Hiilfee...welche Soundkarte ist geeignet?


A
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Hi Gemeinde,

hat evtl. jemand nen Tip für mich?
Ich möchte gerne mit meinem Amp-Modeller (Johnson J-Station) in den PC um Aufnahmen zu machen und den Modeller mit Presets füttern usw.
Da die J-Station nen Midi-Anschluß hat, müßte die Soundkarte sowas natürlich auch hergeben, oder gibt´s da noch andere Alternativen?
Leider hab ich da überhaupt keinen Plan, da ich mich auf dem Gebiet noch nicht bewegt habe. Meine Web Recherchen zu dem Thema, waren leider auch nicht so der Bringer.
Meine alte Soundblaster Billigkarte von 99 ist da wohl definitiv nicht mehr das Gebot der Stunde. Ansonsten ist mein PC aber voll auf der Höhe der Zeit.

Viel Gruß

Sven
 
A
Anonymous
Guest
Die billigkarte könnte sogar ausreichen...
so eine billigkarte hat da meist einen Joysticstecker den man dann mittels Adapter als Midi in und out verwnden kann (sogar SB Live! kann das)
der Midiport wird (meist) als MPU 401 angezeigt und kann dann von der Editorsoftware erkannt werden.
Bei Aufnahmen würde ich Dir aber Empfehlen (Auch wennste nur nen S/Pdif verwendest ) Was gescheites zu erstehen
fom kleinen Format ala Creamware Luna2(incl DSP) oder einer EMU Karte
die Kosten zwar etwas aber Rauschen net so und haben kaum Latenzen und
gescheite Wandler.
Ansonsten eine Gescheite Brakeoutbox
Midierweiterungen sind die günstigsten von Midiman
www.Thomann.de hat jetzt glaub ich ein schnäppchen Mit der Emagic MT4
alles klar?
Soundkarten die gut sind gibt es zu Hauf...
Was Du damit machen willst ist wichtig um dich dann zu entscheiden.
Ist so wie welcher Gitarrenverstärker ist gut...
Aber wenn Du Gitarre aufnehmen willst dann gehe ich davon aus, daß Du bald sowas wie eine gescheite Recordingsoftware hast (Logic, Protools, Nuendo oder zumindest irgendein Cubase) dann brauchste was mit niedrigen Latenzen aber hallo
da sind schnell mal 10 Spuren beieinander und auf jeder mal 3 Effekte
Das kostet halt Geld
Am besten Du lässt dich vom Fachhandel beraten.
Aber an Namen wie Digidesign, Mackie, EMU, Alesis, Audiotrak, Avid, Edirol (nur bedingt), Hoontech etc. kannste Dich orientieren
http://www.thomann.de/gruppe-COXS-0.html
Kuckste mal da da findste sicher was für deinen Geschmack.
Preise sind auch friedlich.
 
A
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Hi,

vielen Dank für die Tips! Das hat ja schon ma aweng Licht ins Dunkel gebracht.
Bin jetzt zumindest schon ma so weit, daß ich mir n konkretes Midikabel besorgt hab. Kann also schon mal mit meine Johnson J-Station in den Gameport der Soundblaster ValueSchrott. Isse schon ma schwer cool, kann meine Presets abspeichern, auf dem Rechner bearbeiten usw.
Top ist auch die Möglichkeit, heruntergeladene Soundpatches zum Modeller hochzuladen. Da waren echt einige Perlen dabei, welche dank etwas nachbearbeitung, echt strahlen. Wage mal zu behaupten, daß ich meinen AmpModeller echt gefunden habe.

Bei den Soundkarten hab ich mal geschaut und ich denke, es wird gar nicht mal unbedingt sooo teuer!

Bin am überlegen zwischen:

M-AUDIO
DELTA AUDIOPHILE 2496

EMU
0404 Digital Audio System

TERRATEC
PHASE 22

AUDIOTRAK
MAYA 44 USB

Echt nicht grad easy für den geneigten Laien, sich da zu entscheiden.
Die Audiotrak Maya hat halt auch noch den Vorteil, daß sie extern und damit sehr mobil ist.

Falls noch jemand Tips oder Meinungen, evtl. auch Erfahrungen mit einer bestimmten Soundkarte hat, seit so gut und postet.

Tschauu

Sven
 
A
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Guest
Also ich bin nicht der Audiokarten Spezialist...aber ich selber benutze auch (sehr gerne) meine J-Station für Recordings, und benutze die Audiophile 2496. Gehe da selbstverständlich über den Spdif Eingang rein, was ganz hervorragend funktioniert und klingt.
Für meine Verwendungszwecke bietet die Karte alles was ich brauche, hat noch nie Probleme gemacht, und ist mit allen meinen Programmen und Rechnern kompatiebel.
Und mittlerweile ist die ja sogar recht günstig geworden.

Also wenn dir die Eingänge der Audiophile reichen kannste damit nichts falsch machen. :idea:
 
cook
cook
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Wofür bräuchte ich denn mehr Eingänge (ich würde nie im Band-Gefüge aufnehmen)?

Wenn ich z.B. ein Schlagzeug abnehme - benutze ich dafür nicht ein Mischpult und mixe dann alles auf eine Spur in meinem Sequencer? Wie könnte ich jeder Trommel eine eigene Spur zuweisen, um danach daran 'rum arbeiten zu können? Bräuchte ich dafür ein Mischpult mit ebensoviel Ausgängen wie Eingängen?
 
A
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Hallo cook,
cook":uzjcz2zs schrieb:
Wenn ich z.B. ein Schlagzeug abnehme - benutze ich dafür nicht ein Mischpult und mixe dann alles auf eine Spur in meinem Sequencer?
Das ist natürlich möglich, hat aber den Nachteil, dass du die einzelnen Drums nachträglich nicht mehr separat bearbeiten kannst - wenn du nachher z.B. feststellst, dass die Bassdrum nicht gut im Mix sitzt, hast du keine Möglichkeit mehr, mit EQ, Kompressor oder sonstwie etwas daran zu machen.
Wie könnte ich jeder Trommel eine eigene Spur zuweisen, um danach daran 'rum arbeiten zu können? Bräuchte ich dafür ein Mischpult mit ebensoviel Ausgängen wie Eingängen?
Kommt drauf an. Wenn du eine Soundkarte mit mehreren Line-Eingängen hast, brauchst du für jeden Eingang einen Mikro-Vorverstärker. Das könnte ein Mischpult sein, bei dem jeder Kanal über einen Einzelausgang verfügt, oder auch ein reiner mehrkanaliger Preamp ohne Mischpult (z.B. so etwas hier. Alternativ gibt es auch Audio-Interfaces mit mehreren eingebauten Mikropreamps. Ich selbst plane, sobald mit meiner aktuellen Band Demoaufnahmen anstehen, mein BCA 2000 über Adat-Schnittstelle hiermit zu kombinieren - damit hätte ich für knapp über €400 ein transportables (da USB) Audiointerface mit 8 Mikro-Eingangskanälen, und ein Mischpult wird gar nicht mehr gebraucht.

Gruß

Jan
 
cook
cook
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Ah, danke für die Erklärung.

Ich werde in nächster Zeit sicher noch viele Fragen stellen. Ich habe ein paar Vorkenntnisse beim Home-Recording (habe unsere letzte CD vorproduziert, bevor wir ins Studio gegangen sind), aber gut klang's noch nie. Jetzt habe ich in den letzten Jahren viele Lieder unterschiedlichster Stilrichtungen komponiert und möchte all das daheim aufnehmen.

Ich glaube nicht, dass ich auch nur im Geringsten ein nach Studio klingendes Schlagzeug aufnehmen kann. Deshalb soll das im PC entstehen. (Thema #1, zu dem sicher viele Fragen kommen werden ;-), weil ich keine Ahnung von Midi bzw. Virtuellen Instumenten habe ). Bei Gitarre und Bass bin ich recht zuversichtlich. Das krieg ich mit Modeler-Unterstützung hin. Zuletzt will ich zahlreiche Orchester-Instrumente einbauen. Da ich leider nicht auf dem Keyboard spielen kann, muss ich das am Computer basteln. Meint ihr, es ist praktikabel, in Guitar Pro Midi-Spuren zu erstellen und die dann in einen Sequencer zu importieren?

Zunächst will ich mir aber eine neue Recordingkarte zulegen - leider als PCI Karte, weil mein Tower, den ich komplett zum Recording PC umrüsten will, noch kein USB 2 unterstützt. Ich möchte eine Karte, die mir die Möglichkeit für wirklich gute Aufnahmen gibt. Sie soll später auch mal für Band-Aufnahmen geeignet sein - d.h. auch ein Schlagzeug muss irgendwann mal aufgenommen werden. Für Tipps und Hinweise bin ich sehr dankbar. Mr. G, vielleicht kannst du noch ein paar Worte zu deinem geplanten Setup sagen. Wenn ich es richtig verstehe, kann man sich also auch später noch dazu entscheiden, die Anzahl der Eingänge zu vergrößern. Welche Funktion hat dabei die Adat-Schnittstelle bzw. was genau ist das?
 
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cook":26xxxsrb schrieb:
Ich glaube nicht, dass ich auch nur im Geringsten ein nach Studio klingendes Schlagzeug aufnehmen kann. Deshalb soll das im PC entstehen.
Mit diesem Thema beschäftige ich mich auch gerade. Besonders gut soll wohl BFD sein, aber das kostet mir zu viel, so dass ich wohl erst einmal mit Soundfonts weitermache.

Zu Guitar Pro kann ich dir leider nichts sagen, weil ich selbst mit Cakewalk Sonar arbeite.

Zunächst will ich mir aber eine neue Recordingkarte zulegen - leider als PCI Karte, weil mein Tower, den ich komplett zum Recording PC umrüsten will, noch kein USB 2 unterstützt.
Es gäbe natürlich auch die Möglichkeit, per PCI-Karte USB2 oder Firewire nachzurüsten, was auch nicht besonders teuer ist. Ich bin von externen Audiokarten vor allem deshalb überzeugt, weil man die bei Bedarf auch mal im Proberaum an einem Notebook betreiben kann, was bei einer PCI-Karte logischerweise nicht geht.

Mr. G, vielleicht kannst du noch ein paar Worte zu deinem geplanten Setup sagen. Wenn ich es richtig verstehe, kann man sich also auch später noch dazu entscheiden, die Anzahl der Eingänge zu vergrößern. Welche Funktion hat dabei die Adat-Schnittstelle bzw. was genau ist das?
Das BCA2000 ist ein USB-Audio-Interface von Behringer mit 2 Mikro-, 2 Line- und einem Gitarreneingang, Midi und diversen digitalen Schnittstellen, das ich im Moment nur für Homerecording nutze. ADAT ist eine von Alesis entwickelte digitale Schnittstelle, über die gleichzeitig 8 Kanäle (48kHz/24bit) übertragen werden können. Interessanterweise verfügt das BCA2000 über so eine Schnittstelle (was einer der Hauptgründe war, warum ich es z.B. dem Tascam US 122 vorgezogen habe), so dass es zusammen mit dem genannten ADA8000 möglich ist, mit dem BCA2000 8 Kanäle gleichzeitig aufzunehen, also z.B. ein Drumkit mit 6 Mikros und dazu noch je eine Bass- und eine Gitarrenspur.

Ich selbst bin mit dem BCA2000 sehr zufrieden, zögere aber etwas, es uneingeschränkt zu empfehlen, weil ich auch von Leuten gelesen habe, die mit den Treibern Probleme hatten/haben.

Gruß

Jan
 
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Was ich euch wärmstens empfehle ist "Drumkit from Hell". Das ist eine CD randvoll mit Schlagzeug Sounds, die man überall importieren kann. Ich nutze das zusammen mit Fruity Loops. Hört sich echt gut an. Sind von mehreren Schlagzeugen alle Elemente ein paar mal aufgenommen, so dass für alle etwas dabei ist. Das müsste mittlerweile auch schon recht günstig zu haben sein, da es mittlerweile einen Nachfolger gibt.
 
cook
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Mr. G":2m0qjj6z schrieb:
Mit diesem Thema beschäftige ich mich auch gerade. Besonders gut soll wohl BFD sein, aber das kostet mir zu viel, so dass ich wohl erst einmal mit Soundfonts weitermache.

Zu Guitar Pro kann ich dir leider nichts sagen, weil ich selbst mit Cakewalk Sonar arbeite.

Und in Cakewalk baust du dir auch deine Drum-Spuren zusammen? Ist das einigermaßen komfortabel zu machen? Was hältst du allgemein von Cakewalk. Ich bin im Moment auch auf der Suche nach einem Sequencer, habe aber mal gelesen, dass sich in Cakewalk VST-Instrumente nur schwierig einbinden lassen. Stimmt das?

Es gäbe natürlich auch die Möglichkeit, per PCI-Karte USB2 oder Firewire nachzurüsten, was auch nicht besonders teuer ist.

Ah, wenn das so ist, tendiere ich auch zu einem externen Gerät.

ADAT ist eine von Alesis entwickelte digitale Schnittstelle, über die gleichzeitig 8 Kanäle (48kHz/24bit) übertragen werden können.

Da wird mir mal wieder bewusst wie komplex der Markt für Soundkarten ist... das ist in der Tat eine interssante technische Eigenschaft, von der ich allerdings noch nie etwas gehört hatte. Genau hier liegt wohl auch mein Problem beim Kauf. Ich möchte ein Gerät, das meine Weiterentwicklung als Home-Producer nicht einengt... auf der anderen Seite weiß ich im Moment als Anfänger noch gar nicht, wohin die Reise gehen könnte. Vielleicht könnt ihr mir ja noch einige "Industriestandards" oder interessante Bonus-Features nennen, die ein zukunftsträchtiges Audio-Interface haben sollte.

Schon einmal danke,
Michael
 
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cook":27wk936a schrieb:
Und in Cakewalk baust du dir auch deine Drum-Spuren zusammen? Ist das einigermaßen komfortabel zu machen?
Es gibt möglicherweise einfachere Methoden, aber ich habe in diesem Thread mal beschrieben, wie ich das mache - ich bin mit den Ergebnissen zufrieden.

Was hältst du allgemein von Cakewalk. Ich bin im Moment auch auf der Suche nach einem Sequencer, habe aber mal gelesen, dass sich in Cakewalk VST-Instrumente nur schwierig einbinden lassen. Stimmt das?
Ich persönlich finde Cakewalk von der Bedienung her intuitiver als die anderen Sequencer auf dem Markt, aber das ist natürlich Geschmackssache. Das mit den VSTs war früher ein Problem, weil Cakewalk keine VSTs unterstützt hat und dieses über ein Plug-in eines anderen Herstellers nachrüsten musste. Inzwischen werden VSTs aber serienmäßig unterstützt und lassensich ohne Probleme einbinden.

Wenn du DSL hast, besorg' dir doch die aktuelle Demoversion von Sonar von der Cakewalk Homepage und probier die aus.
Vielleicht könnt ihr mir ja noch einige "Industriestandards" oder interessante Bonus-Features nennen, die ein zukunftsträchtiges Audio-Interface haben sollte.
Das ist schwer zu verallgemeinern, aber ich persönlich würde schauen auf:

- 96kHz / 24 bit Kompatibilität (für die Zukunft - ich selbst nutze eher 44.1 oder 48 kHz zum Aufnhemen)
- Mic-Preamps (natürlich mit Phantomspeisung)
- Midi (damit man sich dafür nicht ein zweites Interface kaufen muss)
- Gitarreninput (wenn man man mit Ampsimulationsplugins arbeiten will)
- digitale Eingänge (z.B. SPDIF). ADAT hat meines Wissens kein anderes externes Interface als das BCA2000, erscheint mir aber sehr praktisch.
- die Möglichkeit, eingehende Signal direkt abzuhören (also nicht nur nach A/D-D/-A Wandlung, was immer eine Latzenz bedeutet).

Gruß

Jan
 
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Hallo zusammen,

ich will mir ja auch schon seit einiger Zeit so ein Audio/MIDI Interface zulegen um über den Laptop etwas bessere Aufnahmen machen zu können.

Bisher hatte ich immer das hier ja auch schon oft genannte Tascam US-122 im Visier. Preislich liegt das ja auch um 200 Euro wie das BCA2000 von Behringer.

Ist letzteres jetzt besser?

Gruß
Max
 
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So absolut kann man das nicht sagen: Das BCA2000 hat mehr Features als das Tascam-Teil, und vom Design her gefällt es mir auch besser (insbesondere die "richtigen" Fader finde ich schon sehr praktisch). Beim US-122 wird dafür ein Softwarebundle mitgeliefert (Cubase LE und laut dieser Seite neuerdings auch Gigastudio LE), was widerum ein Pluspunkt sein könnte, wenn du noch keine Aufnahmesoftware hast.

Ich selbst mag Sonar mehr als Cubase, und bei mir läuft das BCA2000 sehr stabil, so dass es für mich tatsächlich das bessere Gerät ist. Andererseits habe ich, wie gesagt, auch schon des öfteren über Probleme mit den BCA-Treibern gelesen (wobei die zum großen Teil seit Treiberversion 2.0.0.5 behoben sein sollen, und die wohl zum Teil auch mit Hardwarefehlern in einer Produktionsserie zu tun hatten).

Letztlich kommt es auf ein Abwägen der eigenen Prioritäten an.

Gruß

Jan
 
cook
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Ich finde auf der Steinberg Website leider keine Infos zu Cubase LE, sondern nur zu SX, SE und SL3. Wie abgespeckt ist LE denn? Und ist es noch brauchbar?
 

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