Röhren-Vorsorge

Swompty
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D'dorf
diet schrieb:
...
eine Preamp/direkt ins Pult Ersatzlösung setzt immer auch ein gutes separates Monitoring für den Gitarristen auf der Bühne voraus.
...

O.k., kann ein Argument sein, insb. in einer lauten, größeren Band und mit einem 2. Gitarristen.
Wobei man sich mit den heutigen Modellern und Gesangseinlagen IMO durchaus auch ohne direktes Monitoring auskommen kann.
Liegt aber wie gesagt am Umfeld.

diet schrieb:
...
Meine Backup Lösung wäre daher immer ein kleiner leichter kompletter Amp a la Fender Mustang z.B. (nur um einen zu nennen).
...

Gerade mal geschaut, so ein Statesman kostet gebraucht um die 300 Euro und ein Amp1 um die 450, wenn man etwas Glück hat.
Würde ich nach meiner Erfahrung einem Mustang vorziehen - ist aber letztlich eine Geschmacks- und Geldfrage.
 
Monkeyinme
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Im Musikzimmer
Moin,
Mir ist ja tatsächlich bei einem der letzten Gigs der Ampel abgeraucht. Zum Glück hatte ich einen Handtaschamp dabei, nach einem kurzen Test mit Rohrenamp neu booten, gleiches Problem, habe ich das andere Head verkabelt und weiter ging es.
2 Minuten und ein Song mit weniger Gitarre von mir. Ist garnicht jedem aufgefallen...
Sehr witzig, die Handtasche klang besser als der eigentliche Röhrenamp, ist aber auch nicht so flexibel. Also nicht flexibel meine ich.
Ich werde in Zukunft mehr mit der Handtasche spielen... :-D
Ciao
Monkey

Ps.: Röhren tauschen in der Pause? Da habe ich keine Lust zu. Ist sowieso nicht immer zielführend, es kann ja auch was anderes defekt sein. Deswegen tendiere ich zu einem zweiten möglichen Signalweg, mit nur einer Box. Die sollte wirklich nicht kaputtgehen...
 
powerslave
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Ich spiele zwar sehr gerne Röhrenamps (auch Plural), aber live zunehmend weniger - das Fractal AX8 ist einfach praktischer und klingt super. Abgeraucht ist bei mir noch nie etwas, Ersatzröhren habe ich nie dabei. Früher hatte ich meist einen Backup - Amp am Start (zuletzt den Tubemeister 5). IMMER dabei (neben einer zweiten Gitarre) ist ein Line6Pocket Pod, der passt prima in jeden Gitarrenkoffer, funzt zur Not mit Batterie und taugt auch perfekt als Übungsmöglichkeit mit Kopfhörern. Klingt absolut OK, gebraucht meist um 50.- zu finden. Mehr Sound für weniger Geld geht fast nicht. Notwendig war die Backuplösung allerdings wie gesagt noch nie - ich habe nur einmal beim Soundcheck das Setup getestet, um sicherzugehen.
Wir spielen immer mit Mischpult und PA, die allerdings sehr variabel ist (Yamaha DXR 10 als Monitore/Hochtöner +/- ein bis zwei DXS 12 als Subs je nach Saal-/Raumgröße - sehr empfehlenswerte Kombination aus meiner Sicht ). Von daher auch kein Problem mit der Verstärkung des Pocket PODs.
 
Butterkräm
Butterkräm
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Mir geht es da wie Diet, wir spielen auch meist nicht über die PA, und daher habe ich als Backup immer einen Crate Powerblock dabei, mit dem ich dann weiterspielen könnte. Es ist aber auch noch nie was passiert. So ein Billig-Behringer-Teil GDI21 habe ich tatsächlich auch, aber mir ist der Crate lieber.
 
Alex K.
Alex K.
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Hallo alle Miteinander,
Röhrentausch während des Gigs finde ich auch unrealistisch. Wenn der Amp nicht mehr funktioniert kann es ja an einer Reihe von Dingen liegen, und Röhrentausch auf Verdacht hilft dann nicht unbedingt. Den ganzen Satz auszuwechseln dauert auch schon mal eine halbe Stunde. Da Ist das Publikum schon fort.
Entweder ist bei mir ein zweiter Amp dabei, oder, wenn kein Platz ist, ein EH. 44 Magnum. Ein dual Overdrive und Hallpedal davor, dann komme ich ganz OK durch den Auftritt.

Gruss
Alex
 
gitarrenruebe
gitarrenruebe
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Hier, ich:
Eine Endröhre (5881) meines Soldano SL60 ist mir beim letzten Song des regulären Programms (Let there be Rock) abgeraucht. Ein zweites Head war dabei, umstecken bis zur Zugabe war in 30 Sek erledigt (der Backupamp stand direkt hinter dem Halfstack), weiter ging’s.
Das war 2003, seitdem hatte ich bei Gigs fast immer eine Headversion meines derzeitigen Combos als Backup dabei bei Gigs. Einmal nicht, da war die Anfahrt im Rahmen eines Stadtfestes schwierig, und ich wollte nur das Nötigste dabeihaben. Rumms, wieder passiert ... 11 Jahre (übrigens war das da eine der unkaputtbaren JJs, eine EL84-Montagsröhre) später wieder die Enstufenröhren.

Ich hab dann den Gig dem POD HD500 direkt ins Pult gespielt. War anders, ungewohnt, es ging - hat aber keinen Spaß gemacht. Der Ersatzamp ist jetzt wirklich immer dabei.
 
S
Schnabelrock
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Ich habe einen Amp zum Üben zu Hause und einen im Proberaum.
Geht´s vor Leute, steht der von zu Hause als Ersatz bereit.
Alles andere funktioniert imho nicht, weder irgendwelche Umkabelaktionen auf PA (zumal ich mein Monitoring selbst bestimmen will)und schon gar nicht Reparatur on the flight.
 
kershaw
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diet schrieb:
Moin,

eine Preamp/direkt ins Pult Ersatzlösung setzt immer auch ein gutes separates Monitoring für den Gitarristen auf der Bühne voraus.
Wenn man hier mitliest, scheint jeder bei jedem Gig immer auf einer hochprofessionell ausgestattete Bühne mit allem Pipapo zu stehen.
Das freut mich für euch, denn bei mir ist das nicht so. Sehr oft ist es deutlich spartanischer. Wir gehen immer noch manchmal sogar nur mit einer Gesangsanlage los und alles andere wird nicht abgenommen. Wie früher eben ;-) Ich wäre mit einer Preamplösung also oft dann verloren oder im Fast-Blindflug unterwegs.

Meine Backup Lösung wäre daher immer ein kleiner leichter kompletter Amp a la Fender Mustang z.B. (nur um einen zu nennen).

Röhrenwechseln auf der Bühne würde ich nicht. Ich hatte bisher aber auch noch nie derartige Probleme und klopf deshalb hier mal schnell auf Holz :)

Gruß Diet

Du bist nicht allein. Genau diese Situation ist der Grund, weshalb ich keinen Kemper o. ähnliches spiele. Fahre mit 2 Amps zum Gig. Habe ich noch nie gebraucht, das gibt mir aber ein sicheres Gefühl.

Gruß
Jörg
 
D
dr no
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Moin zusammen,

ich spiele Gitarre -> Stressbrett -> Topteil+Box, kein Modelling.
In Kneipen meist nicht angenommen. Bislang habe ich immer 2
Tops mitgeschleppt, um für einen Röhrenausfall vorzusorgen.

Die Amps gehen grob in Richtung AC 30.

Nun meine Frage:
Hat jemand Erfahrungen gemacht, wie z.B. ein "Tech 21 SansAmp
Liverpool" mit Verzerrern vom Stressbrett davor klingt?

In den meisten Demos spielen die Leute die Gitarre direkt in
so ein Gerät und das mag ja halbwegs klingen. Aber live
bräuchte ich halt auch noch die Sounds vom Stressbrett,
besonders mehrere Stufen Verzerrung von Crunch bis Lead.

Besten Dank schonmal und schöne Grüße

R.
 
Dr.Dulle
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Das Liverpool klingt mit milden Zerrern davor auch klasse.Kann man sogar
direkt ins Pult so benutzen. Am besten funzen für mich Zerrer die
in Richtung Tubescreamer gehen und getrennte Bass/Treble Reglern haben.
Hall + Delay sollte dann natürlich hinterm Liverpool kommen.

;-)
 
uwich
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Dr.Dulle schrieb:
Das Liverpool klingt mit milden Zerrern davor auch klasse.Kann man sogar
direkt ins Pult so benutzen. Am besten funzen für mich Zerrer die
in Richtung Tubescreamer gehen und getrennte Bass/Treble Reglern haben.
Hall + Delay sollte dann natürlich hinterm Liverpool kommen.

;-)

..... und als Resultat hast Du dann genau ein FlyRig. :idea:
 
S
schorsch27
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Das war ein sehr umfassendes Bündel an Antworten. Vor allem solche wie
Bei keinem Gig musste ich die Röhren wechseln.
waren Wasser auf meine Mühlen, sodass ich die Sache wesentlich entspannter sehe und von einer Vorratshaltung erst mal absehe .

Die Anregung,sich einen kleinen Zoom oder Ähnliches als Notlösung zuzulegen, hätte ich fast umgesetzt, habe mir aber erst mal vom Bekannten das Line6Pod zum rumprobieren ausgeliehen.
 
gwenman
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Hi,
hab heuer die 12 Jahre + alten Röhren mal vorsorglich ausgetauscht, obwohl noch alles funktioniert hat. Die alten Röhren sind nun im Combo in einem Schächtelchen mit dabei, für den Fall des Falles. Falls aber wirklich mal beim Gig was passiert, setz ich schon seit Langem auf die N-1 Ausfall-Sicherheit, wie die Stromerzeuger. Eine Komponente (ausgenommen Kabel) darf gern den Geist aufgeben, dann bleib ich trotzdem spielfähig...

Wenn der Amp ausfällt, spiel ich übers GT 10 ins Pult, wenn das GT 10 ausfällt mit zwei Zerren über den Amp...2. Gitarre ist auch mit an Board. Damit fühl ich mich sicher genug für die GAUs ... sprich Größten Anzunehmenden Unfälle.

Super GAUs soll es ja auch geben...irgendwie geht's dann vermutlich auch weiter....wenn's sein muss unplugged :-D

Entscheidend ist für mich folgende Annahme: Außer mir, weiß eh niemand, wie ich klingen will. Nicht mal die eigene Band... :banana:
 
michabekman
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Mir ist live Gott sei dank noch nie ein Amp abgeraucht oder irgendetwas damit passiert.
Einmal gab es auf einem Feld Probleme mit der Stromleitung. Da hatte aber die ganze Band keinen Sound.
Ein paar Mal hatte ich mir mal die Arbeit gemacht einen Combo als Ersatzamp zu mindest im Auto dabei zu haben.
Da ich den aber niemals gebraucht hatte, habe ich es irgendwann wieder sein gelassen den mitzunehmen.
Vor meinem jetzigen AC30 hatte ich einen Suhr Badger35 im Einsatz. Der war ja mit KathodenBias schön Endröhrenmäßig Plug'n'Play. Hatte also einen Ersatz-Satz Endröhren immer mit.
Beim AC30 würde das Tauschen der Röhren wegen dem etwas komplizierteren Aufschrauben des Amps länger dauern - da hätte ich unter wiedrigen Lichtbedingungen keine Lust zu - geschweige denn wegen der länger andauerneden Pause würde das eh rausfallen.
Spiele daher mit dem Gedanken mir so einen kleinen Vox MV50 AC zu kaufen. Kostet nicht viel und ist mal ein smartes Kleinbesteck wenn man keinen Bock hat auf Geschleppe.

Generell sind Röhrenamps sehr robust - vernünftiges robustes Modell vorausgesetzt und während der Proben sollte man immer mal einen vorsorglichen Blick auf den Amp haben. Immer wenn mir da irgendetwas komisch erschien, ab zum Tech damit! Dann sollte man in der Regel auch keine Probleme live damit haben.
 
Keef
Keef
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Rhoihesse
Röhrentausch wär mir zuviel "Monkey Buisiness"…
Lieber den M45 zum BR als Backup… is leicht un brauch nit viel Platz.

JM2C
 

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