oder alten Nagel nacharbeitet.

Das ist mal wieder ein Original und wird hoffentlich oftmals angewendet :lol:

Der alte Streichholz-/Zahnstochertrick:

Statt der Zahnstocher kann man auch Streichholzstücke in
Verbindung mit Weißleim (Ponal, Propellerleim etc.) in ausgefranste
Gurtbefestigungslöcher stecken und wieder festdrehen. Das funktioniert
natürlich auch mit anderen geschraubten Verbindungen an der Gitarre.

Das klappernde Vintagevibrato:

Etwas losere Vibratoarme mit Gewinde lassen sich mit Hilfe von
Hanffaser oder Teflonband aus dem Sanitärbereich klapperfrei
wieder eindrehen. Hierzu wird etwas der genannten Materialien
um das Gewinde des Vibratoarms gewickelt und dann in den
Vibratoblock geschraubt. Fertig!

Schöner Thread in der richtigen Abteilung!
 
frank
frank
Well-known member
Registriert
13 Oktober 2004
Beiträge
3.682
Potieknöpfe lösen leicht gemacht:

Manchmal muss man einfach den Potie-Knopf lösen. Und die Dinger sitzen gern fest. Wer jetzt mit einem Schraubendreher hebelt, riskiert Macken im Lack, defekte Potiknöpfe etc.

Dieser Trick hilft:

Hinten am PC sind befinden sich die Metallabdeckungen, die die nicht belegten Steckkartenplätze verdecken.
Man besorge sich so eine Abdeckung. Die haben am Ende nämlich einen netten Schlitz, durch den die Schraube geht. Und schön haltbar sind die Teile auch.
Glücklicherweise passt da nicht nur eine Schraube rein, sondern auch die Achse eine Poties. Ein Ende der Abdeckung biegst Du gut 1,5 cm rechtwinklig um. Jetzt ein Tuch auf die Gitarre, ein Brettchen darauf, nun die Achse mit dem Schlitz gegriffen und mit Gefühl gehebelt.
 
frank
frank
Well-known member
Registriert
13 Oktober 2004
Beiträge
3.682
Hals- bzw. Kopfplattenbruch vermeiden:

Man meint, ein guter Formkoffer schütze die Gitarre vor Transportschäden. Deshalb geht man mit dem Ding manchmal etwas rabiat um. Kann ja nichts passieren. Denkste!

Nicht wenige Gitarrenhälse brechen beim Transport im Koffer.

Grund: Das Hals ruht im Koffer auf einer Auflage, aber nicht die Kopfplatte. Fällt der Koffer der Länge nach um, wird die Fallgeschwindigkeit des Halses an der Auflage abgebremst. Die dahinter frei im Koffer hängende Kopfplatte überdehnt bis zum Materialbruch nach unten.

Abhilfe:

Ein nicht zu weiches Stück Schaumstoff im Koffer im Bereich unter der Kopfplatte befestigen.
 
A
Anonymous
Guest
Hallo, viele Leute tauschen gerne mal einen PU aus.
Da die zu erwartende Polarität eigentlich nur feststellbar ist,
wenn die Gitarre wieder gespielt wird, habe ich nach einer Methode gesucht.
Man kann PUs vergleichen, indem man sie an ein Zeigermesswerk hängt.
Wenn man ein Metallstück (z.B. Schraubendreher) flach auf den PU legt
und mit einem Ruck wegzieht, schlägt der Zeiger in eine Richtung aus.
Also kann man so feststellen, ob die gleichphasig laufen.
Um festzustellen welcher Magnetpol oben ist, genügt ein simpler Kompass.
Das dunkle Ende der Nadel ist der Nordpol, zeigt also nach Süden, bzw. auf den Südpol des PUs.
V.H.

P.S. wenn das andere Ende hinzeigt, ist halt Nordpol oben.
 
A
Anonymous
Guest
Hallo GW,

schnarrende Saiten wegen zu tief gekerbter Kunststoffsättel
lassen sich mit einem Mix aus Sekundenkleber und Backpulver
beseitigen.

In Modellbauforen gibts weitere Infos darüber.

Nur vorher mit der Konsistenz des "Breis" vertrautmachen-
je nach Mischung härtet es recht schnell aus.

Um Lackschäden zu vermeiden sollte man den Sattel
sicherheitshalber vom Hals montieren.

Gruß Markus
 
doc guitarworld
doc guitarworld
Moderator
Registriert
17 Januar 2002
Beiträge
7.879
Lösungen
5
Metalhead":31xdfub6 schrieb:
Hallo GW,

schnarrende Saiten wegen zu tief gekerbter Kunststoffsättel
lassen sich mit einem Mix aus Sekundenkleber und Backpulver
beseitigen.

Gruß Markus

Hi Markus,

das ist tatsächlich ein gutes altes Hilfsmittel, mal eben den Sattel
wieder fit zu machen ... allerdings hat Cyanacrylat auch eine paar
gesundheitliche Nebenwirkungen, die es zu beachten gilt:

http://www.chemical-check.de/clientversion/pdf1/569/6410-4130_0004_22-11-2004_DE.pdf

Also auch hier besser Schutzbrille tragen und den Riechkolben
nicht direkt über die Baustelle halten ;-) Frischluft!
 
A
Anonymous
Guest
Hallo, ich will mal hier mit dem Thema weitermachen :
(PU-Problem)
...wer's wissen will: ein Musima PU aus Altbestand - die Dinger
sind evtl. nicht der letzte Schrei, aber sehr laut. Man konnte
die mit Jolanas kombinieren ---> prima HBs, fast ideale Werte.
(das heißt, die Balance zwischen beiden ist fast 0)
Ich habe das bei einer Semi (Jolana Rubin) mal gemacht:
Zwei SC zu HB, weil es gut gepasst hat.
V.H.
 
A
Anonymous
Guest
...dass man mit einem Tandempoti die Polarität einer SC-Spule
wenden kann. Bei gleichphasig habe ich einen HB in Parallelschaltung,
weil beide SC unterschiedliche Magnetpolarität haben. In Mittelstellung
ist der Steg-PU aus und auf dem anderen Anschlag laufen die PU
gegenphasig. Es ist also möglich, von "koppelt gar nicht" über
"koppelt wie Sau" bis zu "klingt eher nach Rhythmus" mit einem
Regler zu drehen. Mehr nicht.
V.H.
 
frank
frank
Well-known member
Registriert
13 Oktober 2004
Beiträge
3.682
V.H.":1xswkrzj schrieb:
...dass man mit einem Tandempoti die Polarität einer SC-Spule
wenden kann. Bei gleichphasig habe ich einen HB in Parallelschaltung,
weil beide SC unterschiedliche Magnetpolarität haben. In Mittelstellung
ist der Steg-PU aus und auf dem anderen Anschlag laufen die PU
gegenphasig. Es ist also möglich, von "koppelt gar nicht" über
"koppelt wie Sau" bis zu "klingt eher nach Rhythmus" mit einem
Regler zu drehen. Mehr nicht.
V.H.

Aha, V.H.,

vielen, vielen Dank!

Das habe ich nicht gewußt, weiß auch nicht, warum ich das wissen müsste, hab`s daher auch schon wieder vergessen. Ich kenne ja einen, der`s weiß!
 
Ugorr
Ugorr
Well-known member
Registriert
21 Juni 2003
Beiträge
842
Lösungen
2
Ort
Büdelsdorf
Moin.
Ein kleiner Basteltip von mir.
Slides aus Flaschenhälsen schneide ich einfach mit einer Diamantscheibe und einem Dremel von der Flasche. Die scharfen Kanten mit der Scheibe grob brechen, dann fein mit dem härtesten Schleifstein alles abrunden. Die Scheiben gibt es für ca 3 Euro beim Conrad und die passenden Schleifsteine(die blauen) ebenfalls. Oder ihr fragt mal bei Eurem Zahnarzt nach Schleifsteinen, da habe ich mal günstig welche abgegriffen.
Mit ein bißchen Übung schnitz ich mir ein schön dickwandiges Glasslide in max. 5 Minuten. Atemmaske und Brille nicht vergessen. Glasstaub in der Lunge ist genauso BÄH wie Glassplitter im Auge.

Und für die Leute mit dicken Daumen noch ein Tip.
Mir passen Standarddaumenpicks nicht auf meinen zu breiten Daumen. Deshalb hab ich mir das hier nachgebaut:
http://www.tonetoys.de/de/Shark_Tooth.html

Einfach aus Lederresten, Klettband, einem scharfen Messer und Sekundenkleber nachbasteln. Die Form ist etwas gerader und das Teil ist vielleicht nicht ganz so hübsch, aber billig und es funktioniert prima mit dem Lieblingsplektrum. Da normales Flatpicking damit auch gut klappt, spiele ich fast nicht mehr anders.
Gruß
Ugorr
 
frank
frank
Well-known member
Registriert
13 Oktober 2004
Beiträge
3.682
So jetzt sind es so viele gute Tipps geworden, dass ich sie in`s FAQ einbette.

Ein jeder kann, darf, nein soll hier weiterhin seine Tipps verewigen. Denn solche Tipps, wie der Ugorr einen hier "abgeleifert" hat, darauf möcht ich nicht verzichten. Ihr vielleicht?
 
A
Anonymous
Guest
Ein Tipp für die, die gerne mit verschiedenen Pickup-Kombinationen herumprobieren und/oder nicht allzu geschickt mit dem Lötkolben hantieren:

Ich habe an meine Potis jeweils zwei (Hot & Ground) kurze Kabel angelötet und die freien Enden mit einer Lüsterklemme verbunden. Jetzt kann man sich viel Lötarbeit sparen, da man die Pickup-Drähte nur noch einschrauben muss. klappt prima.

Mit Kondensatoren für das Tone-Poti klappt das ganze natürlich auch!

klemmen.jpg
 
A
Anonymous
Guest
hi. sehr gute Tipps...hab auch einen...
Wenn sich die Saiten schnell verstimmen kann das möglicherweise an kleinen Dreckteilchen in den Kerbungen im Sattel liegen. Dadurch rutscht die Saite nicht mehr richtig und ein "ruckartiges Verstimmen"(meist verbunden mit einem leisen Knacken) ist die Folge.Abhilfe: Beim Saitenwechsel einfach mal mit einem Bleistift die Kerbungen nachfahren.
 
A
Anonymous
Guest
zum thema marschrichtung der pu's:
nordpol, südpol..... alles, was ich weiss, auf einem hat's keine pinguine.
 
A
Anonymous
Guest
Hallo, kein Problem damit : Eisbären oder Pinguine -
das kann man auch ohne Kompass feststellen ?
V.H. (...man muss nur aus seiner Hütte 'raus)
 
A
Anonymous
Guest
Wenn einem beim Tauschen der Tonabnehmer mal wieder die dumme Feder davongehüpft ist, kann man einfach die Dinger aus den Kugelschreibern vorne nehmen.
 
 


Beliebte Themen

Oben Unten