Drumparts erzeugen - ich steh total auf dem Schlauch

Swompty

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Hi zusammen,

kennt ihr dass Problem, ihr wollt einen Drumpart aufnehmen und beim Klicken durch die Libraries verliert ihr komplett die Ursprungsidee?

Muss sagen, dass ich gerade mit dem Recording begonnen habe.
Vielleicht ist das ja ein typisches Anfängerproblem, das sich legt, wenn man mehr Erfahrung hat.

Wie macht ihr das? Gibt es Vereinfachungen, den Königsweg etc.

Über Tipps wäre ich echt dankbar.
 
Hallo,

ich bin ja auch seit Jahren so homerecordingmäßig unterwegs....

Ich habe drei Möglichkeiten:

Stylus RMX
EZDrummer
Editor im Cubase.

Ehrlich gesagt finde ich die 793 Mio. Loops / Patterns auch regelmäßig überfordernd.

Selberprogrammieren heißt die Lösung......das ist allerdings aufwändig.
 
Pfaelzer":1wetrs1q schrieb:
ist Drumprogrammierung das Unaufwendigste der ganzen Produktion....

p

Wenn man aber, so wie ich, der Meinung ist, das Drummer nicht zu viel spielen können, ist Drumprogramming verdammt aufwändig .....
 
Erstmal danke für die Antworten.

Das Akai LPD8 habe ich mir bereits zugelegt - bin froh, dass ich da nicht ganz falsch gelegen habe :)
Die Sensitivität der Pads finde ich aber recht bescheiden. Hier muss ich mich aber noch mit beschäftigen.

Hab mir von Benny Greb (empfehlenswert) eine Lehr-DVD zugelegt. Der erklärt Grooves recht anschaulich. Also auch hier ein ähnlicher Gedanke.

Finde es aber immer noch extrem schwierig was Lebendiges zu erzeugen.

Nutzt ihr auch Midifiles als "Groovefundus"?
Klaube mir gerade einige Deep Purple-Files aus dem Netz zusammen.
Ian Paice spielt eigentlich alles, was ich gerne mag und es haben sich einige Leute echt Mühe gegeben, die Files zu programmieren.

Die Idee ist, sich daraus was zusammenzschnipseln.

Zielführend, oder eher die Finger davon lassen?
 
Swompty":3o6tyk3u schrieb:
Nutzt ihr auch Midifiles als "Groovefundus"?
Klaube mir gerade einige Deep Purple-Files aus dem Netz zusammen.
Ian Paice spielt eigentlich alles, was ich gerne mag und es haben sich einige Leute echt Mühe gegeben, die Files zu programmieren.

Die Idee ist, sich daraus was zusammenzschnipseln.

Zielführend, oder eher die Finger davon lassen?

Moin,

ich mache es auch so. Anschließend werden die Midifiles im Editor noch "hübsch" gemacht.
Als Editor benutze ich übrigens ein uraltes Yamaha XG Works Programm. Für Midis tausendmal besser und übersichtlicher als Cubase etc..
Klangerzeugung erfolgt in einem Roland JV 2010. Hier benutze ich das Natural Schlagzeug des Expansionboards "Bass/Drums". Das klingt deutlich authentischer als irgendein Softwaresynthesizer über PC Billigsoundkarte.

Am aufwändigsten beim Editieren ist m.E. Natürlichkeit und Dynamik in den Midifile zu bekommen (Anschlagstärke etc.). Viele Midis im Netz sind aber schon sehr aufwändig programmiert. Da kommt es dann nur noch auf einen hochwertigen Klangerzeuger, egal ob extern oder intern, an.
 
Swompty":16rrbo8o schrieb:
Das Akai LPD8 habe ich mir bereits zugelegt - bin froh, dass ich da nicht ganz falsch gelegen habe Smile
Die Sensitivität der Pads finde ich aber recht bescheiden. Hier muss ich mich aber noch mit beschäftigen.

Dazu hätte ich noch eine Frage: Ich hatte geplant, ein Midi-Keyboard zuzulegen. Sollte ich mir trotzdem noch ein Padcontroller zulegen oder kriegt man da auch so ne gute Quali hin?
(Jetzt bitte keine Ausführungen von wegen "Das hängt von dir ab", sondern was im Allgemeinen empfehlenswert ist).

LG
UI
 
Denke, dass du mit nem Midi-Keyboard alles machen kannst (und mehr), was mit dem Pad möglich ist.

Schau dir mal auf Youtube Keyboarder an, die über die Tastatur Drums einspielen. Ist teilweise recht beeindruckend.


Aber was anderes: Hab mir gerade mal einige Videos zu Jamstix 3 angeschaut.
Bin echt total begeistert und werde das Tool nach Ostern mal im Detail ausprobieren.
Wenn Jamstix in der Realität das hält, was die Videos so versprechen, müsste es mir weiterhelfen.

Das Konzept sähe dann so aus:

- Midifiles bzw. Akai (zur Ansteuerung von Jamstix?) für die Basisgrooves
- Jamstix für die Ausarbeitung
- EZ Drummer (oder sofort Jamstix?) für die Sounds
- Effekte via Logic

Hoffe jetzt nicht, dass ich mir das zu einfach vorstelle ... ;-)
 
Swompty":2qqbpbvb schrieb:
Aber was anderes: Hab mir gerade mal einige Videos zu Jamstix 3 angeschaut.
Bin echt total begeistert und werde das Tool nach Ostern mal im Detail ausprobieren.
Wenn Jamstix in der Realität das hält, was die Videos so versprechen, müsste es mir weiterhelfen.

Gute Entscheidung! Die Einarbeitung in die Materie ist anders als bei allen anderen Lösungen, da das Konzept eben nicht loop- sondern regelbasiert ist.
Bei Fragen bitte fragen (das Jamstix- Forum ist unerreicht..)

Swompty":2qqbpbvb schrieb:
Das Konzept sähe dann so aus:

- Midifiles bzw. Akai (zur Ansteuerung von Jamstix?) für die Basisgrooves
Oder du gibst Basisgrooves selbst ein, per Maus oder Midi- Keyboard.
Swompty":2qqbpbvb schrieb:
- Jamstix für die Ausarbeitung
What else? :)
Swompty":2qqbpbvb schrieb:
- EZ Drummer (oder sofort Jamstix?) für die Sounds
Ganz nach Geschmack. Jamstix selbst klingt in der XL- VErsion schon sehr gut (erweitertes Soundpaket). Ich selbst nutze allerdings auch oft eine 3rd Party - Lösung (bei mir AD, ich steh drauf)
Swompty":2qqbpbvb schrieb:
- Effekte via Logic
Na unbedingt! :)
 
Hi Doc,
danke für den Kommentar.

Warte gerade auf den Download-Code.
Die Begrüßungsmail hab ich schon - der Rest wird auch noch ;-)

Du kombinierst auch Jamstix mit Logic, so wie es aussieht.

Hatte geplant Jamstix unter Parellels laufen zu lassen und dann die Dateien in Logic zu importieren.

Gibt es mittlerweile eine einfachere Lösung?
 
Unbekannter Interpret":ku3wntan schrieb:
Swompty":ku3wntan schrieb:
Das Akai LPD8 habe ich mir bereits zugelegt - bin froh, dass ich da nicht ganz falsch gelegen habe Smile
Die Sensitivität der Pads finde ich aber recht bescheiden. Hier muss ich mich aber noch mit beschäftigen.

Dazu hätte ich noch eine Frage: Ich hatte geplant, ein Midi-Keyboard zuzulegen. Sollte ich mir trotzdem noch ein Padcontroller zulegen oder kriegt man da auch so ne gute Quali hin?
(Jetzt bitte keine Ausführungen von wegen "Das hängt von dir ab", sondern was im Allgemeinen empfehlenswert ist).

LG
UI


Für mich ist das herkömmliche Keyboard besser, weil mir die Abstufung der Tasten ein dynamischeres Gefühl geben als die Pads z.B. beim Maschine-Controller.
Wenn ich von der MPC herkommen würde, würde ich das mit den Pads wahrscheinlich anders sehen, aber für mich tut's dass olle Keyboard, vor allem weil ich nicht unendlich viel Platz in meiner Musikecke habe...und das virtuelle Rhodes spielt sich so schlecht über Pad-Controller.

Evtl. wäre ein Keyboard wie das Akai MPK eine runde Sache, das beide Möglichkeiten anbietet.

VG!
 
Swompty":16l254ut schrieb:
Hi Doc,
danke für den Kommentar.

Warte gerade auf den Download-Code.
Die Begrüßungsmail hab ich schon - der Rest wird auch noch ;-)

Du kombinierst auch Jamstix mit Logic, so wie es aussieht.

Hatte geplant Jamstix unter Parellels laufen zu lassen und dann die Dateien in Logic zu importieren.

Gibt es mittlerweile eine einfachere Lösung?

Klasse!

LEIDER ist Jamstix für den Mac noch in der Mache...
Dies ist es einer der wenigen Gründe, warum ich eine Bootcamp Partition auf meinem Mac laufen habe (mit Win XP). Da benutze ich Jamstix mit Ableton Live. Es geht natürlich auch ein ganz preiswerter Host wie Reaper.
Logic kommt dann fürs endgültige Tracking dran...
 
In der Tat schade :(

Werde es im 1. Schritt in der Windows-Emulation (Parallels) laufen lassen.

Hoffe, dass es bald auch für den Mac verfügbar ist.

Freu mich "trotzdem" schon drauf :-D
 
ich nehme aus meinen verschiedenen Libraries (Mac-Logic, zusätzlich erworbene....) fertige Drumloops und passe meine Kompositionen ein wenig an, sprich die Betonungen werden etwas modifiziert, etc.
Ich habe hier einige "real played" Audioloops, die recht knackig klingen, hier schneide ich fleißig rum, bis das Arrangement insgesamt so passt.
Mit einiges an Übung geht das mittlerweile sehr schnell. Mit Audio Loops arbeiten heißt für mich, dass die Kompositionen mit dem Arrangieren meist zeitlich einhergeht bzw. entsteht..... Früher machte ich einen Song komplett an der Gitarre fertig und habe ihn dann fein säuberlich am Drum Comp programmiert - viel Arbeit, das Ergebnis war meist lau....Heute lass ich es auf mich zukommen und weiß meist am anfang nicht, was am Ende rauskommt. Gerade dieser Überraschungseffekt ist das schöne an dem ganzen.

Ab und an "programmier" ich immer noch was über EZ Drummer, das erschöpft sich aber zumeist darin, dass ich einen fertige Take nehme und da vielleicht ein paar Midinoten versetze und die Lautstärkenverhältnisse anpasse. Da EZ Drummer ziemlich dünn klingt, kopiere ich die kompletten Mididateien auf eine 2. Spur und such mir über einen Sampler einen guten Drumsound und lasse dann die Midis durch den Sampler laufen oder lasse auch mal beide Soundquellen gleichzeitig am Start. Häufig ergänze ich dann nur die Snare, der ich zusätzlich etwas mehr Volumen dadurch verleihe....

Beim Recorden habe ich mir mittlerweile angewöhnt erst Part für Part einzeln fertig zu machen und dann das Zeugs aneinander zu hängen, sprich erst die Strophe - dafür ein Drumloop, dann kommt der Bass, dann die Gitarren und dann die Bridge, Refrain, B-Teil, Soloteil, usw.....geht für mich flotter und motiviert beim Arbeiten mehr, wenn man schon einen gutklingenden Part hat, an dem man dann andocken kann....
Keys und Soli kommen danach und zum Schluß, wenn es denn sein muss, der Gesang.... ;-).

Der Unterschied zu dem früheren Drumprogramming (step by step, kompletter Song...) ist, dass man eben auf diese Art und Weise gleich versucht ist, nur das fortzusetzen, was relativ leicht umsetzbar ist und schnell nach was klingt. Viele Ideen, die ich früher mühsam früher von vorne bis hinten durchprogrammiert und dann erst mit Instrumenten (von vorne bis hinten eingespielt ) habe, würde ich heute relativ schnell verwerfen...

VG
Oli
 
...da haben sich über die Jahre einige angesammelt - primär von gekauften Drum-Scape Cds......
 
...ich habe mich das auch gefragt und bin jetzt auf der Suche nach einem halbwegs guten aber dennoch günstigen elektronischen drumset welches einfach einen Stereo-Ausgang und ein paar Klangfarben zur Auswahl hat.

Wichtig dabei ist mir nur, dass die Snare Rimshot-fähig ist und zumindest das "Ride" stereofähig ist.

Damit werde ich mir meine Patterns selbst einspielen - die ganze Programmiererei ist mir einfach zu umständlich und ich will mir dafür einfach nicht die Zeit nehmen.

Vielleicht wäre das doch auch eine Alternative für Dich.

LG Hannes
 
Danke für den Hinweis, hab ich auch schon mal dran gedacht.

Zwar sind meine Drummerqualitäten überschaubar, traue mir allerdings zu, zu einem Klick was hinzubekommen, das man dann zusammenschnipseln kann.

Alternativ könnte man nen Kumpel bitten ein wenig zum Demo zu spielen und das dann zusammenzuschnipseln.

Ne weitere Alternative (wenn man die Kosten in Höhe von 125 $ pro Song nicht scheut) wäre "Drums for you". Da schickt man seine Entwürfe hin und bekommt drei professionell eingespielte Files zurück.

Ups, habe gerade gesehen, dass die auch "unprocessed source tracks" für 34 $ anbieten!

Das werde ich wohl mal ausprobieren und demnächst berichten ...
 

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