Pickups: Vorschlag an ETechniker und Gitarrenbauer


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Hallo!

Es ist mir schleierhaft, wie man einem Pickup verschiedene Klang-Charakteristike "anwickeln" kann; wenn man den Samples und Tonecharts auf der Seymour-Duncan Seite glauben kann, geht das aber.

Der StegHB meiner Strat klingt eher mittig. Wenn ich ihn splitte und nur den vorderen Singlecoil tönen lasse, klingt er immer noch sehr mittig, nur etwas leiser. Aber der HB-Grundcharakter haftet der einzelnen Spule auf jedenfall an. Wie dem auch sei, warum macht denn keiner so etwas: Wir wickeln einen Humbucker mit 2 unterschiedlich klingenden Spulen. Eine sehr mittig und outputstark, die andere transparent mit vielen Höhen und weniger Output. Wenn man den HB splittet, kann man, je nach Geschmack und Verschaltung, entweder den einen oder den anderen zum Klingen bringen und alle sind glücklich.

Jemand schonmal drüber nachgedacht?
-elvis


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Hi,

sowas ähnliches wird bei den DiMarzios realisiert, die ich in der Klampfe habe. Die Spulen haben unterschiedliche Windungszahlen (so weit ich weiß), so daß der "Single-Coil" Betrieb glockig-hell ist. Aber leider auch leise und nicht wirklich durchsetzungsfähig. Was ein echter Singlecoil kann.... Ich schätze, wenn man diesen Ansatz noch weiter treiben würde, käme es zu Phasenauslöschungsproblemen im Humbuckerbetrieb. Sagt mir jedenfalls mein Laienverstand (Korrektur erbeten ;-) ). Ich weiß nicht, wo ich das nachgelesen hab. Dan Erlewine?

Gruß
burke
 
finetone
finetone
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<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Zitat:Original erstellt von: elvis
Hallo!

Es ist mir schleierhaft, wie man einem Pickup verschiedene Klang-Charakteristike "anwickeln" kann; wenn man den Samples und Tonecharts auf der Seymour-Duncan Seite glauben kann, geht das aber.

Der StegHB meiner Strat klingt eher mittig. Wenn ich ihn splitte und nur den vorderen Singlecoil tönen lasse, klingt er immer noch sehr mittig, nur etwas leiser. Aber der HB-Grundcharakter haftet der einzelnen Spule auf jedenfall an. Wie dem auch sei, warum macht denn keiner so etwas: Wir wickeln einen Humbucker mit 2 unterschiedlich klingenden Spulen. Eine sehr mittig und outputstark, die andere transparent mit vielen Höhen und weniger Output. Wenn man den HB splittet, kann man, je nach Geschmack und Verschaltung, entweder den einen oder den anderen zum Klingen bringen und alle sind glücklich.

Jemand schonmal drüber nachgedacht?
-elvis


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Hallo,
das Problem läßt sich vielleicht so erklären:
Wenn Du unterschiedlichen Klang haben (wickeln) willst, kommen dann sicherlich unterschiedliche Windungszahlen zustande bzw. werden unterschiedliche Materialien verwendet.
Das Prinzip des Humbuckers besteht aber darin, das zwei gleichartige Spulen mit entgegengesetztem Wickelsinn miteinander verschaltet werden. Nur bei exakt gleichen Spulen hast Du den 100%igen Hummbucking-Effekt (Brummkompensation).
Aber meines Achtens gibt es eine andere Möglichkeit bei Humbuckern:
Die Verwendung zweier unterschiedlicher Magnetmaterialien in einem Pickup (Alnico und Ceramik). Bei der Gibson-Nighthawk ist das zumindest so gelöst.

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Hi Burke!
Aha, DiMarzio also!
Gleich geschaut und das hier gefunden:

Does it matter which direction I install my pickup?

Most humbuckers are symmetrical and their sound does not change at all when installed backwards, but some have a slightly different sound if you install them in the opposite direction from normal. It’s not a matter of right or wrong, but a matter of taste for such a subtle difference, if you can hear the difference at all. Those models include the Air Norton™, Air Zone™, Evolution® neck, bridge and 7-string, FRED®, Humbucker from Hell™, DLX Plus™ neck and bridge models, Virtual P-90™, Blaze™ neck and bridge models and Tone Zone 7™.



The Steve’s Special™, the Bluesbucker® and the MegaDrive™ have distinctly different sounds if you turn them around, and there is no ‘right’ installation direction. The Bluesbucker® is brighter-sounding with the adjustable screw coil towards the bridge, while the MegaDrive™ is brighter-sounding with the adjustable screw coil towards the neck. The Steve’s Special™ is brighter-sounding if the coil on the pickup’s cable exit side is toward the bridge.

-elvis

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Hallo Finetone!

Also wenn’s nur an der Brummunterdrückung hängt - die ist mir schnurz.

Je mehr ich von der Nighthawk höre, desto interessanter finde ich sie. Seltsam, dass Gibson die Produktion eingestellt hat; scheinen ja einige innovative Konzepte verbaut zu sein. Vielleciht sind Gitarristen dafür einfach zu konservativ ...

Gruß,
elvis

--
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Nicht nur ich hat über die Idee nachgedacht.Da gib es auch von Fender die Dual-Lace-Sensors. Die hatte ich auch eine Zeitlang. Habe nämlich 2 FLS Gold gekauft, umgepolt und dann in Steg und Hals dazu gebaut. (Da hette ich FLS blue und FLS red). Die konnte ich dann in Serie zu Humbuckern schalten, und hatte dann gesplittet die oben beschriebenen Sounds. Gold = vintage, blue = wärmer, red = heißer.
Leider waren die mir weder Fisch noch Fleisch, und so habe ich die wieder ausgebaut.
Ich habe auch schon mal einen Single-Coil und einen Hot Rail in die Stag Position eingebaut.
Ist eigentlich auch eine Möglichkeit, an den Positionen statt Humbucker je einen Single-Coil und Single-Coil Humbucker einzubauen.

Was aber das Problem ist (glaube ich zumindest) wenn beide spulen nicht den gleichen Output haben, dann wird das Brummen nicht vollständig gelöscht (ist nur eine Theorie von mir), hatte ich nämlich bei der Kombination red/gold. Der eine hat nämlich mehr als doppelt soviel Output.
Das andere Problem ist der Magnet, bei einem echten Humbucker hast du EINEN Magneten. Wenn man mal vom Output absieht, sollte jede Spule einen anderen magneten haben, aber das geht ja nicht. Es sei denn du schaltest 2 echte Singles in Serie. Dann hast du sowas wie den Stag Mag SH-3. Der hat aber somit ein anderes Magnetfeld und klingt auch ganz anders. Nämlich wie ein Single-Coil, nur voller, wärmer,weicher, lauter. Aber etwas typisches vom SC bleibt. Also quasi das gegenteil von dem, wonach ein gesplitteter Humbucker klingt.

Wenn den Steg-Humbucker so splittest, das die am Steg nähere Spule ektiv ist, das finde ich, hast du schon einen ziemlichen Unterschied zum Humbucker Modus.

Den größeren Unterschied zwischen einzel und Doppelspule hörst du sowieso eher an der Steg als an der hals-Position.

Ich glaube auch, das das splitten bei einem lauteren Humbucker einen größeren Unterschied macht, als bei einem leiseren. Ich habe nämlich einen SH-2 Jazz an der Hals-Position und höre gesplittet kaum einen kaum merklichen Unterschied. Das ist mir bei anderen Humbuckern bisher nicht so extrem aufgefallen.

Der Magnet ist ja auch für den Klang wichtig, und ich denke mal, das es daran liegt. Weil du lediglich den Output aber nicht den Magneten mit dem splitten änderst.

Ich glaube es gibt von Di Marzio Humbucker mit verschiedenen Spulen, und was ich auch mal gesehen habe:
2 Mini-Humbucker in einen großen Humbucker eingebaut. (Quadrails oder so?) 4 Spulen in Reihe geschaltet, ca. 28k (!!!!) UND (jetzt kommts) einzeln 2 verschiedene Humbucker. Ich denke mal P.A.F. und High-gain.
Stell dir vor Hotrails und Coolrails zusammen als Mega-Humbucker. Und gesplittet noch mehr Möglichkeiten!
 
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P.S. Habe ich das richtig verstanden? Bei den DiMarzio PU’s macht es einen Unterschied, welche Spule oben und unten ist? Auch eine Idee. Wobei ich denke, das sich am Output dabei nichts ändert.
 
finetone
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<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Zitat:Original erstellt von: elvis
Hallo Finetone!

Also wenn’s nur an der Brummunterdrückung hängt - die ist mir schnurz.

Je mehr ich von der Nighthawk höre, desto interessanter finde ich sie. Seltsam, dass Gibson die Produktion eingestellt hat; scheinen ja einige innovative Konzepte verbaut zu sein. Vielleciht sind Gitarristen dafür einfach zu konservativ ...

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elvis

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Hi Elvis,
natürlich ist eine Nighthawk etwas besonderes. Dieses Instrument ist sehr vielseitig einsetzbar, da man mit ihr fast den gesamten Bereich zwischen Strat und Paula abdecken kann (zumindest mit der 3PU-Variante). Diese sind mittlerweille sehr gefragt und bei ebay relativ selten zu finden. Selbst die EPI-Nighthawks gehen relativ gut, obwohl bei denen die PU’s und das Halsprofil nicht ganz so prall sind (ich besitze auch eine).
Produktionseinstellung dieser Marke: Die großen Meister wurden meistens erst nach ihrem Tod berühmt ...


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<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Zitat:Original erstellt von: elvis
Hallo!

Es ist mir schleierhaft, wie man einem Pickup verschiedene Klang-Charakteristike "anwickeln" kann; wenn man den Samples und Tonecharts auf der Seymour-Duncan Seite glauben kann, geht das aber.

Der StegHB meiner Strat klingt eher mittig. Wenn ich ihn splitte und nur den vorderen Singlecoil tönen lasse, klingt er immer noch sehr mittig, nur etwas leiser. Aber der HB-Grundcharakter haftet der einzelnen Spule auf jedenfall an. Wie dem auch sei, warum macht denn keiner so etwas: Wir wickeln einen Humbucker mit 2 unterschiedlich klingenden Spulen. Eine sehr mittig und outputstark, die andere transparent mit vielen Höhen und weniger Output. Wenn man den HB splittet, kann man, je nach Geschmack und Verschaltung, entweder den einen oder den anderen zum Klingen bringen und alle sind glücklich.

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Hallo Elvis,
daß Dein Tonabnehmer mit der halben Impedanz genauso klingt, mag ich nicht ganz glauben. Ähnlich vielleicht, aber egal...
Wenn Du die beiden Spulen parallel betreibst, (zwei an Masse, zwei an Signal, reduziert sich der Gleichstromwiderstand um 1/4 und die Resonanzspitze geht um 2 Oktaven hoch. DER Unterschied ist hörbar - ohne Brummen. Eine andere Methode sind "tapped", also angezapfte Tonabnehmer. Bei (in der Regel) halber Wicklungszahl wird ein Kontakt aus dem Pickup geführt. Man bekommt auf die Weise einen brillanteren, aber auch dünneren Ton. Für Humbucker gab es so etwas nur meines Wisens nur bei einem kleinen Hersteller. Duncan baut einen solchen Pickup als SSL3T Singlecoil.
Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten, einem Humbucker Billanzen zu entlocken. Wenn Du es genau wissen willst, schau mal bei www.gitarrenelektronik.de oder mehl mich an.


Grüße aus dem milden Westen.
(Un wie deä määt mit die Jitar - äsue en äsue!)
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Hallo Walter!

Naja, genau gleich klingt er nicht, aber er klingt auf keinen Fall auch nur anähenrd wie ein Standard-Strat-Steg-Singlecoil, sondern immer noch sehr mittig und unspektakulär. Eigentlich nicht soviel anders als die hintere Zwischenposition, gegen die ich diese Schaltmöglichkeit ja "eingetauscht" habe. Das dabei enstandene Brummen ist mir vollkommen egal. Danke für die Infos und Dein Angebot, ich werde jetzt erst mal intensiv den Lemme lesen (er hat ja jetzt sogar ein Buch zum Thema - kostet 24Euro).

Ich glaube, mit geschicktem Verschalten kann man in Sachen Sound wesentlich mehr reissen, als mit Pickup-Tausch. Der Lemme sieht das wohl eher auch so. Das Problem am Pickup-Tausch ist, dass niemand zum direkten A/B-Vergleich Aufnahmen macht oder mehrmals hin- und zurückwechselt. Und wenn man für die neuen PUs ordentlich was bezahlt hat, müssen sie ja besser klingen. Diese Theorie stammt nicht direkt von mir, aber ich würde sie so unterstützen.

Grüße aus Mittelhessen,
elvis
(Wass hatn de Waldäh da fürn seldsamme Fers in de Fussszeil?)

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<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Zitat:Original erstellt von: elvis

... Das Problem am Pickup-Tausch ist, dass niemand zum direkten A/B-Vergleich Aufnahmen macht oder mehrmals hin- und zurückwechselt...

</td></tr></table>

Nichts ist unmöglich! Du must nur schnell genug schrauben und löten können. :D:D:D


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<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Zitat:Original erstellt von: elvis
Hallo Walter!

Naja, genau gleich klingt er nicht, aber er klingt auf keinen Fall auch nur anähenrd wie ein Standard-Strat-Steg-Singlecoil, sondern immer noch sehr mittig und unspektakulär.
</td></tr></table>

Cher Elvis,

gesplittete Humbucker können nicht wie Singlecoils klingen, da man zwar die Spule, nicht aber das Magnetfeld in seiner Form beschalten kann. Und das unterscheidet sich stark.

Der Spruch zum Ende ist die besoffene, begeisterte Kritik eines Aachener Zuhörers. Er schilderte per Luftgitarre einem Freund, wie ich mit der Gitarre gemacht hatte und endete: "Deä kan spülle!"


Grüße aus dem milden Westen.
(Un wie deä määt mit die Jitar - äsue en äsue!)
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Servus W°°!

Ja, Mist, das verdränge ich immer, dass die HBs ja wegen ihrer Konstruktion anders klingen müssen; es sind ja einfach keine 2 Singlecoils. Mist. Was wäre uns alles erspart geblieben, wenn der gute Seth Lover nicht gePAFt hätte - bestimmt wären die 80er anders verlaufen :)

Hat eigentlich jemand schonmal den Mittleren SC und den Steg SC in Reihe (und nicht parallel) geschaltet, so wie der Stauffer-Powerswitch das praktiziert? Vielleicht wäre das die Alternative für den fetten Strat-Sound
(wenn man denn am Steg einen SC hat)?

Danke soweit,
elvis




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<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Zitat:Original erstellt von: W°°


Cher Elvis,

gesplittete Humbucker können nicht wie Singlecoils klingen, da man zwar die Spule, nicht aber das Magnetfeld in seiner Form beschalten kann. Und das unterscheidet sich stark.

Der Spruch zum Ende ist die besoffene, begeisterte Kritik eines Aachener Zuhörers. Er schilderte per Luftgitarre einem Freund, wie ich mit der Gitarre gemacht hatte und endete: "Deä kan spülle!"


Grüße aus dem milden Westen.
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W°°
</td></tr></table>

Hi,

ich glaube da liegt auch der Springende Punkt.
Single Colils haben Dauermagneten als Kern (jedenfalls die Strat-Typen), wohingegen Humberger Metallkerne haben, die von sich aus
nicht magnetisch sind und Ihr Magnetfeld erst durch einen Dauermagneten bekommen, der unten drunter gepappt wird.
In der Regel sind die Spulenlenkörper der SC’s auch wesentlich dicker bepackt, als ne Einzelspule von einem Humberger (so wie ich es bislang sehen konnte - der Schein könnte aber auch trügen und ich mich irren).

Ich trenne die Charaktere des Sounds indem ich die Gitarre, bzw. den Typ zur Hand nehme, den ich für den jeweiligen Sound will.
Strattig - also ne Strat - und für mehr brätzeliges nehm ich meine SG.

Vieleicht erfindet ja mal jemand ein PU MOdeler :D (ich würd ihn zwar nich kaufen, aber es gibt bestimmt Abnehmer)

ciao
Oliver

Spul ON!
 
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<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Zitat:Original erstellt von: Oliver


Vieleicht erfindet ja mal jemand ein PU MOdeler :D (ich würd ihn zwar nich kaufen, aber es gibt bestimmt Abnehmer)

</td></tr></table>

gibts da nicht sowas in der Art schon von Line 6? diese komische "Variax"... falls nicht --> Marktlücke :D [;)]


[Vorsicht Schleichwerbung]
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<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Zitat:
ich glaube da liegt auch der Springende Punkt.
Single Colils haben Dauermagneten als Kern (jedenfalls die Strat-Typen), wohingegen Humberger Metallkerne haben, die von sich aus
nicht magnetisch sind und Ihr Magnetfeld erst durch einen Dauermagneten bekommen, der unten drunter gepappt wird.

</td></tr></table>

Hallo Oliver,
die Sache ist noch etwas komplexer. Zum einen gebe ich Dir recht; die Spulengeometrie (also schmal und hoch am Magneten, oder breit und fern vom Magneten (Strat PU/P90)) hat entscheidenden Einfluss auf den Höhenanteil und da sehen HB Spulen eben anders aus, als SC Spulen. Mit der Art des Magneten hat es aber weniger zu tun. Es gibt sowohl gute Singlecoils mit Barrenmagneten, als auch Humbucker mit 12 Stabmagneten (Schaller Super Golden 50). Ein wesentliches Problem ist, daß sich die eng beieinander liegenden Magnetfelder gegenseitig beeinflussen und deformieren. Daran ist nichts zu machen.


Grüße aus dem milden Westen.
(Un wie deä määt mit die Jitar - äsue en äsue!)
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die modelling gitarre "variax" ist so zeimlich die hässlichste gitarre, die ich je gesehen habe. ob sie gut klingt weiss ich nicht, so ein tier greif ich nicht an!!!

ich schätze aber, dass wird so in die kategorie multieffektgerät fallen. die gitarre kann alles, aber nichts so richtig. und ist kein vergleich zum original...

stay rockin’
badmatafaka
 
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heeellloouuuuuu...

über die Variax streiten sich auch die Geister.
Es gibt aber dort, wie bei allen Kathegorien im Equipment die
Befürworter und Gegner. Wird sich wahrscheinlich auch hier
entwickeln wie die VErfechter von PCs und Mac Rechnern - ein ewiger
Streit, was nu besser ist...:D

Alles hat seine Vor und Nachteile.
Vorteil der Variax, auch wenn ich sie vom Konzept her schon abstoßend finde (ich persönlich), für einen Studiomusiker ist das Teil in Verbindung mit einem POD sicherlich nützlich.
Eine Gigbag mit Gitarre, Kabeln Zubehör und POD - und er hat
alle Gitarren und Verstärkertypen in einer Tasche.
Hintenraus hört man den Unterschied vom Band oder CD eh nicht mehr raus.

Für mich hört/spielt das Auge mit. Und das Gefühl ist ein komplett anderes, ob ich die Strat mit fettem Ahornhals in den Händen halte, oder die SG. Mensur/Griffbrett/Optik kann die Variax ja nicht bieten.

Aber wir waren glaube ich bei Tonabnehmern, oder?....

ciao
Oliver
 
 

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