so what about punk-rock ?

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:oops: hallolo ! ich hab da mal 'ne frAge ... und zwar hab ich ne fender(mexico) standard strat und 'ne ibanez rg320 ... hier die frage ... mit welchem ver$tärker oder zerr-pedal bekommt so einen richtig geilen dreckigen rock 'n roll- bzw. punksound hin ? so wie bei blink 182 ,donots ,jet, beatsteaks oder ähnlichen ... würde es sich lohnen eine marshall-combo (so ca. 100 watt) zu kaufen ?
 
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also wegen nem verzerrer wäre ich mal in nen laden gegangen und hätte getestet...weil die verzerrer klingen bei jeder klampfe etwas anders...ich habe zB an meiner billig strat n boss overdrive od-2x hängen...das ist´eigentlich recht fett-..
 
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fender-freak":nt9uw15v schrieb:
:oops: hallolo ! ich hab da mal 'ne frAge ... und zwar hab ich ne fender(mexico) standard strat und 'ne ibanez rg320 ... hier die frage ... mit welchem ver$tärker oder zerr-pedal bekommt so einen richtig geilen dreckigen rock 'n roll- bzw. punksound hin ? so wie bei blink 182 ,donots ,jet, beatsteaks oder ähnlichen ... würde es sich lohnen eine marshall-combo (so ca. 100 watt) zu kaufen ?

Gudn Tach!

Welcher Verzerrer/Verstärker für Punkrock? Du willst ein Punkrocker sein? Nimm irgendeinen Zerrer und irgendeinen Amp, alle regler auf 10 oder besser 11, gitarre einstecken und los gehts , gabba gabba hey! ;-)

Ne, mal im Ernst. Punk bedeutet, das alles geht, was Dir gefällt. Punk bedeutet nicht, so zu klingen wie irgendjemand anders. Punk bedeutet doityourself und be yourself.
Trotzdem noch ein paar Tips.
zerrer: Nimm irgendwas klassisches was Du billig bekommst. Z. B. Boss Overdrive oder nen Ibanez Zerrer, nur nich son metal zerrer. Viele Overdive und Distortion Pedale sind hier beschrieben: http://www.dietside.de/OVERDRIVETEST.htm
Zum Amp:
50 Watt reichen locker für die meisten Bühnen und Mitspieler. Muss kein Marshall sein. Günstige Röhrenamps für Einsteiger gibts z. B. von Peavey, Laney, H & K, Crate ... bemüh mal die Suchfunktion, da findest Du sicher einiges. Wenn Du eine gute Zerre im Amp hast, kannst Du Dir den zerrer davor vielleicht sparen.

Achso, nochmal: Der Dreck, der Rock & Roll, die Wut, das muss in Dir sein und rauswollen, dann findest Du schon den richtigen Sound für Dich. Und um das testen von eine paar Geräten wirst Du sowieso nicht rum kommen.
 
physioblues

physioblues

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billion guitar horror":not06sty schrieb:
Gudn Tach!

Welcher Verzerrer/Verstärker für Punkrock? Du willst ein Punkrocker sein? Nimm irgendeinen Zerrer und irgendeinen Amp, alle regler auf 10 oder besser 11, gitarre einstecken und los gehts , gabba gabba hey! ;-)

Ne, mal im Ernst. Punk bedeutet, das alles geht, was Dir gefällt. Punk bedeutet nicht, so zu klingen wie irgendjemand anders. Punk bedeutet doityourself und be yourself.

Hi,

woher soll er auch wissen, was Punk ist?
Punk ist doch schon lange tot, und wenn dann gibt es lokale kleine Punkszenen.
Aber diese Bands, wie oben genannt, haben mit Punk nicht so richtig viel zu tun. Sobald eine Band bei Majors ist und MTV-kompatibel wird, kann es kein Punk mehr sein. ZU viele Kompromisse bei der Produktion, zu viel Zugeständnisse an den Kommerz, zu viel Pepsi/Marlboro Light.

Dem Begriff Punk haftet so eine eigenartige Romantik an. Diese verliert sich schnell, wenn man nachts in irgendwelchen stinkenden Buden friert und außer zwei Six-Packs und ein paar Bröselchen vom Afghanen nichts mehr übriggeblieben ist.

Fahr ich neulich in einem nagelneuen 35.000 Euro teueren Audi mit, legt der Fahrer eine Toten Hosen CD ein und sagt: "Ich finde Punk echt scharf.". Im Handschuhfach sind dann noch mehr CDs gelegen. Zillertaler Schürzenjäger, Kuschelrock und Rammstein.
Punk ist tot, q.e.d. !!!
 
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Guest
erst mal danke für die antworten :-D ... aba mal im ernst das mit dem verstärker einfach aufdrehen ,dass weiß ich schon ... hab ich bisher auch immer so gemacht ... aber auf konzerten hätte ich halt gern mal so'n richtig geilen sound ! ... und noch zu den bands da oben ... ,dass blink nichts mit punk zu tun hat ist mir auch klar ... aber ich wollte halt 'n paar bands nennen die auch jeder kennt ... naja ... nochmal danke .... love-peace-unity [/b] ... noch was PUNK IST NICHT TOT !!! (zumindest nicht bei uns (Karlsruhe und umgebung))
 
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Hi,

woher soll er auch wissen, was Punk ist?
Punk ist doch schon lange tot, und wenn dann gibt es lokale kleine Punkszenen.
Aber diese Bands, wie oben genannt, haben mit Punk nicht so richtig viel zu tun. Sobald eine Band bei Majors ist und MTV-kompatibel wird, kann es kein Punk mehr sein. ZU viele Kompromisse bei der Produktion, zu viel Zugeständnisse an den Kommerz, zu viel Pepsi/Marlboro Light.

Dem Begriff Punk haftet so eine eigenartige Romantik an. Diese verliert sich schnell, wenn man nachts in irgendwelchen stinkenden Buden friert und außer zwei Six-Packs und ein paar Bröselchen vom Afghanen nichts mehr übriggeblieben ist.

Fahr ich neulich in einem nagelneuen 35.000 Euro teueren Audi mit, legt der Fahrer eine Toten Hosen CD ein und sagt: "Ich finde Punk echt scharf.". Im Handschuhfach sind dann noch mehr CDs gelegen. Zillertaler Schürzenjäger, Kuschelrock und Rammstein.
Punk ist tot, q.e.d. !!!

vorab: ich bin kein Punk Fan und mag die Musik auch nicht sonderlich (höre diese auch nicht) aber was Du da von Dir gibts, lieber Physio, ist, mit verlaub, totaler Quatsch... Nur weil eine Musikrichtung vielleicht nicht so stark bewandert ist wie, wegen meiner Pop oder Rock, macht sie das noch lange nicht zu einer totgesagten Musikrichtung. Es gibt immer noch Bands im Punk die mehr in der Stunde verdienen als unsereins im ganzen Monat. Nur weil man selber die Musik nicht gut findet, muß man hier nicht gleich sowas vom Stapel lassen... :roll:

Gruß
VVolverine
 
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Guest
fender-freak":3eez850j schrieb:
:richtig geilen dreckigen rock 'n roll-



:evil: :evil: Bist du des Wahnsinn??? :evil: :evil:


Es gibt sicherlich keinen "richtig geilen dreckigen Rock`n`Roll Sound"!!! :-o


regards,

carl


-In banger we trust-
 
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physioblues":sg4usufl schrieb:
Hi,

woher soll er auch wissen, was Punk ist?
Punk ist doch schon lange tot, und wenn dann gibt es lokale kleine Punkszenen.
Aber diese Bands, wie oben genannt, haben mit Punk nicht so richtig viel zu tun. Sobald eine Band bei Majors ist und MTV-kompatibel wird, kann es kein Punk mehr sein. ZU viele Kompromisse bei der Produktion, zu viel Zugeständnisse an den Kommerz, zu viel Pepsi/Marlboro Light.

Dem Begriff Punk haftet so eine eigenartige Romantik an. Diese verliert sich schnell, wenn man nachts in irgendwelchen stinkenden Buden friert und außer zwei Six-Packs und ein paar Bröselchen vom Afghanen nichts mehr übriggeblieben ist. !!!

Guden Tach!

Punk ist genau so (wenig) tot oder lebendig wie Rock & Roll oder blues. Den Begriffen haftet auch eine eigenartige Romantik an. Ebenso HipHop, Stichwort Ghetto-Romantik.

Klar sind die genannten Bands Pop. Pop und Punk ist - je nach Bterahctungsweise - immer schon oder nie wirklich ein Widerspruch gewesen. Die Sex Pistols waren schon von Malcom McLAren inszeniert und durchgestyled ...
Die donots sind natürlich ein fake. Das ist so die typische Art von wenig originellen Bands, die in D nach oben kommen. Siehe auch H-Blocks oder Guano Apes. Scheußliche sachen.
Die beatsteaks dagegen touren schon ewig durch D und haben sich den jetzigen Erfolg in langen Jahren hart erarbeitet. Ziemlich real. Jet ist eh kein Punk von der Musik her. Blink 182 - keine Ahnung. Ich finde, sie haben schöne Popsongs. Ob das jetzt Punk ist, egal, interessiert mich auch nicht so brennend, die Band. Ist irgendwie Green day die 2te Version .

Der Kommerzvorwurf ist ziemlich unsinnig. Jeder will Platten verkaufen, auch Punkbands. Kaum einer weiß, wer wieviel Kompromisse dafür eingeht. Der Major/Independent Gegensatz ist auch unsinnig. Indies haben Bands genauso betrogen wie die Majors und beide tun es immer noch. Bei Indies ohne eigenen Vertrieb hat oft der Vertrieb die wirkliche Kontrolle. Jeder, der einen Standard Plattenvertrag unterschreibt, macht riesige Kompromisse.

Was eine Band braucht , die möglichst ohne Kompromisse arbeiten will, ist: Eigener Verlag, eigenes Label, eigener Vertrieb, am besten noch ein eigenes presswerk. Nur wer die Kontrolle über die Produktionsmittel hat. hat die Kontrolle über das Produkt. Und letztenendes ist es ein Produkt, more or less, so weh es auch tut. Inwieweit man sich selbst zum Produkt machen will, ist am Anfang erstmnal die eigene Entscheidung. Ein wenig Prostitution ist fast immer dabei. Den ersten Kompromiss machst Du, wenn Du einmal drüber nachdenkst, was die Leute von dir erwarten, bevor Du auf die Bühne gehst

Seltsam aber, dass die Hosen und die Ärzte zwei von den wenigen deutschen Top-Acts sind, die eine eigene Plattenfirma haben und so ein wenig mehr Kontrolle und Kohle für sich selbst behalten. Zufall, dass beide gewisse Punk Roots haben?

Ach so, die neue Ärzte Platte halte ich für eine der intelligentesten deutschsprachigen Pop-Platten des Jahres. Natürlich Pop, aber auch Punk. Irgendwie. Auch wenn die längst Millionäre sind.


physioblues":sg4usufl schrieb:
Fahr ich neulich in einem nagelneuen 35.000 Euro teueren Audi mit, legt der Fahrer eine Toten Hosen CD ein und sagt: "Ich finde Punk echt scharf.". Im Handschuhfach sind dann noch mehr CDs gelegen. Zillertaler Schürzenjäger, Kuschelrock und Rammstein.
Punk ist tot, q.e.d. !!!

Nö. Nur weil ein audifahrer ohne Ahnung die Hosen für Punk hält noch lange nicht. Die Toten hosen sind so ne Art mainstream Deutschhardrock von der Musik her, klar. Campino ist ein furchtbarer Dummschwätzer der relativ offensichtlich zuviel geld für südamerikanische Stimmungsmacher übrig hat.
Finde an den Hosen trotzdem relativ viel sympatisch, die Zelebrierung der Köln Verachtung, Bayern Verhöhnung, Fortuna Düsseldorf-Verehrung, das ganze hochhalten derr Proll-Fahne eben, die Cover-Platte mit den englischen Punkrock klassikern ... neue Platten würde ich trotzdem keine kaufen. Und mit Punk haben die Hosen wirklich nicht (mehr) so viel zu tun.

Gestern besuchte ich auf das Boxhamsters Konzert in Marburg. Diese Punkband gibts seit 1987, 6 oder 7 Platten im Eigenverlag rausgebracht, keine Videos auf MTV und Viva. jetzt die erste Platte auf nem Hamburger Label. Komischerweiser schreit keiner Ausverkauf und kommerz. Die Szene scheint es ihnen zu gönnen, in 17 Jahren und bei Konzerten auch vor nur 20 Leuten in der Pampa haben sie die credibility erworben. Der Sänger ist mittlerweile 39, hat ein Kind. Der Basser arbeitet schon seit Jahren in einem regulären Job, den er sogar gelernt hat. Ist es Punkrock?

9 Euro eintritt, ich hatte mehr erwartet. auch bei den Preisen noch Punkrock. Konzert ziemlich voll, Publikum von 14-45 buntgemischt. Punkrock-Familienfest . Vorband "Trend" ist erträglich bis nett, fast ein bischen retro, aber textlich und musikalisch zu harmlos. Dann die Boxhamsters. Nach dem ersten Schlagzeugeinsatz klar, wo der Hammer hängt. Pogo vor der Bühne. Eine Saite reisst. Gitarre gewechselt, Lied an der gleichen stelle weitergespielt. Ein paar langsamere Lieder sind dazwischen, ansonsten die melancholischen melodien von Gesang und gitere über den klassischen schnellen Punkbeats. Sie spielen straight durch, kaum Pausen oder alberne ansagen, kein sich ewig feiernlassen und auf Zugaberufe warten. Immer noch eine instution im deutschsprachigen Punkrock. Und angeblich steht auch wiedere eine kooperation mit der Düsterpunklegende EA 80 an. Wäre etwas, worauf man sich freuen könnte.
Punkt lebt, gestern wieder ein eindeutiger beweis. Auch wenn die Protagonisten teils wie Zombies, teils wie gestandene Familienväter aussehen.
Ach so, der Laden, indem das Konzert stattfand, wird zu einem großen Teil von ehrenamtlichen geschmissen. Trotzdem oder gerade deswegen spielen da immer wieder überregional bekannte Bands. Passt irgendwie.

Was ist Punk?
Für mich sind Radiohead, die Boredoms, Aphex Twin oder Fantomas mehr Punk als Blink 182, logisch. Boxhamsters oder EA 80 sowieso. Wenn Mia erzählen, sie machten Elektropunk und dann zum Grand Prix antreten ist das natürlich lächerlich. Aber es gibt eben keinen Titelschutz für das Punk-Etikett. jeder Dummschwätzer kann es für sich in Anspruch nehmen.

Was man unter Punk versteht ist natürlich ziemlich individuell. Keine von den Bands, in denen ich spielte und spiele, war musikalisch wirklich Punk. Aber jede hatte etwas kompromissloses, wütendes, verzweifeltes. Immer haben wir versucht, möglichst viel selbst zu machen an Organisation und Produktion. Ging auch gar nicht anders, weil uns eh nie jemand gesignt hätte.
Aber ob ich damals auf geliehenen Bässen oder meinem schrottigen Ostblock-Bass gespielt habe, kaum Geld für neue Saiten hatte, da ich Nachtarbeit an der Tanke unterbezahlt war oder heute halbwegs vernünftiges ziemlich umfangreiches Equipment und einen regulären job habe, das Prinzip ist immer noch ähnlich.
Beim letzten Konzert meines aktuellen Projektes habe ich Synthie und Gitarren gespielt, obwohl ich beides noch weniger kann als Basspielen. Aber es hat funktioniert für die paar Leutem, die den Weg in die kleine Untergrundkneipe gefunden haben. Für meinen Bandkumpel und mich hat es auch funktioniert. Also alles im grünen Bereich und irgendwie immernoch ein wenig Punk und underground. Geht auch gar nicht anders.

Irgendwann dieses Jahr werden wir noch einen Teil unseres mit schnöder Lohnarbeit hart verdienten Geldes in selbstproduziertes Vinyl im Eigenverlag stecken. Anachronistisch und kommerziell gesehen unsinnig, da ein absehbares Verlustgeschäft. Also irgendwie Punk?
 
physioblues

physioblues

Well-known member
VVolverine":3np8jf56 schrieb:
Hi,

woher soll er auch wissen, was Punk ist?
Punk ist doch schon lange tot, und wenn dann gibt es lokale kleine Punkszenen.
Aber diese Bands, wie oben genannt, haben mit Punk nicht so richtig viel zu tun. Sobald eine Band bei Majors ist und MTV-kompatibel wird, kann es kein Punk mehr sein. ZU viele Kompromisse bei der Produktion, zu viel Zugeständnisse an den Kommerz, zu viel Pepsi/Marlboro Light.

Dem Begriff Punk haftet so eine eigenartige Romantik an. Diese verliert sich schnell, wenn man nachts in irgendwelchen stinkenden Buden friert und außer zwei Six-Packs und ein paar Bröselchen vom Afghanen nichts mehr übriggeblieben ist.

Fahr ich neulich in einem nagelneuen 35.000 Euro teueren Audi mit, legt der Fahrer eine Toten Hosen CD ein und sagt: "Ich finde Punk echt scharf.". Im Handschuhfach sind dann noch mehr CDs gelegen. Zillertaler Schürzenjäger, Kuschelrock und Rammstein.
Punk ist tot, q.e.d. !!!

vorab: ich bin kein Punk Fan und mag die Musik auch nicht sonderlich (höre diese auch nicht) aber was Du da von Dir gibts, lieber Physio, ist, mit verlaub, totaler Quatsch... Nur weil eine Musikrichtung vielleicht nicht so stark bewandert ist wie, wegen meiner Pop oder Rock, macht sie das noch lange nicht zu einer totgesagten Musikrichtung. Es gibt immer noch Bands im Punk die mehr in der Stunde verdienen als unsereins im ganzen Monat. Nur weil man selber die Musik nicht gut findet, muß man hier nicht gleich sowas vom Stapel lassen... :roll:

Gruß
VVolverine

Tja mein Lieber,

das ist ja genau das was ich sage !!!
Alles was vom Begriff Punk übriggeblieben ist, ist die Musik, die in Plattenläden unter der Rubrik Punk einsortiert ist.
Punk hat ursprünglich was mit Lebenseinstellung oder eben Nichtlebenseinstellung, Anarchie,Aggresion und Faulheit, mit Drogen und labilen Persönlichkeiten, mit (Sub)Kriminalität und eben auch Musik zu tun. Aber eben nur unter anderem mit Musik. Und: Punk ist asozial und subversiv.
Und diese Szene existiert nur noch vereinzelt lokal.


Zum Musikbusiness:

Dieses hat sich seit den Zeiten der Ramones oder von mir aus auch seit Opel-Gang-Zeiten der Hosen schon gewaltig verändert. Heute zählt mehr denn je das Gesamtprodukt. Heute wird auch nicht immer nur der Markt beliefert, man versucht Märkte und Sparten zu erschaffen. Und wer erster ist, verdient am besten.

Und noch eine kleine Anmerkung, mein lieber VVolverine:

Ich habe eigentlich in keiner Zeile erwähnt, daß ich Punk-Musik nicht mag oder sie verdamme oder sie anderen madig machen will.
Meine Aussage über Punk: Punk war ein zeitliches gesellschaftliches Phänomen, das sehr selten geworden ist und wird nicht über die heute als Punkmusik verkaufte Musik definiert.

Bekomme ich jetzt deine Absolution ?
 
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Hi,

Du brauchst meine Absolution nicht, denn Du darfst schreiben was Du möchtest, wobei es egal ist ob Du Punk Musik magst oder sie zutiefst hasst.

Punk war ein zeitliches gesellschaftliches Phänomen, das sehr selten geworden ist und wird nicht über die heute als Punkmusik verkaufte Musik definiert.

Ich wusste nicht, das es eine offizielle Definition der Punk Musik gibt. Ich bitte vielmals um Verzeihung. :roll: Ist doch quatsch... Wenn jemand meint er müsste Punk Musik machen und sich selber als Punker hinstellen, dann lass diesen lieben Menschen doch in dem Glauben. Ist doch eigentlich auch völlig egal...

Alles was vom Begriff Punk übriggeblieben ist, ist die Musik, die in Plattenläden unter der Rubrik Punk einsortiert ist.

Ergo: Punk ist nicht tot, sondern lebt, etwas abgewandelt, weiter.

Es muss nicht immer alles so sein wie früher... denn dann wären Rock, Pop, Blues und Jazz auch schon lange tot und beerdigt... Gut das die Geschmäcker verschieden sind. ;-)

Gruß
VVolverine
 
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also der klassische punk ist sicherlich nicht tot...er ist nur etwas anderes als das was man heute als punk bezeichnet...der heutige punk ist eigentlich nur kommerz..etwas was ich garnicht leiden kann...
 
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Orther":2fqdb0pn schrieb:
also der klassische punk ist sicherlich nicht tot...er ist nur etwas anderes als das was man heute als punk bezeichnet...der heutige punk ist eigentlich nur kommerz..etwas was ich garnicht leiden kann...

und schon zu der Zeit, als Punk-Rock noch groß und in aller Munde war wurde fieberhaft darüber gestritten, ob die eine oder andere Band nun echten Punk-Rock spielt oder nicht. Diese Stilrichtung wurde ja von der Musikseite nie so richtig definiert, es kam wohl mehr auf die Leute und die Bewegung ansich an. "The Clash" sind das Parade-Beispiel, an dem sich die Punk-Geister bis heute scheiden.

Liebe Grüsse
Arvid
 
A

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ja, punk ist halt nichts festes. punk ist einfach das machen was man denkt. auch in der musik.
 
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billion guitar horror":2mqwvwxj schrieb:
Was ist Punk?
Für mich sind Radiohead, die Boredoms, Aphex Twin oder Fantomas mehr Punk als Blink 182, logisch. Boxhamsters oder EA 80 sowieso. Wenn Mia erzählen, sie machten Elektropunk und dann zum Grand Prix antreten ist das natürlich lächerlich. Aber es gibt eben keinen Titelschutz für das Punk-Etikett. jeder Dummschwätzer kann es für sich in Anspruch nehmen.

"Elektropunk mit Herz und Arsch". Wenn schon zitieren, dann richtig! :D

Abgesehen davon stammt diese Selbsteinschätzung noch aus Zeiten von vor und während des ersten Albums "Hieb- & Stichfest" von MIA. (den Punkt nicht vergessen). Heutzutage tut man sich selbst keinen Gefallen mehr, wenn man krampfhaft versucht allem und jedem ein einziges Label aufzudrücken. Mike Oldfield hat auch nicht immer Synthie-Krims gemacht...

Wer ist schon immer gut gelaunt? Wer ist immer verständnisvoll? Wer hört sein Leben lang nur Balladen? Menschen sind vielfältig, Menschen ändern sich, dadurch ändern sich auch ihre musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten.

Abgesehen davon machen Mr. X & Mr. Y unbestreitbar Elektro und die waren auch beim Grand Prix Vorentscheid. Ich weiß nicht warum die Teilnahme an diesem Wettbewerb einen Einfluss auf die Schublade haben soll. Die Zeiten wo Deutschland einzig und allein Schlagermenschen in den Ring schickte, sind ja nun schon ein paar Jahre vorbei..
 
A

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Guest
Dann mache ich mal in freudiger Erwartung den Mund auf... ;-)
 
A

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Guest
Ich seh schon da scheiden sich die geister... Aber die Szene ist nicht tot. http://www.thebakunins.de die mag ich ganz gern. Aber ziemlich politisch...
Und wenn jemand die gaaaanz alten sachen von Blink182 kennt würde nicht denken das das noch die selbe band ist.

Aber musik ist sowieso geschmacksache und wenn der Kommerz deinen Geschmack beeinflusst...meinetwegen ;-)
 
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Gudn Tach!

Welcher Verzerrer/Verstärker für Punkrock? Du willst ein Punkrocker sein? Nimm irgendeinen Zerrer und irgendeinen Amp, alle regler auf 10 oder besser 11, gitarre einstecken und los gehts , gabba gabba hey! ;-)

Ne, mal im Ernst. Punk bedeutet, das alles geht, was Dir gefällt. Punk bedeutet nicht, so zu klingen wie irgendjemand anders. Punk bedeutet doityourself und be yourself.
Trotzdem noch ein paar Tips.
quote]

gut gebrüllt! dem ist nix mehr hinzuzufügen! ;-) ausser vielleicht
1,2,3,4 ....
 
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lustig! eine PuNk diskussion!!

Punk is auffe strase - bei aldi oda plus!!!!

und punk ist für mich bestimmt nicht blink oder....aber das ist eigentlich egal....


zum thema:

ich denke mal das eine marshall schon ganz gut für so einen sound ist und das der zerrkanal da echt ausreicht. jcm 900 oder so passt schon. teste einfach mal durch. engl oder sonstige sachen...
aber ich denke auch mal das diese von dir genannten bands nicht unbedingt denn billigsten amp spielen sondern auch mal einen rectifier brettern lassen!
 
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ja die ganzen großen punk bands sind auch kein direkter punk mehr...so bald sie geld versienen und bekannt werden...gibt nur ganz wenige die dann noch so richtig punk sind...die meisten beschäftigen sich dann zwar immer noch mit themen die den punk ausmachen wie rassismus oder die politik aber so richtig punk machen sie dann nicht mehr...
 
 
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