Mal wieder einmal im Kreis gedreht...


uwich
uwich
Well-known member
Registriert
28 Dezember 2009
Beiträge
505
Wie viele Gitarren und Amps sollte ein E-Gitarrist haben?

Aus meiner Sicht jeweils zwischen 1 und 1000.

Alles dazwischen ist richtig, so lange es mit dem finanziellen Status und dem sozialen Umfeld kompatibel ist.
 
Doc Line6forum
Doc Line6forum
Well-known member
Registriert
19 August 2007
Beiträge
1.603
Ort
Hamburg
Batz Benzer schrieb:
Doc Line6forum schrieb:
Im Kreis drehen?
Einmal 360 Grad? 4-5 Amps?
In einer Stunde?
Kein Problem mit dem Kemper! :)
Im Bandsetting neige ich aber sehr zum Konstant- sein.

Gut, dass Du Dich einklinkst hier; gestern beim Rumprobieren mit dem 6101 habe ich nämlich an Dich gedacht und mich gefragt: Wie profiled man eigentlich das komplexe Zusammenspiel aller Möglichkeiten des Anniversary-Amps mit dem Kemper...? - Hast Du Dich für bestimmte Einstellungen entschieden und hast nun die Flexibilität der Kemper-"Klangregelung" anstsatt der Marshall-Vielfalt?

'Ne Stunde hätte mir für den Spaß nicht ausgereicht; ich möchte lange und ausgiebig in den Möglichkeiten baden (und mich dennoch nicht in der Unendlichkeit verlieren). ;-)

Lieben Gruß von

Batz. :cool:

Ja, da gibts in der Tat unterschiedliche Herangehensweisen.
Es gibt Leute, die machen ganz viele Profiles von einem Amp, um ihn möglichst umfassend abzubilden. Also z.B. Gain auf 1, dann 2, 3, usw. (und das gleiche mit der Klangregelung).

Ich persönlich gehöre zu denen, die nur die Sweetspots eines Amps abbilden wollen. Meinen (deinen alten :). ) AC 30 würde ich einmal clean, einmal edge und einmal voll auf profilen.
Beim 6100/6101 ist es natürlich viel komplexer:
Da würde ich grün in 2 Settings profilen ( einmal mit und ohne Mid shift).
Gelb würde ich in jedem Mode in 2 Settings profilen, Gain jeweils 50% und 100 %. Das sind dann hier 6 Profile.
Rot würde ich wohl einmal Gain 30-50 und einmal mit 100% profilen mit gedrücktem Gain -Boost und ohne Contour, denn den mag ich nicht so.
Macht insgesamt 10 Profile.
Das reicht mir als Pragmatiker.
Man könnte das alles natürlich auch mit der 50 Watt und Trioden/Pentoden- Modus wiederholen, oder, die Flöhe husten hörend, auch noch mit unterschiedlichem Damping.
Da ich aber weiß, was ich mit einer bestimmten Gitarre von diesem Amp hören will (o.g. Settings wären für mich für Strat/Tele gedacht) und was nicht so, mache ich das nicht. :)
 
A
Anonymous
Guest
erniecaster schrieb:
... vermeintlich bekannten Gerätschaften noch unbekannte Facetten haben

Das sollte ich mir über's Bett hängen. Ich hab neulich bei einem Bass, den ich schon seit 6 Jahren habe, festgestellt, daß er ein push-pull Poti hat, und man auf Singlecoil umstellen kann. Und ich hab's nicht mal selber festgestellt, sondern gelesen.

Ganz extrem ist die Situation bei den ganzen Plugins auf dem Rechner. Grade mal eben den neuesten Reverb gekauft (Hofa) und ihn zu den anderen 30 in den Ordner gelegt, um dann festzustellen, daß ich die für mich besten Ergebnisse mit dem vor langer Zeit gekauften und vergessenen UAD EMT140 erziele. Was auch immer ich damit mache, es klingt.

Es ist so einfach, mit neuem Kram zu glauben, das jetzt der heilige Gral gekauft wird. Und es ist so schwer, aus dem Kram, den man besitzt, das letzte rauszuholen.
 
A
Anonymous
Guest
FretNoize schrieb:
erniecaster schrieb:
...Es ist so einfach, mit neuem Kram zu glauben, das jetzt der heilige Gral gekauft wird. Und es ist so schwer, aus dem Kram, den man besitzt, das letzte rauszuholen.

Genau. Beamt euch gedanklich mal zurück in die Zeit ohne Internet, für die die´s noch wissen. Ja, die gab es wirklich ;-)

Wir haben uns das gekauft was im Schaufenster lange vorher begutachtet wurde und was beim Händler verfügbar war. Gitarre, Amp, Treter, Kabel, Pleks..... Und irgendwie haben wir damit auch Musik gemacht. Vielelicht sogar mehr als heute, weil wir uns damals gar nicht im Netz nach neuen Möglichkeiten umschauen konnten.

Guter Ansatz: das Beste aus dem machen, was wir haben.
 
 

Oben Unten