TIPP für Verstärkerkauf E-Git A-Git Keyb


A
Anonymous
Guest
Hallo,
ich "müsste" mir demnächst (nach mehreren abstinenten Jahren) mal wieder einen AMP zulegen.

Auf Bandlevel verstärken möchte ich:
1. E-Gitarren mit Hall, Muff, Tech21 California, Zoom-MUfu
2. (optional) Akustikgitarre (Pick-UP)
3. (Optional) Synth, vorwiegend E-piano

Der Gitarrensound (momentan direkt ins Homestudio) ist auch ohne AMP schon ganz gut. Könnte es daher sein, dass ich gar keinen speziellen Gitarren(Röhren)Amp brauche, sondern die reine (lineare) Verstärkung des Sounds der Effektgeräte ausreicht? Zu dieser beinahe philosophischen Grundsatzfrage würde ich gerne Kommentare lesen.

Die B-Fragen sind:
Kann man über den Cleanchannel eines Röhrencombos (z.B. Fame 50W) auch amtlich Akustic bzw. Keyboard spielen?
Ist ein "cleaner" Verstärker für die Verstärkung aller Varianten 1-3 (Schwerpunkt 70% E-Gitarre) insgesamt die bessere Lösung?


Ins Auge gefasst hatte ich als Röhrenamp den 50WCombo von Fame: http://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Fame ... 010482-000
a) wg. Preis b) wg. gutem Testbericht in G&B

oder als "Universalamp":
einen Behringer aus der Keyboardecke http://www.musicstore.de/de_DE/EUR/-/art-KEY0001927-000
oder auch den Fender Frontman http://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Fend ... 005308-000

Während ich das schreibe, tendiere ich zum Fender Frontman (einen Twin Reverb kann/will ich mir momentan noch nicht leisten) . Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass ich momentan keine Band an der Backe habe, aber mich demnächst mal umschauen wollte, daher Fragen nach "was will du damit machen?" momentan nur so beantworten kann: kein Metal, kein Punk, keine Tanzmucke, keinen Opajazz ... vielleicht Reggae/Dub/Rock/Psychocountry, vielleicht auch ...

Oder hat jemand eine ganz andere Idee für passendes Equipment?

THX
YO
 
A
Anonymous
Guest
Der einzige Amp, der mir bei solchen Anforderungen einfällt ist ein Roland Jazz Chorus.

Dann kommt gaanz lange nichts und dann ganz evtl. ein Silverface Bassman 100, der ja wohl ein guter Keys-Amp sein soll. Weiß aber nicht, ob das stimmt...

LG
 
Riddimkilla
Riddimkilla
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Servus Yo!

Das Problem ist, dass Du da 2 sich widersprechende Anforderungen hast:
a. für A-Gitarre und Keys brauchst du viele Höhen
b. für E-Gitarre, insbesondere verzerrte E-Gitarren klingen zu viele Höhen sch.... Häng einfach mal deinen Muff vor den Mixer von deinem Homestudio und setz nen Kofhörer auf.

-> Der Fame und der Frontman sind nix für A-Git (also nicht für "amtlich")
Der Behringer is nix für verzerrte Gitarren

Ausser dem oben erwähnten Jazz Chorus und evtl. nem Silverface Twin fällt mir auch nix mehr ein was den Spagat noch so hinbekommt. Mit was Glück findest Du nen JC120 für unter 400,-€, der kann dann aber auch laute Drummer niederbrüllen. Twins sind unter 700,-€ kaum zu bekommen.

Der Jazz Chorus war früher beliebt bei Leuten mit Fender Rhodes etc und ich hab da auch schon ne Akkustik drüber gespielt. Bei Zerrerpedalen dreht man dann aber gerne etwas Höhen raus. Aber das "Cali" sollte da auch funktionieren. Ich spiele selber einen für Gigs wo mehr Leistung gefragt ist und gute Cleansounds.

Hugh ich habe gesprochen, nun dürfen wieder andere.

Grüsse

Rid
 
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Anonymous
Guest
yoaxim":3g6ls3hp schrieb:
... wieder einen AMP zulegen...

Moin.
Wie meine Vorposter schon schrieben: den Spagat zw. Akustiksound und verzerrtem E-Gitarrenklang ohne Ätzhöhen bekommt wohl kaum ein Amp hin.
Neben den genannten (JC 120, Twin) könnte eventuell ein Modeller-Topteil mit abschaltbarerer Speakersimulation, gespielt über eine Fullrange-Box, deine Lösung sein. Wobei du bei einem Modeller eventuell sogar ohne Pedale auskommst.

Doch etwas Anderes: wieso schreibst du AMP anstatt richtigerweise Amp?
Denkst du, AMP seine eine Abkürzung á la USA oder NATO?
Schreibst du (analog zu AMP für Amplifier) Auto (für Automobil) auch "AUTO"?

Ich frage rein aus Neugier, denn mich fasziniert, wie eine gewisse 'Generation' immer neue falsche Schreibweisen generiert.

Tschö
Stef
 
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nichtdiemama":17uog97s schrieb:
Moin.
Wie meine Vorposter schon schrieben: den Spagat zw. Akustiksound und verzerrtem E-Gitarrenklang ohne Ätzhöhen bekommt wohl kaum ein Amp hin.
Freund Ernicaster erzielt erstaunliche Ergebnisse mit einem AER und Tech 21 Charakter Pedalen davor. Ich fand das richtig brauchbar!
Damit ginge tatsächlich alles. Der AER ist Referenz in akustischer Verstärkung und mein verwöhnter Pianist leiht ihn sich immer gerne für Piano Jobs in der Kirche.
 
A
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Guest
Und zum Thema Character Pedale kann ich Deinen Freund nur bestätigen. Klasse Dinger und gar nicht mal teuer, für das was sie liefern... (Zumindest das Liverpool) ;-)
 
A
Anonymous
Guest
zuerstmal vielen Dank für die Postings. Ich bin damit zwar nicht weiter gekommen, aber damit hatte ich ja auch nicht wirklich gerechnet.

In der Tendenz bin ich weiter beim "neutralen" endstufenartigen Transistoramp. AER schau ich mir mal im Shop an.


:cool: YO

p.s.: "... wie eine gewisse 'Generation' immer neue falsche Schreibweisen generiert." Und ich Blödmann dachte, Deutschlehrer wären sooo überlastert mit der Korrektur der Arbeiten ihrer Schüler, dass sie gar keine Zeit hätten, in einem Legasnethikerforum abzuhängen.
 
 

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