Ultrakompakt PA’s: HK Audio Lucas Nano 300 + Bose L1 Compact

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Also...


ich habe das NANO 300 auch schon testen können. Im Vergleich haben wir die Powerhouse One (glaube die heißt so).

Jemand meinte vorab begeistert, dass die Anlagen vergleichbar wären....


Auf der Umverpackung is ´n Grillszenario abgebildet! No Shit! ;-)

Uns schwante etwas!

Ich brings auf den Punkt:

Wiegt nix , passt unter einem Arm. Eine Kapelle damit publikumswirksam verstärken? Nunja, klar kommt da was raus aber im Vergleich mit der immer noch recht kleinen Powerhouse kackt das Dingen schon ab.

Das einzige "pro" liegt wirklich in der Transpotabilität! Was haben wir uns den Arsch abgewünscht, das Teile wäre, aller Skepsis zu Trotz, konkurrenzfähig! No way! Das Ding ist , in meine Ohren, ein aufgeblasenes Multimediacenter. Ich denke, dass ist für Maggy dann der HiFi-Sound.
 
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Marcello, du weist ich schätze deine Meinungen hier sehr und wir kennen uns gut genug. Bist du denn wirklich der Meinung ich spreche hier einfach nur schön oder erzähle etwas vom weißen Pferd? Glaube ich nicht, aber du zweifelst in deinem Post meine Erfahrung schon etwas an.

Ich spreche von akustischer Musik, oder aber auch mal einer Bluesband die sich was Lautheit angeht im Griff hat und somit auch dynamisch spielen kann. Auf einer GW Session hätten auch zwei dieser Systeme keinerlei Chancen, da hatte ich teils ja auch schon Probleme mit der Elias samt zwei fetter Subs auf der Wildenburg. Mit einem solchen Lärm würdest du nur ein einziges mal im Club auftreten.

Ich weis ja nicht wie (als Stereo oder Mono Set) und in welchem Raum du den Test ausgeführt hast und ob du schon jemals einem Gig beigewohnt hast wo ein Nano, oder auch Bose L1 Compact bei akustischer Mucke eingesetzt war. Wenn nicht, tu das mal. Über die Vorteile eines Line Array Systems muss ich dir ja nichts sagen ;-)

PS: du meintest da oben wohl die Powerworks Sound House One. Das ist ein Powersystem und hat deutlich mehr Wumms für satte Bässe. Das System ist natürlich nicht vergleichbar mit der Nano und wenn dann eher mit zwei Nanos. Der Einsatz des Nano ist beschränkt - absolut nix für Powerbands!
 
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Hi Magman,

ich muss noch mal fragen: Was spricht eigentlich gegen den Einsatz von EINER RCF 310 (oder ähnlich) am Mischer für den Zweck?

Viele Grüsse,
gp
 
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Guitarplayer schrieb:
Sehr interessantes Thema! Verstehe ich das richtig, dass man so ein System hinter sich stellen kann wie einen Gitarrenamp und die Gesangsmikrofone dennoch nicht rückkoppeln? Sowas würde mich nämlich auch interessieren.

Viele Grüsse,
gp

Sorry für den kleinen Sarkasmus der jetzt kommt ...

Wenn die Anlage hinter dem Musiker steht, fönt die mehr oder weniger direkt ins Mikrophon und dann koppelt es halt aber einer gewissen Lautstärke, egal von welchem Hersteller die PA ist ...

Richtcharacteristika der verwendetem Mikrophone und Aufstellung der Boxen verstehen - damit lässt sich der oft fehlende Headroom oft einfach herbeizaubern ...

Oft habe ich folgenden Satz gehört: "is doch egal, Haputsache der Monitor steht mittig vorm Mikro" das ist absoluter Quatsch ...

http://www.shure.de/supportdownload/tipps_grundlagen/mikrofone/mikrofone-richtcharakteristik

Vielleicht doch 1-2 kleine!!! Monitore mitnehmen und 2 Strippen ziehen, dann ist Ruhe ...


Edit - ich hab schon lange selbst 2 RCF310 in verschiedensten Szenarieon im Einsatz, mit oder ohne Sub ... spricht nix dagegen ! Manchmal eine Box fürs Publikum und die 2. Box als Monitor et voila !
 
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heiko7471 schrieb:
Guitarplayer schrieb:
Sehr interessantes Thema! Verstehe ich das richtig, dass man so ein System hinter sich stellen kann wie einen Gitarrenamp und die Gesangsmikrofone dennoch nicht rückkoppeln? Sowas würde mich nämlich auch interessieren.

Viele Grüsse,
gp

Sorry für den kleinen Sarkasmus der jetzt kommt ...

Falls der an mich gerichtet war, eben darum meine Frage ...

Viele Grüsse,
gp
 
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Guitarplayer schrieb:
Hi Magman,

ich muss noch mal fragen: Was spricht eigentlich gegen den Einsatz von EINER RCF 310 (oder ähnlich) am Mischer für den Zweck?

Viele Grüsse,
gp


Gar nichts, funktioniert auch wie vieles andere. Es gibt viele Möglichkeiten einen Raum zu beschallen. So ein Line Array System bringt halt deutliche Vorteile mit sich gegenüber herkömmlicher Technik. Ich habe mich lange Zeit damit befasst, etliche Beschallungen gemacht und es geht mir in erster Linie darum mit so wenig wie möglich Technik auszukommen und es soll auch so leicht wie möglich sein. Genau darum geht es hier in diesem Erfahrungsbericht den ich an euch weitergeben möchte.
 
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Magman schrieb:
... So ein Line Array System bringt halt deutliche Vorteile mit sich gegenüber herkömmlicher Technik. Ich habe mich lange Zeit damit befasst, etliche Beschallungen gemacht und es geht mir in erster Linie darum mit so wenig wie möglich Technik auszukommen und es soll auch so leicht wie möglich sein.

Genau, leicht und einfach will ich ja auch.

Da ich mich mit Line Array Systemen überhaupt nicht auskenne, wäre ich Dir sehr dankbar, wenn Du die Vorteile aus Deiner Sicht mal kurz skizzieren könntest.

Viele Grüsse,
gp
 
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heiko7471 schrieb:
Vielleicht doch 1-2 kleine!!! Monitore mitnehmen und 2 Strippen ziehen, dann ist Ruhe ...

Brauchst du hier echt nicht. Beide Systeme sind sehr rückkopplungsarm. Ich hatte vor kurzem einen Gig bei dem auch ein Bläsersatz dabei war. Als Beschallung diente ein Elements Line Array System. Der Saxophonist stand etwa 1 Meter! neben der Säule. Du kannst dir vorstellen wie empfindlich so ein Klemm-Mikrofon ist. Es war laut Und da hat nichts gekoppelt. Hatte mich auch sehr gewundert.

Ein Monitor nützt dir auch nur was wenn du den nötigen Platz zur Abstrahlung hast und du dich nicht zu dicht hinter ihm befindest. Nicht desto trotz spricht natürlich nichts gegen gute Monitore. Aber wir haben hier Kneipen wo die Musiker sich in einer Nische aufbauen. Da hast du gar keinen Platz dafür. Da ist so ein Bose Stäbchen, oder eben ne Nano genau richtig.
 
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Magman schrieb:
Marcello, du weist ich schätze deine Meinungen hier sehr und wir kennen uns gut genug. Bist du denn wirklich der Meinung ich spreche hier einfach nur schön oder erzähle etwas vom weißen Pferd? Glaube ich nicht, aber du zweifelst in deinem Post meine Erfahrung schon etwas an.

Entschuldigung Maggy, ich zweifele hier an garnichts! Ich gebe nur meinen Eindruck von dem System wieder. Das steht nicht unbedingt im Widerspruch zu deinem Eindruck, finde ich.

Wenn du sagst: "Damit gehe ich auf die Bühne", ist das doch ok. Das System wurde ja auch auf der vorigen Seite schonmal kritisch betrachtet.

Bevor wir das Dingen bekamen, hat uns das jemand mit Erfahrung mit dem Dingen, dieses ebenso ans Herz gelegt. Wir kamen nun zu dem Schluß, dass das Dingen nicht bühnentauglich ist. Dabei geht es uns definitiv nicht Lautstärke als ultimatives Ziel , sondern da zählen auch andere Qualitäten.

Ich , von meiner Warte aus, würde nun damit keinen Gig spielen wollen. Mehr ist da eigentlich nicht. Als Lautmacher und einfach Beschallung irgendwo, ist das Dingen super...aber eben meine eigene Musik möchte ich da nicht drüber transportiert wissen.

Wenn ich ins Kalkül ziehe , dass die Soundhouse One lediglich 150 Euro mehr kostet, geht es für mich eigentlich nur ums Gewicht. Klar, da ist das Nano System echt gut....aber alles andere ist wirklich kein Vergleich. Und irgendeine Referenz muss ich ja ziehen. Natürlich geht eine NANO auch irgendwie. Aber eben nur irgendwie, wie ich finde..
 
Groovety
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Walluf
Ich wollte vor einiger Zeit auch so eine Kompaktanlage anschaffen, habe ich hier irgendwo im Forum auch schon beschrieben. Nachdem alle anderen Systeme rausgeflogen waren, stand ich vor der "ultimativen" Entscheidung:
2 x Nano oder 2 x RCF310.
Ich habe mich für die RCF entschieden. Preislich kein großer Unterschied, Gewicht der RCF ist auch kein wirkliches Thema, und ich denke (sorry Maggy) mit den RCFs hat man wesentlich mehr PA
liebe Grüße
Klaus
 
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Jungs ihr müsst euch doch nicht entschuldigen bei mir. Ihr habt eure eigene Vorstellungen und Geschmäcker und das ist auch gut so.

Die RCF's sind klasse fürs Geld, da gibt's absolut nix zu meckern.
 
 
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