nebengeräusch

A

Anonymous

Guest
hallo zusammen,

ihr kennt ja sicher das nebengeräusch, welches entsteht, wenn man von einem bund ins´nächste greift ? ich meine dieses seltsame quietschen, wenn man mit den fingern über die ummantelung der saiten rutscht >>> ist das ein problem der greiftechnik oder sollte ich meine hand vorher "imprägnieren" ?

gruss daggy
 
A

Anonymous

Guest
daggy":2u3kkmov schrieb:
hallo zusammen,

ihr kennt ja sicher das nebengeräusch, welches entsteht, wenn man von einem bund ins´nächste greift ? ich meine dieses seltsame quietschen, wenn man mit den fingern über die ummantelung der saiten rutscht >>> ist das ein problem der greiftechnik oder sollte ich meine hand vorher "imprägnieren" ?

gruss daggy

Hallo Daggy

Ich denke was Du meinst ist ein quasi-Slide, der ungewollt oder unsauber gespielt gerade auf Akustik-Gitarren als quietschen wargenommen wird.
Versuche mal die Saiten mit dem Handballen abzudämpfen, dann kannst Du auch mit den Fingern über die Bünde fahren.

Gruss
Arvid
 
A

Anonymous

Guest
Kann natürlich auch sein, daß Du mit Ummantelung den Hals Deiner Gitarre meinst? Kenne nämlich auch das Problem gerade bei lackierten Hälsen, daß besonders Schweißpfoten bei dem ganzen hin und her an der Quietscherei schuld sind ;-) .

Gruss
Arvid
 
A

Anonymous

Guest
hi arvid,

ich meinte die ummantelung der saiten > wenn der finger über diese, ich nenne es jetzt mal "riffelung" rutscht. hört man auch manchmal wenn jemand etwas unplugged zum besten gibt, ich persönlich empfinde es aber als störend.
habe schon überlegt die saiten mit öl zu behandeln, schaden kann es ja wohl nicht gelle ?

gruss daggy
 
A

Anonymous

Guest
Hallo Daggy,

das gequietsche ist leider v.a. bei Stahlbesaiteten Klampfen eher normal. (Hort man z.B. auch häufig bei Unplugged-Konzerten bekannter Grössen, also sicher kein "Anfängerfehler" ;). Vermindern kann man das wohl am besten durch sauberes Abheben der Finger von den Saiten vor dem Umgreifen, bei schnellen Licks/Akkordsequenzen ist das aber nicht immer möglich. Tja, also quietsch, as quietsch can. Du könntest Dir natürlich auch geschliffene Saiten zulegen (werden wohl afaik von Jazzern bevorzugt, weiß ich aber nichts drüber.) Ich schätze aber mal, daß der Klang an Brillanz verliert. Das Quietschen dürfte sich damit aber wirkungsvoll reduzieren lassen.
 
A

Anonymous

Guest
daggy":1kls4s70 schrieb:
hi arvid,

ich meinte die ummantelung der saiten > wenn der finger über diese, ich nenne es jetzt mal "riffelung" rutscht. hört man auch manchmal wenn jemand etwas unplugged zum besten gibt, ich persönlich empfinde es aber als störend.
habe schon überlegt die saiten mit öl zu behandeln, schaden kann es ja wohl nicht gelle ?

gruss daggy

a. Flatwound Saiten kaufen. Keine Geräusche, aber scheiss sound, nur für muffigen Jazz zu empfehlen

b: Groundwound bzw Halfroundsaiten kaufen. Das sind normale Roundwounder, aber angeschliffen. Weniger Geräusche, etwas weniger brillanz, aber für verzerrte E-Gitarre z.B. noch tolerabel

c: Elixier-Saiten kaufen. Durch das Ganzkörperkondom entstehe weniger Geräusche, der Klang ist aber annähernd so gut wie be normalen Saiten. V.a. bei den Nanowebs.

d: Bei Akustiksaiten Silk & Steel kaufen. Super Klang, gut zu bespielen, weniger Geräusche......aber teuer und altern zu schnell. Nur was für sanftes Fingerpicking.

e: weniger Sliden und die Finger heben. V.a. bei Akkorden slidet man ja gerne, weil man den gegriffenen Griff leichter verschieben kann als wenn man den Griff in der Luft exakt so halten soll, um ihn dann wider aufzusetzen. Da hilft nur sauberes Spielen. Bei Griffen, bei denen Diskansaiten beteiligt sind, kann man diese natürlich liegenlassen und zum Rutschen nur die Finger der tiefen Saiten heben.

f: keine Ahnung :)
 
A

Anonymous

Guest
hi ray,

zu c : die hatte ich schon, das problem war nur, dass sich plastikbeschichtung recht schnell von den saiten ablöst > ist nicht so der bringer

zu d : scheint genau das richtige für mich, bin ja schließlich keine "griffbrettsau" ;-)))

zu f : dito

trotzdem erst mal danke, werde diese anderen saiten pobieren (schon auf einkaufsliste notiert)

gruss daggy
 
A

Anonymous

Guest
@daggy:
ich vermute, dass du mit den silk n´steel saiten deine zwitschernden slides in griff kriegen wirst. Ich hatte diese drähte auch schon drauf. die klingen supi.
rechne aber mit extrem kurzer lebensdauer. :?

servus
rollo
 
W°°

W°°

Well-known member
daggy":1km2qxj9 schrieb:
hallo zusammen,

ihr kennt ja sicher das nebengeräusch, welches entsteht, wenn man von einem bund ins´nächste greift ?
gruss daggy

Hi Daggi,

das Saitenrutschen gibt es als Sampel zu kaufen. Kein Witz! In den Midistudios ist man dankbar für jeden human touch.

Was die "Imprägnierung" betrifft, so hätte Barbor oder L'oreal so etwas bestimmt schon heraus gebracht, wenn es mehr Gitarristinen gäbe....

Aprä Sleit - eine reiche Formula für die strapazierte Haut nach dem Spiel...:roll:
 
A

Anonymous

Guest
Moin zusammen,

ich kann Walter nur zustimmen : So etwas bringt Leben und Farbe ins Spiel und in die Aufnahme. Solange es nur diese Nebengeräusche sind... Wir hatten mal einen Konzertgitarristen im Studio (ein wirklich begnadeter Gitarrist) der so laut in das Micro schnaufte, das wir ihn am Liebsten von seiner Gitarre getrennt und in ein anderes Zimmer gesteckt hätten. Leider war die rein naturell nicht möglich und so haben wir allerlei Dämmung um ihn herumgebastelt so das am Ende eine erträgliche Aufnahme dabei herum kam ;-) :lol:

Gruß
VVolverine
 
A

Anonymous

Guest
morGÄÄÄHN :cool:

also ich bin weder begnadet, noch schnaufe ich beim gitarre spielen :lol:
@walter : und dazu noch die xxx-tra starken picknails zum selber dran basteln ? :) tja ist wahrscheinlich noch niemand drauf gekommen. man sollte der "kehr Kompanie" mal einen tip geben.

so wie ich das hier entnehme, ist wohl alles im grünen bereich und größtenteils unabänderlich. von aufnahmen bin ich eh noch meilenweit entfernt :oops: also lassen wa alles so wies´iss .

>ist jetzt schon wieder fast ein jahr her seit ich mit dem gitarre spielen anfing, wahnsinn wie die zeit verrinnt ...

gruss daggy
 
Wu-Lee

Wu-Lee

Well-known member
Hi
Ich werde die Sache nun mal zuspitzen und euch fragen, wie ihr das bei Verzerrter E-Gitarre mit 060er Saite und schnellen Wechseln machen würdet, dass es nicht quietscht. Das Problem hier ist, wenn man die Saiten loslässt, gibt es Rückkopplung, oder leer schwingende Saiten. Soll ich es da einfach quietschen lassen, oder gibt es da noch was. Zwischen dem Wechsel muten geht wohl auch nicht, wenns schnell gehen muss..
 
A

Anonymous

Guest
Wu-Lee":1kwaztfu schrieb:
Hi
Ich werde die Sache nun mal zuspitzen und euch fragen, wie ihr das bei Verzerrter E-Gitarre mit 060er Saite und schnellen Wechseln machen würdet, dass es nicht quietscht. Das Problem hier ist, wenn man die Saiten loslässt, gibt es Rückkopplung, oder leer schwingende Saiten. Soll ich es da einfach quietschen lassen, oder gibt es da noch was. Zwischen dem Wechsel muten geht wohl auch nicht, wenns schnell gehen muss..

Hallo,

da setzt mein rechter Handballen einen Riegel vor ;-). Außerdem kann man auch mit der linken Hand hervorragend dämpfen, allerdings dauert der Lernprozeß ein wenig länger. Dafür macht man es aber mit der Zeit automatisch. Lösungsansatz: viel spielen, rocken, sich selber zuhören :)

Gruslige Grüße
burke

P.S.: Je nach Verwendungszweck sind Flatwounds sehr schön. Pah, muffig, von wegen ;-)))
 
Wu-Lee

Wu-Lee

Well-known member
burke":8zyvstze schrieb:
Wu-Lee":8zyvstze schrieb:
Hi
Ich werde die Sache nun mal zuspitzen und euch fragen, wie ihr das bei Verzerrter E-Gitarre mit 060er Saite und schnellen Wechseln machen würdet, dass es nicht quietscht. Das Problem hier ist, wenn man die Saiten loslässt, gibt es Rückkopplung, oder leer schwingende Saiten. Soll ich es da einfach quietschen lassen, oder gibt es da noch was. Zwischen dem Wechsel muten geht wohl auch nicht, wenns schnell gehen muss..

Hallo,

da setzt mein rechter Handballen einen Riegel vor ;-). Außerdem kann man auch mit der linken Hand hervorragend dämpfen, allerdings dauert der Lernprozeß ein wenig länger. Dafür macht man es aber mit der Zeit automatisch. Lösungsansatz: viel spielen, rocken, sich selber zuhören :)

Gruslige Grüße
burke

P.S.: Je nach Verwendungszweck sind Flatwounds sehr schön. Pah, muffig, von wegen ;-)))
Hi Burke!
Mein Problem ist nicht das muten, sondern die Geräusche, die beim Lagewechsel entstehen, und nicht wirklich mit dem Linken Handballen abgedämpft werden können, denn das verstärkt das Geräusch nur. Und wenn ich einen nicht gemuteten Part mit schnellen Lagewechseln spiele, dann kann ich nicht zwischen zwei Noten kurz muten :shock: :roll: .
 
A

Anonymous

Guest
Wu-Lee":2q4at4ta schrieb:
Mein Problem ist nicht das muten, sondern die Geräusche, die beim Lagewechsel entstehen, und nicht wirklich mit dem Linken Handballen abgedämpft werden können, denn das verstärkt das Geräusch nur. Und wenn ich einen nicht gemuteten Part mit schnellen Lagewechseln spiele, dann kann ich nicht zwischen zwei Noten kurz muten :shock: :roll: .

Hi,

mein rechtes Daumengrundgelenk dämpft eigentlich immer alles, was nicht gespielt wird. Leer schwingende Saiten gibt's bei mir nur auf Verlangen ;-). Ich setze also nicht immer zu einem neuen Mute an, sondern halte den Rest während des Spiels meist zu. Ungefähr klar, was ich meine?

Ciao
burke
 
Wu-Lee

Wu-Lee

Well-known member
burke":t0fksvio schrieb:
Wu-Lee":t0fksvio schrieb:
Mein Problem ist nicht das muten, sondern die Geräusche, die beim Lagewechsel entstehen, und nicht wirklich mit dem Linken Handballen abgedämpft werden können, denn das verstärkt das Geräusch nur. Und wenn ich einen nicht gemuteten Part mit schnellen Lagewechseln spiele, dann kann ich nicht zwischen zwei Noten kurz muten :shock: :roll: .

Hi,

mein rechtes Daumengrundgelenk dämpft eigentlich immer alles, was nicht gespielt wird. Leer schwingende Saiten gibt's bei mir nur auf Verlangen ;-). Ich setze also nicht immer zu einem neuen Mute an, sondern halte den Rest während des Spiels meist zu. Ungefähr klar, was ich meine?

Ciao
burke
Hi
Das Heisst, du mutest auch z.B. Powerchords, die nicht gemutet wären???
Ganz einfaches Beispiel: Powerchord im ersten Bund ungemutet, anschliessend möglichst schneller wechsel zum 7ten Bund, auch Powerchord ungemutet. Aber ich will den Wechsel nicht als gespielter slide, sondern 1Bund Punkt. 7Bund. (Möglichst) keine Pause dazwischen, kein Slide, kein Gequitsche...Das erscheint mir immer noch unmöglich (wen es das nicht sogar ist).
 
A

Anonymous

Guest
Hallo Christian

Also für den Fall, daß ich Dich richtig verstanden habe, weiß ich auch nicht, wie Du quasi ohne Pause solche Sprünge realisieren willst. Ich würde aber ähnlich wie Burke, nach jedem Anschlag (wo die Anschlaghand bei mir etwas von den Saiten abhebt, sich also aushebelt) mit dem Handballen quasi wieder auf den Saiten "landen", also abgestoppt gespielt und kurz danach in den gewünschten Bund sliden(solange abgestopt bleiben und beim erneuten Anschlag mit dem Handballen wieder abheben) . Wüsste jetzt nicht wie ich das ohne hörbaren Slide oder Nebengeräusche unkomlizierter machen könnte :| .

Gruss
Arvid
 
A

Anonymous

Guest
Wu-Lee":74e1fsbz schrieb:
Hi
Das Heisst, du mutest auch z.B. Powerchords, die nicht gemutet wären???
Ganz einfaches Beispiel: Powerchord im ersten Bund ungemutet, anschliessend möglichst schneller wechsel zum 7ten Bund, auch Powerchord ungemutet. Aber ich will den Wechsel nicht als gespielter slide, sondern 1Bund Punkt. 7Bund. (Möglichst) keine Pause dazwischen, kein Slide, kein Gequitsche...Das erscheint mir immer noch unmöglich (wen es das nicht sogar ist).

Hi,

ja, der Rest meiner Hand muted alle Saiten ab, die nicht angespielt werden. Da kann nichts frei schwingen. Allerdings würde ich so große Sprünge räumlich nicht so spielen, denn eine Saite höher auf dem 2. Bund (also z.B. ein H auf der A-Saite) klingt schließlich genau so, wie der selbe Ton auf der E-Saite, jedenfalls wenn man die Chords so schnell hintereinander kloppt. Wenns ganz schnell gehen soll, würde ich nur die Grundtöne hintereinander spielen. Dieser Tritonus würde sauberer klingen, die hinzugenommen Quinten machen nur Matsch. Oder den ersten Chord mit Quinte, danach nur das H als Grundton.

Für mich hört sich Dein Beispiel so an, als ob jemand z.B. ein MIDI-File durch ein Tabulatur-Programm geschickt hätte. Da kommen schnell Arrangements heraus, die für die Gitarre wenig sinnvoll sind. Das Netz ist voll mit solchen konvertierten Tabs. Also besser das Originalstück anhören und darauf achten, was wirklich passiert. Bei Deinem Beispiel könnte ich mir zwei Gitarren vorstellen; die eine spielt die Grundtöne, die andere die hinzugenommenen Quinten. Aber musikalisch besonders ausgereift klingt das nicht unbedingt (zu matschig).

Gruß
burke
 
 
Oben Unten