ich nehme aus meinen verschiedenen Libraries (Mac-Logic, zusätzlich erworbene....) fertige Drumloops und passe meine Kompositionen ein wenig an, sprich die Betonungen werden etwas modifiziert, etc.
Ich habe hier einige "real played" Audioloops, die recht knackig klingen, hier schneide ich fleißig rum, bis das Arrangement insgesamt so passt.
Mit einiges an Übung geht das mittlerweile sehr schnell. Mit Audio Loops arbeiten heißt für mich, dass die Kompositionen mit dem Arrangieren meist zeitlich einhergeht bzw. entsteht..... Früher machte ich einen Song komplett an der Gitarre fertig und habe ihn dann fein säuberlich am Drum Comp programmiert - viel Arbeit, das Ergebnis war meist lau....Heute lass ich es auf mich zukommen und weiß meist am anfang nicht, was am Ende rauskommt. Gerade dieser Überraschungseffekt ist das schöne an dem ganzen.
Ab und an "programmier" ich immer noch was über EZ Drummer, das erschöpft sich aber zumeist darin, dass ich einen fertige Take nehme und da vielleicht ein paar Midinoten versetze und die Lautstärkenverhältnisse anpasse. Da EZ Drummer ziemlich dünn klingt, kopiere ich die kompletten Mididateien auf eine 2. Spur und such mir über einen Sampler einen guten Drumsound und lasse dann die Midis durch den Sampler laufen oder lasse auch mal beide Soundquellen gleichzeitig am Start. Häufig ergänze ich dann nur die Snare, der ich zusätzlich etwas mehr Volumen dadurch verleihe....
Beim Recorden habe ich mir mittlerweile angewöhnt erst Part für Part einzeln fertig zu machen und dann das Zeugs aneinander zu hängen, sprich erst die Strophe - dafür ein Drumloop, dann kommt der Bass, dann die Gitarren und dann die Bridge, Refrain, B-Teil, Soloteil, usw.....geht für mich flotter und motiviert beim Arbeiten mehr, wenn man schon einen gutklingenden Part hat, an dem man dann andocken kann....
Keys und Soli kommen danach und zum Schluß, wenn es denn sein muss, der Gesang.... ;-).
Der Unterschied zu dem früheren Drumprogramming (step by step, kompletter Song...) ist, dass man eben auf diese Art und Weise gleich versucht ist, nur das fortzusetzen, was relativ leicht umsetzbar ist und schnell nach was klingt. Viele Ideen, die ich früher mühsam früher von vorne bis hinten durchprogrammiert und dann erst mit Instrumenten (von vorne bis hinten eingespielt ) habe, würde ich heute relativ schnell verwerfen...
VG
Oli