Tele Bridge - Callaham oder Mastery??

groby
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Alle mit Musik arbeitenden Personen die ich kenne haben es schon erlebt, dass sich etwas an einem Tag so und am nächsten ganz anders anhört obwohl zwischenzeitlich nichts verändert wurde.

Und schon wenn ich zwischen zwei Anschlägen auf den Saiten meinen Kopf einen Zentimeter in Relation zum Lautsprecher bewege, habe ich ein verändertes Klangbild.

Und wir sind Wesen die statistisch gesehen in einem Blindtest Pepsi besser finden.
Aber wenn wir beim Trinken das Etikett sehen können, mögen wir Coca Cola lieber, weil das vertrauter, angeblich bewährter ist, mehr "Original".

Und ich habe mich mal ganz früher mit meinem Abi-Jahrgang auf einem Festival derbe besoffen ...
... bevor mir leider der Wirt erzählte, dass er schon seit einigen Stunden nur noch alkoholfreies Bier ausschenkt weil kein anderes mehr da war. Aber besoffen waren trotzdem alle.


Und, ach, Gott, Ja und? All das? Warum auch nicht?



Aber der Blindtest, der soll Aufdecken, Entlarven. Die Wahrheit ans Licht bringen.

Ja, welche Wahrheit denn? Und warum überhaupt? Und was ist an Wahrnehmung schon Wahrheit...

Das kann man machen bei der Sicherheit von Kindersitzen oder Nebenwirkungen von Arzneimitteln. Sicherheit, Risiko, Menschenleben.

Aber bei Genuss und Sinneswahrnehmung spielen Einbildung, Image, Laune, Tagesform und Millimeter eine derartige Rolle, dass ich da nur bedingt was von Wissenschaft halte.

Und nochmal: Ich (wieder: ich kann das nur für mich sagen), ich höre das ja.


Ich höre aber übrigens fast null Unterschied zwischen verschiedenen Varianten von EL34 Röhren.
Habe ich auch mal Aufnahmen gemacht. Wissenschaftlich, quasi. Nichts gehört. Habe ich gedacht, Prima, das vereinfacht mein Leben; wie praktisch.

Ich werde aber einen Teufel tun, ferdi zu sagen, er bilde sich das alles nur ein, weil ich - das Maß aller Dinge - das nicht nachvollziehe.
 
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Die Unterschiede zwischen EL34 sind doch teils echt drastisch.
Bei Vorstufenröhren, da brauchste erfahrene Ohren.
 
groby
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ferdi schrieb:
Die Unterschiede zwischen EL34 sind doch teils echt drastisch.

Nicht bei denen, die ich hatte.

Aber hängt auch davon ab, wo genau man ein Nerd sein möchte.

Ich zum Beispiel löte mich dusselig an Winzigkeiten von Gitarren-Schaltungen und bin der penible Horror bei Zerren.

Aber bei Amps oder Speakern bringe ich keinen Bastel-Enthusiasmus auf. Meinen Band-Amp finde ich seit 16 Jahren unverändert geil. Speaker habe ich jetzt meinen Favorit. Wenn ich da auf der Amp-Seite der Signalkette irgendwo einen Faktor nicht raushöre, bin ich sogar heimlich erleichtert.

I pick my battles elsewhere.
 
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groby schrieb:
Aber der Blindtest, der soll Aufdecken, Entlarven. Die Wahrheit ans Licht bringen.

Ja, welche Wahrheit denn? Und warum überhaupt? Und was ist an Wahrnehmung schon Wahrheit...

Wahrheit ist sehr relativ ... vor allem wenn es sich um subjektiv vergleichende Wahrheit handelt oder nicht.
Es geht ja auch nicht um eine Bewerting im Sinne von "teurer ist besser". Das ist völliger Käse. Ich weiß ja dass z.B. Ferdi, so wie ich, die billigen China Greenbacks deutlich kostspieligeren Varianten durchaus vorziehen. Absolut legitim.
Es gibt auch Leute die sparen sich 3000€, weil für sie eine Squier CV Tele besser funktioniert als eine aus dem Custoshop. Völlig ok.
Es gab auch schon Momente, wo ich eine 60$ Silvertone einer 20000$ Martin vorgezogen habe. (nicht nur, weil ich mir die Martin nicht hätte leisten können ;-))
Aber Unterschiede im Klang in Abrede zu stellen, nur weil man sie nicht hören kann oder will, finde ich äußerst ignorant denn man verwehrt sich dadurch u.U. selbst, etwas dazu zu lernen.

groby schrieb:
Aber wenn wir beim Trinken das Etikett sehen können, mögen wir Coca Cola lieber, weil das vertrauter, angeblich bewährter ist, mehr "Original".

Ich trinke fast nie Cola (Anticocacoliker). Schmeckt mir einfach nicht. Ich habe mit Freunden auf ner Party mal ne Blindverkostung gemacht: Coca- gegen Afri- gegen Fritz-Cola, mit dem interessanten Ergebnis, dass mir CocaCola tatsächlich am besten (ok, am wenigsten schlecht) schmeckte, weil ich sie - Achtung!! - als am wenigsten süß empfunden habe. Hätte ich nicht gedacht, war aber so.

Ich kann nur jedem zu mehr Blindtests raten. Kann sehr inspirierend sein.
 
A
Anonymous
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Zum Pepsi-Test gibt es ungefähr tausend Seiten interessanten Text zu lesen, Cocacola hatte ja sogar das Rezeopt hin zu Pepsi geändert, um es Jahre später wieder zurückzuändern.

Tja, Wahrnehmung. Meine Tele kommt jedenfalls demnächst von ACY zurück, mit dicken gefrästen Stahlreitern (kein Guss) auf ebenfalls mit dicker Grundplatte ausgestatteter Bridge. Und flammenförmig ist sie auch nich. Wenn mir die Bridge zu knallig ist, gehe ich auf Messing-Böckchen. Ist ne billige Squier gewesen, die schon gegen viele teure Fenders gut durchgehaltennhat. Aber ich bin halt kein Steg-SC-Typ.

Ich rate jedem überhaupt erstmal zu eigenen Tests.

Viele treffen Kaufentscheidungen oder sondern Meinungen ab über etwas, das sie nicht selbst erfahren haben "die Speaker sollen echt gut sein", "weiß doch jeder, dass Callaham die besten Bridges baut", "sind stinknormale Häussel-Pickups drin, die Kloppmann müssen doch besser sein", "hey, das sind TAD-Vorstufen-Röhren, die sind erste Sahne, kannste überall nachlesen, hier ist der G&B-Test" blablabla.

Und dann gibt es noch die, die in jedem Thread über Equipment reingrätschen uind sagen, Equipment oberhalb des unteren Mittelpreissegments wäre eh Quatsch und generell Voodoo und Hype.
 
S
Schnabelrock
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Gurkenpflücker schrieb:
Aber Unterschiede im Klang in Abrede zu stellen, nur weil man sie nicht hören kann ... finde ich äußerst ignorant ...

Also, über den Teil Deines Statements denke ich nach, aber es bildet sich eine Schleife und allmählich steigt hier Rauch auf.
 
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erniecaster
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Hallo!

ferdi schrieb:
Viele treffen Kaufentscheidungen oder sondern Meinungen ab über etwas, das sie nicht selbst erfahren haben "die Speaker sollen echt gut sein", "weiß doch jeder, dass Callaham die besten Bridges baut", "sind stinknormale Häussel-Pickups drin, die Kloppmann müssen doch besser sein", "hey, das sind TAD-Vorstufen-Röhren, die sind erste Sahne, kannste überall nachlesen, hier ist der G&B-Test" blablabla.

Und dann gibt es noch die, die in jedem Thread über Equipment reingrätschen uind sagen, Equipment oberhalb des unteren Mittelpreissegments wäre eh Quatsch und generell Voodoo und Hype.

Der Vergleich von Plektren, Slides, Effektgeräten und Amps ist sehr einfach. Die wechselt bzw. schaltet man hin und her, wartet auf die Ausschüttung von Glückshormonen und wenn die beim neuen, heißen Teil nicht kommt, behält man seinen alten Kram und bekommt das gute Gefühl bestätigt, als erfahrerer Fachmann eh schon alles zu wissen. Hier bin ich absolut der Ansicht, dass Ausprobieren in kürzester Zeit zu einem handfesten Ergebnis führt - im Gegensatz zu Recherche via Internet oder Musikerstammtisch.

Interessant sind manche Fragen in Gitarrenforen wie "soll ich meinen Compressor vor oder hinter meinen Verzerrer verkabeln?" Hier werde ich nie verstehen, warum das nicht einfach probiert wird.

Das Ausprobieren von Gitarrenteilen ist viel schwieriger. Traue ich mir zu, den Tausch von Teilen an einer meiner Gitarren zu hören? Es kommt darauf an, wie drastisch die Veränderung ist. Wenn ich mir erst eine Vorrichtung bauen muss, die automatisch die Saiten immer mit der gleichen Stärke und dem gleichen Anschlagswinkel des Picks anspielt, das pure Signal aufnehmen und dann am Bildschirm die Kurven vergleichen muss anstatt direkt "wie geil ist das denn" zu rufen, scheint mir irgendwas falsch gelaufen zu sein. Wenn die Glückshormone ausgeschüttet werden, ist es gut - auch, wenn das aus Sicht des Kopfes zu Unrecht geschieht.

Das Dumme dabei ist, dass alle "Tests" auf eine rationale Begründung zielen. Da aber die Bewertung von Gitarrensounds nicht nur eine Sache des Kopfs sondern auch des Bauchs ist, wird das bereits unscharf. Dazu kommen die "doofen Ohren", die jedenfalls an meinem Kopf angewachsen sind.

Ich habe erlebt, dass jemand beim Gitarrenbauer seine Les Paul junior nach einem Pickupwechsel abholen wollte. Er nahm das Ding aus dem Koffer, stöpselte in den Amp, spielte und fing sofort an zu strahlen und zu grinsen und dieses wirre Zeug zu faseln, von wegen viel geiler, Obertöne, Ausgewogenheit, Riesenschritt nach vorne, heiliger Gral. Ich hoffe, ihr kennt diesen emotionalen Ausbruch von euch auch, um diese Emotionalität geht es ja schließlich. Das Dumme an der Geschichte war die Tatsache, dass der neue Pickup noch gar nicht eingebaut war. Als sich das herausstellte, kippte die positive Emotionalität in eine sehr negative und der Kunde verließ mit sehr bösen Worten und Gefühlen die Werkstatt. Er ward dort nimmer gesehen. Schade. Wäre er überzeugt gewesen, einen neuen Pickup in der Gitarre zu haben, hätte das Glücksgefühl angehalten. Doofe, doofe Ohren, doofer, doofer Kopf und doofer, doofer Bauch.

Kommen wir zurück zu den Telebrücken. Es gibt ja gute Gründe, eine Telebrücke auszutauschen. Scharfe Kanten, mangelnde Oktavreinheit, mangelnde historische Korrektheit, zu spitzer Sound, so wabbeliger Ton, zu fett, zu dünn, zu hoch, zu niedrig, zu rot, zu grün. Und hier wird es aus meiner Sicht wieder sehr unscharf. Dazu ein hier nicht exakt passendes Beispiel: Häufig lese ich, dass alleine der Austausch des Tremoloblocks aus der ohnehin guten Strat definitiv den "Custom-Shop-Killer" machen wird. Hier frage ich mich immer, was denn der XY-Block tut oder auch nur tun soll, außer viel Geld zu kosten und selten zu sein. Mit absoluter Sicherheit fällt das unscharfe Wort "besser".

Bei Tele-Brücken lese ich immer wieder, dass irgendeine spezielle Brücke diesen besondern "Twang" machen würde oder "der Anschlagsknack besser rauskommt". Sehr schön und ich gönne dem Eigentümer der Gitarre die Glückshormone. Gerade bei "Anschlagsknack" ist dann eine weiter Ausschüttung programmiert, nämlich beim Testen und Erwerb des Compressorpedals, das dazu dient, den "Anschlagsknack" besser in den Griff zu bekommen. Eigentlich beneidenswert. Erinnert mich an Janoschs Panama.

Kurz: "Ich kaufe mir eine neue Telebrücke. Is´ geiler." Das kann man ja tun. Wenn man aber anfängt, die Ausschüttung der Glückshormone rational begründen zu wollen, muss man auch mit rationalen Gegenargumenten leben.


Gruß

erniecaster
 
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Banger
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erniecaster schrieb:
groby schrieb:
Aber zum eigentlichen Walter-Test:

Vergessen wir mal die Saitenreiter. Es gab keinen Soundunterschied? Dann hat dieser Test ja auch herausgefunden, dass der Abstand der Saiten zu den Tonabnehmer-Magneten keine Rolle spielt, klingt alles gleich.

Hallo,

das verstehe ich nicht. Ich habe die Brücke mit den Saitenreitern damals selbst vor Ort mit meinen eigenen Augen gesehen und die Böckchen waren gleich hoch, ergo auch der Abstand der Saiten zu den Tonabnehmer-Magneten. Die waren - glaube ich - nicht gestaggert.

Gruß

erniecaster

Hier sind noch mal die Videos:
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=_tRyaNSa3Mo[/youtube]
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=03TYGFv_27I[/youtube]
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=S96GX69Ca08[/youtube]

Die Pickups waren nicht gestaggered und – noch wichtiger – die eigentliche Erkenntnis kam ja schon beim rein akustischen Sound.

Die vor Ort Anwesenden (mich eingeschlossen) haben keine signifikanten (also wirklich zu bemerkenden, erst recht nicht im Verhältnis zu den Erwartungen, die durch die Sattelmaterialverfechter geschürt wurden) festgestellt. Natürlich war das kein belastbares Testszenario, nicht zuletzt unserer Stimmung geschuldet.
Das eigentlich interessante bei dem Test war aber: Während vor Ort, wie gesagt, keiner einen Unterschied hören konnte, war sich der eine oder andere Konsument der Youtube-Videos, die mit einer Kartoffel mit Frikadellenmikrofon von einer vom vorabendalkoholkonsumbedingten Tremor geschüttelten Hand ständig die Position verändernden Hand gehalten, gefilmt wurden, absolut sicher, dort doch einen Unterschied zu hören, den wir Trottel vor Ort nicht feststellen konnten.
 
frank
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Gurkenpflücker schrieb:
Aber Unterschiede im Klang in Abrede zu stellen, nur weil man sie nicht hören kann ... finde ich äußerst ignorant ...

Und wie nennst Du Deine Statesments, nach denen jeder, der Deiner Argumentation nicht folgt, etwas an den Ohren oder einen schlechten Amp hat?

ts ts ts ... ganz schlechter Stil, Gurke ...

Nur für alle Fälle: Mag ein jeder sein Geraffel ganz nach gusto umbauen. Ich finde das völlig ok.
 
A
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Es geht aber längst nicht nur ums Hören, Frank. Dynamik, Ansprache, Perkussivität usw gehen deutlich übers Hören hinaus und sind eher im Bereich "Fühlen" angesiedelt.

Und da machen Saitenreiter, Tremblöcke oder Grundplattenmaterial schon teils drastische Unterschiede. Wie man die bewertet ist ne ganz andere Baustelle.
 
groby
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Selbstverständlich kann man jemanden nicht vorwerfen, dass er seine Meinung für die richtige hält. Deswegen hat er sie ja. Wer behält schon Meinungen die er selber für Quatsch hält?


Und was heißt schon "Unterschied"?
Ich habe mal ein paar billige Strats-gegen-Teles-Blind-Test-Videos gemacht und vor ein paar Monaten hier eingestellt. Zwischen Gitarren wo ALLES unterschiedlich war. Und die Trefferquote der Zuhörer fielen da schon eher knapp aus. Ein Schlag ins Gesicht eigentlich für jede Art von Diskussion über Unterschiede, selbst bei den größten Einflussfaktoren.

Wie soll denn da eine objektive Einigung über eine - im Vergleich - solche Winzigkeit aussehen?



Das größte Problem ist eigentlich - hier gebe ich ernie Recht - unscharfe Fragestellungen. Ist dieses fast unbedeutende Detail "besser" als das andere fast unbedeutende Detail?

"Hi. Ich stehe in einem Laden vor zwei Jeans. Sind 6 Gürtelschlaufen besser als 7?"
Was weiß denn das Forum schon? Das ist doch dein Arsch der da nachher rein muss.
 
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Nee, mein Punkt ist, dass ein YouTube-Video über PC-Lautsprecher angucken/hören etwas kategorisch Anderes ist als das Spielen einer Gitarre. Die Aussagekraft geht gegen null.
 
groby
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ferdi schrieb:
Nee, mein Punkt ist, dass ein YouTube-Video über PC-Lautsprecher angucken/hören etwas kategorisch Anderes ist als das Spielen einer Gitarre. Die Aussagekraft geht gegen null.

Das stimmt, ...

...aber selbst Banger, der das Video reingestellt hat, sagt das.

Aussagen getroffen über diesen Test hier haben aber Leute die das Ding gespielt haben.



Ist auch egal.
Ich finde das Video+Audio als Beweis unnütz, den Test für die damals Anwesenden an sich deutlich relativierend aber Testaufbau, Klangvertrauteit mit der Gitarre und die Umstände nicht denen entsprechend, unter denen ich bei mir nach wie vor einen Unterschied zwischen Reitern höre.

Andere hören keinen. Auch gut.


Doof nur in diesem oder anderen Threads, dass manchmal Leute, die irgendwo "Kein Unterschied!" rufen, es nie realitätsnah probiert haben sondern lieber Durchschauer und Aufklärer sein möchten oder sich auf Gedankenexperimente oder Erfahrung berufen.

Man könnte ja mit Neugierde auch noch mehr Erfahrung sammeln, aber komischerweise erklären manche diesen Prozess irgendwann für abgeschlossen.
 
Thorgeir
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ferdi schrieb:
Nee, mein Punkt ist, dass ein YouTube-Video über PC-Lautsprecher angucken/hören etwas kategorisch Anderes ist als das Spielen einer Gitarre. Die Aussagekraft geht gegen null.

Gibt es hier jemand, der Youtubevideos über PC-Lautsprecher hört?
 
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frank schrieb:
ts ts ts ... ganz schlechter Stil, Gurke ...

Fränkie, ich glaube nicht, dass es Dir zusteht hier einen Stil zu beurteilen, den Du aus diesem popeligen Kontext heraus glaubst erkannt zu haben.
Du hast mich nicht verstanden und ich kann damit gut leben. Belassen wir es dabei.
 
Woody
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ferdi schrieb:
Es geht aber längst nicht nur ums Hören, Frank. Dynamik, Ansprache, Perkussivität usw gehen deutlich übers Hören hinaus und sind eher im Bereich "Fühlen" angesiedelt.

Und da machen Saitenreiter, Tremblöcke oder Grundplattenmaterial schon teils drastische Unterschiede. Wie man die bewertet ist ne ganz andere Baustelle.

Nuja, um noch mal zum OP zurückzukehren; die Ausgangsfrage war ja "Was soll ich tun?"
Ernies Gegenfrage "Wo willste denn hin?" ist für mich noch nicht beantwortet.
Und dann verhält es sich doch so:
Lewis Carroll schrieb:
»willst du mir wohl sagen, wenn ich bitten darf, welchen Weg ich hier nehmen muß?«

»Das hängt zum guten Theil davon ab, wohin du gehen willst,« sagte die Katze.

»Es kommt mir nicht darauf an, wohin –« sagte Alice.

»Dann kommt es auch nicht darauf an, welchen Weg du nimmst,« sagte die Katze.

"Fühlen" oder "Mojo" oder "Jäger-korrekt" sind ja alles total legitime Antworten in diesem Kreis. Aber darum geht es ja eigentlich noch nicht mal.
Eine Tele geil zu finden, und dann aus Prinzip alle beweglichen Teile rauszureißen und zu ersetzen, nur weil es geht finde ich, wie ernie, teuren und blinden Aktionismus.


Viele Grüße,
woody
 
 

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