Squier Strat - Lassen sie sich retten?


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Anonymous
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Hi!

Das ist ein ziemlich verrückter Fall, aber gerade deswegen würde ich gerne mal hier nachfragen:

Meine Schule hat ein eigenes kleines Instrumentarium zu dem u.U. auch die berüchtigte Schwarze Squier Strat zählt. Die ist vor einiger Zeit den Bach runter, also scheint etwas mit der Elektronik nicht zu stimmen. Aus irgendeinem Grund will die Schule aber nicht reparieren sondern besser gleich eine etwas bessere Squier kaufen: Eine Telecaster (nicht Affinity) solls diesmal werden. (ich darf sie auswählen, das wäre die erste Tele die ich spiele, bin schon aufgeregt! Mit den Jahren beginne ich sie wirklich hübsch zu finden! )

Ich selbst habe vor einiger Zeit Interesse an Fender (und Strats) gefunden, als ich für ein paar Tage im Musik-Landschulheim eine echte USA-Strat (in Dunkelgrün) spielen durfte, habe aber gerade kein wirkliches Geld über und spiele auch sonst nicht mehr so viel E-Gitarre (seit einiger Zeit Renaissancelaute :p ) , mir machen die Instrumente aber immernoch Spaß.
Meine eigentliche E-Gitarre ist eine PRS SE Singlecut, nebenbei bemerkt.

Nun, da die alte Squier Strat jetzt nicht mehr zu interessieren schien, hat mich das nachdenklich gemacht: Sie hat was! Sie erinnert mich an 5 Jahre Schulband und allerhand lustiges Zeug, das wir so angestellt haben. Man hat die "Schtradd" zwar immer gehasst aber irgendwie hatte sie was.
Sie hat inzwischen so manche Schrammen und man sieht, dass sie über 8 Jahre oft benutzt wurde. Außerdem hat mich manchmal überrascht, dass sie durchaus einen richtigen Strat-Sound, wie man ihn von manchen Aufnahmen hört haben kann. Diesen... ich glaube man nennt es "Twang"... schwer zu beschreiben. Also habe ich den Leiter der Schulband (Musiklehrer) gefragt, ob ich die alte Strat haben dürfte, wenn auch kaputt. Er war froh, sie loszuwerden.


Jetzt meine Frage:
Was kann ich noch mit der anstellen? Ich weiß, dass (neuere) Squiers einfach schlechte Instrumente sind, aber mich interessiert trotzdem, ob sie wirklich in allen Belangen viel schlechter als die Standart-Strat sind.
Wisst ihr genau (also diferenziert), welche Teile der Squier Strat wie weit schlechter/anders sind als die in einer Standart?

Ich weiß noch, dass das schlimmste an der Strat offen gesagt das Handling und dazu die Stimmmung waren. Die Mechaniken haben einfach nichts gehalten und der Hals war ziemlich schlecht. (Rosewood mit fürchterlichen Bünden)

Meine Denkansätze soweit:
Den Korpus würde ich auf jeden Fall mit allen Schrammen usw. behalten wollen. Ich mag Schwarz zwar nicht so, aber mit einem hellen-Hals kann es schön aussehen. (siehe Clapton, Gilmour etc.) Den Hals würde ich gerne mit einem hellen Ahornhals (original Fender?) ersetzen, der ordentliche Mechaniken (Gotoh?) bekommt. Wobei ich noch nicht wirklich weiß, was man für so ein Einzelteil zahlen müsste.

Die Pickups ließen sich freilich ersetzen, doch müsste ich nochmal zu Hause schauen, was sich aus diesen Dingern noch herausquetschen lässt. Der Mittel-Pickup ist vielleicht ganz gut.
Es scheint für humane Preise eigentlich schöne original-Pickups von Fender zu geben, neu oder (eigentlich schöner) gebraucht.

Was bleibt... Wie ist es mit den Einzelteilen? Die (schon leicht dreckigen :) ) Poti-Knöpfe, der Pickup-Schalter, das Schlagbrett und die anderen eher sound-unrelevanten Teile finde ich astrein. Wisst ihr was über Verkabelung, Potis, die Buchse, den Steg etc? Sind die bei Squiers wirklich schlechter als bei den echten Strats? Die scheinen sich ja auch recht kostengünstig ersetzen zu lassen.

Wenn ich wirklich alles ersetzen würde, wäre ich u.U. schon eine zweite oder dritte Squier los, was Geld anbelangt, hätte aber bis auf den Korpus u.U. eigentlich eine schöne Bitcaster.


Was wisst ihr also so über die Unterschiede zwischen den Squier- und Original-Teilen? Habt ihr irgendwelche Ideen und Vorschläge parat, die mir bei meinem Unterfangen helfen könnten?
Auch wenn ich mir der Verrücktheit dieser Sache bewusst bin, möchte ich auf einen (und den wohl sinnvollsten) Vorschlag verzichten: "Kauf dir für's Geld lieber ne richtige Strat, die ist eh besser."

Klar, aber mit geht es hier nicht darum, eine möglichst gute E-Gitarre zu kaufen. Meine PRS ist schon eine wirklich schöne E-Gitarre. Ich müsste schon viel Geld ausgeben, um eine wirklich schöne Strat zu kaufen (unter 1000€ würde ich einfach nichts kaufen wollen) und dazu bin ich momentan einfach nicht bereit. Unter anderem auch aus dem Grund, dass ich dann einfach eine Strat hätte, wie jeder andere auch. Eine unbespielte, saubere, Strat. Diese Squier habe ich (wie auch meine Freunde) jahrelang immer wieder gespielt, und mit ihr sind Erinnerungen verbunden. Ich möchte den (verdellten und verkratzten) Korpus wenigstens behalten, weil er (egal wie schrottig) einfach diese Erinnerungen weiterträgt. Den Hals würde ich ersetzen, damit die Gitarre spielbar wird und der Rest ist optional. (Außer ihr empfehlt mir einen Stegwechsel o.Ä. dringend) Bei Strats spricht man ja oft von "mehr als Gitarren", und das wäre eine solche "aufgepäppelte" Squier für mich.


Also... liebe Strato-/Bitcaster-Experten... welchen Rat (allgemein und bezüglich der Teile) habt ihr parat? :-D


Alles Gute,
BaronCid
 
Riddimkilla
Riddimkilla
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Ohne mal ins Detail zu gehen - dafür surfst du mal zu den üblichen Verdächtigen in Köln, Treppendorf und Ibbenbüren und zu Rockinger etc. - kostet so ein Bastelprojekt meistens mehr Geld als was von der Stange zu kaufen und die Zeit darfst du schon gar nicht rechnen. Aber wenns nacher so ist wie erträumt hast du ne feine Gitarre mir sehr viel eigenem Herzblut; und DAS kannste nirgenwo von der Stange kaufen!

Gruss
Riddi
 
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Sehe ich auch so. Du kannst natürlich vieles an der Klampfe tauschen, neue, brummfreie Pickups, Locking-Mechaniken und Fender Roller Nut einbauen. Hab ich auch bei 2 Strats (1x Fender, 1x Squier) gemacht. Es macht riesen Spaß, man lernt ne Menge und freut sich im besten Fall über das Ergebnis. Wenn man aber die ganzen Tuning-Kleinigkeiten kostenmäßig zusammenrechnet, erschreckt man sich. Für die Kohle gibt´s eben fertige, gute Gitarren - manchmal sogar neu.
 
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Ihr beide habt natürlich recht, objektiv ist mein Unterfangen Quatsch.

Aber naja, ich würde euch beten, das einfach mal auszublenden, habe ja schon meine (vielleicht reichlich schrägen :-D ) und persönlichen Gründe vorgeführt:

Diese Squier habe ich (wie auch meine Freunde) jahrelang immer wieder gespielt, und mit ihr sind Erinnerungen verbunden. Ich möchte den (verdellten und verkratzten) Korpus wenigstens behalten, weil er (egal wie schrottig) einfach diese Erinnerungen weiterträgt. Den Hals würde ich ersetzen, damit die Gitarre spielbar wird und der Rest ist optional. (Außer ihr empfehlt mir einen Stegwechsel o.Ä. dringend) Bei Strats spricht man ja oft von "mehr als Gitarren", und das wäre eine solche "aufgepäppelte" Squier für mich.
etc. Steht ja alles in meinem Eröffnungspost. :)

Mir geht es eigentlich vor allem um's Handling. Wie komme ich verhältnismäßig günstig zu einem guten "Strat"-Spielgefühl? Denn genau das schlechte Handling stört mich am meisten an der Squier-Strat. Die Standart-Strat die ich da kurz spielen durfte hat sich dagegen einfach toll angefühlt.

Ich weiß... ich bin stur. Verzeiht mir das. ;-)
 
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Na dann ran: neuer Hals (Fender oder sogar Squier), Locking-Mechaniken (Schaller oder Gotoh), Fender LSR und ein komplettes Pickguard mit Humbucker am Steg und 2 brummfreien Single-Coils
 
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Gitarrenschlumpf":1017po6b schrieb:
Na dann ran: neuer Hals (Fender oder sogar Squier), Locking-Mechaniken (Schaller oder Gotoh), Fender LSR und ein komplettes Pickguard mit Humbucker am Steg und 2 brummfreien Single-Coils

Und nen neuen Body nicht vergessen! :?
Wenn du all diese Teile tauschst ist es nicht mehr die gleiche Gitarre - und für eine neue Strat hättest gleichviel bezahlt.
 
trekkerfahrer
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Manchmal fühlt sich eine Gitarre schlecht an, weil sie einfach schlecht eingestellt ist. Und die Sache mit den PUs wird auch oft überschätzt. Aber wenn diese wirklich nichts taugen: PUs bekommst Du i.d.R. bei Ebay für einen Bruchteil des Neupreises.
Zum Thema Mechaniken: Ich habe lange, auch bei billigen Klampfen, keine wirklich schlechten Mechaniken, die die Stimmung nicht halten, gesehen. Meist liegt es einfach an mies aufgezogenen Saiten oder klemmendem Plastiksattel.
Ich würde erst mal versuchen die Strat ohne Austausch von Teilen zu optimieren. Hast Du einen Gitarrenbauer in der Nähe? Der kann Dir da wahrscheinlich mehr zu sagen.

Gruß,
Ralf
 
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Und nen neuen Body nicht vergessen!

Ich möchte den (verdellten und verkratzten) Korpus wenigstens behalten, weil er (egal wie schrottig) einfach diese Erinnerungen weiterträgt.


Ist schon recht krass, wie ich Gesagtes aus der Zukunft in der Vergangenheit schon abdecken kann. :cool:


neuer Hals (Fender oder sogar Squier)
Möglichs Fender, dann steht auch nicht mehr Squier drauf. ;-)
Weißt du, wo ich solche Hälse (vielleicht sogar schon mit ordentlichen Mechaniken und Sattel?) für ordentliche Preise (komfortabel) kaufen kann?
Fände einen benutzten Hals von einer ausgeschlachteten Gitarre eigentlich auch toll. :) Bevor mich Google auf etwas dubioses führt, frage ich mal bei euch nach, welche Seiten/Portale ihr so tippt. :)
Oder kann man einzelne Fender-Hälse auch gut bei einem Guten Musikhändler bestellen?


Locking-Mechaniken (Schaller oder Gotoh), Fender LSR und ein komplettes Pickguard mit Humbucker am Steg und 2 brummfreien Single-Coils
Hm, das ganze Pickguard austauschen? Muss das unbedingt sein? Weißt du, ob die Verkabelungen/Potis/Schalter in Squier-Strats wirklich bedeutend schlechter sind als in richtigen Stratocasters?
Als Tonabnehmer Humbucker wäre nicht so mein Ding. :) Ich mag die schrägen Singlecoils. Sind (im Falle eines Neukaufes, der kann ja auch mit der Zeit erfolgen) die denn die empfehlenswert?: http://www.thomann.de/de/fenderscn_stra ... set_aw.htm

Locking-Mechaniken und LSR wären bestimmt praktisch aber naja... ich möchte die Bastelei nach Möglichkeit nahe an den Strat-Stereotyp heranbringen... also mit Kunststoff- (oder Knochen-?) Sattel.

Was wäre als Brücke zu empfehlen, wenn man es möglichst simpel und... einfach will?
Ich selbst mag es eher, das Vibrato mit der linken Hand zu bringen, habe noch nie wirklich gut hebeln können... wäre es eine "Strat-Sünde", die hier zu verwenden? http://www.thomann.de/de/fender_hardtai ... chrome.htm

Ließe der sich problemlos auf einen Strat-Körper montieren, wenn der bis dato 'nen Vibratohebel-Steg hatte?


Freue mich schon auf weitere Vorschläge. :)


edit:
Zum Thema Mechaniken: Ich habe lange, auch bei billigen Klampfen, keine wirklich schlechten Mechaniken, die die Stimmung nicht halten, gesehen. Meist liegt es einfach an mies aufgezogenen Saiten oder klemmendem Plastiksattel.
Ich würde erst mal versuchen die Strat ohne Austausch von Teilen zu optimieren. Hast Du einen Gitarrenbauer in der Nähe? Der kann Dir da wahrscheinlich mehr zu sagen.
Jo, die Saiten waren oft schlecht aufgezogen, aber der Sattel hatte auch verschieden-tiefe Kerben (ohne gewellt zu sein o.Ä.) und so.
Zum Gitarrenhändler meines Vertrauens werde ich bestimmt zu allererst gehen. Trotz aller Einstellungen: Ich möchte auf jeden Fall zu einem hellen Ahorn-Hals wechseln. Ich finde sie einfach irgendwie angenehmer und auch visuell schöner.
Mal sehen, vielleicht kann der mir dann auch was über den eingebauten Steg sagen und ein bischen an ihm herumschrauben. Aufmachen müsste man das Teil sowieso mal, schließlich scheint etwas mit der Elektronik nicht zu stimmen.
 
little-feat
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Deine Frage ist aus der Ferne, ohne die Gitarre zu sehen, kaum zu beantworten. Und du scheinst basteln zu wollen, ohne die wirklichen Kenntnisse dazu zu haben. Beste Aussichten auf verbranntes Geld.

Ich will trotzdem versuchen, dir eine kleine Hilfestellung zu geben.

Was ist das für eine Squier? China, Japan, Korea? Seriennummer? Was steht auf der Kopfplatte? Affinity? Oder etwas anderes, oder gar nichts in der Richtung.

Die Halsaufnahmen bei den billigen China-Squier haben nämlich nicht immer korrektes Standardmaß.

Problem: Du kaufst einen Hals und er passt nicht. Ist der Halsfuß zu breit, kann man das korrigieren. Ist er zu schmal, kannst du es vergessen.

Gebrauchte Hälse musst du schon bei Ebay kaufen. Ansonsten: Neu bei Rockinger, immer gute Adresse. Etwa 190,00 Euro.

Mechaniken? Kommt drauf an. Was für Bohrungen sind in der Kopfplatte? 8mm oder 10mm? Davon hängt ab, welche Mechaniken und was sie kosten. Es gibt Adapter von 10mm auf 8mm. Aber natürlich nicht umgekehrt.

Tremolo: Kommt drauf an. Für welches Tremolo sind die jetzigen Löcher gebohrt? Wie ist der Abstand zwischen dem ersten und dem 6. Loch?

Elektrik: Muss man sehen. Wie schaut es denn unter dem Pickguard aus? Was ist da verbaut. Und wie? Economy-Switch und doch schon etwas Besseres? Billig-Potis?

Pickups: Das kleinste Problem. Normale SC´s passen immer. Bei Ebay gibt es gerade ein Set aus einer Jimmy Vaughan Signature. Werden günstig weggehen. Genau die richtige Balance zwischen klassischem Ton und Aggressivität. Aber:

Ehe du an die Pickups gehst, müssen alle anderen offenen Fragen geklärt werden. So gerne ich dir helfen würde, aber aus der Ferne ist das schwer. Du müsstest in der Lage sein, alle Fragen präzise zu beantworten und scharfe Detail-Fotos müssten her.

Und eine Bitte an die "Spezis" hier: Mit irgendwelchen hingeworfenen Brocken, wie Roller-Bridge, Knochensattel und ähnlichem Unsinn hilft man nicht weiter, wenn man nicht weiß, um was es eigentlich geht.

Und das Ganze in die Bastelecke…….nur ein Vorschlag an „die“ Administratoren.

Tom
 
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Danke für die Info, little-feat!

Naja, irgendwie weiß ich jetzt, weiß ich in erster Linie wissen wollte: Das ist nichts Simples und ich muss die Teile bei einem Fachmann besorgen und sie von einem Fachmann verbauen lassen.

Selbst würde ich mich da gar nicht trauen, habe zwei linke Hände... was Schraubereien betrifft. :?

Bin morgen mal im Laden und plaudere. Ich will nichts überstürzen. :)


Vielen Dank,
BaronCid
 
A
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Guest
Da du nicht selbst an der Gitarre die "Umbaumaßnahmen" vornehmen möchtest ist es von der wirtschaftlichen Seite her schon mal ein Totalschaden, denn derjenige (Gitarrenbauer, Servicemensch im Musikladen) macht es natürlich nicht kostenlos.
Wie little-feat schon geschrieben hat ist Rockinger, was Austausch- bzw. Ersatzteile betrifft eine gute Adresse.
Eine Rollernut muss nicht sein, denn erstens lässt sich der Umbau nicht mehr rückgängig machen, da ein Stück vom Griffbrett weg muss und da die Saite auch auf Stahlrollen liegt verändert es auch den Sound, der nicht jedem gefällt.
Zur Umrüstung auf eine Hardtail-Bridge muss gesagt werden, dass deine Bohrungen (egal ob. Vintage- oder Messerkantenvibrato) sichtbar bleiben.

Der Austausch der Potis und des Schalters lohnt bei billigen Instrumenten eigentlich immer, da hier sehr gespart wird was die Qualität betrifft.
Pickuptausch muss nicht immer sein, vor allem nicht bevor die anderen Komponenten ein- bzw. angebaut sind. Vielleicht harmonieren sie gerade mit einem Ahornhals besser als mit einem mit Palisandergriffbrett.

Wenn die Gitarre geschlossene und ölgelagerte Mechaniken hat, dann verrichten sie auch ihre Arbeit meist ausreichend was die Stimmstabilität betrifft. Wenn es sich dann verstimmt, dann liegt´s dann in der Tat meist an zu engen Sattelkerben, zuvielen Saitenwicklungen auf der Wickelachse der Mechanik, etwas losen Mechaniken, am falsch eingestellten Vibrato oder daran, dass die Saiten falsch aufgezogen sind.

Was störte dich beim Handling genau im Vergleich zu der Fender (original)?

Grüße
Jürgen
 
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Lass die Squier wie Sie ist - Häng se Dir an die Wand und erzähle spätere deinen Nachfahren davon oder auf Schultreffen :) Kaufe Dir lieber eine andere bessere Strat. Du zerstörst mit deinem Umbauvorhaben ein Erinnerungsstück - Bei deinem Vorhaben kanns zwar nachher besser klingen, aber eines Tages langste Dir an den Kopf :)

Eine Squier, egal ob neu oder alt ist auch nur eine Gitarre - Ich habe schon gute Sounds aus ner Affinity und 90er Squier zaubern können ohne an was an Ihr zu verändern.

Das einzigste was okay wäre, sind neue Stimmechaniken - Den Rest würde ich einfach lassen - Auch wenn Sie pfeift oder sonst welche Geräusche von sich gibt.
 
A
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taschakor":fy4c7u6w schrieb:
Manchmal fühlt sich eine Gitarre schlecht an, weil sie einfach schlecht eingestellt ist. Und die Sache mit den PUs wird auch oft überschätzt. Aber wenn diese wirklich nichts taugen: PUs bekommst Du i.d.R. bei Ebay für einen Bruchteil des Neupreises.
Zum Thema Mechaniken: Ich habe lange, auch bei billigen Klampfen, keine wirklich schlechten Mechaniken, die die Stimmung nicht halten, gesehen. Meist liegt es einfach an mies aufgezogenen Saiten oder klemmendem Plastiksattel.
Ich würde erst mal versuchen die Strat ohne Austausch von Teilen zu optimieren. Hast Du einen Gitarrenbauer in der Nähe? Der kann Dir da wahrscheinlich mehr zu sagen.
Du ersparst mir komplett den Beitrag, den ich beim Lesen im Kopf hatte.
Sehe ich exakt genauso, in jedem Punkt.
 
 

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